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Donnerstag, 20. Januar 2011

Zwischenetappe

Der demokratische Sozialismus ist nur die Vorstufe zum Kommunismus. Diese Offenbarung findet sich nicht nur implizit in den Aussagen der deutschen Parlamentspartei "Die Linke" an ihrem Parteitag, sondern wird gar nicht erst versucht zu verhehlen, und offen von manchen ihrer Proponenten vertreten. Es sei allmählich die Frage zu stellen, meint nunmehr eine Sprecherin der CDU, ob die Linke nicht ganz anders wie sie behaupte - daß radikale Elemente nur Randerscheinungen wären - als Mainstream terroristische Absichten vertrete.

Gesine Lötsch's "Ausrutscher" war auf jeden Fall kein Ausrutscher gewesen. Auf der jüngst abgelaufenen "Rosa-Luxemburg-Konferenz" - das Podium war ausschließlich mit Frauen besetzt - in Berlin war bereits ganz offen in Ansprachen davon die Rede, daß das Abfackeln von Bundeswehrfahrzeugen, oder Sabotage, legitimes politisches Mittel am Wege zum Kommunismus sei. Man müsse in den Köpfen der Menschen allerdings die leidige Assoziation tilgen, daß Kommunismus mit "Stalin" (etc.) einhergehe, das sei die wirkliche Herausforderung für die Partei.

Das Auditorium applaudierte heftig. Während CDU-Vertreter, die vor den Türen der Veranstaltung an die Millionen Opfer des Kommunismus erinnerte, abgedrängt und blutig geschlagen wurden. Auch das offenbar ein legitimes politisches Mittel.

Der MDR bringt eine prägnante Zusammenfassung, und bietet eine vollständige Mitschrift des Beitrags zum Herunterladen und Nachlesen an.

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