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Samstag, 22. November 2014

Das Ende ist nahe. Bald. Zumindest irgendwann. (3)

 Teil 3) Die wisssenschaftlich fundierte Prophetie der Unmoral




Paul Schütz, der ursprünglich protestantische Pastor, der sich schließlich mit den Fundamenten des Protestantismus abwandte und in den 1930er Jahren alle Ämter zurücklegte - damals der höchste Protestantische Würdenträger, der diesen Schritt je setzte - schreibt einmal, daß sich Prophetie, ja Vorhersage und Wissenschaft ausschließen. Wissenschaft kann sich nur auf Vergangenes beziehen, denn sie braucht den Nachweis des Tatsächlichen als Bezugspunkt. Die Prophetie, ja sogar die Vorhersage aber übersteigt ins Zukünftige, sie kann aus sich heraus gar nicht wissenschaftliche Autorität beanspruchen, und es gehört zu ihrem Wesen, daß sie genau nicht wissenschaftlich ist: nämlich daß die Zukunft etwas anderes zeitigt.

Damit ist die Kategorie der Klimaprognosen ("Weltklima", ein bloßes Abstraktum, das es konkret also gar nicht gibt, entzieht sich an sich der Wissenschaftlichkeit) eigentlich schon hinreichend definiert - sie gehört in den Bereich des Ethischen, des Religiösen, des Psychischen, und damit in den der Politik. Und genau dort versagt sie nämlich, denn die Ethik der Klimawütigen ist unethisch. Ihr Universalismus ist an sich bereits unmoralisch, wie Max Scheler aus der Anthropologie heraus zeigt.

Nicht in den Inhalten liegt also das Problem, diese können bestenfalls verweisen. Eine Diskussion auf dieser Ebene, die prinzipielle Ergebnisse zeitigen will, ist aber sinnlos und führt zu keinem Ergebnis. Klimapolitik ist an sich bereits moralisch verwerflich!

Hier dennoch einige wissenschaftlich fundierte Prophetien zur dräuenden Klimakatastrophe, als abschließender Beitrag, der ein wenig zum Schmunzeln anregen sollte.



(cit./.) Dem Planeten bleiben nur noch fünf Jahre, um eine katastrophale globale Erwärmung zu vermeiden. Dies sagt die Leitende Wissenschaftlerin der Regierung.
Prof. Penny Sackett hat alle Australier gestern dazu gedrängt, ihren Kohlenstoff-Fußabdruck zu reduzieren.
Sackett – inzwischen ehemalige Leitende Wissenschaftlerin – stieß ihre Fünf-Jahres-Warnung vor vier Jahren, 10 Monaten und 24 Tagen aus. Inzwischen können frühere Behauptungen, denen zufolge die globale Erwärmung wärmere Winter in Europa (hier) zur Folge haben wird, getrost in die Tonne getreten werden, hat sich doch die globale Erwärmung dazu entschlossen, stattdessen alles kälter zu machen:
Das Risiko strenger Winter in Europa und Nordasien hat sich durch die globale Erwärmung verdoppelt. Dies gehe aus neuen Forschungen hervor.
Die Wissenschaft ist unsettled, wieder einmal.
Soweit Anthony Watts. Zu diesem Artikel hat ein „jimbo“ einen Kommentar mit zahlreichen weiteren Beispielen dieser Art gepostet. Er verweist darauf, dass er alle Quellen der folgenden Zitate hier verlinkt hat [Anm. d. Übers.]: 

Hier kommen noch ein paar andere. Das Ende ist nahe und näher.
Moscow-Pullman Daily News – 5. Juli 1989:
Die Regierungen haben noch in einem Fenster von 10 Jahren Gelegenheit, gegen den Treibhauseffekt vorzugehen, bevor er außer Kontrolle gerät.
[Noel Brown - New York office of the United Nations Environment Program]
The Vancouver Sun – 11. Mai 1982:
Das Fehlen solcher Aktionen würde bis zur Jahrhundertwende eine Umweltkatastrophe auslösen, in deren Zuge die Verheerung so vollständig und so irreversibel sein wird wie irgendein nuklearer Holocaust.
[Mostafa Tolba - Executive director of the United Nations Environment Program]
New York Times – 18. November 2007
...Der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri, ein Ingenieur und Ökonom [Fachrichtung Eisenbahn] aus Indien, räumt die neue Zustandsbeschreibung ein. „Falls es vor 2012 keine Maßnahmen gibt, ist es zu spät“, sagte Pachauri. „Was wir während der nächsten zwei bis drei Jahre tun, wird über unsere Zukunft bestimmen. Dies ist der definitive Zeitpunkt“. ...
Independent – 20. Oktober 2009
[SPEECH]
Gordon Brown: „Wir haben weniger als fünfzig Jahre, um unseren Planeten vor einer Katastrophe zu bewahren...“ Kopenhagen war wohl ein solcher Zeitpunkt:
„Es sind jetzt noch weniger als 50 Tage, um den Kurs für die nächsten 50 Jahre und darüber hinaus festzulegen. Wenn wir uns jetzt hier versammeln, tragen wir große Verantwortung, und die Welt beobachtet uns. Wenn wir bis dahin kein Abkommen erzielen, dann wollen wir keinen Zweifel daran lassen: ist der Schaden durch unkontrollierte Emissionen erst einmal angerichtet, kann kein rückwirkendes globales Abkommen zu irgendeinem zukünftigen Zeitpunkt diese Wahl rückgängig machen. Dann wird es unwiederbringlich zu spät sein...“
National Post – 2009?
Im Sommer hat UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon darauf bestanden: „uns bleiben vier Monate, um den Planeten zu retten...“
Guardian – 3. November 2009
„Uns bleiben nur Monate, nicht Jahre, um die Zivilisation vor dem Klimawandel zu retten“ - Lester R. Brown, Präsident des Earth Policy Institute und Autor von Plan B 4.0: Mobilisierung, um die Zivilisation zu retten.
WWF – 7. Dezember 2009
12 Tage, um den Planeten zu retten! Die Welt hat einem Klimaabkommen grünes Licht gegeben. Aber die bislang gemachten Zugeständnisse würde nicht eine Erwärmung über 2°C verhindern. Dies muss sich während der nächsten 12 Tage ändern...“
Leiter der Abteilung Klimawandel beim WWF UK, Keith Allott
Guardian – 18. Januar 2009
„Wir haben nur noch vier Jahre Zeit, um gegen den Klimawandel vorzugehen – Amerika muss hier die Führung übernehmen“ – Jim Hansen ist der ,Großvater des Klimawandels' und einer der weltweit führenden Klimatologen...
„Wir können es uns nicht länger leisten, Maßnahmen noch weiter zu verzögern. Wir müssen innerhalb dieser Administration einen neuen Weg einschlagen. Uns bleiben lediglich vier Jahre, in denen Obama der übrigen Welt ein Beispiel geben kann. Amerika muss die Führung übernehmen!“
The Star – 24. März 2009
Uns bleiben nur Stunden, um eine Klimakatastrophe zu verhindern!
Prinz Charles hat kürzlich gesagt, dass uns schätzungsweise noch 100 Monate bleiben. Sollte die Welt nicht zusammenkommen, um ein bedeutendes Übereinkommen zu erzielen bzgl. der raschen Reduktion von Treibhausgasemissionen in neun Monaten – nämlich auf dem Kopenhagen-Gipfel – würden weitere 90 Monate nichts bringen. Uns bleiben nur Stunden für Maßnahmen, einen Zeitlupen-Tsunami abzuwenden, der die Zivilisation so wie wir sie kennen zerstören könnte.
Die Erde hat lange Zeit. Die Menschheit nicht. Wir müssen dringend aktiv werden. Uns bleiben keine Jahrzehnte mehr. Uns bleiben Stunden. Das werden wir bei der nächsten Earth Hour unterstreichen...
(Elizabeth May, Die Grünen in Kanada)
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Und hier die gute Nachricht:
Independent – 28. Juni 2010
Wissenschaftler erwarten den Tipping Point des Klimas im Jahre 2200.
„...wir sind sicher in der Lage, uns auf eine Emissions-Strategie festzulegen, die 1000 ppm im Jahre 2200 fast unvermeidlich macht, falls wir während der nächsten 20 Jahre die falschen Entscheidungen treffen“, sagte Dr. Allen...(./cit.)