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Sonntag, 31. Januar 2016

Filmempfehlung

Der Mensch kann tun - wenigstens prinzipiell - was er sich als Bewegungsbild vorzustellen vermag. Was immer er in sich als Bewegungsmuster abrufen kann ist ihm auch möglich. Was nicht - nicht. DEr Lser möge es versuchen. Wir wollen das aber nicht näher ausformulieren, denn der Geneigte vermag die Gedankenbrücken vielleicht selbst zu schließen. Wenn also die Menschen davon zu träumen beginnen, und sich sogar schon in Filmen ausdenken, wie man zum Mars fliegt, ist es (theoretisch) "nur" noch eine Frage der Zeit, bis sie es auch tun.

Der Film "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" ist ein tief optimistischer Film, der an diese Wahrheit erinnert. Und man darf sich, meint der VdZ, solche Träume schon einmal leisten. Vielleicht verstehen das Mitglieder der in den 1960er Jahren sozialisierten Generation besser als Nachkommende. Auch damals herrschte eine ganz eigene Zukunftsfreude, die manches Tun beflügelte. Es war die Zeit, als wir beisammen saßen, bei Verwandten, bei Freunden oder im Gasthaus, und an einem der noch seltenen Fernseher, die bis zur Mitte der 1970er Anlaß für Versammlung waren, die Übertragung der ersten Mondlandung verfolgten. Oder mit Apollo 13 mitzitterten. Die Musik, die Ridley Scott einsetzt, knüpft sehr bewußt an diese Jahre an.

Dieser Film mit einem wunderbaren Matt Damon ist nicht nur optimistisch, er hat etwas Leichtes, fast Heiteres. Er ist darin fast eine Mahnung, an das Große zu erinnern, dessen der Mensch fähig sein kann. Die Preise, die er abräumt, stehen ihm zu.

Manchmal darf man sich schon mal besaufen ... ;-) Aber allen Ernstes - der VdZ fragt sich manchmal, was es damit auf sich hatte, als wir schleichend aufhörten, unsere ganz reale, handfeste Zukunft gestalten zu wollen. Als die Menschen, die wir waren. Und stattdessen spätestens Mitte der 1970er anfingen, nur noch Katastrophen zu sehen und "zu verhindern". Als hätte der Wahn erst damit eingesetzt. Denn alle die Katastrophen ... sie haben sich nie ereignet. Aber sie haben uns unseren  Mut genommen, und Schlichtheit und Normalität selbst aus einfachsten Vorgängen vertrieben. Bis schon jeder der mittagessen möchte, in verstiegene, absurd herbeikonstruierte Scheindenkzwänge verfällt, wie er am Nachmittag die Welt retten könnte.

Unser Schicksal hat etwas an sich, das in unserer Macht liegt. Dieser Gedanke stimmt dabei. Es ist nicht eine Realität, die uns einfach so "zwingt". Es hat mit dem Willen zur Weltbemeisterung zu tun, und der Impetus, mit dem heutige Technik gesucht wird, unterscheidet sich grundlegend (und auf abstoßende Weise) von dem, der damals alle bewegte. Und im Rahmen des jeweiligen Lebensvollzugs und konkreten Beziehungshorizonts blieb. Wo der eine an seinem Autovergaser bastelte, der andere Wochenende für Wochenende seine Veranda ausbaute, oder einen Fischteich mit Grillplatz gestaltete. Als es überall und allen darum ging, etwas zu schaffen, weiterzukommen, etwas rund um sich aufzubauen. Wo galt, was der Film als Schlußsatz bringt: "Sie fangen an, und lösen ein Problem nach dem anderen ... bis sie zuhause sind."








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Ein immer selbes Ur-Allgemeines

Natürlich könnte man nun sagen - und es ist eine legitime Aussage über dieses Werbefilmchen - daß Zeichen eben mißverstanden werden können. Daß alles seine Interpretationsebene braucht, daß also Verortung von etwas Gesehenem überhaupt erst seine Aussage möglich macht. 

Das stimmt, geht man in die Spitze einer Situation. Aber was dieses scheinbar Mißverständnis doch erhellend macht ist etwas anders: Man sieht darin nämlich, daß dieses Mißverständnis der Zeichen nur auf dieser ausdiffernzierten Ebene gilt. Fällt es (aus Unkenntnis oder eben Mißverständnis) auf eine allgemeinere Ebene zurück, um sich "für" jemanden in einer anderen spezielleren Ebene wieder zu zeigen, wäre sie gültig.  Und es wird klar, daß in jeder Gestalt etwas steckt, das immer dasselbe bleibt. Wie eine Hand, die nur in je andere Handschuhe schlüpft. 

Im letzten ist so vielleicht begreifbarer, daß die Welt nur aus einem einzigen (!) Wort besteht bzw auf diesem aufruht. Aus einem Namen. An dem alle dieses unzähligen Stufen und Ebenen und Weisen der Weltrealisierung, das ganze Inventar der Welt gewissermaßen, nur je teilhaben.


video





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Samstag, 30. Januar 2016

Ein beißbereiter Präsident

Als Ungarn vor einem halben Jahr unter dem Eindruck und der richtigen Analyse, was da abläuft und deshalb noch kommt, nach Wochen der ersten Schockstarre seinen Beitrag zum Schengen-Vertrag tatsächlich erfüllte, und die EU-Schengen-Außengrenze zum Nicht-Schengen-Land Serbien (und später, in abgespecker Version, zum gleichfalls Nicht-Schengen-Land Slowenien) ganz so, wie es in diesem Vertrag als Verpflichtung zugesichert hat, durch einen Zaun dem illegitimen Übertritt zu verhindern begann, wurde es in ganz Europa auf übelste Weise beschimpft. 

Ja, Orban wurde vom Rotnaserl Schultz bei einem EU-Treffen als Diktator begrüßt, und die höchsten Ebenen überboten sich in Drohungen ob der Unmenschlichkeit dieser fasischischen Diktatur. Na, und wie erst die Medien, die ja von der Politik so abhängen, daß sich etwa in Österreich nicht eine einzige Zeitung aus eigener Kraft erhalten könnte.

Was ist aber nun passiert? Die Presse berichtet, daß Brüssels EU-Kommision gestern Griechenland gedroht habe, daß für den Fall, daß es seine Grenzen nicht augenblicklich schützt, das heißt: binnen drei Monaten (seine tausenden Kilometer Küste) so abschließt, daß niemand mehr illegitim ins Schengen-Europa einreisen kann, aus diesem Schengen-Raum defacto - durch Einführung von Grenzkontrollen gegenüber Griechenland - ausgeschlossen wird. 

Dann kann es sehen, wo es bleibt, und was es mit den Hunderttausenden macht, die bereits dort sind, oder ab dem Frühjahr Monat für Monat wieder einströmen werden. Schon jetzt steht im Raum, daß man sich um die See-Hoheitsrechte Griechenlands (Ätsch, verspielt ist eben verspielt!) eher wenig kümmern wird, um durch die Küstenwache anderer Staaten die Effektivität griechischer Einreisekontrollen zu überwachen, wie es heißt. Dann tauchen eben italienische oder bulgarische oder maltekische Schifflein samt Grenzschutztrüpplein an Bord vor Chalkidiki auf und geben den bedröppelten Griechen gehörig Zunder, pardon, "greifen ihnen unter die Arme". Das sind die mittlerweile eh gewöhnt.

Die Kommission beruft sich darauf, daß Griechenland laut ratifiziertem Schengen-Abkommen zum Dichtmachen seiner Grenzen (man nennt es freilich "Kontrolle der Einreisenden") verpflichtet (sic!) sei. Anders als mit dichten Außengrenzen kann ein quasi grenzenfreier europäischer Raum nämlich nicht funktionieren. 

Neeeeein, wirklich? Aber das hätte man doch dem Ungarn Viktor Orban auch sagen sollen?! Denn dann hätte man den ungarischen Zaun sogar noch als Niederlage dieses Faschisten verkaufen können. Indem die europäisch-solidarische Presse schreibt:  

EU zwingt Orban zum Nachgeben - Brüssel fordert sofortige Errichtung von Grenzzäunen und Auffangzonen, um Ungarns provokante Schengen-Vertragsverletzungen zu unterbinden. Merkel: Orban will Europa durch ungebremste Zuwanderung destabilisieren! Schultz: Orban will die Macht in Europa! Und Bild titelt einen obendrauf: Unter Zuwanderern nachweislich ungarische Agenten. 

Hollande sagt vorerst freilich nix, soweit bekannt. Der ruft in den Tagen darauf aber den nächsten Notstand aus und säuselt im Abendfernsehen, daß er Ungarns Laxheit als Angriff auf Frankreich werte, er habe bereits teilmobilmachen lassen, woraufhin seine Umfragewerte um gezählte 2,5 Prozentpunkte auf nun schon fast 23 steigen. Um noch einmal um einen Punkt zu eskalieren, als er sich in "France Soir" mit nacktem Oberkörper (samt dezent unter der rechten Brustwarze eintätowierter Lilie von Anjou) und geschulterter Renault-Ein-Mann-Abwehrrakete vor einem elsässischen Grenzhüttchen aus dem 1. Weltkrieg zeigt. 

Jean-Claude Juncker wollte ursprünglich ja auch aufs Bild. Von wegen Europa der Vaterländer und so. Aber er war an dem Tag in sicherheitsspezifischen Geheimverhandlungen mit Vertretern von google und facebook in Letzeburg festgeeist und hatte zur von der ausführenden Videokünstlerin angebotenen Montage ins digitale Enderzeugnis, das nun sämtliche Nachrichtenagenturen verbreiteten, ein für diesen Zweck eher unbrauchbares Photo von ihm im gepunkteten Schlafanzug gesandt. Gegen diese Punkte war auch CorelDraw 5.7 machtlos. Angeblich ein Versehen der Sekretärin, dieses Bild, angeblich habe sich Merkel sogar sehr pikant darüber geäußert, aber das sind alles nur noch Gerüchte, nur noch Gerüchte, und wir wollen hier ja substantiell bleiben.

Vertane Gelegenheiten also, wo man hinblickt. Denn das hätte man doch Erweis konsistenter Politik nennen können! In der doch wirklich jeder europäische Staatenlenker weiß, was für Europas Existenz richtig ist, was er will, wozu jeder verpflichtet ist, und wie er es einhält. Schade. Ein paar Wochen zu spät. So weit kommt's jetzt noch, daß man diesen widerlichen Nazi als Vorbild hinstellen wird müssen. 

Da kommt es doch wenigstens der Widerspruchsfreiheit der Medienerzählung zupaß, daß der momentan am nächsten Fascho-Staatsstreich bastelt, und tatsächlich das, was in Frankreich seit Jahrzehnten Dauerzustand ist - eine Präsidialrepublik mit Sondervollmacht des Präsidenten zur Ausrufung eines temporären Staatsnotstands, samt durchgreifenden Exekutiv-Vollmachten - auch in Ungarn einführen will, um nötigenfalls Terroristen effektiv bekämpfen zu können. 

Befristete Sonderrechte, wie sie übrigens jeder Staat Europas kennt, wie Einschränkung der Reisefreiheit, lokal begrenzte Ausgeh- oder Versammlungsverbote, Beschränkung der Kontakte mit dem Ausland, der Medienberichterstattung, etc. So wird es derzeit zumindest diskutiert. So besteht es in der Präsidialrepublik Frankreich seit 1955 und wurde zuletzt bei den Pariser Anschlägen 2015 angewandt. So ungefähr hat sich das auch Orban vorgestellt.

Abgesehen natürlich davon, daß so etwas wirklich martialisch klingt und einen schon einschüchtern kann, aber in allen Staaten Europas, ja der Welt möglich und in Teilen ohnehin bereits alltäglich ist (man denke dabei nur an die Medienfrage, oder die digitale Dauerüberwachung, in der einige Länder seit Jahrzehnten so tun, als wären sie in Dauer-Notstand), abgesehen davon, daß man mit solchen Dingen keineswegs spaßen sollte, und abgesehen davon, daß solche Notstandsgesetze (so wie alle Gesetze) formal nie ganz gegen Mißbrauch abzusichern sind: 

Aber das heute überhaupt erst einzuführen kann doch nur einem Neonazi einfallen. Im Notfall nicht einmal mehr mit der kaum noch 20prozentigen Oppositionsminderheit debattieren und das Landesschicksal in deren Hände zu legen in der Frage, was denn im ernsten Terrorfall zu tun sei, so wie es Brüssel seit Monaten tut? Pfui. 

Wie vorbildlich dabei doch die EU. Debattiert noch heute. Sie ist nun sogar ganz energisch im Fall Griechenland. Wo kommen wir denn da hin - da bestehen doch V e r t r ä g e, bitte, das ist ja nicht nichts, daß die einfach alle einreisen lassen, die es wollen. Ansonsten wird durchaus weiter diskutiert. Was zwar bis heute keine einzige brauchbare Lösung für ein überaus, ja in den Augen vieler EU-gefährdendes Problem brachte, was mittlerweile sogar die österreichische Politik eingestand und zu wenigstens rhetorischen eigenstaatlichen Maßnahmen schritt (und das alles will was heißen!), aber dafür blieben alle ganz demokratisch.*

Apart: Wußte der gelernte Österreicher, daß der österreichische Bundespräsident so gar nicht zufällig oberster Befehlshaber des Bundesheeres ist, zudem und nur u. a. die Regierung absetzen, das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen, jedes Gesetz beeinspruchen und lange blockieren kann, wenn er behauptet, es entspreche nicht der Verfassung, und Notverordnungen erlassen kann? Daß es in Österreichs und Deutschlands Verfassung Gesetze gibt, die auf kurzem Wege und durch Einschränkung der Grundrechte aller Bürger jeden effektiver bekämpfen lassen, der die demokratische Grundordnung (das versucht ja Terror) außer Kraft setzen oder gefährden will? Dagegen gibt es keinen Rechtsweg. Dann darf in Österreich von ihm sogar das Militär unbeschränkt herangezogen werden. Selbst jeder Landeshauptmann hat in so einem Fall besondere Vollmachten, in denen er alles an sich ziehen kann, wenn der Bund nicht mehr kann. In Deutschland kann er auch die Freizügigkeit und das Brief- und Fernmeldegeheimnis aufheben. Das kann er in Österreich nur mit der Regierung zusammen.

Haben da die Väter der Verfassung wirklich an Notfälle gedacht, in denen es eine etwas entschlossenere, bündigere Führung braucht, um die Existenz des Staates auch in Ausnahmefällen zu sichern? Und warum, meint der gelernte Österreicher, legt die Parteienpolitik so großen Wert darauf, daß nur handzahm abgerichtete Kuschelonkel dieses Amt erlangen?


*Übrigens zeigt sich auch hier wieder einmal die Umkehrung des Subsidiaritätsprinzips, das die EU sogar in ihren Grundverträgen anführt, aber mal so mal umgekehrt auslegt. Weiß ja eh keiner, was damit gemeint ist. Dieses Prinzip katholischer Soziallehre und des Naturrechts besagt, daß eine übergeordnete Einheit erst dann eingreifen darf, wenn die untergeordnete eine Aufgabe im Sinne des Ganzen nicht erfüllen kann.





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Zweimal minus ergibt minus zum Quadrat

Auch auf die Gefahr hin, daß das Thema allmählich den Leser langweilt, worauf er ein Recht hätte, soll doch auch dieses Video aus den Seiten von EIKE hier übernommen werden. Es faßt auf 18 Minuten die wesentlichen Aspekte des Klimawahns zusammen und zeigt die Irrationalität des gesamten "Anliegens". 

So nebenbei: Wenn tatsächlich jährlich 100 Mrd. Dollar (unabhängig vonder Aufbringungsfrage) an Entwicklungsländer transferiert werden, kann aus den Denkansätzen der Österreichischen Schule der Volkswirtschaft (mit den bislang großartigesten, auch anthropologisch stimmigsten und keineswegs in blinden Liberalismus mündenden Beschreibungsmodellen von Volkswirtschaft, die die Ökonomie hervorgebracht hat) mit völliger Sicherheit eine Destabilisierung der dortigen Länder vorhergesagt werden. Dazu muß man kein Hellseher sein, sondern das Wesen von (Voks-)Wirtschaft begreifen. die nur dann "funktionieren" kann, wenn sich lokale, der jeweiligen Wirtschaftseinheit zubehörige Leistungserbringung mit Geldverfügungspotenz mehr oder weniger die Waage hält. Ja, Volkswirtschaft ist auf eine Weise genau das Streben, diese Bilanz, die nie vollkommen sein kann und darf, herzustellen.

Staatliche Planung und Lenkung der Richtung von Volkswirtschaften kann (die Vorgänge sind längst aufgezeigt und emprisch nachweisbar) nur in einer Deformation des lebendigen Gefüges des Zueinander von Menschen, in allen Vagheiten und Krisen, die nie vermieden werden können und sollen, münden.  Die Folge ist die Schieflage einer gesamten Volkswirtschaft "hin zum Staat", mit einer Auswechselung der Elitenkriterien - die Nähe zum Staat wird entscheidend - und damit der gesunden Organizität eines Volkes. Das betrifft übrigens auch Infrastruktur, was meist übersehen wird, weil auch Infrastruktur nur in einer gewissen Harmonie zur Leistungsfähigkeit eines Volkes errichtet wie aufrechterhalten werden kann. Denn anders als viele glauben, gibt es die "dauerhafte Investition - ein für allemal" in einer endlichen Welt nicht, sondern jede Infrastruktur braucht Energie-(und damit Finanz-)zuschub, der wiederum der Leistungskraft einer Volkswirtschaft entsprechen muß. Eine sogenannte "Nachhaltigkeit der Null-Kosten" gibt es also in überhaupt keinem Fall.

Eingriffe in eine Volkswirtschaft dürfen nur temporären oder temporär korrigierenden, bestenfalls "leicht" (hier wäre das Wort "zärtlich" einmal angebracht) helfenden, anstoßenden Charakter haben, müssen sich aber sehr kurzfristig wieder zurückziehen können, um das Eigenleben, das Gesundung und Entwicklung tragen muß, nicht zu stören, das (hoffentlich weil klug genug) angeregt wurde. 

Der Versuch, eine Volkswirtschaft über zentrale Ablaufmodelle zu steuern führt zweifellos in eine Dekomposition dessen, was Wirtschaft überhaupt ausmacht: Als Ergebnis des Handelns von Menschen in Freiheit. Planwirtschaft muß deshalb aus Prinzip scheitern, und führt immer in eine mittelfristige Aushöhlung einer Volkswirtschaft durch Zwang und Entwürdigung der Arbeit. Jedes soziale Handeln kann deshalb auch nur in der Freiwilligkeit der Bürger gründen, allfällige Ungerechtigkeiten dürfen nur punktuell und kurzfristig durch staatliche Eingriffe behoben werden. Eine vorauseilende Beseitigung der Möglichkeit menschlich unethischen, falschen, ungerechten Handelns ist prinzipiell nicht möglich,weil es das Menschsein selbst, das es nur in Freiheit gibt, ausschaltet.

Hier treffen somit zwei in den Auswirkungen dramatische, zwangsläufig in schwere Irrtümer ausufernde (im übrigen: atheistische, materialistisch-reduktive) Rationalismen aufeinander - wie sie in weiten Teilen die Volkswirtschaftslehren und die der Klimaforschung herrschen - und potenzieren sich.

Der bereits angerichtete Schaden, das oft genug regelrecht freche Setzen von Fakten, weltweit, ist so groß, daß es mittlerweile eine bloße Kehrtwendung aber gar nicht mehr gibt. Die bereits gesetzten Ungleichgewichte werden viele Jahre benötigen, um sich in eine gesunde Volkswirtschaft hinein wieder aufzulösen. Als Belastung. Und das heißt zweifellos: Steuern, denn über direkte Haftungsfragen wird das nicht mehr zu lösen sein. Wirkungen wurden auch hier vom Verursacherprinzip getrennt, im Gegenteil ist einer der Lockreize, diesen Spiralen der Vernunftwidrigkeit beizutreten, das Prinzip der Privatisierung von Gewinnen, und der Vergesellschaftung von Verlusten. Als eines der Kennzeichen dieser Art von totalitären Politik.








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Wer hätte daran gedacht?

Die Häfte der Weltbevölkerung lebt am Meer, noch mehr vom Meer. 75 % der Sandstrände weltweit aber sind am Rückzug. Warum? Hier versagt sogar die eierlegende Wollmmilchsau aller Probleme der Welt und der Moral, der Klimawandel, und das will etwas heißen.* Es liegt nämlich am Verbrauch von ... Sand! Und es liegt am Umgang mit den Stränden, weil man zu nahe ans Meer gebaut hat. Sehen Sie diesen Film des ORF über ein überraschendes Kernprodukt der Weltwirtschaft, die ihren Beton, dem Hauptbaustoff der Gegenwart, auf einem ganz unscheinbaren Grundstoff aufbaut - SAND. Und Sand wird knapp! Und: "Der größte Sandverbraucher ist der öffentliche Sektor."

Ehrlich? Der VdZ ist längst schon nur noch amüsiert, wie der Rationalismus der Gegenwart, die schlimmste Verblödungsform, die es gibt, weil sie den Betroffenen jeden Ausweg abschneidet, die Menschen von einer Panik der Weltrettung in die nächste treibt. Wir an unserem eigenen Weltbild verrückt werden, weil es sich gegen uns wendet.







*Natürlich, ganz ohne die Sau, die man durch jedes dorf treibt, geht es denn doch nicht. Am Schluß setzt man natürlich doch noch den Klimawandel drauf. Man will ja schließlich dazugehören und beweisen, daß man sich eh mit der Wissenschaft auskennt. Wofür hat man denn studiert. Aber real erklärt sich dann doch die Sache aus ... Sand.



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Freitag, 29. Januar 2016

Ein Zeichen von Unmoral?

Ein Bericht aus dem Kölner Stadt-Anzeiger hinterläßt gewisse Ratlosigkeit. In der Ratssitzung von Bergheim wurden nämlich nun durch einen SPD-Stadtrat die Kosten für die Unterbringung von derzeit 32 (nicht ganz aus eigenen Stücken, sondern "von oben" diktiert untergebrachten) "Flüchtlingen" diskutiert. Alleine die Catering-Kosten belaufen sich pro Mann und Nase auf fast 35 Euro pro Tag. Noch einmal so viel kostet Bewachung und Betreuung, die Heiz- und Liegenschaftskosten für die zur Verfügung gestellte Turnhalle sind noch gar nicht eingerechnet. Lustigerweise rechtfertigt sich die Stadtregierung damit, daß solche Kosten keineswegs "überzogen" seien, sondern ... üblich und Standard. Weiß der zuständige Fachreferent, was er damit sagt?

Der VdZ, der immer ein bestimmtes Gefühl von Rhythmen und Proportionen - also Zahlenverhältnissen - hatte, fragt sich deshalb: Könnte da etwas von der Konzeption der Gesamtproblematik her nicht stimmen? Kann es sein, daß bewillkommnete Zuzüglinge (wollen wir sie einfach mal so bezeichnen) weit mehr "kosten", als ein normaler Bürger zu erarbeiten vermag, obwohl sie als Verkörperung der Armut gelten, deretwegen wir uns ja um sie kümmern sollen? Kann es da sein, daß jeder "Flüchtling" pro Monat deutlich über 3.000 Euro kostet? Und das ist, so der Bericht, keiinesfalls eine Einzelerfahrung, das ist sehr weithin verbreitet. Was stimmt denn da nicht?

Solche Mißverhältnisse stammen nämlich - das sagt der VdZ aus doch auch so mancher Lebenserfahrung - immer aus einem ontologischen Mißverhältnis. Indem man Dinge zusammenzwingt, die nicht zusammenpassen, und die sich deshalb auch nicht zusammenfügen wollen. Geld, Kosten und wirkliche Wirklichkeiten haben seiner Erfahrung nach immer eine fundamentale Ausagekraft über Gesolltes und Nicht-Gesolltes.

Nein nein, um gleich vorzubeugen, da ist mit Erklärungen eines "Jaaa, das ist nur weil ..." nicht geholfen. Gründe für ein "Wie" gibt es immer, keine Frage. Hier geht es aber um eine ganz andere, bildhafte, gestalthafte Betrachtungsweise. Und Gestalten sind Träger der Wahrheit. Nicht "Gründe". Und Zahlen sagen etwas aus. Immer. Sie sagen etwas über reale Verhältnisse und Beziehungen aus. Sie sagen etwas über Werte im Rahmen eines Wertgefüges aus. Und sie sagen damit sehr viel über Gewalt an der Wirklichkeit aus. Also über ... wesentliche Unmoral!

Denn eines kann der VdZ mit absoluter Sicherheit sagen: Wo Wertverhältnisse außer Kraft gesetzt werden (oder wurden), ist eine Moral am Werk, die das Sein ignoriert.* Kann aber solche "Ethik" überhaupt positive Moral sein?

Oder, anders gesehen, auch aber wahr beleuchtet, könnte es sein, daß wir hier einen Lebensstandard verschenken, den hierzulande ga rniemand hat? Was erwartet man sich aber dann von den Zuwanderern? Was werden die also erkennen, selbst wenn ihnen das nicht bewußt ist, das in ihnen aber (weil jedes Wissen ontologisch geschieht, also mit bewußtem Wissen nur zusammenhängt) Kräftedynamik freisetzt, weil Gestaltbilder formiert? Werden die nicht zu Selbstüberschätzung (die sie aus jedem Beziehungsgeflecht des Gastgeberlandes sofort herausnimmt) und Frechheit gegenüber der Ordnung im Gastgeberland regelrecht erzogen? Was will man ihnen damit sonst sagen? Was will man den hiesigen Bürgern und künftigen Generationen damit sagen?**




*Denn von einem schöpferischen Moment, indem eben "Neues" entsteht, und also nicht ganz kalkulierbar ist, kann man hier einfach nicht sprechen. Oder liegt jemandem daran, "Flüchtlinge" ALS "Flüchtlinge" zu etablieren? Darum könnte es nämlich gehen. Schöpferisches kann nie das Sein verlassen! Oder glaubt hier allen Ernstes jemand, daß Schuld oder Verdienst seinen Platz außerhalb des ontischen Geschehens - des eigentlichen Geschehens vor Gott, der eigentlichen Rechnung vor dem Weltenschöpfer und -erhalte - habe? Wenn es einen Erweis einer möglicherweise katastrophalen Schuldentstehung durch den Staat an seinen Bürgern gibt - dann sind das doch solche Zahlen, weil Realitäten.

**Die Schweiz nimmt "Flüchtlingen" seit geraumer Zeit Vermögen, die 1000 Franken übersteigen, ab, und verlangt 10 % allfällig verdienter Einkommen als Beitrag zur Deckung der Unterhaltungskosten. Ihr Gepäck wird dazu an der Grenze durchsucht. Dänemark dürfte nachziehen, (oder schon nachgezogen haben). Das sei - auch diese Äußerung muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: denn wer kann abgeschreckt werden, der nicht betroffen sein könnte? - ein Mittel der Abschreckung vor zu viel Zuzug.




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Erst dann werden sie wieder glaubwürdig (3)

Teil 3) Ein Rückschritt, der ein System wie in den USA bringen wird




Eigentlich verwundert ja, daß dieser Gedanke - Parallelgesellschaften - auf so großes Befremden stößt. Das hat freilich mit der historischen ehemaligen (weil religiösen) Geschlossenheiten der europäischen Kultur zu tun, an deren Zerfall wir uns nach wie vor nicht gewöhnen können. Vermutlich zu Recht und als gutes Zeichen. Aber wer auch hier in die USA blickt - und hier wurde gerade zuletzt immer wieder versucht zu zeigen, daß und warum sich Europa nach und nach der amerikanischen Lebensform angenähert hat und weiter annähert, und damit auch den dortigen Staats- und Gesetzeseigenschaften - sieht, daß es dort schon seit je solche Parallelgesellschaften in großer Anzahl gibt, ja man könnte die USA überhaupt als System zahlreicher Parallelgesellschaften verstehen. Ein sehr demonstratives Beispiel dazu sind die Amish-Gebiete, oder Sekten (wie bestimmte  Mormonengruppen) mit offen gelebter Polygamie (die nur formell den landesweiten Gesetzen angepaßt wird, etwa bei Kindesrechten). Man braucht also gar nicht tief zu graben.

Nicht zufällig versucht ja Obama genau das in den USA: die Einführung des interventionistischen Staates; er beweist auch hier seine Realitätsferne, noch mehr aber: Daß das, was die USA zusammenhält, eine universalistische - keine universale - Idee ist. Anders als viele, glaubt der VdZ also nicht, daß die Welt auf dem Wege zu einer Welteinheit ist, sondern sogar im Gegenteil. Und völlig logisch steht als Gegenbewegung zu einem realen Auseinanderfallen der Welt, einem unglaublich weitreichenden Verlust der Einheit, der bis hin zum Autonomismus geht, wo JEDER seine "Parallelgesellschaft" ist, die Idee einer positivistischen, totalitären, zentralistischen Idee einer Welteinheit auf. Die wie eine Karrikatur dessen ist, was die Menschheit in Wahrheit sucht und möchte: Einheit.

Denn die ist nicht auf Parallelgesellschaften aufzurichten. Die ist nur zu erreichen, wenn es ein einziger Bezhugspunkt ist, auf den hin sich alle Menschen transzendieren und ausstrecken, und den sie als das Allerallgemeinste brauchen und wollen: Die Einheit in der personalen (und deshalb zutiefst individualistischesten) Wahrheit. Das aber geht nur, wenn sich die Menschheit in der einen Religion eint, die die Wahrheit selbst auf Eden bedeutet: Und das ist die Kirche.

Derzeit befinden wir uns lediglich an einer Schwelle, die wir uns mit dem Kopf nicht zu überschreiten wagen, vor der wir zurückscheuen, immer und wieder. Wir wissen, daß es die Besiegelung eines Rückschritts ist. Das jetzt Geforderte macht uns zu offensichtlich, daß wir uns vom eigentlichen Menschheitsziel, vom Ziel das im Innersten jeden Menschen beseelt und befeuert, so weit entfernt haben. Die Politik der letzten Jahrzehnte, ja Jahrhunderte, hat das mit dem denkbar sicherstem Todesinstinkt vollbracht.

Die Menschheit muß in gewisser Hinsicht also ... neu anfangen. Was immer jetzt passiert ist sonst nur der Versuch eines pragmatischen modus vivendi, aber kein schöpferisches Gestalten unserer Zukunft. Erst dann aber kann auch Politik wieder glaubwürdig werden. Wenn sie bekennt: Wir haben es vergeigt. Wir haben einen Kontinent verspielt. Laßt uns versuchen, neu von weit unten wieder anzufangen. Solange sie das aber nicht erkennt, wird sie unausweichlich das Desaster vertiefen. Und mit jedem Tag auch jene Substanz weiter verspielen, die uns wenigstens in Rudimenten derzeit noch verblieben ist. Wenn eines Tages auch die Erinnerung daran erloschen ist, ist aber alles zu spät, und der Kontinent wird in eine Dunkelheit des Barbarismus fallen, die wir uns gar nicht ausmalen wollen. 

Aber der VdZ ist realistisch. Für eine Umkehr bräuchte es ... ein Wunder. Und Wunder brauchen Heilige.

Denn Vorbild kann die USA nicht sein. Sie hat das Problem selber nie gelöst, ja beruht auf einem Irrtum (was übrigens nicht so hätte kommen müssen; die Weiche wurde zeitlich aber rund um bzw. vor dem 2. Weltkrieg gestellt). Aber wir können an ihr ablesen, womit wir es zu tun haben und bekommen. Sie ist Modell der Pseudologisierung der Staatsidee, ein Produkt der Aufklärung also. Und die Aufklärung ist eine Methode der Simplifizierung der Wirklichkeit. Was wir heute in Europa erleben ist deren Kraft der Herauslösung der Menschen aus dem ganzheitlichen Wirklichen. Der Verortung als Prinzip des Menschseins.

Die Zuwanderung, die wir heute erleben, als eigentlicher Buckel, der hinter dem arabischen Frühling wartete, bringt damit amerikanische universalistische Verhältnisse nach Europa. Denn alles handelt nach seiner Art. Und diese Zweitwirklichkeit der social media konnte nur aus einem Land der Zweitwirklichkeit kommen. Und diese Wolke der Zweitwirklichkeit, diese Wolke der in sich verschränkten, in sich ortlosen Scheinrationaltät, die die Millionen Zuwanderer hertrug, die kamen und noch kommen werden, hat auch unsere Länder seit langem eingehüllt. Sie holt und formt sich nun das ihr zugepaßte Volk. Denn das eigentliche Volk ging allen verloren.





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Ein Lied geht um die Welt









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Donnerstag, 28. Januar 2016

Das konnte ja keiner ahnen!

Nun hat wohl die EU endgültig die Realität am Schlafittchen gepackt, und stößt Europas Bevölkerungen von einem Realitätsschock in den nächsten: 60 Prozent der Flüchtlinge des Jahres 2015, die in gesundheitsfördernden Großwanderungen dem Schengenraum die nicht vorhandenen Grenztüren eingetreten hatten, sind gar keine Flüchtlinge, sagt jetzt der EU-Vizepräsident in einem wahren Anfall von Realitätsrausch. Denn wenn der schon 60 sagt, sind es wahrscheinlich 90. Es sind Wirschaftsimmigranten, sagt er total mutig, die nicht den leisesten Hauch einer Chance haben, hier Asyl zu bekommen.*

Na wenn wir das im letzten Sommer und Herbst schon geahnt hätten. Aber es war den jungen Männern ja nicht anzusehen, bitte, das konnte doch keiner wissen. Wie sie so dastanden und leise und bescheiden um ein Stückchen Brot für ihre erschöpften schwangeren Frauen baten ... wer da nicht Tränen in den Augen hat und anpackt, wo er halt gebraucht wird, der ist doch kein Mensch, ja, das muß man schon so sagen. 

Hat die denn keiner gefragt? He, bist Du ein armer vor Verfolgung geflohener Flüchtling, oder bist Du ein Wirtschaftsflüchtling? Hätte schon genügt, und alles wäre klar gewesen. Zumindest der VdZ hätte dann nämlich nicht so einfach einen Sechserpack Mineralwasser (Geschmacksnote Orange, um das Heimatgefühl anzusprechen; gab's beim Zielpunkt um 2,99, echt günstig) an den Westbahnhof gebracht, samt einem Billa-Sackerl voller alter Pullover (o.k., das Hemd war ein bisserl sagen wir aufgearbeitet, aber wer weiß, vielleicht können die es ja trotzdem brauchen), die ihm zu klein waren, sondern er hätte schon von diesen arbeitsgierigen Wohlstandsmaschinen erst seinen Garten umgraben lassen, gegen Cash natürlich, klar, ehe er sie mit Selbstgebackenem verwöhnt hätte. Wäre er in Wien gewesen.

Was hätten wir uns aber an Diskussionen ersparen können. Was hätten wir den Millionen von Rechtsradikalen, die überall aus ihren Löchern kamen sodaß man sich ja regelrecht umzingelt fühlte, nicht Wind aus ihren Segeln nehmen können. Denn worüber hätten die sich dann aufgeregt? Na gut, irgend etwas hätten sie schon gefunden, die sind ja so. Vielleicht zu wenig Käse in der "Eitrigen", oder zu wenig Hopfen im Bier. Sind ja unberechenbar, diese Nazis.

Bei den 3 Millionen, die 2016 kommen sollen**, werden wir das aber gleich tun, versprochen, und wenn wir selbst an die Grenze fahren. Sobald sie da sind werden wir sie dann total hart fragen. He, bist Du ein Flüchtling? Und wenn er nein sagt, oder so herumdruckst oder vorher noch aufs Klo muß, dann sitzt er auch schon in der Boeing nach Algier oder wo er sonst herkommt. Wir haben doch nix zu verschenken. Der Zielpunkt ist außerdem pleite, und Pullover die zu klein sind hat der VdZ auch keine mehr.




*Was wir ihnen nach Abschluß der Asylverfahren in zwei oder drei Jahren aber sowas von schriftlich geben, daß ihnen die Ohren wackeln, versprochen. Ihr könnt wieder gehen, werden wir dann sagen, los, dort ist die Tür, werden wir sagen, und zwar echt energisch.

**Zahl lt. EU-Kommission; Familiennachzug nicht gerechnet




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Erst dann werden sie wieder glaubwürdig (2)

Teil 2) Der Staat des Westens als Konglomerat aus Parallelgesellschaften




Weitgehend herrscht in unseren Ländern unter der (sagen wir so:) angestammten Bevölkerung noch immer ein Wertekonsens. Das stellt man gerade dort fest, wo es offenbar heftige Meinungsdifferenzen gibt. Man streitet, man ist unversöhnlich, steht man am Podium. Aber geht es nicht um diese Meinungskämpfe, können diese vergessen werden, verhalten sich die meisten zumindest auf ganz andere Art. Verträglich, weil im selben Verhaltenscodex bewegt und mit damit unterbewußt empathisch. (Es sind deshalb die Ideologien, die auf mittlere oder lange Frist ein Volk tatsächlich auseinanderfallen lassen können, und zwar indem sie die Lebensformen neu bestimmen und so bestimmen, daß sie zu einer wirklichen, verfleischlichten Divergenz führen.)

Wie man sich in einer bestimmten Situation verhält, wie man zu welchem Anlaß gemeinsam Gulyas kocht oder was sich im Umgang miteinander gehört und was nicht - das ist bei uns immer noch weitgehend mitgetragen und vorhanden. Da sollte man nicht übertreiben und das Gute noch sehen, auf dem noch aufzubauen wäre - und aufgebaut werden müßte, denn such die Brüche und Klüfte bei uns gehen oft schon sehr sehr weit, gerade zwischen den Generationen: Auch hier hat die Auflösungsarbeit des Rationalismus bereits furchtbare Arbeit geleistet. Sodaß man diese bereits bestehenden Brüche auch nicht verniedlichen darf, denn es IST auch im Bereich der angestammten Bevölkerungen ein kulturell-fleischlicher Konsens bereits sehr gefährdet und greift schon nach den elementarsten Dingen, wie den Essensgewohnheiten.

Haben wir es nun aber mit Bevölkerungsgruppen zu tun, die diesen breiten Konsens nicht mehr mittragen, und zwar schon deshalb, weil der doch um Gottes willen nicht in Schnellsiedekursen an der Volkshochschule oder in massenhaft verteilten Druckerzeugnissen vermittelbar ist, sondern verfleischlicht sein muß, Gestalt haben und sein muß, sonst bleibt er nie mehr als "Meinung" oder Ideologie, wirkt also erst recht kontraproduktiv, so kann es dieser Rechtsstaat gar nicht mehr bewältigen. Weil er es nicht mehr abdeckt. Kein Gesetzeswerk der Welt kann das.

Sondern es muß sich umbauen. Denn es gilt hier sehr wohl das Gesetz der Menge. Eine kleine Menge "fremder" Kulturgruppen kann eine halbwegs organische, feste Gemeinschaft nämlich verkraften. Hier kann man meinetwegen von "Toleranz" sprechen. Aber aber einer bestimmten Größenordnung geht das nicht mehr. Denn dann haben diese Menschen einfach zu viel Eigendynamik und zu viel politisches Gewicht, und das muß auch so sein, denn so verstehen wir ja einen Staat.
 
Unser System aber muß nun mit einer neuen, politisch bereits unwiderruflich "angerichteten" Situation fertig werden. Mit der Situation sehr weitreichender Parallelgesellschaften (denn in Wirklichkeit ist jede Gesellschaft ein Konglomerat von Parallelgesellschaften, die sich zum Staat in einem Punkt zumindest finden.) Der VdZ wird nicht müde, das zu betonen. Parallelgesellschaften, die aber zueinander in nur noch sehr eingeschränkten Solidarbeziehungen leben. Was im übrigen nichts anderes bedeutet als ein Ende des Sozialstaates heutiger Facon.* Woran man die Hemmungen ablesen kann, mit der schon nur der Gedanke behandelt wird. Denn dann wird sich auch die Politik hierzulande völlig umbauen müssen: Der interventionistische Staat, der sich in alles einmischt, und der direkt mit sozialistischen Utopien zu tun hat , fiele dann!

Aber können wir überhaupt noch anders? Können wir noch zurück zu einem Staats- und Volksgedanken, wie er in vielen Jahrhunderten in Europa entstand - und allmählich wieder zerfallen ist und heute beschleunigt zerfällt? DIESE Arbeit wäre dann aber zu leisten: Wie kann man Parallelgesellschaften unterschiedlicher mentaler und fleischlicher Prägung auf dem Territorium eines (früheren) Volksstaates (Volk eben als Wertegemeinschaft, geeint durch einen Gemeinschafts- und damit Staatswillen) so organisieren, daß sie noch ordenbar und verwaltbar wird! Schon die Motivation der Zuwanderer zeigt ja, worauf es hinausläuft: Denn diesen geht es keineswegs um Zugehörigkeit zu einem österreichischen oder deutschen Staatsvolk! 

Eine solche Zubehörigkeit ist bestenfalls Mittel zum Zweck. Und der Zweck des Herkommens ist eindeutig: Bessere Lebensbedingungen (nict einmal so sehr: Möglichkeiten der Selbstwirklichung, sondern an Möglichkeiten bestimmter, ausgewählter Lebensphänomene und Lebensweisen teilzunehmen), Sozialstaat, Soziale Absicherung, Krankenversorgung, etc. etc. Also jene Früchte, die sich ein Staatsvolk erarbeitet hat (!), und die nun funktional ein Eigenleben gewonnen haben. Für viele mittlerweile "der Staat" selbst sind, und für die Zuwanderer sowieso: Für sie sind die europäischen Staaten für sich stehende technische Gebilde, deren Bedienung und Nutzanwendung jedem offensteht, eine bloße Frage von Skills ist, die auch sie bald beherrschen. Um Geld aus einem Bankomaten zu ziehen braucht man keine höhere Schulausbildung.

DAS einzugestehen würde aber viel mehr verlangen. Es würde wirklich offenes Eingeständnis fast sämtlicher Eliten verlangen, daß sie sich verschätzt haben. Es würde eine Entschuldigung verlangen, daß man nun ganz andere Wege suchen und gehen muß. Daß man einen Gutteil der früheren staatlichen Geschlossenheit bereits verspielt hat. Daß man den Staat nahezu umgründen muß, weil seine bisherigen Säulen und Prinzipien nicht mehr tragen. Daß wir, um wenigstens einen Teil unserer Kultur noch zu retten, das Land aufteilen und unter ein neues Dach stellen müssen, das die weitgehend konfliktfreie Koexistenz nunmehr paralleler Kulturgemeinschaften ermöglicht.

Erst wenn der Mut DAZU besteht, können Medien, Politiker, Kirchen, Eliten wieder darum bitten, sie für glaubwürdig zu halten. Bis dahin aber werden sie sich von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr mehr als leere Schwätzer entlarven. Und von den Menschen als solche erkannt.


Morgen Teil 3) Ein Rückschritt, der ein System wie in den USA bringen wird



*Dieser Schritt ist zudem schon DURCH die Zuwanderung irreversibel gesetzt. Denn die immer noch zu hörende Bemerkung, daß wir Zuwanderung bräuchten, um demographische Ungleichgewichtungen abzufangen, weil wir anders unser Sozial- und Rentensystem nicht aufrecht halten können, ist lächerlich absurd. Sieht man einmal davon ab, daß diese Aussage zutiefst menschenunwürdig ist, weil es eine ganze Bevölkerungsgruppe zum bloßen Mittel erklärt, das unseren Wohlstand prolongieren soll: Es ist mehr als offenkundig, daß die zugewanderten Millionen über Jahrzehnte diese Beiträge ins Sozialsystem in ausreichendem Ausmaß nicht leisten werden. (Und mangels Solidarität auch gar nicht wollen werden; etwas, das überhaupt noch niemand ausgesprochen hat.) Denn wenn könnten das nur Menschen in produktiven Wirkverhältnissen. Aber die Zugewanderten die wir haben werden in Wahrheit gar nicht gebraucht, und sie haben unseren Ländern auch nichts anzubieten. 

 


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Spiel mit Bekanntem

Während bei diesem Werbefilmchen der Humor genau damit funktioniert, indem wiederum bereits bekannte Realisierungen von Archetypen (wozu auch der zerstörende Umgang mit Archetypen gehört) exerziert werden, um sich dann durch eine neue Art der Realisierung zu entladen. Dabei ist die Erwartungshaltung entscheidend, die zuvor sogar noch vertieft wird, was dann die neue Variante der Realisierung umso amüsanter macht.



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Mittwoch, 27. Januar 2016

Erst dann werden sie wieder glaubwürdig (1)

Der Polizeipräsident von Wien hat in der ersten Jänner-Woche in einer öffentlichen Stellungnahme erklärt, daß es angeraten sei, daß Frauen nachts nicht mehr ohne Begleitung auf die Straße gingen, Angst-Räume generell mieden, und daß sie in Lokalen keine Getränke von Fremden annehmen sollten. (Über die Reaktionen der Empörung zu berichten lohnt nicht; obwohl sie zeigen, wie ungebrochen stark der Realitätsverweigerungsreflex ist, und das ist schon die den weiteren Ausführungen grundgelegte Aussage.)

Wenn der Kurier darauf Bezug nimmt und treuherzig in vermeintlich mutiger Pose schreibt, weil meint, er könne damit zeigen daß er auch dabei wäre, dabei bei denen, die ja sowas von bereit sind, die Dinge zu sehen, wie sie sind, wenn diese Zeitung (übrigens eine direkte US-Gründung) also schreibt, daß es Versagen der Polizei (und damit der Politik) bedeute, die Sicherheit von Frauen nicht mehr zu gewährleisten, muß man sich erst recht fragen, in welche Phantasie- und gar Parallelwelten die Debatte in den Medien und der offiziellen Öffentlichkeit denn läuft. 

Denn DAS wird keine Polizei der Welt gewährleisten können: Durch Allgegenwärtigkeit jene Präventivkraft zu haben, dem Entscheidenden zu wehren: Einer offenbar kaum noch quantifizierbaren Bevölkerungsgruppe, die zu Gewalt gegen Frauen bereit ist. Vielmehr wurde schon viele Jahre verantwortungslos übersehen, daß das Gefühl der Angst im öffentlichen Raum zumal für Frauen, aber auch längst für alle in mittlerweile alltäglich gewordenen Situationen, in denen Personen mit bestimmtem migrantischem Hintergrund provokant und dominieren wollend auftreten, immer allgemeiner wurde. Wer immer es aber äußerte, mußte sich als fremdenfeindlich, rassistisch oder (natürlich, das Wort ist tauglich für alle Lebenslagen) rechtsradikal verunglimpfen lassen. 

Keine Exekutive der Welt wird das zu leisten vermögen. Nicht einmal der ehem. kommunistische Ostblock vermochte das (auch da gab es die "Bückwelten", das eigentliche Leben neben dem offiziellen Leben). Aber glaubt man, daß es zu leisten wäre, so wird bei dem Bemühen darum jenes Gut unwiederbringlich zerstört, das dem Leben einer Kulturgemeinschaft zugrundeliegt: und das ist in jedem Fall - Freiheit und Integrität!

Die wirkliche Fragestellung aber liegt woanders. Sie liegt in dem jeder Exekutive, jedem Rechtssystem als Gesetzessystem (und außerdem jeder Demokratie) notwendig zugrundeliegenden kulturellen Konsens. Und der ist in erster Linie religiös verankert. Das gilt bei uns auch für jene, die sich als atheistisch (oder gnostisch oder was auch immer, als als bekenntnislos) bezeichen. Auch sie sind, wenn hier oder in den meisten Ländern unseres Kulturkreises, im weitesten Sinn aufgewachsen und sozialisiert, zutiefst von gleichem oder zumindest ähnlichem Rechtsempfinden geprägt. Denn das Indidviduellste, auf dem auch so ein scheinbar divergentes Religionsbekenntnis beruht, ist nur die äußerste und kleinste (wenn auch in vielem entscheidende) Spitze eines Menschen. Es ist die besondere Note, das eigentlich Individuelle also, die aber ein ansonsten ALLGEMEINES in Aneignung und Wandlung darstellt. 





Morgen Teil 2) Der Staat des Westens als Konglomerat aus Parallelgesellschaften




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Wer alles selbst macht wird weniger

Wir vergessen meist, daß alle praktischen Verhältnisse einer sich höher entwickelnden Kultur Verhältnisse höher steigender Arbeitsteilung sind. Wird das allgemein vergessen, so entsteht eine Sehnsucht danach, die Dinge im Ganzen wiederzuentdecken. Trifft diese Sehnsucht nach dem Ganzen - die eigentlich eine Sehnsucht nach dem Einen ist, nach Gott, dem Allen - auf den Hochmut, der eine Form der Verneinung des Geistes ist, dieses Ganze damit auch neu entdeckt, ja geschaffen zu haben, wird eine Kultur sehr rasch auf einen Stand zurückgestutzt, der die Seinsreinheit der Dinge, ihre Vollkommenheit, die sie in der Arbeitsteiligkeit erreichen können, aufgibt, und das Leben in eine Gebundenheit einer niedrigen Stufe zurückführt, die dem Geist keinen Raum mehr läßt sondern alle Kraft für die Vereinzelung der Dinge verbraucht. 

Ein Zurückschrauben der Lebensweise ist bestenfalls dort sinnvoll, wo es auch in einem Dingverzicht gründet. Arbeitsteiligkeit ist umgekehrt nicht nur die feste Schmiede einer Gemeinschaft, sondern  nirgendwo braucht einer den anderen so, wie in der Arbeitsteiligkeit. Sie führt deshalb auch den Einzelnen zu höherer Selbstwerdung und Freiheit, und zwar in der Angewiesenheit. Aber sie fordert auch viel an Willen zum Geist. Eine autonomistische Gesellschaft muß sich hingegen zivilisatorisch selbst zerstören, weil der Einzelne weniger er selbst wird.

Jeder normale Mensch kann im Grunde "alles". Alles, was (technisch gesehen) überhaupt Menschen können. Eine Gesellschaft aber, die die identitäre Spezifizierung - durch Abbau der Institutionalisierungen ihrer hierarchischen Gliederung - aufgibt, entläßt Generationen in die Welt, die meinen, alles zu können und zu sein, aber nicht zu jenem Ort finden, an dem sie ETWAS sind und NUR dieses Etwas erfüllen. Was sie am besten könnten, weil es ihre identitär-institutionalisierte, übergebene Aufgabe wäre, was immer heißt: Verzicht auf vieles. Nicht ein irgendwie zu findendes Talent bestimmt das Tun. Talente sind neutral, und jeder hat ungefähr gleich viel - alle. Sondern die Aufgabe der Identität formt sich zum einen ein bestimmtes Talent, und zum anderen liegt die Erfüllung nicht im Talent (weil kein Talent so weit vom anderen entfernt liegt, also allen gleichermaßen zur Verfügung steht), sondern in der identitären Aufgabe. 

Während heute oft sogar gemeint wird, diese Unbestimmtheit in der Identität, dieses Herumschwimmen im möglichen Selbstsein, heute in diesem, morgen in jenem, würde gar "kreative Anlage" sein. Ohne feste Identität gibt es aber keine Kreativität, die kennen muß was sie verbindet, sondern nur unstabile Willkür.



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Dienstag, 26. Januar 2016

Rebellentum als Phänomen der Muttersöhnchen

Der Leser erinnert sich vielleicht daran, was an dieser Stelle bereits über die Zusammenhänge von gewissen (schwächlichen) Persönlichkeitsbildern und der Bereitschaft zur Rebellion gesagt wurde. Erinnert sich vielleicht an die historisch belegbare Tatsache, daß Revolutionen nie "von unten" kamen, sondern immer von einer unzufriedenen, selbstunsicheren zweiten Reihe der Mitte ausgehen, die endlich erreichen will, wozu sonst ihre Kraft nicht ausreichte. Dazu paßt nämlich der Bericht des deutschen Verfassungsschutzes, auf den uns Leser J - es sein ihm gedankt! - hinwies.

Denn der Deutsche Verfassungsschutz hat sich angesichts der von 2009 bis 2013 gegenüber den vier Jahren zuvor verdoppelten linksradikalen Gewalttaten in Deutschland (nunmehr waren es 1523 Fälle, davon 902 Fälle von Tätlichkeiten gegen Personen, mit insgesamt 873 Tatverdächtigen) mit der Täterschichte näher auseinandergesetzt. Und ist dabei zu wenig überraschenden, aber gar amüsanten und alles hier Gesagte stützenden Details gekommen. 

Der durchschnittliche linke Gewalttäter ist demnach 21-24 Jahre alt, männlich, hat trotz mittlerer Reife keinen Job, und er hat Probleme, eine Partnerin zu finden. Gleich auch noch die Kirsche auf der Torte: 92 % der 873 untersuchten jungen Männer wohnen sogar noch ... im "Hotel Mama". 

Im weiteren Detail: 73 % sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. Ein Drittel etwa hat mittlere Reife, ein Drittel Abitur, ein Drittel ist arbeitslos. (Interessant wäre noch zu wissen, wieviele der 2/3, die also in Arbeit und Lohn stehen, im öffentlichen bzw. geschützten Bereich tätig sind, denn die Vermutung gilt: die meisten.) Und 9 von 10 gaben als Beziehungsstatus "ledig" an.

Der VdZ geht allerdings noch viel weiter. Weil er "Hotel Mama" so wie jedes Wort beim Wort nimmt. Denn Sprache ist nicht einfach nur beliebig vereinbarter Ausdruck für Wahrheit, sondern sie ist Gesicht der Wahrheit. Ihr zu folgen führt folglich zur Wahrheit, denn die Grammatik IST das Denken, die Semantik IST der Einbruch des Seins im Seienden.

Ist denn nämlich nicht auch das Suchen von Unterschlupf in jeder Form eine analoge Bewegung? Was läßt sich daraus an Aussage über Teile des Klerus treffen? (Und: das läßt sich, denn wenn in der Kirche eines Mangelware ist, dann sind es - erwachsene Männer!) Heißt das nicht auf anderer Seite, daß die je nach Schätzung uns in bis zu 85 % als junge Männer entgegentretenden Zuwandererwelle, die unsere Asyl-Aufnahmestellen überschwemmen, ... Mutterunterschlüpflinge (noch dazu bei "Mama Merkel"), nur stark in der Vermasstheit (als Universalie also), und nicht als Individuum, wie es eben Muttersöhnchen eigen ist? (Denn Mutter ist das Allgemeine, das erst durch den Namen, den Logos des Mannes, den Namensinnehaber des Hauses zur Individualisierung kommt.) 

Auch dafür gäbe es mehr als genug Indizien. Bis hin zur so häufigen Aufgabe ihres Herkunftsnamens durch Wegwerfen der Papiere, und Vortäuschung anderer Identität und Herkunft. Um dann hier - zu rebellieren. Und er VdZ erinnert sich noch sehr gut an so manchen Nachläufer der 68er-Bewegung, die ihm im Jugendkreis der späten 1970er unterkamen, die gleichfalls und in auffallender Weise vom Säckel der Eltern gut lebten - und von Revolution sprachen, womit sie zuerst den "blöden Alten" meinten, der ihnen die neue Pioneer-Anlage noch immer nicht gekauft hatte, sodaß Hendrix einfach nicht genug zur Geltung kam.

Zufall ist das alles ganz gewiß nicht. Und es hieße noch weiter, daß wir uns mit den über 1 Mio jungen Männern alleine 2015 - linke Rebellen ins Land geholt haben. Was so nebenbei mit gewissen psycho-sozialen Bedingungen des Islam in Entstehung (auch dazu findet der Leser an dieser Stelle historische Verweise) und heutigen Auffälligkeiten zusammenstimmt.




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Der Zusammenbruch einer Lebenswelt

Martin Mosebach schreibt in einem Nachwort zu Erzählungen von Eduard von Kayserling, daß dessen Prosa in ihrer melancholischen Grundstimmung die Wahrnehmung belegt, daß bereits 20 Jahre vor dem gerne als die große Umwälzung einer zuvor noch traditionell ständisch geordneten Welt - mit einer entsprechenden Rolle des Adels - bezeichneten Ersten Weltkrieg das nicht verhinderbare Verschwinden dieser Welt festgestellt wurde. Was Mosebach freilich nur andeutet ist, daß dies handfeste wirtschaftliche Gründe hatte. 

Damit ist die Entwicklung im 19. Jhd. direkt mit der Entwicklung im späten Mittelalter vergleichbar. Beide Epochen waren gekennzeichnet von einem Aufbrechen der lokalen Märkte hin zu internationalen, ja weltumspannenden Märkten. In beiden Epochen begann der Transport eine neue Rolle auszuspielen. In beiden Epochen lösten sich soziale Sichten auf, und begann sich eine neue Art des Wirtschaftens zu etablieren. Man könnte sie zwar als die arbeitsteilige Industrie bezeichen, aber das würde dieser Stufe einer an sich noch gesunden Kulturentwicklungen Unrecht tun. 

Es war nicht die Arbeitsteiligkeit, die alles so zerstörerisch umwälzte. Es war in beiden Fällen ein zum Technizismus umgemodelte, ja vergewaltigte immer mehr nur noch rationalistische Verständnis menschlichen Tuns und Wirkens. Entwicklungen, die deshalb zuerst immer von den Skrupelloseren, den Wurzellosen getragen wurden. Und worin deshalb Kulturfremde und Entwurzelte oder genuin Wurzellose - Syrer, Venezianer,  unbeschäftigte hoflose Bauern und Juden im Mittelalter, Juden, hoflose Bauern und Amerikaner im 19. Jhd. eben die entsheidende Rolle spielten. 

Ein Faktor aber wird gerne dabei vergessen, und das ist der des Idealismus. Das ist der Faktor der univeralistischen (nicht: universalen!) Ideen. In denen nach aufklärerisch-rationalistischer Weise keine Universalie, die also dem Menschsein sowieso zugrundeliegt, die also immer ihre Realität fordert, sondern eine zur Universalie hochgestupfte, im Grunde willkürliche Idee (die ein rational scheinbar auch funktionierendes Ganzes, aber eben so, wie man es sich vorstellte, bewirken sollte) zur entscheidenden Leitlinie menschlichen und politischen Handelns erklärt wurde.

So begannen die in der von der menschlichen Möglichkeit des Selbstseins (als Mit-Sein mit dem Sein, das aber in unserem Willen liegt!) besoffenen Renaissance erstmals so dominierenden Gedanken einer "Volkswirtschaft", eienr "Weltwirtschaft", von "Märkten" und "Staaten" und "Politik" ... jeweils als Verdinglichungen von Abstrakta ihr Eigenleben zu führen. Versimpelt: Ab hier war das Blau des Wassers nicht mehr Ergebnis des Wasserseins, sondern eine für sich stehende Eigenschaft, ind er das Wasser auch blau zu färben war, um "dasselbe" zu sein.

Und so brach im Zuge des Auseinanderfallens alter und (jawohl ...) natürlicher, gesunder sozialer Gefüge im 19. Jhd. - mit der entsprechenden Rolle Napoleons für ganz Europa - auch das Wirtschaften um. Der entscheidende Impuls dazu ging es nicht zufällig von Amerika aus, der "Heimat" der Wurzellosen (von der sich so viele, die es als Hort der Freiheit vermutet hatten, wieder angewidert abwandten; das erzählt meist niemand, aber man etwa muß nur Kafka lesen, und Mahler hören). Das diese Wurzellosigkeit sogar zum Programm gemacht hatte.

So gingen die USA daran, ihr Land nur noch unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten, es über Funktionsoptimierung und technische Ressourcenausnützung wie eine Zitrone auszupresssen. Technik wurde nru noch als Ablaufoptimierung verstanden, einen ethischen Aspekt hatte dieses Land, das v. a. im Norden von protestantisch-puritanischem Geist geprägt war, nicht. Was mit dem speziellen Verhältnis des Protestantismus zur Schöpfung, zu den Dingen also zu tun hat. Denn für ihn ist die Welt defintiv von Gott getrennt, hat sie also in sich keinen Auftrag für den Menschen, ist nur die Bühne, die Spielfläche für ihn, für sich aber bedeutungslos und damit beliebig "verwendbar". (Während die Schöpfung dem Katholiken ja Selbsterzählung Gottes, die Natur als das Wesen aller Dinge Gottes damit Auftrag und Wille, ihre Erkenntnis Teilhabe am Wissen Gottes bedeutet.)

So wurde in den USA vor allem die Produktion von Lebensmitteln zuerst revolutioniert - also: vertechnisiert - und im Zuge dessen technisch perfektioniert. Es ging nun um ganz andere Dinge: um "Kilo Fleisch", um "Tonnen Weizen", um "subjektive Bedürfnisbefriedigung" als vorgebliche Grundlage von Nachfrage. Und was ist ein Bedürfnis? Was ist ein Produkt? Im aufklärerischen Sinn ist das klar: es ist das, was wir rational davon begreifen. Fleisch ist zur Hungerstillung. Weizen ebenso. Ein Schuh muß diese und jene (reduzierte, von Maschinen bewältigbare) Eigenschaften haben, dann ist er (auch) ein Schuh. So entstand die amerikanische Massenproduktion, die von Anfang an auf der Suche nach Absatzmärkten war.

Die einen Grundsatz hat, den jeder Verkaufsprofi gut kennt: Der Kunde wird auf einen Sekundärnutzen gelenkt, er kauft Sekundärnutzen, weil er vom Produkt selbst die bekannten Eigenschaften sowieso voraussetzt. Interessanterweise sind es ja genau diese nebeneigenschaften, oft sogar Kleinigkeiten, die als Mängel und damit als "neuer Bedarf" aufsteigen, denn das Negative, das Fehlende ist es, das rationalisiert wird. Die Produkte des 19. Jhds. begannen also, Nebeneffekte zu Haupteffekten zu verklären, und veränderten gravierend die Haupteffekte. Billige Produkte erfüllen nämlich so gut wie immer nur noch rudimentär Produkthauptqualitäten - und dafür umso vordergründiger Nebenqualitäten. Der Produktenmarkt des 19. Jhds. ist also eine Herstellerdomäne der nicht mehr Verorteten, die verkünden und glauben, daß es bei Produkten um rationalisiert-summarische Eigenschaften geht, nicht um ontische Beziehungen.

Damit begann sich Stück für Stück umzudefinieren, was die jweiligen Produkte überhaupt seien. Daß der Weizen je nach Boden, je nach Landstrich, je nach Gut sogar anders schmeckte, und schon gar jenen, die nicht im Anbaugebiet beheimatet waren (denn jede Pflanze enthält jene Aromen und Stoffe und Dynamismen, die einer Landschaft und damit deren Menschen entsprechen; internationaler Handel bringt also automatisch eine Entwurzelung weil "beziehungsentbundene Neutralisierung" z. B. des Geschmacks), daß ein Gutsbesitzer und Landwirt ganz andere Qualitäten in seinen Produkten wecken konnte, wenn auch je nur in begrenzten Mengen, und noch dazu abhängig von vielen äußeren Umständen wie der Witterung, daß ein Produkt im letzten also immer der Gnade eines Unbeherrschbaren ausgeliefert war, wurde zum Nachteil. Der technische Fortschritt erlaubte die völlige Unabhängigkeit der Produktion, die immer noch eine Art "abstraktes Ding" herstellen konnte. Das mit vielen technischen Zusätzen und Kniffen mit vordergründigen Eigenschaften versehen werden konnte, die allfällige Nachteile gegenüber handwerklich und lokalbezogen hergestellten Produkten zugunsten neuer Vorteile - Preis, Geschwindigkeit und jederzeitige Verfügbarkeit etc. - aufwogen. 

Man mußte nur die Menschen davon überzeugen, daß diese Vorteile ihnen gestatten, ihr ganzes Leben auf neue Weise auszubauen und zu führen. Und zwar auch dies - unter technischer Betrachtungsweise. Dafür fanden sie in den (eigentlich: in spiralig-progressiver Weise selbst produzierten) Massen der Entwurzelten eine aufnahmebereite Schichte, die mit jedem Zuspruch noch weiter wuchs, aus Eigendynamik heraus. Dann kamen die Verkehrsmittel, die Dampfschiffe, die in wenigen Wochen Euorpa und Amerika zusammenbanden. Dann die Kühlschiffe, die Europa erstmals mit Massen- und Dosenfleisch versorgten. Die Industrieprodukte, die die europäischen Manufakturen unrentabel machten - wenn sie sich nicht den neuen Produtkionsbedingungen unterwarfen. Die Wirtschaft auch Westeuropas, die noch lange Widerstand zu bieten versucht hatte, mußte sich denselben Gesetzen eingliedern, wollte sie nicht untergehen. Und kaum wo in Europa fand diese neue Art zu leben, zu arbeiten, zu produzieren größeren Widerhall als in dem entwurzelten Deutschland, das durch die neue Staatsidee erst recht universalisiert und entwurzelt wurde.

Gleiches geschah also mit der Landwirtschaft, von der der alte Adel, der immer bodenbezogen war, ja das war sogar sein Fundament, seit je lebte. Im späten Mittelalter wurde er in West- und Zentraleuropa ausgehebelt, indem er verarmte, weil das Wirtschaftssystem sich völlig auf Geld umstellte. Über kurze Phasen des (Not-)Raubrittertums wurde der alte Adel weitgehend eliminiert. 

Im Baltikum geschah diese Umstellung verspätetet, aber nicht weniger charakteristisch. Darum gab es dort auch nie ein Raubrittertum. Wenn Mosebach also schreibt, daß dies mit der ursprünglichen Prägung vom Deutschritterorden her stamme, der mehr Disziplin gebracht habe als anderswo, muß man ihm also sanft widersprechen. Die Gründe waren naheliegender und handfester, und hatten eher mit dem Rückschlag durch die Zerschlagung der Hanse zu tun, die das Baltikum nach Jahrhunderten der Prosperität (seit Wikingerzeiten sogar) wieder in eine Randlage stellte, als etwa mit mehr Disziplin. Aber auch damit, daß sich dort eine eigene kleine Welt gebildet hatte, mit viel Bezug zu dem von Peter dem Großen neu gebauten Petersburg, vor allem aber mit einem recht eigenständigen Geistesleben.

Die Gutshöfe, die herrschaftlich geführt wurden, und auf denen Geld selten eine Rolle spielte, weil nur selten welches gebraucht wurde, sahen sich nun einer Situation gegenüber, in der ihre Produkte im Westen keine Absatzchancen mehr hatten. Das zu verbessern, hätte zumindest den totalen Umbau der Landwirtschaft nach amerikanischem und zunehmend westeuropäischem Muster verlangt. Zu diesem Kulturbruch aber waren nur die wenigsten Gutsherren bereit. In deren Händen ja über Jahrhunderte auch das Leben von Politik und Verwaltung in diesem Teil des Baltikum (Kurland, Lettland) gelegen hatte - übrigens: als Ehrendienst, nie bezahlt.

Denn zu sehr war ihre Art des Wirtschaftens Element einer umfassenden persönlichen Kultur und Lebensführung, die mit einer technizistischen, rein geldorientierten Produktionsweise und Behandlung des Landes unvereinbar war. Mehr und mehr Güter verarmten, viele verschuldeten sich*, und die jungen, mittlerweile funktionslosen Generationen sahen offenen Auges, daß sie nicht mehr so wie ihre Vorfahren im Baltikum leben konnten - und wanderten zuhauf nach dem Westen aus.

Wo sie dann auf die selben Stimmungen und Verlierergruppen eines geahnten und direkt erlebbaren Zerfalls einer Welt trafen, die sich zugunsten einer Technifizierung des Lebens auflöste. Ihre Erinnerungen, meist getragen von tiefer Melancholie und Trauer, schufen eine ganze Literatur. Eduard von Keyserling ist einer der Proponenten des erstaunlich starken baltischen Genres. Das einmal mehr zeigt, daß die Pulsmesser, die wahren Beobachter von Veränderungen in kulturellen Gebilden immer aus den Randlagen, aus den Lagen der Verlierer sogar, kamen und kommen. Aus den Schichten derer, die alles losgelassen haben, nirgendwo mehr dazugehören, und dem Neuen der Hauptgebilde unverwandt zusehen.





*Dieser Aspekt spielte auch in Deutschland zum Ende des Mittealters eine sehr große Rolle, er wird meist unterschätzt. Aber es war der Adel, der alte Landadel, der in Scharen protestantisch wurde - und damit zeigt, wie tief die sozialpsychologischen Wurzeln des Protestantismus (als "Entwertung der Erde", ein Zug, der sich auch im frühen Islam in historisch sehr ähnlichen Phänomenen zeigt) sind. Auch hier fand ein dem baltischen 19. Jhds. sehr sehr ähnlicher Zusammenbruch einer ganzen und dabei tief kulturell-geistig geprägten Lebenswelt - eines patriarchalichen Landadels - statt. Und wie im Baltikum um 1900 führte dies zu einer Stadtflucht dieses alten Adels, während sich die Landgüter in den Händen der Regierungsnahen (Beamte, Beamtenadel) konzentrierte. Der sich dann - kapitalstark und erst ebenfalls wurzellos weil universalistisch - im 19. Jhd. nun selber nur schwer den amerikanischen Produktionsbedingungen anpassen konnte, weil Wurzeln in einer universalistischen Lebensweise (einer universalistischen Staatsidee) gefaßt hatte, die der neuen Stufe des Wirtschaftstechnizismus wiederum kaum noch anzupassen waren, es sei denn, man schaffte die Wahrung der Nähe zu den (neuen) Regierungen.




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Fett wie die Eisbären

Nun, Paris ist vorüber, nun können auch wieder Zeitungsmeldungen publiziert werden, die berichten, was ist. Und so hat der norwegische Forschungspool zur Untersuchung der Eisbärenpopulation im Bereich der Barentssee (soweit sie norwegisches Territorium ist) festgestellt, daß sich dort die Eisbärenpopulation seit 2004 um satte 42 % erhöht hat. Und das trotz dramatisch schlechter Lebensbedingungen, wie Klimakatastrophenpropheten verkündeten. Nicht nur das! Den Eisbären dürfte es so gut gehen, daß sie (Originalzitat) "fett wie Schweine" wären.

Keine Sorge. Wie gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichten, schreiben derzeit 16 seriöse Wissenschaftler an Publikationen, die beweisen, daß genau dies anzeige, wie gefährlich der Klimawandel bereits fortgeschritten sei. Denn nun fischen diese Eisbären eine bestimmte Hochseelachsart erbarmungslos weg, die mit ihrem Flossenschlag wiederum verantwortlich für den Austausch bestimmter Gewässerschichten im Bereich des Grönlandsockels waren. Dadurch würde, wie ein Wissenschaftler des Hammerstone Instituts auf Nord-Färöer meldete, der Luftaustausch noch weiter gestört, warme Wässer sänken zu wenig zu Boden, und überhaupt und außerdem sei das CO2 an allem Schuld, das diese Explosion der Geburtenrate so großer CO2-Ausstoßer wie - fetter! fleischfressender! - Eisbären zusätzlich verursache.

EU-Forschungsinstitute haben nun in Zusammenarbeit mit der Industrie für Gesundheitsprodukte (erkennbar am "Grünen Bären", dem Umweltgütesiegel der Zukunft) davor gewarnt, daß dies zu einer Unterversorgung der Bevölkerung Europas mit Omega 3-Fettsäuren führen würde, vor allem an Festtagen, was zu einem Anstieg der Krankheitskosten durch schlechter verarbeitete Blubberbrause von gut und gerne 3,7 Milliarden Euro führen würde. Die G7-Pressesprecher haben bereits zugesichert, daß die Regierungschefs ihrer Länder das Problem sehr ernstnähen, und es bei ihrem nächsten informellen Treffen in der (dafür noch zu errichtenden) Therme von Insterburg ganz oben auf ihre Agenda setzen werden.

Gleichzeitig haben nämlich Wissenschaftler des Arcansas Climate Fund bewiesen, daß durch die Erwärmung der Luft über Nordnorwegen der Absatz der Friseure in Narvik um 0,3 % in die Höhe gschnellt sei. Hochgerechnet auf die Gesamtwirtschaftsleistung national und international, ergäbe das eine zu erwartende Senkung des BIP von 85,3 Milliarden Dollar weltweit, denn kurze Haare hätten immer angezeigt, daß es einer Zeit schlecht ginge. 

Was den amerikanischen Kongress dazu bewog, dem Environmental Defense Fund weitere 700 Millionen Dollar an Forschungsgeldern zu gewähren, um zu untersuchen, welche Katastrophen daraus erwüchsen, samt einer Verteidigungsschrift, die belege, daß die in Paris beschlossenen Geldlastwagen mit 1 Billion Dollar Richtung Süden nicht einmal am Lack des Wohlstands der Friseure kratzen werde. Diese Publikationen werden in 87 Sprachen erscheinen, darunter ein südburundischer Dialekt. Denn dort hatten Untersuchungen ergeben, daß sich die Bevölkerung einen feuchten Kehricht um Klimawandel schere, sodaß an einer Aufklärung des Bewußtseins der Menschen zu arbeiten sei, denn dieses liege nach neuesten Erhebungen noch immer 8 Prozentpunkte unter der Vollneurotisierung des Westens. In einem ersten Schritt will man deshalb den Akademisierungsgrad auf 20 % binnen fünf Jahren heben, denn nur Gebildete würden sich nachweislich klimasensibel und damit moralisch akzeptabel verhalten.

Der Papst hat dies in seiner Osteransprache 2016 angeblich bereits eingearbeitet, in der er im Namen des barmherzigen Christus Vollakademisierung auch für die Südsahelzone fordert und einen "Klimaablaß" für Deutschland einführen will, der bei Akten wie der Halbierung der Duschrate oder dem Anbringen von Styropor-Fassadendämmungen an seinem Haus gewährt wird. Auch das Unterdrücken von Fürzen, deren klimaschädigende Wirkung allseits bekannt ist, würde so einer höheren Sinnebene eingegliedert, betonte ein Sprecher des Vatikan, der gleichzeitig ankündigte, das freie Furzen überhaupt unter die Strafe der Exkommunikation zu stellen. Angeblich war kurz vor der Abfassung des Erstentwurfs der Botschaft Al Gore und ein gewisser Hans-Peter Schellnhuber oder -berger oder wie auch immer*, im Vatikan gesichtet worden, wie sie mit breitem Grinsen den Petersplatz überquerten und vor allem durch die passive, energieschonende Verwendung einer Sänfte, getragen von Klimaflüchtlingen, auffielen.



*An der Heiligsprechung dieses "Triumvirat der Weltrettung" wird bereits gearbeitet. Denn immerhin ist die Grundbedingung jeder Heiligsprechung, das Wunder, bereits eingetreten: Das Ausbleiben der Klimakatastrophe.




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Montag, 25. Januar 2016

Die Ruhe vor dem Sturm?

Was Steve Skojec auf OnePeterFive schreibt wirkt nicht nur wegen der Person die es berichtet plausibel, sondern weil es sich exakt in das Charakterbild des Menschen fügt, von dem die Rede ist - Papst Franziskus. Zuerst einmal muß man schon Skojec' düstere Vorahnung teilen, daß es kein gutes Zeichen ist, daß sich der Bergoglio-Papst nun schon eine gewisse Zeit sichtlich zurückhält. Der VdZ teilt diese Befürchtung, denn dessen Charakterbild legt nahe, daß er nicht lange leben kann, ohne Unruhe, um nicht zu sagen Rebellion gestiftet zu haben.

Und dann berichtet Skojec doch noch von etwas Seltsamem, über das zu berichten er lange hintangehalten habe. Denn im Vatikan wollen die Gerüchte nicht verstummen, daß Bergoglio nicht nur für seine cholerischen Anfälle gefürchtet ist, in denen er auch vor sehr deftiger Sprache nicht zurückschreckt, daß er auf Kritik mitunter mit heftigen Ausbrüchen reagiert, sondern daß es einen öffentlichen Vorfall dazu gegeben haben soll, der bislang von den Dabeigewesenen zwar nie bestätigt, aber auch nie eindeutig dementiert wurde. Der Amerikaner bezieht sich in seinem Bericht auf etliche andere Quellen, und alle sind gleichlautend, was die Vorfälle betrifft, für die es dutzende Zeugen gab. Worum ging es?

Zu Beginn der Familiensynode Anfang Oktober 2015 hatte es eine bemerkenswerte Initiative gegeben: 13 Bischöfe und Kardinäle, allesamt höchste Ehren- und Amtsträger und aus allen Teilen der Welt, darunter der Präfekt der Katholischen Glaubenskongregation, hatten in einem öffentlich gemachten Brief die überfallsartige Änderung des Procederes der Beschlußfassung beklagt. Was da geändert worden war möge der geneigte Leser nachschlagen, es findet sich auch an dieser Stelle. Damit, so die Mahner, hätte man aber das Ergebnis der Synode schon vorweggenommen, die Synode zum leeren Scheintheater degradiert.*

Als der Papst davon erfuhr, soll er sich gerade im Speisesaal des Hauses Santa Maria aufgehalten haben, wo er ja zu logieren pflegt. Und sein Ausbruch sei schockierend und so heftig gewesen, daß er einem Herzinfarkt nahe gewesen sein soll. Ohne Rücksicht auf die anwesenden dutzenden Zeugen - Bischöfe, Priester, Seminaristen und noch zahlreiche andere Personen - soll er sich in einem Ton über die an der Kritik Beteiligten geäußert haben, den die Erzählung als regelrecht ausfällig bezeichnet. Solche Leute hätten in der Kirche nichts zu suchen, er werde ihnen die Hüte vom Kopf reißen und sie aus dem Vatikan werfen, soll er (sinngemäß) geschrieen haben. Er sei der Papst, ihm sei die Macht gegeben, habe er herumgebrüllt, er sage, wo es langgehe, was glaubten denn diese Kardinäle, wer sie seien?  

Solche Ausbrüche seien aber alles andere als Ausnahme bei diesem Papst. Nur in diesem öffentlichen Rahmen und in dieser Heftigkeit sei der berichtete Vorfall außergewöhnlich. Denn im Vatikan herrsche längst ein Klima angstvoller Vorsicht vor der Willkür und Cholerik des obersten Chefs. Selbst wenn die Atmosphäre im Zentrum der Kirche nie die Ungezwungenheit von Absolvententreffen der Strunzakademie in Wiesbaden gehabt haben mag: So sei es noch nie gewesen. Niemand wage mehr ein offenes Wort. Das hört man nicht selten. Erst vor kurzem wurde ein nächstes (anonymes) Schreiben eines Kurialen öffentlich, in dem dieser von der Atmosphäre der Angst im Vatikan berichtete. Denn wer kritisiert - der wird bestraft.**

Die beizeiten etwas freie, ungemessene Plapperei des Argentiniers ist hingegen etwas anderer Natur. Sie ist auch keineswegs vereinzelbare Einzeleigenschaft oder einfachhin liebenswürdige Sonderheit, die lächelnd Nachsicht verdiente. Sie verweist vielmehr auf Probleme im Bereich der Sittlichkeit der Gesamtpersönlichkeit, die Kennern der menschlichen Seele (von denen es heute leider nur noch sehr wenige gibt) mehr erzählen, als dem Papst lieb sein kann.***

Und so manche seiner "weisen Worte" haben den ganz eigentümlichen Geschmack, daß sie nur dazu dienen, jenen, die ihn erkannt (um nicht zu sagen: durchschaut) haben, so rasch als möglich und unter Zuhilfenahme der päpstlichen Autorität den Wind aus den Segeln zu nehmen. Nicht selten, indem das geistige Rüstzeug, das zu diesen Sichten befähigt, und das im wesentlichen schlichte katholische Tradition und Weisheit der Menschenkenntnis in sich birgt, als fragwürdig weil "dogmatisch enggeführt" dargestellt wird.

Auch das ja ein recht aktuelles und gewissen Charakterfärbungen eigenes Spiel: Wer eine unpassende Realität nicht ändern kann, versucht dann eben, die Kriterien ihrer Erkenntnis zu ändern und Autorität über die Fragestellungen zu erlangen. Dazu gehört, daß er die Kenntnisnahme der Realität selbst schon als unmoralisch diffamiert, oder ohne weitere Ausführung die Urteilsfähigkeit des Kritikers in Frage stellt, allfällig verstärkt durch den Hinweis auf ein zu hütendes Arkanum, das dem Kritiker ja gar nicht bekannt sei.





*Es gibt übrigens bis heute kein offizielles Schlußdokument zu dieser Synode zu Familie und Ehe. Das zu verfassen sich der Papst selbst vorbehalten hatte. So nebenbei: Auch die angekündigte offizielle vatikanische Entscheidung zu Medjugorje wurde nicht wie zuvor mehrfach angekündigt, ja verschoben, im Herbst veröffentlicht.

**Neuerlich sei an dieser Stelle auf die Analyse vom Frühjahr 2013 hingewiesen, die sich an dieser Stelle unter dem Stichwort "Schizoidität" findet. Das Thema wurde seither immer weiter präzisiert. Und an einer Stelle wird auch der Zusammenhang dargestellt, der zwischen dieser "Libertinität", die Bergoglio an den Tag legt, und der darunter latenten aggressiven Autoritarismusenergie besteht. Mit anderen Worten und aus anderer Richtung noch einmal zusammengefaßt: Wer die konkrete Gestalt auflöst, erlebt Machtlosigkeit über die Welt (wobei die Gestaltauflösung bereits aus Machtlosigkeit stammt). Daraus erwächst die Notwendigkeit, Bewegungen (die Bewegungen an Gestalten sind) mit impulsiver, willkürlicher Energie zu erzeugen, weil sie nicht aus dem Gestaltenspiel heraus mehr erfolgen. Wie es aber der Natur der Welt entspräche. 

Im Klartext:  Die Dienensposse (und mehr ist es nicht) Bergoglios, in der er "Formalitäten" ablehnt, bewirkt Macht- weil Wirkverfall, den er durch autoritäres und willkürliches Eingreifen (das sich auch gerne des Effekts der Verblüffung bedient, auf die immer erst mit gewisser Verhaltenheit reagiert wird, weil man sie ja erst einordnen, überlegen muß, die aber immer auf vordergründige Erlebensurteile abzielt) wieder wettzumachen gezwungen.

Man hüte sich deshalb vor jenen, die besonderen Wert darauf legen zu demonstrieren, daß sie liebten und gerne zur Schau stellen, wie sehr sie lieben. Es ist so gut wie immer Rauch, der das Mündungsfeuer in Nebel hüllen soll, um die Richtung zu verbergen, aus der das Geschoß kommt.

***Auch das wurde hier längst dargestellt: Die bei Bergoglio schon sehr lange und deutlich erkennbare Charakterfärbung und Persönlichkeitsstruktur lebt vom beliebigen Spiel mit den Ebenen der Gültigkeiten von Aussagen. Deshalb finden sich regelmäßig auch so viele - einander widersprechende! - Deutungen, denn nun ist einerseits Kritik abgeblockt, anderseits jeder bedient. Und sie lebt wie eben die Schizoidität (die bestenfalls ein Vorfeld der Schizophrenie ist, aber nicht wie jene bereits pathologisch, sondern ein nicht gerade lobenswertes Charakterverhalten der Täuschung) vom guten Willen, ja von der Liebesbereitschaft der Rezipienten: Der Unanständige kann nur durch den Anstand des Anständigen groß werden. Aber es wird sein, wie es seinerzeit mit Bischof Krenn war: Diese (bewußte wie unbewußte) Strategie verheddert sich irgendwann in sich selbst, und sei es, daß sie am Leidensdruck der Rezipienten zerschellt, der sich Luft verschafft. Der VdZ hat deshalb vorhergesagt, daß sich Bergoglio eines Tages (er sprach von 3 Jahren; naja, dies möge man nachsehen, Zeit ist am schwierigsten zu prognostizieren, weil jeder Moment Zukunft ändert; der VdZ hat aber 2013 nicht geglaubt, daß sich Bergoglio wirklich 3 volle Jahre halten wird, wie es derzeit aussieht, sondern geglaubt wie gehofft, daß sein Finale früher kommt) mit einem "kapitalen Bock", den er geschossen hat, abmelden wird. 





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Eine Geschichte aus Grönland (2)

Morgen Teil 2) Ein eigener Versuch, 
sich auf das Grönlandwetter einen Reim zu machen




In den 1990ern begann das Eis Grönlands in zunehmendem Tempo abzuschmelzen. Der jährlich ermittelte Eisverlust mit dem Höhepunkt 2011/13 betrug geschätzte 600 Gigatonnen. Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet hatte das Gebiet über lange Perioden wolkenfrei gehalten, sodaß das Sonnenlicht ungehindert auftreffen konnte. Doch seit zwei Jahren stellt man in Zusammenhang mit dem Nordatlantikzyklus eine "zunehmende Abnahme" des Eisverlusts (Winterschnee minus Sommerschmelze) eine Verlangsamung und mittlerweile einen Stillstand fest, und geht nun davon aus, daß das Eis in Grönland in Zusammenhang mit diesem Zyklus über dem Atlantik (der in der Meteorologie seit hundert Jahren bekannt ist) dabei ist, an Masse wieder zuzunehmen.

Wie es in Nordostgrönland nämlich längst der Fall ist, was die Satellitendaten seit Jahren belegen. Seit zwei Jahren stellt man generell eine erneute Zunahme der Eisbedeckung über dem Wasser des Nordpols fest, ihre Fläche ist im Rahmen der saisonalen Schwankungen mittlerweile wieder in Größenordnungen vor dem Abschmelzprozeß der letzten 20 Jahre zurückgekehrt. Die legendäre Nordpassage an der Nordküste Kanadas ist also wieder geschlossen, wie enttäuschte Reedereien zur Kenntnis nehmen mußten.

Dieser Nordatlantikzyklus ist sehr lange, in Teilen seit Jahrhunderten schon bekannt, aber immer noch kaum verstanden, schon gar im Zusammenwirken mit anderen Zyklen. Ein Faktor dabei dürfte aber eine eigentümliche Selbstregulation eines Teilsystems sein: Wenn Eis aus Grönland abschmilzt, wird das Wasser des Nordmeeres kälter, und der Golfstrom in den Süden abgedrängt bzw. seine Effekte verringert. (Der erstaunlich eingrenzbare Golfstrom aus der Karibik ist ja eine höchst seltsame Erscheinung, denn er verläuft wie ein geschlossenes Drainagesystem, mischt sich mit dem umgebenden Wasser des Atlantik kaum, und seine Grenzen sind auf Meter genau festzustellen.) Mit dieser kühleren Luft über dem Meer verringert sich die Wolkenbedeckung, mehr Sonne fällt ein, das Abschmelzprozeß beschleunigt sich. Deshalb kam es über Irland und Nordengland, aber auch in den Nord- und Mittel-USA sowie Kanada in den letzten beiden Jahrzehnten zu Abkühlungsprozessen mit sehr kalten Wintern, denn das stabile Hochdruckgebiet des Nordens hat die kühlere Thermik in den Süden gedrängt bzw. hat damit durch mehr Niederschläge reagiert.

Diese gewissermaßen im Süden "gestaute" Luft wird in den Augen mancher Meteorologen dafür verantwortlich gemacht, daß sich über Zentraleuropa eine thermische Lage bilden konnte, die seit Jahren äquatoriale Warmluft, trockene Saharaluft, nach Norden strömen läßt. Deshalb, aus nordatlantisch niedrigen Temperaturen, kam es in unseren Landen zuletzt sommers phasenweise zu höheren Temperaturen. Die meteorologischen Prozesse, die dazu führen, sind sehr eindeutig solche südlichen Lufteinströmungen (und keine Klimaerwärmung).

Bis dieses Hochdruckgebiet zurückkippt, weil schließlich einzelne zuvor kleinere Randprozesse die Gesamttendenz dieser Erdzone wieder auf Abkühlung umschlagen lassen (jedes Wettergeschehen hat eben solche Kipppunkte) - weil die Luft automatisch (möchte man sagen) ... durch die Sonneneinstrahlung tagsüber wärmer und damit wasserdampfangereicherter wird, und weil irgendwann wärmere Luftschichten aus dem Süden eindringen. Die Wolkenbedeckung und die Niederschläge nehmen wieder zu, damit Schnee (man kennt das ja sogar bei uns: ist es zu kalt, schneit es nicht; Schneefall braucht eine gewisse Luftwärme) und damit Eis, und in einer sich wechselseitig hochschaukelnden (wie in der wärmeren Phase eine spiralige, sich selbst befeuernde Entwicklung) Dynamik kühlt Grönland und der Norden wieder ab. Eine Abkühlung von Nordengland und Irland wird seit Jahren beobachtet.

Wie in der Zeit zur Jahreswende 2015/16 zu beobachten war: Das Tiefdruckgebiet über dem Nordatlantik, das diesmal wieder extrem ausgeprägt war, saugt warme Luft aus dem Süden an. Am Nordpol kam es zur Jahreswende deshalb zu Lufttemperaturen um etwa 4,5 Grad Celsius (die meisten Medien waren nicht einmal in der Lage, die amerikanischen Meldungen von Fahrenheid in Celsius umzurechnen und berichteten von 50 Grad; anderen Berichten nach handelt es sich überhaupt um eine Verwechselung mit der Stadt North Pole im Zentrum Alaskas, aber dieser Zeitungsente weiter nachzugehen lohnt wirklich nicht mehr), ungewöhnlich warm für diese Gegend und Jahreszeit. So schrieben zummindest die Medien in Schlagzeilen, selbst die FAZ. Allesamt klimawandelneurotisiert ist ihnen Desinformation schon Programm. Tatsache ist aber, wie der dwd berichtet, daß am Wetter zum Jahreswechsel gar nichts Ungewöhnliches war bzw. ist. Wetterkapriolen, Kapriolen eines chaotischen Systems, aber nicht "Klimawandel". Alles ist zudem schon mal dagewesen, und schlimmer! EIKE faßt einige seriöse Berichte dazu zusammen. An die noch stärkeren Stürme von 1990 (die als Beispiel angeführt werden) kann sich der VdZ sogar noch gut erinnern, er war zu der Zeit im Hunsrück bzw. Rheingebiet.

Bei einem in Island noch wieder einmal sehr tief gemessenen Luftdruck von 935 Millibar. (Auch das keine Sensation: Er wurde in der Vergangenheit schon einige male tiefer gemessen.) Und in Nordengland gab es durch starke Niederschläge (die derselben warmen Luft zuzuschreiben sind) Überschwemmungen (auf die die zu Tode regulierten und kurzsichtig öko-de-regulierten Flußsysteme nicht mehr reagieren können.) Diese aktuellen Kapriolen dürften wiederum mit der derzeit ablaufenden (pazifik-zyklischen) El Nino-Erwärmung im Ostpazifik zu tun haben. Für Europa ist mittelfristig damit Abkühlung zu erwarten. Auch das nichts Neues. Seit vielen Jahren wird über Deutschland ein immer längerer Winter und späterer Frühlingsbeginn festgestellt.

So könnte es zumindest sein, so könnte es zumindest zusammenhängen. Denn wissen - wissen tut das niemand, und niemand kann es deshalb vorhersehen. Zu komplex sind die Zusammenhänge. Die oft völlig konträren Theorien und Erklärungen solcher möglichen Zusammenhänge füllen Bibliotheken. Die Wetterlagen weltweit, die das sogenannte "Erdklima" ergeben, sind nämlich in jedem Fall ein "hochkomplexes System", das heißt, daß man zwar Teilvorgänge (schon gar nachträglich) begreifen kann, aber aus prinzipiellen Gründen niemals das Ganze, und schon gar Vorhersagen über das Ganze machen kann.* Es gibt kein einziges (!) Computermodell, das die Entwicklungen der letzten Jahre zutreffend vorhergesagt hat.

All das passiert in zahlreichen Zyklen, die Meteorologie kennt deren erst einige, wie die über dem Nordatlantik, die von rd. 11 Jahren bis über 60 Jahre laufen, deren zueinander verschobene Amplituden sich wiederum zueinander verhalten - mal verstärkend, mal abschwächend, mal bestimmte lokale Wetterlagen verlängernd, mal verkürzend. Bis es sogar zu Phänomenen wie jahrzehnte- oder jahrhundertelangen "Warm-/Kaltzeiten" für Europa kommt, wie historisch eindeutig belegt ist. Die Gletscherwanderungen erzählen davon. (In Alaska wachsen derzeit die meisten Gletscher, so wie in Ost- und Nordgrönland die Eismasse seit Jahren zu-, in Europa wiederum und in möglichem Zusammenhang damit abnimmt. Und durch Freilegungen zeigt, daß es solche Erscheinungen eben in Zyklen schon sehr lange gibt.)**

Alles wiederum ist zudem eingebettet in Zyklen der Intensität der Sonneneinstrahlung schon alleine durch die Sonnenfleckenzyklen, bei denen wir nach Meinung mancher, die sich damit eingehender befassen, ebenfalls vor einer Überlagerung von Amplituden verschiedener Zyklen stehen, sodaß sogar eine (möglicherweise gar dramatische) Abkühlung der Erde in den nächsten 20 Jahren höhere Wahrscheinlichkeit hat.




*Man beachte deshalb in allen Projektionen oder Vorhersagen von Klimakatastrophen die Verwendung des Konjunktiv! Der VdZ vergleicht den Klimawahn direkt mit dem Evolutionswahn, beide zeigen außerordentlich viele Parallelen einer Massenpsychose, die die Welt immer weniger begreifen lassen und sämtlich vor black-boxes ("weiß man nicht, aber irgendwann werden wir es wissen") nur so strotzen, um ein weltanschauliches Gesamtsystem zu stützen. Auch der Klimawahn zeigt bereits ganz beträchtliche Auswirkungen auf die Wahrnehmungsfähigkeit und geistige Freiheit der Menschen.

**Es gibt Spekulationen, die hier wiederum Zusammenhänge mit einer Erwärmung über Nordrußland sehen. Denn dort wird seit langem ein verstärktes Ausgasen von Methan beobachtet. Das wiederum könnte mit einem Ansteigen des Gasdrucks in großen Tiefen zu tun haben, denn man weiß von Nordrußland, daß es auf einer gigantischen Methangasblase sitzt. Hinweis: Die natürliche Ausgasung des Planeten übersteigt jede menschliche Ausgasung zumindest im Verhältnis 30 : 1, bei CO2 noch deutlich mehr. Über die Austauschprozesse Erde-Luft ist zwar nur wenig bekannt, aber sie dürften gigantische Ausmaße haben, gegen die der Mensch wie ein winziger Floh wirkt. Alleine was der Yellowstone-Riesenkrater ausstößt übertrifft den gesamten globalen menschlichen Ausstoß um das zigfache.





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