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Montag, 21. August 2017

So nebenbei

Agere sequitur esse - Das Handeln folgt dem Sein. Diese dem Denken erfaßbare Wahrheit über das Wesen aller Dinge, also der Welt, läßt unerklärlich erscheinen, wie sogar konservative Denken auf den Gedanken kommen, daß sich Lohn, Arbeitsentgelt (also Wertschöpfungsäquivalent) über "Leistung" definieren soll. 

Jede Lohnordnung, die sich nicht auf den Stand eines Menschen (sowie auf den Zubehör zu diesem, also einem "standesgemäßen Leben") bezieht, und bestenfalls sekundär auf seine Erfüllung der Standespflichten, also Leistung, ist sozial ungerecht und löst eine sich progressiv steigernde Fülle von unlösbaren Widersprüchen aus.


***


Man sollte achtgeben daß man nicht der Versuchung erliegt, Ursache und Wirkung zu verwechseln, wenn es um die "Begründung durch Wissenschaft" geht. Vielfach, ja ursprünglich war der Bezug auf eine angeblich alle erste Wahrheit überragende Bedeutung der naturwissenschaftlichen Wahrheit (die man dazu zu einer erstrangigen Wahrheit erhebt, was sie niemals ist, weil sie auf ersten Wahrheiten aufruht, also immer nur zweitrangig ist) nichts anderes als der Versuch, einem den ersten Wahrheiten widersprechenden, also revolutionären Ziel eine absolute Legitimitation zu verschaffen. Wenn also heute Google argumentiert, daß die Tatsache, daß in seinen Software-Entwicklerabteilungen vorwiegend Männer arbeiten (und nur wenige Frauen),  auf wissenschaftlich bewiesene biologische Unterschiede zurückzuführen sei, so ist das nichts als der Versuch, eine erste Wahrheit zu rechtfertigen. Die einfach unhinterfragbar ist und aus sich einleuchtet.

Auf ganz einfache Erklärung heruntergebrochen: Google will eine Tatsache nicht verleugnen, die sich einfach aus den Tatsachen ergibt, die aber den gesollten Wertegebilden der Öffentlichkeit nicht entspricht. Also zieht sie eine angebliche Gewißheit aus der absoluten Wissenschaft heran. Denn die werden ja wohl auch die Moralischen anerkennen. Da vergißt sie sogar (so wie die Konservativen meist) die soziale Verflochtenheit jeder Identitätsbildung, die sie tatsächlich auch zu einem sozialen, kulturellen Konstrukt macht. Wobei man auch sagen könnte: Ein soziales Konstrukt braucht, deshalb anstrebt, um Welt (als Mensch, was nur je im Geschlecht möglich ist) zu sein, so wie alles Seiende ein rhythmisches Pendeln zwischen Idee und Verfleischlichung, Geschichte ist. Aber darüber haben wir schon genug gehandelt.

Google macht es, wie es Politiker zuweilen ja so gerne tun, die jede echte geistige Auseinandersetzung, jedes Mannsein vermeiden wollen, indem sie auf Umstände warten, die nur noch "Alternativlosigkeiten" ergeben. Die doch bitte jedem einleuchten mögen, denn immerhin - sie sind wissenschaftlich. Die Wissenschaft also als Schild der Feigen, die dann sogar feige verschweigt, was Wissenshaft eigentlich ist und überhaupt zu leisten vermag. Wann was gilt ist nur noch eine Frage der Nützlichkeiten, des Pragmatismus. Die Biologisten haben darin Unrecht, selbst wenn sie aus den Reihen der Konservativen kommen, die dasselbe tun ... ein Schhild heranziehen, um der eigentlichen Auseinandersetzung auszuweichen.

Aber in einer Zeit, in der Autorität und Ordnung nicht mehr in Orten (Ortnung ...) verankert und begründet ist, sondern in Funktionen, braucht es schon ein wenig Kreuztrage, um nicht dem Sinnlosen zuzustimmen, nur um zu vermeiden, daß es auf eines Rücken einprasselt. Weil man die Menschen mehr fürchtet als Gott, das Sein. Schlimm wird es freilich, wenn man an diese ursprünglich nur feige Schutzbehauptung auch geglaubt wird. Vor den Gefahren dieses heute immer alltäglicheren Biologismus kann nicht genug gewarnt werden.

Um aber dem Faß den Boden auszuschlagen, binden wir den Faden in den ersten Beitrag zurück. Auch die Berufung auf "die Notwendigkeiten eines Freien Marktes", mit dem sich der Kapitalismus so gerne rechtfertigt (und dabei verschweigt, daß er nur funktioniert, wenn genau das, der freie Markt, ausgeschaltet wird, zumindest von Zeit zu Zeit, so alle zehn oder dreißig Jahre, wenn die Staaten die Pleitebetriebe und -banken von ihren Verlusten befreien), rechtfertigt niemals (und zwar: vor den Augen der Vernunft) eine Lohnordnung, die NICIHT auf den Stand der Menschen bezogen ist.  Wo der Familienvater einfach deshalb mehr Lohn bekommt, WEIL er Familienvater ist, während der Single weniger bekommt, WEIL er Single ist.  Denn Geld, Lohn, Wirtschaft ohne ihre soziale Dimension zu sehen ist nicht besonders kapitalistisch und rational, sondern es ist irrational und unvernünftig.


Nachtrag, der der Sache eine weitere Färbung verleiht: Einige Tage nach Verfassen obiger Zeilen erfuhr der VdZ, daß der Mitarbeiter, der diese weltweit kolportierte Aussage (bzw. Wahrheit) verkündet hatte, von Google entlassen wurde. Er handele gegen die Firmenpolitik der Bejahung der "Vielfalt", hieß es in der Begründung. Tip für Investoren in Google-Aktien? Abstoßen, solange die Blase noch hält!

Angeblich haben Frauen bei Google, die von dieser Stellungnahme hörten, empört ihre Arbeit niedergelegt. So wurde aus der Sache "eine Sache". Auch wenn wissenschaftliche Studien das belegten, so sei es ein Zweites, es zu verkünden. William Biggs verweist in diesem Zusammenhang auf eine Geschichte aus Harvard.  Der Dozent Larry Summers hatte in einer seiner Lectures darauf hingewiesen, daß Studien belegen, daß Frauen viel emotionaler reagieren als Männer. Daraufhin hatten zahlreiche Frauen empört die Vorlesung verlassen, um später in Interviews aufgebracht und empört schreiend zu melden, daß sie mit solchen Stellungnahmen nicht einverstanden seien, daß Frauen emotionaler reagierten als Männer.




*070817*

10 JAHRE AMBROSIUS:KONNOTATIONEN

Geneigter Leser, lassen Sie den VdZ diesen Moment an diesem Tag ergreifen, um etwas Feierstimmung zu verbreiten. Seit 21. August 2007 besteht dieses Blog, mit heutigem Tag also seit genau zehn Jahren. Erst unregelmäßig, dann auf rein verbreitungstechnisch gesehen nicht ganz so kluge Weise einer 2012 fast ein halbes Jahr (aus perönlichen Gründen, auch aus überlegten Vorbehalten gegen das Medium Internet) dauernden Unterbrechung, ist dieses Blog als Nachfolgeprodukt einer seit 2002 sehr verbreiteten täglich aktualisierten Webseite, den seinerzeit anlaßbezogen entstandenen Ambrosius-Seiten, hervorgegangen. In der jetzigen Form erfüllen die ambrosius.konnotationen die Rolle eines "ausgelagerten Tagebuches".

Die Leserschaft ist dennoch und gegen vielleicht möglichen Eindruck (samt dem Gequatsche von der "reinen Kunst") für den VdZ höchst wichtig. Denn wie immer man meinen mag, jeder der schreibt, jeder der darstellt, ja jeder der tut (also jeder Mensch) wendet sich AN JEMANDEN. Ohne Gegenüber gibt es keine Literatur, gibt es nicht einmal die Welt der Sprache, weil alles was Welt ist eine Welt  der Beziehungen ist. (Das Generieren von Publikum ist freilich ein spezifisches Problem. Aber lassen wir das.)

Werter Leser, Sie sind dem VdZ wichtig, das will er sagen. Denn Sie sind der Anlaß, warum es dieses Blog, diesen Teil des Selbstvollzuges des Autors Eberhard Johannes Ambrosius Wagner, vulgo: Ambrosius, überhaupt gibt. Insofern sei auch Ihnen Dank für die oft so treue Leserschaft gesagt.

In diesen 10 Jahren wurde dieses Blog mit insgesamt über 8.600 Einzelbeiträgen gut eine Million mal besucht, die Besuchszahlen schwanken über die Jahre dabei erheblich. Der VdZ freut sich heute über täglich 150 - mal mehr, mal deutlich mehr, mal weniger - Leser. Von diesen 8.600 Beiträgen sind ca. 1350 Beiträge wieder zurückgezogen oder gar nie veröffentlicht worden. Sei es aus Gründen verblichener Aktualität, sei es aus Unzufriedenheit des Autors mit den Inhalten, sei es aus Scheu, Zürückhaltung, Angst, warum auch immer. Mit diesem Jahrestag sind aber immer noch über 7.250 Beiträge unerschiedlicher Länge und Qualität abrufbar. Das Spektrum das sie umfassen ist weit, sie können es an den Stichwort-Listen erkennen. Aber diese Beiträge sind ja eine Art "Welt-Aufklärung", ein Spiel mit dem Begegnenden. ein kathartisches Herausdestillieren von Geist, ein Rückführen in Sachlichkeit, und damit ein Versuch Freiheit zu gewinnen. Wir alle werden heute von so vielem überschüttet, daß es oft nicht leicht ist, es zu ordnen, weil es noch dazu so vielfältig ineinander verflochten ist. Aber nur in der Ordnung ist Freiheit möglich.

Vorsichtig geschätzt liegen also hier 30.000 Druckseiten vor ihnen, die da "so nebenbei" als Weltdurchdringungs- und das heißt Befreiungsversuch verfaßt und ins Netz gestellt wurden. Die ambrosius.konnotationen sind damit unbeabsichtigt zum Werk und einem wesentlicher Teil des Schaffens des VdZ geworden.

So dankt der Verfassser dieser Zeilen (VdZ) Ihnen, ganz speziell, ob in Wien, Linz, München, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Leipig, Jena, Stuttgart, Zürich und Bern, und ganz speziell natürlich allen, die in diesem ominösen Punzelkirchen an der Weichfurt leben, und die alle dieses Blog regelmäßig oder fallweise aufrufen. Er dankt für so manche Zuschrift, dankt auch für manche Kritik, dankt vor allem für so viele wohlmeinende Rückmeldungen, dankt für Ihr ungebrochenes Interesse, dankt für so manche Verbreitungsaktivität, vielleicht gerade von Ihnen, dankt nicht zuletzt Gott.  Dem zu Ehren alles, was hier zu finden ist, als in Rauch aufgehende Opfergabe am Altar dargebracht wurde und wird. 

Der VdZ feiert nun still für sich, bei einer Flasche guten Rotweines aus ungarischen Rieden, und prostet seinen lieben Lesern dankbar und voller Zuversicht zu.

Ad multos annos!




P. S. Um auch diesen Aspekt nicht zu vergessen, erlaubt der Verfasser dieser Zeilen (VdZ) nach langem wieder einmal, den Hut in den Reihen herumwandern zu lassen. Das Konto lautet auf Eberhard Wagner, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT23 2011 1827 7718 5600. Danke!





*080717*

Sonntag, 20. August 2017

Plastik hat keine Ewigkeit (2)

 Teil 2) Es is ollas ned woa




Es ist aber "olles ned woa", wie der Wiener sagt - es ist alles nicht wahr. Was Umweltaktivisten und Politik freilich nicht hindert, fest daran zu glauben. Nein, mehr noch: andere daran glauben zu machen. Immerhin hat man die nächste Melkkuh gefunden, das nächste Dransalierungsmittel, um die Bevölkerungen an der Kandare zu halten und den Menschen zu einem Problem zu machen, der sich am besten täglich geißelt, weil er so böse ist, zu arbeiten, sich die Welt zu gestalten, und der alltäglichen Logik des Hausverstandes nach, ind er er seine unmittelbaren Lebenshorizonte ordnet und erfaßt, zu denken. Nur wenn es gelingt, sein Denken auszuhebeln, ist der Weg frei für politisch-moralisch gesollte, verordnete, einem ihm nicht direkt greifbaren Zweck dienlichen Dogmen und Leitbilder, die er nur noch anzunehmen hat.

Nur einen Kunststoff gibt es, so WUWT, der diesen Zerfallsprozeß nicht mitmacht, zumindest nicht in diesen kurzen Zeiträumen, und das ist das PVC. Weshalb dieser Stoff in Bereichen angewandt wird, wo man genau diese Zerfallsresistenz braucht, wie bei Bauteilen oder bestimmten technischen Ausrüstungsgegenständen. Hier ist tatsächlich Recycling der beste Weg, um allfällige Rückstände zu beseitigen.

Einmal mehr hat deshalb WhatsUpWithThat den Stand der Wissenschaft zusammengefaßt. Es gibt keinen Grund zu Alarmismus. Plastik baut sich speziell im Meer so rasch ab, daß man wie bei so vielen sogenannten "Umweltsünden", die die Sündhaftigkeit der nicht der Ökologie linientreu folgenden Menschheit beweisen sollen, nur von kurzfristiger Entordnung oder mangelnder Einordnung sprechen kann. Dem Menschen ist es eben nicht möglich, ein Paradies zu bauen, er wird immer Un-Orte brauchen, Müllhalden und Versenkgräben, in denen er der ihm nie ganz einsichtigen Natur alles weitere einer Rückführung in Grundstoffe überläßt. Und der größte Rückbinder an die Grundstoffe ist das Meer. Der Impuls, alles also ins Dunkel der Meere zu versenken, das keiner Ordnung mehr zugeführt wird, zeigt damit etwas völlig Richtiges und Gottgewolltes, ist tief vernünftig.

Das anzuerkennen ist jene Demut, die erst einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung bedeutet. Zu meinen, man könne alles regeln und ordnen, bis in die letzten Winkel der Erde, ist eine Pathologie. Die Erde hat eine Ordnung, die das Vorstellungsvermögen und gar die Ratio des Menschen um Dimensionen übersteigt. (Ohne je irrational zu werden.)

Deshalb ist es eine Gotteslästerung, eine Hypertrophie zu meinen, es würde sich in einer sich selbst überlassenen Natur quasi spukhaft jene Ordnung einstellen, in der alles seiner maximalen Bestimmung entgegenwächst. Die Natur ist auf Kultur, auf menschliche Ordnung, auf Geist angelegt. Natur ohne Mensch fällt in die Entropie, bedeutet jenes gottferne Chaos, in dem jeder gegen jeden steht und eben nicht jene Kräfte siegen, die dem "Gemeinwohl", dem maximalen Wohl aller Teile dienen.

Viel schlimmer sind deshalb jene Natursünden, die eine dauerhafte und bewußte Entordnung durch der Schöpfungsharmonie hohnsprechende, ja die Natur entwertende Häßlichkeit bedeuten, in der die Welt zum bloßen Gestell (Heidegger) degradiert, zur nützlichen Lieferanstalt vergewaltigt wird - wie es Windräder und Solaranlagen oder horizontweite Monokulturen zum Anbau von weltrettendem Biosprit darstellen - um damit angeblich die Welt zu retten zu meinen. Indem sie sie mit IHRER Welt überlagern, die dann bessser ist als die aus Gottes Vernunft.

Aber wie alle Dämonen haben sie damit auf eine verquere Weise Recht: Sie stellen genau das dar, tun weil sind genau das, was zu bekämpfen sie vorgeben: Böse Menschen, die die Welt zerstören. Denn die Welt lebt aus der Schönheit, nicht aus dem Ungeist der Maschine. Mehr als alles andere, und vor allem zuerst ist alles Gute eine Frage des Schönen, alle Ökologie eine Frage der Ästhetik, der Harmonie eines Dinges als Ort in Beziehung und damit Raum und so Welt. Nicht auch und vielleicht einmal, sondern vor allem, auf eine Weise sogar nur. Schönheit ist ein Akt des Geistes, der Glanz der Ordnung, die wieder und wieder aus dem Chaos durch den letztlich transzendenten Liebesakt aufgerichtet wird, und nicht eine Resultante eines in menschlichen Grenzen ersonnenen Mechanismus.




*Die ja immer auf einer Wirtschaft der Schmuddelecken und Gerüchte aufbauen. Keine Ratio kann sich aus sich selbst ihre Begründungen und Urteile holen. Der Atheist (und jeder Rationalist ist auch Atheist) ist sogar das Paradebeispiel dessen, der keinen Grund findet, seinem Denken zu vertrauen. Nut wer das Denken in der Vernunft Gottes, im Wissen Gottes begründet sieht, nur der kann überhaupt seine Relevanz und Verbindlichkeit für die Realität anerkennen.





*290717*

Filmempfehlung

Der Film ist eine unbedingte Empfehlung für jene, die am Film und an Kunst interessiert sind, udn vor allem: Die sich wirklich unterhalten wollen. Die Brüder Coen haben in dem 2017 herausgebrachten "Hail Caesar" einen nächsten Meilenstein in ihrer Suche nach Kunst im Film gesetzt. Ein Weg, der noch nicht zu Ende ist, der sich aber als richtig abzeichnet. Diese Szene ist direkt an die alten Hollywood-Filme angelehnt. 

Köstliche, herrliche drei Minuten, der Leser gewähre sich dieses sommerliche Ausschreiten umso mehr, als hier Wege gezeigt werden, wie der Film dem Traum wieder entrissen ist, dem er seit 50 Jahren durch den Wahn der "technischen Pefektion" (in Wahrheit ein Abschmieren in immer totalere Konvention) zugesunken ist. Und plötzlich wird er wieder vergnüglich. In des Wortes wahrsten Sinn.








*280817*

Samstag, 19. August 2017

Der Samstag-Nachmittag-Film

Aber was wäre ein Samstag-Nachmittag ohne "Bel Ami" von und mit Willi Forst? Wer das in seiner Jugend erlebt hat, hat auch die Prägung erfahren, die von seiner samtweichen Stimme, seiner subtilen, auf eine Weise genialen Art dieses Filou zu spielen ausgeht, an der Hand genommen von seiner perfekten Regie und Schauspielerführung. Unter der Lizzi Waldmüller zu einer Süßigkeit aufsteigt, die einen einfach bezaubert. Und Forst im Film offenbar mit.










*030817*

Plastik hat keine Ewigkeit (1)

Sehr vieles, ja das meiste, ja, wenn nicht fast alles, was uns medial als Umweltkatastrophe - meist als durch Menschenhand verursacht und als Anklage gegen technische Verarbeitung vorgebracht - begegnet, das heißt als Katastrophe aufbereitet wird, bewegt sich auf der Ebene von Gerüchten und Schauermärchen. Es entbehrt aber jeder sachlichen, um nicht zu sagen "wissenschaftlichen" Basis. Das ist beim Wetter so, und es ist auch bei einem der aktuellen Schauermärchen so, der angeblichen Weltverseuchung durch PLASTIK. Erstmals tauchte 2008 die Geschichte auf, daß es im Pazifik einen gigantischen Plastikwirbel gäbe, der die Größe von Texas aufweise, die bald mit der Wiederaufbereitung der Geschichte zu Kontinentgröße wuchs. Voll mit Plastik, das "auf ewig" nicht verschwinden würde. 

Bilder geisterten und geistern durch die Weltpresse, die Albatrosjunge zeigen, die an Plastikverschlüssen krepiert sind. Das Seltsame dabei ist nur, daß es zum einen immer wieder dieselben Bilder sind, die  man bemüht, und zum anderen oft alte Aufnahmen, die neu verwendet werden. Tatsache ist, daß jeder Augenschein auf Vogelkolonien zeigt, daß solche Fälle selten sind. Beschränkt auf jene wenigen Fälle, wo ein Elterntier der verlockenden Farbe eines Plastikteiles nicht widerstehen konnte und ihn mit Nahrung verwechselte. 

Tatsache ist auch, daß solange die Plastikteile in den Ozeanen noch größer sind, sie wenn von Tieren verschluckt im Verdauungskanal bleiben und entsprechend auch wieder ausgeschieden werden. Soll der Leser doch selber einmal versuchen, eine Plastikkappe seienr Mineralwasserflasche zu verschlucken. Er wird sie nach einem Tag in der Toilette wiederfinden.

Das Seltsame ist deshalb gar nicht so seltsam: Daß nämlich bis heute niemand diesen Plastikwirbel sehen kann oder gar bisher (durch Aufnahmen etwa) dokumentieren konnte. Hurtig ausgerüstete Forschungsschiffe fanden ebenfalls an der Stelle, wo sich die nächste Weltkatastrophe vorbereiten sollte, buchstäblich ... nichts. Die Geschichte hatte nämlich einen Haken: Sie berücksichtigte nicht, was seit vielen Jahren (genau: seit den 1950er Jahren) bekannt, und zuletzt angeregt durch Alarmmeldungen verstärkt erforscht wurde. Die ein durchschlagendes Ergebnis brachten: So, wie vom Öl, das sich nach einer Bohrinselkatastrophe in der mexikanischen Bucht angeblich"auf ewig" ausgebreitet hatte, schon nach drei Jahren nichts mehr geblieben war,ist auch das Plastik in den Weltmeeren auf geheimnisvolle Art verschwunden. Die Bilder von den ölverklebten Vögeln, die verendeten, blieben nur eine kurzfristige Erscheinung und keineswegs ein Massen-, schon gar kein Dauerphänomen. Die jeweils betroffenen Strände und Küsten sind schon nach ganz wenigen Jahren NICHT verschmutzt, und auch nicht vergiftet o. ä., das ist evident.

Nur - das alles ist kein Geheimnis, nicht einmal für Rationalisten.* Es ist  längst eine der Naturwissenschaft bekannte Tatsache, daß sich Plastik im Meer sogar in bemerkenswert kurzer Zeit zersetzt. Die Rede ist dabei von wenigen Jahren. Erst wird es durch mechanische Wirkung in Verbindung mit UV-Strahlung (das die Verbindung schwächt) in kleine und immer kleinere Stücke zerlegt, bis es von den unzähligen Mikroben, von denen die Meere voll sind, buchstäblich aufgefressen wird. Was ja nicht weiter verwundern sollte, denn (vereinfacht ausgedrückt) je kleiner die Dinge werden, desto mehr fallen sie auf die Stufe von Urstoffen. 

Und wie es auf Erden Urstoffe (bei Plastik ist es im besonderen Erdöl und Erdölderivate) geben sollte, die "an sich" schlecht sind, müßte erst einmal erklärt werden. Diese Zerfalls- respektive Abbauprozesse (die immer Gestaltprozesse sind) verlaufen progressiv, das heißt daß die grobe Zerkleinerung etwas länger dauert als der Schlußpunkt, das Aufgefressenwerden durch Mikroben.

Insgesamt dauern diese Prozesse nur wenige (meist drei) Jahre. Sichtbar bleiben Plastikrückstände in den Ozeanen höchstens dort, wo ein "Aufarbeitungsrückstau" entsteht. Den aufzuarbeiten aber ebenfalls nur eine Frage relativ kurzer Fristen ist.

Ein Prozeß, der auch zu Lande passiert, nur wesentlich langsamer, was rein technisch zu erklären ist. Denn die "Mikrobendichte", die auf die Oberfläche der Plastikteile einwirken kann, ist zu Lande wesentlich geringer. 

Fazit: Das nie belegte Gerücht, das die Medien durchgeistert, daß Plastik "auf ewig" in der Natur bleibt und die Weltmeere verschmutzt und die Tierwelt ausrottet, ist ein Schauermärchen, ein weiterer künstlich geschaffener Mythos, der nur die Bösartigkeit des Menschseins selbst beweisen soll, um das Recht abzuleiten, ihn nicht lieben zu müssen, ihn drangsalieren zu dürfen. Denn für die Ökologie heutigen Zuschnitts ist der Mensch ja der Feind der Natur, sodaß es am besten wäre, ihn auszurotten, um die Welt zu retten. Es wird ja sogar schon immer öfter ausgesprochen, daß die Menschheit entscheidend zu reduzieren sei, um etwa die Klimakatastrophe aufzuhalten.



Morgen Teil 2) Es is ollas ned woa





*290717*

Freitag, 18. August 2017

Warm anziehen!

Seriöse Meteorologische Anstalten warnen: Der Winter 2017/18 auf der nördlichen Halbkugel könnte extrem kalt werden. Vieles spricht dafür, und der frühe Herbsteinbruch, der in diesen Tagen bevorsteht, kündigt es an. Er wird befeuert von einem Rekordsommer in der Arktis - kaum je waren die Temperaturen dort so tief wie in diesem Sommer, und der tägliche Eiszuwachs (durch sehr hohe Niederschläge) ist überhaupt der höchste je gemessene. Entsprechend verhält sich die Ausdehnung des Meereises. Die auf der Höhe von 2 m über dem Boden global gemessenen Temperaturen befinden sich derzeit entsprechend "in freiem Fall".

Recht wahrscheinlich war es schon im Juli angezeigt. In dem die Sonnenfleckenaktivität so niedrig war wie seit Mitte des 18. Jhds. nicht mehr. Ein sicheres Zeichen für Abkühlung auf der Erde, die aus diesen Parametern in den nächsten 15 bis 20 Jahren das Ausmaß einer kleinen Eiszeit annehmen könnte. Die Erforschung der Sonnenaktivität, die in den letzten Jahren enormen Aufschwung nahm, liefert immer eindeutigere Hinweise auf dergestalte Zusammenhänge. Es sieht demnach so aus, als würden sich in den nächsten Jahren mehrere Zyklen auf der Sonne zu einem einheitlichen Trend zusammenfallen. Auch wenn es nicht so schlimm werden dürfte wie in der frühen Neuzeit, wo das "Maunder-Minimum" die Nordhalbkugel über zwei Jahrhunderte (bis in die Mitte des 19. Jhds.) fest im Griff hatte, sodaß man von "kleiner Eiszeit" spricht.






*170817*

Auserwählt und (selbst) ausgegrenzt

Alleine daß man zutiefst verinnerlichte Ängste überwinden muß, um zu diesem Film Augenmerk und den Blick der sachlichen Differenzierung zu widmen, ist ärgerlich und zeigt, daß eines Argumente der Macher nicht zutrifft: Keineswegs liefert nämlich "Auserwählt und ausgegrenzt" einen Beitrag zu einer sonst offen geführten Debatte, und bildet in seiner bewußten Einseitigkeit damit ein legitimies Gegengewicht zur sonst angeblich einseitigen Diskussion. Vielmehr scheinen da manche die Nerven wegzuschmeißen und versuchen ganz bewußt, die Ineinssetzung von Rassismus und Antisemitismus mit allem, was an Kritik auftauchen könnte, und versucht die Verfestigung des Urteils, alle Andersdenkenden - wozu die Kritiker an Israel und an gewissen Formen des Judaismus gehören - als Manifestationen von Bösheit und Dummheit. Dazu gehört natürlich auch, alle in einen Topf zu schmeißen.

Entsprechend ist der Film bemerkenswert zynisch, ja Zynismus scheint manchmal sein Programm, und betreibt eine Geschichtsdeutung, die man durchaus als recht selektiven Blick bezeichnenn könnte. Der VdZ weiß deshalb nicht ob es nicht richtig von den öffentlich-rechlitchen Sendeanstalten Deutschlands war, ihn (vorerst; er wurde dann doch auf ARD ausgestrahlt) zu bringen. Man hat ihn zuerst zwar bezahlt, aber dann nicht gesendet, ehe ein Aufschrei inszeniert wurde, der dies als angeblich nächsten weil sogar systemischen "Antisemitismus" klassifizierte. Was der Film aber selbst sicher nie geschafft hätte, erledigte die Kampagne, die eine Ausstrahlung quasi "erzwang". Die Art dieser Kampagne, die Art der Argumentation mit der sie vorging, die mediale Aufbereitung hat mehr über das Thema erzählt als den Filmmachern je gelingen hätte können. Und das wegzuleugnen trifft auf eine Vernunftfähigkeit des Menschen, den die Filmmacher deutlich unterschätzen. Ja, den sie durch Rationalismen wegleugnen wollen, die einem Versuch gleichkommen, die Vernunftfähigkeit der Menschen zu zerstören, nicht daran zu appellieren. Wir reden hier von schizoider Vorgangsweise.*

Ganz offen gesagt? Der VdZ kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß egal aus welchen Gründen der Antisemitismus von Juden selbst geschaffen oder wiedererweckt werden soll. Daß der Film sogar eine Reaktion darauf ist, daß dieser Antisemitismus als Identitätskonstitution für diesen Judaismus selbst praktisch verschwunden ist.

Daß es in der gesamten Thematik an Widersprüchen nur so wimmelt, daß es ein Sammelbecken aller möglichen Richtungen und Gruppierungen und Ideologien ist, ist unbestritten. Aber ob man dies  mit so einem Film, der es sich einfach macht und eine manchmal so deutlich einseitige Sicht aufhellen kann ist mehr als zweifelhaft. Mit der Kampagne, ihn zur Ausstrahlung durchzudrücken, wäre selbst eine solche "edele" Absicht ohnehin auf jeden Fall konterkarriert.

Aber noch etwas ist zu sagen, und es betrifft die eigentlichen Juden selbst. Denn sie lassen sich mißbrauchen. Sie werden von solchen Motiven vereinnahmt und in eine Ecke gestellt, die denwahren Verhältnissen gar nicht entspricht. Sie werden in eine Art Sippenhaft für jene Erscheinungen genommen, die an sich mit den realen, mehrheitlichen Juden gar nichts zu tun haben, und in ein lager geschoben, dessen Opfer sie selbst genau so sind wie Nicht-Juden. Werden als Rechtfertigung etwa für einen Kapitalismus verwendet, der ohne jeden Zweifel stark jüdisch-oligarchisch dominiert ist und mit "freiem Markt" nichts zu tun hat sondern diesen nur benutzt, und so ihre Weltwirklichugn genau so unter Druck setzt wie jeden anderen Bürger. Denn bitte schön, es GIBT z. B. diese explizit jüdischen, einflußreichen Vereinigungen mit ausgeprägten Gruppenegoismen, das sind keine Verschwörungstheorien oder Rassismusdelikte. Und diese mißbrauchen auch eiskalt das "normale Judentum".

Wir wollen es uns gewiß nicht leicht machen, schon aus historisch begründeter Obliegenheit. Aber aus derselben Obliegenheit muß wenn schon auch der ganzen historischen Wahrheit die Ehre gegeben werden, will man der Thematik auf den Leib rücken und Licht in die Sache bringen. Doch daran scheinen die Macher von "Auserwählt und ausgegrenzt" kein wirkliches Interesse zu haben. Wie von ihnen selbst gesagt - sie wollen eben einen bewußt dialektisch-einseitigen Beitrag zu einem von ihnen angeblich omnipräsenten oder WIEDER omnipräsenten Antisemitismus liefern. Eine Feststellung, die der VdZ etwa aus eigener Beobachtung KEINESWEGS teilen kann. Im Gegenteil, stellt er auch in der Kritik an Handlungscharakteristiken, die ihrem Wesen nach dem auch metaphysisch logischen, gar nicht anders möglichen Grundimpuls des Judentums auffällig entsprechen, eine oft erstaunliche Differenzierung fest. Als Versuch, in so viel Informationssalat einen Weg der Wahrheit und definitiven Deutung zu finden um zu wissen, wie man es zu beurteilen habe.  

Rassisch motivierten Antisemitismus kann er dabei überhaupt nie feststellen. Im Gegenteil, scheint ihm vielmehr dieses rassische Element gerade bei jüdischen Vereinigungen eine enorme Rolle zu spielen. Gestärkt von sogenannten naturwissenschaftlichen Ergebnissen, die mehr und mehr auf eine Schlüsselstellung einer mechanistisch-materalistisch gedachten Genetik hinauslaufen. Ja, daß die sogenannten Evolutionstheorien in ihrer Quintessenz auf Rassismus hinauslaufen, scheint gerade diesen Kreisen nicht bewußt zu sein. 

Da muß man nicht viel Phantasie besitzen, sondern nur den Talmud lesen um zu sehen, daß das Judentum eine innere Logik hat, über die aber niemand spricht. Sogar der Jude Heinrich Graetz, der die bis heute relevanteste, meistgelesene "Geschichte des jüdischen Volkes" verfaßt hat, stellt sein Volk, "die Juden", als Volk dar, das sich selbet als einen Körper sieht, der sich über all die Jahrhunderte und Jahrtausende in seinem Selbstsein und in Abgrenzung von der übrigen Menschheit definiert und dies aus der Geschichte untermauert. Das sieht der VdZ nicht einmal so! Sondern die Problematik des Judentums ist eine individueller Personen und Figuren, die aus dem Eigensein einen Weltauftrag ableiten, der sich historsich nachweislich absichtlich von der europäisch-abendländischen Kultur absetzen wollte. Und klar zwischen Eigenethos und dem Ethos im Umgang mit anderen Völkern unterscheidet. Warum also sollte man diese Haltung aber nicht kritisieren können?

Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß das von Gott auserwählte Volk nahtlos in die Katholische Kirche überging. In denen, die sich taufen ließen, undn somit die Verheißungen des Alten Testaments in ihrer Erfüllung erfuhr.  Erweitert in eine Sendung für die gesamte Menschheit, lebt im Christentum diese Sendung eines "auserwählten, von Gott besonders gegnadeten, geschichtlich gewollten wie geführten Volkes" fort, während sich das was wir auch hier als "Judaismus" bezeichnen aus jenen Juden herausentwickelte, die PRINZIPIELL (und konkret) die Inkarnation Gottes, die Erfüllung des Alten Testamentes, ablehnte. 

Diese Haltung der Ablehnung  des logos aber (als der der Welt zugrundeliegenden VErnunftordnung) ist jenes Grundtrauma, in das sich der Judaismus SELBST  hineinmanövrierte und an dem er mit enorm viel Willensdruck festhalten möchte, weil er sonst seinen furchtbaren Irrtu korrigieren, sich bekiehren müßte. Es ist ihm damit von sich selbst ein intrinsisch wirksamer Rechtfertigungsdruck auferlegt, etwas wie ein "trotzdem", der als selektive Verschlossenheit der Wahrheit gegenüber wie ein Schleier, wie ein verschlossenes Tor wirkt. Warum soll man das nicht nüchtern und sachlich konstatieren dürfen?

Dies ist nach wie vor die kirchliche Position, allen verschwurbelten Freundlichkeitsadressen (oder gar theologischen Irrtümern) zum Trotz, selbst wenn sie von höchster Stelle kommen sollen. Auch Nostrae Aetate, dieses berühmt-berüchtigte Konzilsdokument von 1965, hat das nicht nur nicht widerrufen, sondern sogar bestätigt. Nur liest es keiner genau. Wenn es feststellt, daß TROTZ dieses sehr tiefgreifenden Problems keine Veranlassung gibt, "die Juden" nicht in dem zu schätzen, was an ihnen als Menschen und als Religion achtenswert ist. Sofern eine andere Religion des Katholizismus eben zu achten ist, als menschliches Streben nach einer Erfüllugn der Sehnsucht nach Erlösung, die aber nur qua Taufe, im Katholischen also, erfüllt ist. 

Einen eigenen, gewissermaßen nur graduell etwas anderen Weg zum Heil freilich stellen diese Religionen, und damit auch das Judentum, NICHT dar. Und wer glaubt, daß das die Kirche heute anders sieht, der irrt. Selbst wenn sie manchmal selber so tut, als wäre das der Fall. Insofern ist diese Gegenwehr gegen den inkarnierten Gott und seiner auf ihm ganz konkret und real gegründeten Kirche als Schlüssel der Weltgeschichte - diese als Kampf gegen das Reich Gottes - ihnen allen gleich. Aber damit AUCH dem Judentum, und schon gar dem Judaismus als ideologisierter, ja politischer Lehre, die das Verhalten von Juden allen Nicht-Juden gegenüber zu regeln beansprucht, nicht zuletzt aber auch verhindern soll, daß diese Bekehrung (zur Taufe) stattfindet. Wie es im Talmud tatsächlich geschieht, und wie es den sogenannten "Zionismus" tatsächlich getragen hat. 

Darin kommt das Judentum aber auch in ganz realen und selbst gewollten Widerspruch zum Christentum, denn hier bestehen klare Unvereinbarkeiten. Als ein solcherart politisiertes Verhalten dadurch gerechtfertigt werden soll, als es seine Moral direkt aus göttlichem Auftrag abzuleiten vorgibt, und manches fragwürdige Verhalten damit bzw. als "Notmaßnahme" und "Ausnahme" rechtfertigt. Noch prekärer wird das Verhältnis des Judaismus zur Welt wenn man betrachtet, wie häufig er seine Selbst-Abgrenzung (sic!) zu einem Verhalten ummünzte, in dem er sich - als Minderheit, nach der historischen Diaspora, dem Verlust des Kultortes Jerusalem, dem Verlust des "gelogten Landes" durch ihre Niederlage gegen die Römer - in eine Situation des Überlebenskampfes GEGEN die Gastkulturen verwandelt hat. Shlomo Sand, ebenfalls ein jüdischer Historiker, schreibt sogar, daß die Berufung auf ein "Volk Israel" eine definitive Erfindung als Begründung eines Judaismus ist, die zur Ideologie wurde Und eine ganz bemerkenswerte Grundlage hat: Rassismus. Und zwar ... jüdischen, elitizistischen Rassismus.










*Wer eine perfekte Analyse dieses sehr spezifisch jüdischen, das heißt im Judaismus selbst verankerten Verhaltens sehen möchte, sollte "A Serious Man" der Brüder Coen (selbst Juden) sehen. Joel und Ethan Coen kritisieren - als Juden - immer wieder ganz genau diesen Zustand des Judentums, in dem ihr Verhalten wie ihr Reden in (oft genug spitzfindige) Scheinlogik getrieben zur völligen Irrelevanz die Reallität betreffend gelangt ist. Was sich bei Woody Allen nur indirekt sehen läßt, zeigen die Coens in hervorragender Analytik, die zur Aussage kommt, daß das Judentum vollkommen abgewirtschaftet hat. Sind sie damit Antisemiten?






*130717*

Donnerstag, 17. August 2017

Wenn sie in ihre eigenen Fallen tappen

Da staunten die Controller von Procter & Gamble nicht schlecht: Als sie vor einem Jahr nämlich aus Einsparungsgründen beschlossen, pro Quartal den Einsatz der Werbemittel für Internetmedien um 100 Mio. Dollar zu kürzen, geschah das mit dem Wissen, daß dies auch einen gewissen Umsatzrückgang bewirken muß. Aber das, was eben normalerweise passiert, nahm man in kauf, die Kostenrechnung sprach dafür. Doch tatsächlich passierte ... gar nichts! Der Umsatz ging nicht um einen Dollar zurück!

Das zeigt auf jeden Fall an, daß diese Werbedollars bisher hinausgeschmissenes Geld waren, schreibt Journalistenwatch dazu. Und man spricht bereits davon, bis zur Klärung der Ursachen diesen Sparkurs fortzusetzen. Was auf die Branche große Auswirkungen haben könnte, denn P & G ist einer der größten Werber auf Gottes Erdboden. Eine Branche, die ohnehin mittlerweile nur noch aus zwei Firmen besteht, aus google und facebook. Denn alle anderen Werbeplattformen und -anbieter sind mittlerweile marginalisiert.

Aber was könnten die Gründe dafür sein? Immerhin werben gerade diese beiden Giganten mit der mittlerweile größten Datensammlung über Internetnutzer mit einer so exakten Erstellung von Nutzerprofilen, damit mit einer so perfektionierten Zuschneiderung der Werbung auf potentielle Käufer, daß in Blindtests mit natürlichen Personen nicht mehr herausgefunden wird, ob der reale Mensch hier mit einem fiktiven Menschen dort - einem durch Algorithmen perfektionierten"bot" - kommuniziert. So "menschlich" sind diese Profile bereits.

Aber genau das ist der wahrscheinlichste Grund, daß Procter & Gamble möglicherweise sein Geld beim Fenster hinausgeworfen hat. Denn möglicherweise hat der Konzern bisher ... bei "bots" geworben, nicht mehr bei realen Menschen. Schätzungen nach bestehen nämlich mittlerweile bereits 85 % des Kommunikationsverkehrs bei facebook schon aus solchen "bots". 

Warum gibt es das? Ganz einfach: Es gibt massives Interesse verschiedenster politischer und gesellschaftspolitisch aktiver Gruppen und Stellen, Menschen - "rechte" - die andere als erwünschte Meinungen vertreten in das Gefühl zu versetzen, daß sie mit ihrer dissidenten Meinung in der Minderheit und sozial isoliert sind. Also sind solche bots pausenlos im Internet unterwegs, um erwünschte Meinungen zu stärken und gleich selbst solche zu posten. Denn das tun diese Programme natürlich längst. Facebook schaltet nun auf allen diesen fake-Profilen Werbung, die auf diese Profile paßt. Nur geht sie ins Leere.

Dazu kommt, daß mehr und mehr unerwünschte Meinungen in der Präsenz im Netz unterdrückt werden. Diese Form der Zensur geschieht sehr sublim, aber sie geschieht: Vertreter unerwünschter Meinungen merken das meist nicht einmal. Sie bemerken nicht, daß etwa nur noch Leser, die ihre Meldungen direkt suchen auf ihre Seiten kommen, direkt oder über Links die auf sie verweisen. Sie bemerken nicht, daß sie in thematischen Suchanfragen kaum noch (oder nur selektiv) aufscheinen. (Der VdZ hat diese subtile Form der Internetzensur übrigens bei diesem Blog schon lange bemerkt.) Daß diese Unterdrückung der Verbreitung in erster Linie, ja ausschließlich "rechte" Meinungen betrifft versteht sich von selbst. Mit einem gravierenden Nachteil, der sich ebenfalls für die Werbeerfolgsrate negativ auswirkt: "Rechte" sind deutlich zahlungskräftiger als "Linke".  

Apropos Facebook: Die Mannen um Zuckerberg haben aber wohl nur beschränktes Interesse, das Problem einfach so mal zu lösen. Denn es gibt den Verdacht, daß Facebook SELBST solche bots verwendet, um (über Server in Indien) seinen Kunden hohe Präsenz bei "Kunden" zu bieten. Zumindest steht der Verdacht im Raum.

Wie also löst man das Problem? Wie verhindert man, daß Werbekunden andere Wege suchen, um Kunden zu finden? Möglicherweise ist es gar nicht lösbar, es sei denn, man opfert andere Interessen. Wie die, Internetnutzer und deren Meinung (oder den Mut dazu) zu  manipulieren. Oder man führt so etwas wie eine generelle "Ausweispflicht" im Netz ein. Aber das wäre dann das definitive Ende jeder Intimität im Internet, und die Reaktion der Nutzer darauf würde völlig neu zu bewertendes Verhalten produzieren.






*310717*

England

Kathedrale von Wells
Frühgotik

Photo: Michaela Mahrhauser (2017)

Photo: Michaela Mahrhauser (2017)

Photo: Michaela Mahrhauser (2017)

Photo: Michaela Mahrhauser (2017)





*120717*

Mittwoch, 16. August 2017

Wenn die Wahrheit doch mal auskommt

Wie meinte doch vor gar nicht allzu langer Zeit jemand? Schweden sei ein Musterbeispiel für humanes Engagement und die gelungene Integration von Flüchtlingen, hieß es da, an dem sich Europa ein Beispiel nehmen könne.

Naja, so kann man es natürlich auch sehen, denn das braucht schon einiges an Nervenstärke, wenn man wie die Schweden erlebt, daß es im eigenen Land bereits 61 NO-GO-AREAS gibt, also Viertel und Gebiete, die die schwedische Exekutive bereits aufgegeben hat, die sich selbst regieren. Zumindest was das Rechtssystem anbelangt, das sich dort breitmacht, und ständig weiter ausdehnt, im übrigen. 
Diese Nervenstärke werden die Schweden auf nicht absehbare Zeit auch noch brauchen. Denn ab und zu entwischt den Regierungen doch noch ein ungefälschtes Wort, wie jüngst, und dann zeigt sich noch Schauderlicheres, das man erst einmal integrieren wird lernen müssen: Nur 3 bis 4 Prozent der in den letzten beiden Jahren in Schweden zugeströmten Migranten (pardon: Flüchtlingen) mit durchwegs sehr unterdurchschnittlicher Qualifikation sind überhaupt an einer Steigerung ihrer Bildung und Ausbildung interessiert. 

Das Schwedische Employment Service (also das Pendant zum hiesigen Arbeitsmarktservice/Arbeitsamt) meint, daß den Zuwanderern einfach nicht klar ist, daß in Schweden einen sicheren Arbeitsplatz haben zu wollen mittlerweile bedeutet, Maturaniveau zu benötigen. Vielmehr glauben die Asylwerber mehrheitlich, daß es völlig belanglos sei, welche Bildung sie wirklich hätten, um dauerhaft Arbeit zu finden und eine Existenz zu begründen, die nicht aus dem Lukrieren von Sozialhilfen besteht. Selbst wenn sie offiziell in Bildungsmaßnahmen stecken halten viele der Migranten es nicht für nötig, diese auch ernstzunehmen und zu besuchen. Arbeit für so schwer Unterqualilfiizierte gibt es in Schweden aber so gut wie nicht.*

Im Juni 2016 ist dem staatlichen schwedischen Fernsehsender SVT sogar der fauxpas passiert, noch konkretere Zahlen zu nennen: Von den in den letzten Jahren einströmenden 163.000 Asylwerbern haben bislang nur 464 (sic!) eine sinnvolle, dauerhafte Arbeitsstelle gefunden. Vermutlich hat sich der Rest Europas daran tatsächlich ein Beispiel genommen. Wenn auch nicht ganz freiwillig.




*Schon das zeigt, daß es in Zukunft Subwirtschaftsräume, Parallelgesellschaften und -kulturen geben wird MÜSSEN, damit die Zuwanderer in ihnen adäquaten, eigenen Lebenswelten auch selbst für sich sorgen können. Die mit der Zeit an das Niveau der Einheimischen wenigstens allmählich herangeführt werden können, und zwar durch den Willen und die Arbeitskraft der Migranten selbst. Das Europa der Zukunft wird ein Europa der Ghettos, der ethnischen Klein- und Identitätsräume werden MÜSSEN, will es nicht ein Ghetto für alle Europäer werden.




*280717*

England

Kathedrale von Wells, 
Katholische Früh-Gotik, spätes 12., frühes 13. Jhd.


Bild: Michaela Mahrhauser, 2017





*120717*

Dienstag, 15. August 2017

Warum es egal ist, wieviel Geld in Umlauf ist

Wieviel Geld in einer Volkswirtschaft in Umlauf ist ist im Grunde gleichgültig. Jede Geldmenge ist ausreichend, denn Geld ist nur ein Tauschmittel. Eine geringere Geldmenge erhöht also nur den Tauschwert einer Geldeinheit. Aber niemals kann Geld an sich die Wertschöpfung erhöhen. Wert wird nur durch Produkvitität, durch Arbeit geschaffen, und diese Werte werden mit Geld austauschbar. 

Die Vermehrung der Geldmenge innerhalb einer Volkswirtschaft hat also niemals wertsteigernden oder wertschöpferischen Charakter, sondern ist immer politisch motiviert. Weil damit Einfluß auf die Wertverteilung - Umverteilung - genommen werden kann. Dabei spielt die Nähe zur Politik eine große Rolle. Denn mehr Geld in Umlauf zu bringen hat einen kurzfristigen Effekt, der jenen nützt, die die zusätzlichen Tauschmittel zu alten Wertparametern einsetzen können. Ludwig von Mises zeigt aber, daß es nur eine Frage weniger Jahre ist, bis diese zusätzliche Geldmenge die Kaufkraft des Geldes auch in den politikfernen Kreisen niedriger macht, sodaß die Preise steigen, und kein Kaufkraft- bzw. Nachfrageeffekt mehr vorhanden ist. Im Gegenteil, muß nun entweder die Geldmenge weiter erhöht werden, um diesen Effekt künstlicher Nachfragesteigerung nicht zu verlieren, oder aber abgewartet werden, bis sich Geld und Wert wieder ihre (frühere) Parität zurückgeholt haben. 

Mit der Neuheit, daß nunmehr eine Geldeinheit eben weniger Wert, ja sogar relativ gesehen weniger Wert als zuvor repräsentiert, weil die Nachfrage nunmehr sogar zurückgeht. Schon gar, weil "billiges Geld" (also: zusätzliches Geld) für Unternehmer den falschen Anreiz schafft, zu investieren, also Produktionskapazitäten auszubauen, für die aber ohne weiteres zusätzliches Geld bald keine Nachfrage mehr besteht. Selbst Keynes, der diesen zusätzlichen Effekt der Geldvermehrung in eine Theorie packte, wußte das, und wußte dabei auch, daß jeder solcher nur kurzfristig möglichen Geldvermehrungsmaßnahmen sofort eine Periode der Rückanpassung - als "Krise" - folgen muß. Nur so kann vermieden werden, daß kleine Krisen (die verkraftbar wären) sich auf eine große Krise hin akkumulieren, die aber dann nicht mehr so einfach bewältigbar ist. Genau das ist ja seit langem passiert, denn seit gut fünfzig Jahren wird von der Politik weltweit solche Wirtschaftspolitik betrieben, die aber unweigerlich und unvermeidbar auf den Punkt einer Großkrise zugeht.

Vereinfacht und anders gesagt: Mit zusätzlich in eine Volkswirtschaft eingebrachten Geldmengen werden Werte von den politikferneren Kreisen zu politiknahen Kreisen umverteilt. Letztere sind daran interessiert, durch immer zusätzliche Erhöhung des Geldumlaufs diesen Effekt zu bewahren und zu verlängern. So werden völlig neue, künstliche Vermögensverteilungen geschaffen, denen es letztlich aber an einem mangelt: An einer realen Verwurzelung im Erwerbsleben, in der Arbeit einer Bevölkerung. Daneben werden die Strukturen einer Volkswirtschaft nach politischem Willen verändert und die mehr oder weniger immer bestehende Harmonie zwischen Arbeit, Wert und Lebensweise zerstört, um neue, ohne die Politik aber nicht mehr lebensfähige Wirtschaftsstrukturen zu schaffen. 

Damit treibt sich dieser Mechanismus von selbst, denn je länger man politisch so handelt, desto schwieriger - ja, auf eine eigene Weise "unverantwortlicher" - wird es, diese Politik zu verändern. Bis sich Politik nur noch darauf konzentriert, um jeden Preis diese Mechanismen aufrechtzuhalten, die zu einer sich selbst treibenden Parallelwelt wird. Das ist der Grund für die exorbitante und nach wie vor ungebremste Staatsverschuldung, die wir heute in allen Staaten der Welt erfahren. 

Diese Mechanismen übernehmen die bestimmende Funktion, und pressen den Menschen bis in den Alltagl hinein ihre Gesetzlichkeiten auf. Wirtschaften, Arbeiten wird damit immer unmenschlicher, weil ausschließlicher von technisch-mathematischen, dem Leben aber immer ferneren Parametern bestimmt, und kann sich bald nur noch (als geringeres Übel, sozusagen) an den Erfordernissen dieses Geldsystems orientieren. Vermeintlich, das ist wichtig zu sagen. Denn ein Zusammenbruch solchen Systems ist nur eine Frage der Zeit, wenn auch oft langer Zeiträume. Die aber begleitend immer mehr Zwangs- und Kontrollmechanismen brauchen. Sicheres Zeichen für den Fortschritt solcher Zwangssysteme ist die Zunahme einerseits des Sozialstaates als der einzigen ergriffenen Möglichkeit, die Folgen solchen verfehlten Wirtschaftens auszugleichen, und des Überwachungsstaates, dem das freie Denken der Bürger immer mehr zur Gefahr wird. Eine Spirale setzt sich in Gang, die in immer kürzeren Wendungen schließlich jede schöpferische Tätigkeit - Arbeit - erstickt.*

Diese Politik, in der sich auf bemerkenswerte Weise die Interessen des Großkapitals mit den Interessen sozialistischer Ideologie treffen**, steuert also immer auch auf staatlichen Etatismus und das heißt Totalitarismus zu. Wirtschaft, die nur ein abstrakter Begriff für den Lebensvollzug der Menschen eines Wirtschaftsraumes ist, wird somit zu einem technischen Grundmechanismus umgestaltet, der einem Bilde folgt, das die Politik vom gelungenen Leben eines Volkes hat. Hier noch von "freiem Markt" zu sprechen ist absurd. Kapitalismus und Freier Markt sind begrifflich unbedingt zu trennen!

In diesem kurzen Video werden einige Grundwahrheiten über Geld recht gut und einfach dargestellt. Es ist empfehlenswert, wie es immer empfehlenswert ist, sich der Grundlagen des Sprechens immer wieder neu bewußt zu werden.










*Man spricht deshalb heute nicht mehr von Beruf, Arbeit, Aufgabe, sondern von "Jobs". Sämtliche Umfragen bestätigen, daß ein überwältigender Prozentsatz der Arbeitnehmer (wobei auch Führungskräfte zu Arbeitnehmern werden, denn das freie Unternehmertum erlischt) ihre tägliche Arbeit nur noch "des Geldes wegen" macht.

**Das Großkapital lebt zunehmend von der Politik, braucht sie, und umgekehrt. Es ist zufrieden, solange die Politik hohe Renditen gewährt. Und die tut es, damit das Gesamtsystem noch weiter aufrechtbleibt. Diese Logik bringt mit sich, daß Kapitalismus und Staatspolitik zu austauschbaren Begriffen werden, in der bald diese, bald jene Seite die Oberhand hat, letztlich aber die Politik zur Geisel des Kapitals wird: Dieses sagt der Politik, was sie zu tun hat, um das System aufrecht zu halten. An dieser Stelle sei einmal mehr auf den Film "The big short" hingewiesen, der ganz deutlich zeigt, daß der Kapitalismus alles andere als einen "Freien Markt" bedeutet, und sehr gut weiß, daß er sich auf die Politik verlassen kann. Die wird ihn retten, und zwar immer auf Kosten des Volkes, der gemeinen Steuerzahler.






*030817*

Wo die Rettung den Tod bewirkt hat

Die von der Politik geschaffene Abhängigkeit der Landwirte von staatlichen Zuwendungen hat die Landwirtschaft selbst bis ins innerste Mark getroffen. Sie hat bewirkt, daß um des Überlebens in völlig "regulierten" Märkten willen der Landwirt auch völlig absurde Entscheidungen treffen muß, die er nur deshalb trifft, weil die Fördermechanismen - sein Einkommen! - andere, ganz eigene Hebel brauchen, als es die Landwirtschaft, seine Natur selbst bräuchte. Er baut deshalb sogar Dinge an, die absehbar scheitern MÜSSEN, weil er DIESES SCHEITERN braucht, um bestimmte Subventionen zu bekommen. Und Ann Barnhardt weiß wovon sie spricht, sie ist selber (erfolgreiche) Viehzüchterin.










*120717*

Montag, 14. August 2017

Nur das Erotische ist sichtbar

Das Wesen des Sehens ist ein Verweis auf das Wirkliche und unser Verhältnis dazu.  Das heißt, daß das Wesen des Sehens das Unsichtbare ist. Wer nicht Unsichtbares zu sehen vermag, vermag auch nicht mit den Augen zu sehen. Deshalb ist der Taube meist auch dumm, weil es ihm sehr schwer ist, die geistige Dimension der Welt zu erfassen. Die eine des Hörens, der Sprache, des Wortes, der Wahrheit ist. Im selben Maß ist der, der in Lüge und Irrtum verharrt, unfähig zu sehen. Denn das den Sinnen Evidente ist nur ein Verweis auch ein Dahinterliegendes, auf logos im wahrsten Sinn: Als Hinführendes, als Sinn, als Weg, aus Bewegung auf-zu.

Deshalb haftet allem Sehen einmal etwas Erotisches an. Ohne Eros der Welt gibt es kein Sehen, und damit kein Rezipieren, kein Handeln. Das nicht davon lebt, daß es sein Ziel HAT, sondern um es weiß. Wohl deshalb sehen Kinder (und alte, reife Männer) am besten: Denn die Erfüllung ist ihnen entweder noch nicht Objekt ihres Vorstellens, oder es hat wie beim Alten die Vorstellung bereits alle Erfüllung.

Nie wurde also so wenig gesehen wie in einem Zeitalter der Pornographie. Der Pornokonsument sieht nichts, sondern er reibt sich genau daran: daß er mit dem scheinbar Sichtbaren keine Erfüllung erlangt. Weil Pornographie die Erfüllung verheißt, ohne sie freilich zu bringen. (Das übrigens ist eines der treibenden Motive bei "Helena", dem Roman des VdZ, in dem genau das gezeigt wird, als "paradoxe Intention". Kein Wunder, daß Morallisten das nicht sehen können.) 

Nie wurde aber so viel gesehen als in Zeiten der Keuschheit, die nicht in Prüdheit erstickt, sondern die um eine Kultur weiß, in der die Menschen um dieses Geheimnis wissen, das zu lüften aber keine Erfüllung bringt, sondern das aus dieser geistigen Aktivierung des Unsichtbaren lebt.



video






*110817*

Völlig neu zu denken

Wo der Mensch die Welt nicht gestaltet, entartet sie rasch. Wuchert ihrer eigenen Seinsverfehlung entgegen, und wird brutal, dominiert von zufälligen Erscheinungen. Wie den Löwen im Bild. Das Gesamte Natur-Reflektiern der letzten 200 Jahren gehörte um-, nein, neu gedacht. Es ist an sich krank und führt zu nichts, außer zu völliger Verkennung der Natur. Die auf den Menschen ausgerichtet ist, das heißt, zu ihrer eigenen Ordnung das Vernunft- und damit Ordnungsvermögen des Menschen braucht. Hat sie das nicht, entwickeln sich z. B. einzelne Arten zu einer Dominanz und Größe, die nicht nur ihnen gar nicht entspricht und die Natur aus jedem Gleichgewicht bringt, sondern sie selbst in Nöte - und deshalb weiter, sich in Selbstdynamik steigernder - Aggression aufwuchtet. 

Nicht alles, was in der Natur vorkommt, ist auch natürlich. Es gibt sie tatsächlich, die Perversion der ordnungslosen weil menschenlosen Natur. Nicht jede Art ist deshalb schützenswert. Es gibt Arten, die in ihrem faktischen Zustand Perversionen sind, dem Ganzen herausgenommen werden müssen, weil dieses sonst nicht mehr funktioniert. Arten, die keine natürlichen Feinde mehr haben, die also gar keine Rolle mehr spielen in diesem Gefüge des "eines für das andere", gehören wohl zur Gänze dazu. 

Aber man müßte alles, wirklich alles heute neu denken, von den Anfängen an. Es ist sehr wahrscheinlich alles, buchstäblich alles Schwachsinn und irrelevant, völlig irrelevantes Wortgeräusch,. was heute gemeiniglich als Denken postuliert wird.









*120717*

Sonntag, 13. August 2017

Dringende Filmempfehlung

Die Ankündigung, die auch an dieser Stelle bereits erfolgte, war zurecht hochgestimmt: Der Film "Der Bauer und sein Klima" des niederländischen Filmemachers Marijn Poel ist nun auf Vimeo als "Video on demand" (auf deutsch) zu sehen, und die fünf Euro Gebühr für einen Monat Leihdauer lohnen sich auf jeden Fall. Es ist schon rein filmisch gesehen eine der besten, wenn nicht die beste Dokumentation, die der VdZ je sah. Es ist ein Meisterwerk der Dokumentation.

"Der Bauer und sein Klima" argumentiert nicht, versucht keine "Wahrheit" um die Ohren zu dreschen, sondern seine Hauptaussage wird schlicht gezeigt. Sie widerstrebt deshalb auch einer textlichen Zusammenfassung, die hier auch ausbleiben soll.

Nur ein paar Worte zum nominellen Inhalt sollen hier stehen: Da macht sich ein Filmemacher auf den Weg, um die "Wahrheit" über die (angebliche oder wirkliche) nahende oder bereits vorhandene Klimakatrastrophe herauszufinden. Denn zu verwirrend ist die Berichterstattung, die Information, die zur Verfügung steht. Da steht Aussage gegen Aussage, und sie widersprechen sich zum Teil völlig, obwohl alle behaupten, "wissenschaftlich sicher" zu sein und von höchsten Fachautoritäten vorgetragen werden. Poel macht eine Bestandsaufnahme, und bleibt argumentativ am Schluß so "klug als wie zuvor". Wissenschaftlich läßt sich da gar kein Fazit ziehen. Dafür entdeckt man so manches interessante, auch überraschende Faktenspiel, schon das lohnt den Film und die paar Euro Leihgebühr. 

Der am Schluß aber doch eine Aussage trifft, und die ist das eigentlich Überzeugende, ohne es vielleicht verbalisieren zu können. Der Film offenbarrt sich genau darin nämlich als Kunstwerk: Er stellt dar. Und beweist, daß eine Dokumentation mehr sein kann als um die Ohren gedroschene Botschaft, die man mit Bildern unterlegt, wie man als Merkmal einer Doku oft genug behauptet. Eine wirklich gute Doku ist anders, Poel beweist es. Ja der Kommunist Poel zeigt sogar etwas wie die Kraft einer objektiven Wirklichkeit die nur vom Willen zur Wahrhaftigkeit offen bleibt und damit getragen wird, weil sie der Wahrheit Raum gibt.

Die eigentliche Botschaft des Films ist nonverbal, sie wird einfach und fast zufällig dargestellt, denn Poel ist nur neugierig, sonst nichts. Er hat (oder hatte) keine "Meinung" die er verbreiten will. Und hat sie doch. Denn der Film weitet sich fast beiläufig zu einer Bestandsaufnahme des Irrsinns der Gegenwart aus, die man so und in dieser Poesie, dieser Sanftheit, aber gerade darin Dringlichkeit niemals erwartet hätte. Vor unseren Augen vollzog und vollzieht sich unter dem Deckmantel der "Klimakatastrophik" ein Umbau der elementarsten Lebensgrundlagen und unserer gesamten Lebensart, dessen Folgen wir tagtäglich bereits fühlen, die aber so schleichend daherkamen, daß wir sie kaum noch in ihrer Relevanz und Dimension begriffen haben. 

Verantwortlich dafür ist die Politik. Die sich auf eine Wissenschaft beruft, die nur eines mit Sicherheit sagen kann: Die Unsicherheit ist gewiß. Sodaß nicht im Geringsten nachvollziehbar ist, wie man darauf aufbauend die Lebensart ganzer Völker nachhaltig und mit gigantischem Geldaufwand in eine Moderne schießt die ganz sicher eines ist: Lebensfeindlich. Menschenfeindlich. Eine Politik die so handelt muß jeden Kontakt mit den Menschen bereits verloren haben. Und ihr folgen jene Menschen, für die das ebenfalls zutrifft. Sie sind diejenigen, nicht die von denen das behauptet wird, die unsere Länder regelrecht verwüsten, und sie tun es, um die Welt angeblich zu retten. 

Was sich so rein zufällig zu dem Umstand verdichtet hat, daß ausgerechnet jene, die die Welt retten, auch ganz real die Profiteure sind, die von der Ausschaltung jedes Rückschlags der Wirklichkeit und Freiheit der Menschen (durchaus: Markt) ausschließlich und "für immer" von Steuergeldern leben. Während diejenigen, die als Schuldige am Pranger stehen oder die einfach und vernünftig leben wollten die sind, die mittlerweile keine Lebensgrundlage mehr haben. Die Folgen für ein ganzes Land - Deutschland in diesem Fall - sind so verheerend, daß man kein Apokalyptiker sein muß, um zu erschrecken.

Wer diesen Film gesehen hat, und noch hören, sehen kann, der wird etwas begreifen, das kann versprochen werden. Er wird sich recht sicher auch wenn schon nicht überrascht (denn so überraschend ist eigentlich gar nichts von dem, was man zu sehen bekommt), so doch sehr verstanden fühlen. 

Vielleicht versteht der Leser dieser Zeilen dann auch besser, warum der VdZ seine Finger oft genug im Zorn über die Tastatur fliegen läßt.  Denn es ist zu offensichtlich, und nicht nur bei "Klimakatastrophik", wie eine gar  nicht mehr so kleine Schichte Wahnsinniger im Namen des "Guten" - dabei getrieben von zynischem, gut kaschiertem Eigennutz - dem Leben das Leben selbst raubt. Wie eine vernunftlose Rationalität diese Welt zu einer Hölle macht und dabei mit kaum zu verbergendem Lügenmaul den Himmel verspricht. Ihnen wird dabei die Wahrheit zum Todfeind.









*280717*

Im Kampf gegen die Unvernunft

Plötzlich hat man sogar Mitleid mit diesen Viechern, die man doch sonst panisch fürchtet und denen man in weitem Bogen ausweichen würde. Das tun diese Kinder in Kambodscha, die damit aufwachsen, gerade nicht. Es ist schon interessant, daß selbst diese riesigen Pythons im Grunde mit Drohgebärden bluffen, und dabei voller Angst sind. Selbst vor Kindern, die einfach vernünftig, rational und deshalb überlegen sind. Und um diese Unterlegenheit scheinen sie zu wissen. Selbst diesen Kindern gegenüber benehmen sie sich wie hilflose und resignierte Wesen, deren einziges Mittel - der Schein - dem Menschen gegenüber nicht funktioniert. Wahrscheinlich ist alles, was wir an Tieren als "gefährlich" einstufen, nichts anderes als deren verzweifelter Versuch, gegen den vielfach überlegenen Menschen - schon von Kindheit an - zu bestehen.

Vielleicht ist alle Bedrohlichtkeit der "Natur", im speziellen alle Bedrohlichkeit der Tierwelt, nur ein Kampf gegen die Unvernunft.








*120717*

Samstag, 12. August 2017

Der Samstag-Nachmittag-Film

Mit "Wir machen Musik" hat sich der deutsche Musikfilm selbst ein Denkmal gesetzt. Und einigen der Legenden dazu, wie Ilse Werner. Die Musik muß da natürlich von Peter Igelhoff stammen, diesem wunderbaren Meister des heiteren Liedes. 

Der Film unter der Regie von Helmut Käutner ist einfach großartig gemacht. Er erinnert daran, welche Rolle die Musik im Kulturleben unseres Volkes - wie jedes Volkes - spielt. Wenn das Lied aber stirbt, wo nicht mehr gesungen wird, ist eine Kultur bereits im Entschwinden, liegt am Totenbett. Denn alles Leben, alle Welt ist in seiner inneren Struktur Musik.












*030817*

Aber es bleibt beim bloßen Ahnen von Vernunft

Ein so großes Gebilde wie Deutschland im Herzen Europas muß seine Macht nicht erst explizit machen, um sie zu beweisen. Es hat diese Macht schon alleine durch seine Existenz, durch seine Lebensweise, und seine innere Politik, die sich automatisch in Außenpolitik als deren zweite Seite umwandelt. Das wird besonders tragisch, wenn die innere Politik dieses Deutschland der Vernunft absagt. Wie es in den letzten 10 Jahren so überdeutlich passiert ist. 

Wo Deutschland durch eine schlichtweg jeder Vernunft abholde Politik den Rest Europas zu Maßnahmen zwingt, die nur noch ein Reagieren auf Deutschland bedeutet. Um die faktische Macht dieses Landes in Europa herunterzuspielen, nimmt es dabei gerne in kauf, daß es wie das Sterntalerchen sein luftiges Kleidchen überstreift und andere Länder dazu auffordert, es zu bestimmen. Was heißt: Sich an Deutschland zu bedienen. Was heißt: Sich an den Früchten seines Leistungsvermögens zu bedienen. Was heißt: Jeden Augenblick bekanntzugeben, daß es im Namen einer höheren Moral bereit ist, sich selbst zu schädigen. Was heißt: Seine Menschen zu schädigen. Dass ist das Merkmal der Merkelschen Politik des letzten Jahrzehnts, und es wird sich wohl weiterziehen, das kann man schon jetzt sagen: Macht wird ausgespielt, schon weil es mit dem Selbstsein dieses Gebildes Deutschland verbunden ist, und gleichzeitig der Mantel der Hypermoralität darüber gebreitet, indem das Land nichts unterläßt um sich selbst zu schädigen.

Deshalb muß jedem der drei Kardinalfehler (wobei es deren mehr gibt) dieser versuchten Ausgleich zugeschrieben werden, mit dem eine absurde Politik der Rechtsverletzungen und Verstöße gegen die Vernunft schöngeredet und deren Folgen auf die Länder Europas mit Zwang umgewälzt werden - während man ausruft: Seht her, wir schädigen uns ja noch mehr selber! 

Da hilft es wenig, wenn wenigstens ab und an die Leitmedien des Landes zwischen Rhein und Oder einen Schimmer von Vernunft in die dichten Wolken des "gaslighting" zulassen, mit dem durch ingenieurshaft angewandte Berichterstattung die Wahrnehmungskraft der Bevölkerung so weit geblendet werden soll, damit niemand mehr seiner Vernunft vertraut. Die Menschen damit vollständig von der gesollten Meinungsmache der Autoritäten abhängig werden, weil nur die allerwenigsten die Persönlichkeitskraft haben, fest zu einer eigenen Auffassung zu stehen, ja sich eine solche überhaupt nur zu bilden. Ein politisch gewollter und zweifelsfrei gemachter Schachzug, der sich bis in die Bildungseinrichtungen aller Stufen fortsetzt, in der eine ganze Generation zu ideologisierter, jeder Vernunft abholder Selbstentfremdung verformt wird.

Dazwischen aber wie erwähnt das erwähnte Wetterleuchten. Wie in Die Welt in einem bemerkenswerten Fazit zur Energiewende, die das Land nachhaltig derartig schwächt, dabei aber in ein Energiedesaster zutreibt, dessen Folgen katastrophal sind - es zeigt sich schon - und noch mehr werden. Nichts, aber auch gar nichts an dem proklamierten Zielen dieses Alleingangs einer verrückt gewordenen Elite ist erreicht, nichts erreichbar. Diese Erkenntnis ist aber nicht neu, sie war von Anfang an der Vernunft offenbar.

Genauso offenbar wie die jüngste Erkenntnis des Europäischen Verfassungsgerichtshofes, der nun feststellte, daß die Öffnung der Grenzen, die "Welcome Refugee"-Politik, gegen nationales Recht ebenso verstieß wie gegen europäische Abkommen (v. a. das Schengen-Abkommen). 

Und die nächsten gewaltigen tektonischen Verschiebungen sind längst auf dem Weg. Klammheimlich wie auch bei den anderen  derartigen Versuchen (TTIP und CETA) wird nun auch mit Japan ein Freihandelsabkommen (welch Mißbrauch des Wortes!) unterzeichnet. Mit demselben Charakter wie er allen übrigen solcher Abkommen zugeschrieben werden muß: Als Konzernermächtigungsgesetz. Währenddessen der neue Messias aus Frankreich jene Länder stärkt, die selber am Abgrund stehen und deren einzige Chance darin besteht, in eine Fiskalunion zu schlüpfen, die nichts anderes bedeutet als den Transfer von Geld, von viel Geld, von noch mehr Geld - und damit Wirtschaftskraft, Arbeitslohn - stärkerer Länder (wie vor allem Deutschland, Österreich, Finnland) in Länder mit niedrigerer, ja deutlich niedrigerer Produktivität. Niemandem ist damit gedient, nur der Politik, die ihre Masken auf- und ihre Kostüme anbehalten kann, denn niemand kann durch Zufuhr von Geld gerettet werden, das nicht seiner realen Leistungsfähigkeit entspricht. Die Schwächung der nördlichen EU-Hälfte dient also niemandem, buchstäblich, sie wird die Probleme des Südens hingeben verschärfen, wenn auch auf die nächste lange Bank schieben. 

Während also die realen Probleme Europas und seiner Länder nur durch eine deutliche Stärkung nationaler, ja durchaus völkischer Eigenverantwortung zu lösen wären, geschieht genau das Gegenteil, und es wird maßgeblich von Deutschland bestimmt: Die Verbünde werden immer größer, immer übergreifender und immer zwingender, aggressiver, in denen das Große das Kleine bestimmt. Und bis ins letzte Detail bestimmen muß, um sein Eigenleben auszulöschen, anders geht es auch gar nicht. 

In Wahrheit prägt doch auch damit ein übernatürlich großes Deutschland seine eigene Konstruktionsbedingung dem Rest Europas auf, und versucht dabei sich als das Opfer darzustellen, ja dazu förmlich zu machen und läßt auch alles zu, das die in seinen Grenzen lebenden Völker zu einem solchen macht. Sieht das nicht wie der Versuch aus, das Fleisch zum Fraß hinzuwerfen, um zu verschleiern, daß eine viel größere, ja dämonisch zu nennende Kraft freie Bahn hat?

Das ist nicht der Boden, auf dem Frieden gedeiht, das sagt sogar Hans Werner Sinn, dessen durchaus systemdienendes, bis zum letzten Atemzug konstruktiv sein wollendes Resumieren doch sonst alles andere als katastrophenhysterisch ist. Hier werden vielmehr Konflikte aufgebaut, die Europa zerreißen werden. Die ein Aggressionpotential aufbauen, das sich irgendwann einmal entladen wird weil es das muß.

Und das ist auch das Besorgniserregende, und es ist umso besorgniserregender, weil es keine maßgeblichen Kräfte zu geben scheint, die effektiv gegensteuern. Während also der Wortwald immer größer wird, schiebt das Eigentliche wie ein unaufhaltsamer Öltanker auf dem Meer unverändert eine Richtung weiter, in der alles falsch ist, was nur falsch sein kann. Weil seine Grundrichtung falsch ist. Und all der Wortwald, der da im Sturm wogt, die wirklichen Steuermechanismen gar nicht sieht. Aber diese Grundrichtungen scheint auch niemand ändern zu wollen.*




*Typisches Beispiel dafür war eine vor kurzem gehörte Rede der Mit-Kandidatim um den Bundestag für die AfD, Alice Weidel. Wenn die von ihr oder der AfD geforderte Änderung darin besteht, die "europäischen Werte", die es zu verteidigen gälte, mit dem derzeitigen faktischen Zustand der europäischen Kultur(en) gleichzusetzen dann muß man sich doch die Frage stellen, WAS es denn daran zu verteidigen gälte? Den Feminismus? Die "Ehe für alle"? Den Konsumismus? Ein "Deutschland", das von allem Anfang an eine voluntaristische, ideologische Geburt war, sodaß es auch nie schaffen KONNTE, eine deutsche Identität aufzubauen - weil es eine solche nur als Ideologie gibt? Hat nicht die Selbstauflösung, die wir erleben, genau damit zu tun, daß etwas versucht wurde, das aber gar nie möglich war? Sollen wir das in 150 Jahren nicht Geschaffte also nun weiter versuchen, aber diesmal "wirklich", und Deutschland (nach amerikanischem Modell!) auf einen ideologischen "Nationalismus" weiter umdeuten, ohne den es ja nie "bestanden" hat?





*280717*

You know, Michelle is a trans

Wissen Sie, geneigter Leser, was der Mann da in diesem Video sagt? Er schwört heilige Eide, und koste es sein Leben, daß er ein Video gesehen habe, das Barack Obama und Michelle zeige. Und zwar - in einer homosexuellen Szenerie. Nicht nur, daß Barack von seiner Frau dazu ermutigt werde, sich dem Verkehr mit Männern hinzugeben, zeige sie selbst ihren Schooß - und zeige darin, daß sie männliche Geschlechtsmerkmale habe, zeige damit, daß sie, Michelle Obama, transsexuell und eigentlich ein Mann sei. Das sagt dieser Mann. Auf diesem ersten Video.

Der VdZ würde das nicht bringen, wenn er nicht zuletzt "zufällig" und auffällig viele Hinweise erhalten hätte, daß Barack Obama tatsächlich schon in jüngsten Jahren mit Mißbrauch und homosexuellen Aktivitäten (in Indonesien bzw. mit seiner "Nanny", einem Transsexuellen) zu tun gehabt hätte. Dazu kommt, daß der halbe Kongress in solche Aktivitäten verwickelt sei. Sagt der Mann im Video. Naja. Daß das amerikanische "demokratische System" dazu neigt, ja dazu fast automatisch führt, daß nur noch Psychopathein "nach oben" kommen, weil der Weg "nach oben" von dessen eigentlichen inhaltlichen Notwendigkeiten völlig unterschieden, ja damit gar nicht vereinbar ist, schreibt schon Tocqueville vor 180 Jahren.

Auch wenn der Mann "nicht ganz dicht" wirkt - da könnte sich also schon eines ans andere reihen. Samt der manchen gewiß unangenehmen Tatsache, daß es noch keinen Präsidenten der USA gegeben hat, der so direkt und offen Kriegsverbrechen begangen hat. Noch keinen, dessen Aussagen in so direktem Widerspruch zu sienen Taten standen. Noch keinen, der so in Allmächtigkeitsrausch gefangen das Leben des gesamten Volkes, jedes Einzelnen, zu verändern versuchte. Noch keinen, in dessen Amtszeit die Finanzlage der USA durch gigantischere Schulden (u. a. als "Mittel" im Kampf gegen "die Krise") in irreparable Schieflage gebracht wurde. Noch keinen, der den Kongress so systematisch ausschaltete und überrundete. Noch keinen, der so viel gelogen hatte. Noch keinen, der sich so als Heiligen und "guten Menschen" sah.







Dieses Video (eines unter vielen vielen) versucht (mit viel angeblich belegendem Bildmaterial; völlig überzeugt ist der VdZ rein daraus aber nicht) zu "beweisen" - daß nämlich Michelle Obama wenn schon "kein Mann", so doch "transsexuell" sei.

Wir wissen es nicht. Es mag an sich auch gleichgültig sein. Es würde aber sehr gut zu jenem Charakterbild (und den Umständen, in denen genau dieses Charakterbild heute von Relevanz ist) passen, als das sich Michelle und ihr Mann zweifellos präsentiert haben und präsentieren, und das als "Alpha-Klasse" als Anbetungsgrund (anders kann man das nicht bezeichnen; die einen wollen so sein wie die andren, um dazuzugehören, um ihren Narzißmus., ihre desaströse Persönlichkeitsstruktur, die unzweifelhaft zum Bösen wird, auszuleben, wozu auch die gesamte Klasse der Klimawahnsinnigen gehört) zur "Beta-Klasse" des (die Bürokratie der ersten Klasse darstellenden, sich dieser angleichenden, dieser einerseits dienenden, diese anderseits verdrängen, ersetzen wollenden) Establishments paßt. Als schwer neurotisierte "diabolic narcissists".

Daß Barack Obama als einer der großen "Entmenscher" der Geschichte der USA zu gelten hat, daran kann kein Zweifel bestehen. Und der VdZ hat es satt, wirklich satt, dem auferlegten Sprachgebrauch, der das verbergen weil beschönhudeln soll, sich ständig unterwerfen zu sollen. Obama hat, als Indiz, von allem Anfang an und unausgesetzt Maßnahmen gesetzt, auch gegen alle Rechtslage, gegen alles Volksempfinden, gegen den Volkswillen, die die Entmenschung des Menschen vorantreiben sollten. Vermutlich hat auch noch kein US-Präsident derartig viel gelogen. Das beginnt wohl schon bei seiner Herkunft, die ihn vom Amt des US-Präsidenten ausgeschlossen hätte - es spricht viel dafür, daß er in Kenia geboren ist, nicht auf Hawaii wie angegeben, wobei die Dokumente seltsame Wege und Verlustwege gingen (Hawaiianer sind, als Angehörige eines US-Bundesstaates, den die USA übrigens gewaltsam okkupiert haben, zum Präsidentenamt passiv wahlberechtigt.) Aufgewachsen ist er auf jeden Fall als Muslim.

Wenn er selbst es schon nicht direkt oder durch Bilder einfach zu unterlegen vermag,  so tut es schließlich am überzeugendsten seine blind-hörige Anhängerschaft, der gewaltige, durch Staatsmittel angefütterte Establishment-Filz, die wie ein satanischer Chor des Weltzerstörungswahns wirkt. Das heißt nicht, daß Trump die "Erlösung" ist. Er mag vielleicht aber das geringere Übel gewesen sein. Es heißt nur das, was es sagt.










*120717*

Freitag, 11. August 2017

Dann begannen sie volle Mitttäter zu werden

Und mit solchen Lügen, transportiert über die Sentimentalität, also über die unreflektierte Gefühlssimulation, begann die Dienstbarkeit der "Austrobarden" für den sozialistischen, verbrecherischen Umbau dedr österreichischen Gesellschaft. 

Hochgekommen. ka hochgetrieben - mit Verführung - mit vielem Geld der die Macht besitzenden Linken, wurde so die politische Umgestaltung unterstützt, jagetragne. Denn es ist immer die Kunst, die ein Volk trägt. Nie die Politik. Hier: Die Umdeutung der bösen Tat, des Verbrechens, in einen psychologsichen Fall von Unentrinnbarkeit, an dem vor allem die Eltern sch8ldig sind. Spätestens hier wurden diese Leute schwer schuldig.

Wolfgang Ambros ist kein freier Künstler, das war er höchstens in Ausnahmefällen. Er ist ein Arschkriecher des Systems. Immer gewesen. Er wird sich dafür vcr Gott zu verantworten haben.









*140717*

Falsch eingefädelt, aber dann beim richtigen Ärmel wieder rausgekommen (2)

Teil 2) In Wahrheit ist alles eine Folge des diabolic narcissm.
Zum Schluß das Video.





Kernargument von Ann Barnhardt in ihren Ausführungen ist auch, daß sich zeigt, daß das Verhältnis staatlicher Neuverschuldung seit vielen Jahrzehnten den Wert des Zuwachses an Einkommen (also der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts) um ein Vielfaches übersteigen. Nach der Krise von 2008 ist dieses Verhältnis überhaupt ins Groteske verschoben worden. Die Obama-Regierung hat die USA in eine katastrophale Lage gebracht. Dabei zeigt Barnhardt, und das ist ebenfalls ein interessanter Parameter, daß der Wert des durch staatliches Geld (=Kredit, irgendwann aber einmal Steuern) "geschaffenen", also initiierten Wertes DRAMATISCH gefallen ist. Seit 2008 schuf jeder amerikanische Regierungsdollar sogar nur noch EIN ZEHNTEL an realer, BIP-wirksamer Wertschöpfung. Der Staat gibt also 10 Dollar aus, um dann 1 Dollar an BIP zu generieren!

Das ist also in den Augen jedermanns der rechnen kann eine absurde Wertvergeudung und zeigt, wieviel Staatsgeld bereits nötig ist, um nur schon das Bankensystem noch zu halten. Und ist so nebenbei die gigantischeste Umverteilung von Geld VON UNTEN NACH OBEN, die es in der Geschichte Amerikas je gegeben hat. 

Der Grund liegt, so Barnhardt an anderer Stelle, in der gewaltigen Verfilzung der obersten Spitzen (sie nennt es "A-Kaste") mit dem gigantischen Unterbau, den sie herangezogen hat, und den sie "Beta-Kaste" nennt. Also dem im Grunde, was hier als "Establishment" bezeichnet wird, und das mit Zähnen und Klauen am Erhalt und mehr noch, an der Steigerung des Systems, in dem sie nach oben zu kommen hoffen, festhält. 

Getragen wird es von einem Charakterbild, das die Amerikanerin als "Diabolic Narcissm", also als "diabolischem Narzißmus" bezeichnet. Das ist auch jene Kaste, die den eigentlichen Moment des Totalitarismus darstellen - sie ist aus sich heraus totalitär. Deshalb hat es auch keinen Sinn, "die Obersten" entfernen oder abwählen zu wollen. Das System hält sich vor allem durch diesen breiten Filz der "Beta-Kaste".

Nach wie vor ist die Rate der Neuverschuldung der Staaten höher als der Zuwachs des BIP. Das alleine beweist, daß wir in eine Verschuldung geraten sind, die durch Arbeit und den von ihr geschaffenen realen Wert nie und nimmer gedeckt war und sein kann. Megainflation ist die logische Folge.

Nur drei "Auswege" gibt es, und diese werden kommen, es ist nicht mehr abzuwenden: Enteignung des Landes und der realen (nicht: monetären! die sind für so eine Rettung bedeutungslos) Privatvermögen, der Versklavung von Völkern und Menschen, und Blut, also Krieg. Als persönliche Strategie (soweit das überhaupt möglich ist, denn ein Entkommen ist nicht möglich, das System ist global, hat alles erfaßt und integriert) vertritt sie, was auch an dieser Stelle bereits zu lesen war: Investition in ganz konkrete Dinge und Sachen und Immobillien, die man persönlich nutzt, in Mittel des alltäglichen Lebensbedarfs, oder sogar in Möglichkeiten auch selbst Lebensmittel herstellen zu können.

Denn das ist der definitive Fluchtpunkt: Lebensmittel. Sie sind so ziemlich das einzige Gut, das mit absoluter Garantie mit jeder Inflation MITSTEIGEN wird. Speziell Tiere, Rinder etwa, sind zu bevorzugen. Denn sie wachsen  mit jedem Tag, erhöhen ihren Wert, und ihre Wertsteigerung ist insofern von jeder Marktmachination unabhängig, im Krisenfall fest.

Warum also, so der VdZ immer wieder, nicht in ein Unternehmen, Landwirtschaften in der unmittelbaren Nachbarschaft investieren, vielleicht aus allfälligen Bankenabhängigkeiten herauslösen hilft, das einen vernünftigen Chef hat, vernünftige Produkte herstellt oder Leistungen anbietet, die man immer brauchen kann und immer brauchen wird (auch im Krisenfall, bitte, geht es doch weiter, wird gelebt, gegessen, geschlafen, getrunken, gemauschelt und gewünschelt und getanzt und geheiratet und ein Kind gezeugt ...), und wo man im Grenzfall - als Miteigentümer - sogar mitarbeiten könnte?

Ja, noch klarer, noch schärfer freilich formuliert: Glauben Sie geneigter Leser im Ernst, daß ihre 5.000, 10.000, 40.000 Euro Sparguthaben KEINE soziale Verantwortung bedeuten, sodaß Sie sogar die PFLICHT hätten, dieses Geld zu investieren, anderen zur Verfügung zu stellen, produktiv sein zu lassen, und zwar NICHT durch Zinsen, diesem Lohn für Sterilität und Unproduktivität, dem Mittel der Unmenschlichkeit, die einzuheben deshalb... Todsünde ist?

Beteiligung, für die man nichts verlangt - außer natürlich Einblick und ein adäquates Mitspracherecht, immerhin trägt man ja das Risiko mit; es ist die einzige Form außerdem, wie ein Kredit moralisch gerechtfertigt ist und wie sie etwa die uralte Form der "Kommanditgesellschaft" zum Ausdruck brachte. Wäre das nicht die herrlichste Kultur- und Wirtschaftsgemeinschaft, die keine Weltvorgänge so schnell aus den Latschen kippen lassen? Welch bessere Sicherstellung (und die ist immer mehr oder weniger fragil, relativ) gibt es als in dem, was einzig Wert - und damit Geld - schafft: Menschlicher Arbeit, menschlicher Leistung? Stattdessen rennen die Verrückten aber nach wie vor herum und kaufen oder halten Gold ... ewig ist das Narrentum!

Das Tüpfelchen am i: Ann Barnhardt empfiehlt (darin ganz Amerikanerin) die Ansschaffung von Waffen und viel Munition. Denn bei der irgendwann mit zwingender Logik eintretenden Implosion des Systems (und dem absurden Multikulturalismus, möchte man hinzufügen, sodaß es auch keine zwischenmenschlichen gemeinschaftlichen Wertelandschaften mehr gibt, das wird beim Wegfall des Geldkorsetts schlagartig in seiner Bedeutung klar werden) wird es auch kein Rechtssystem mehr geben, das einen, die seinen, und Eigentum zu schützen vermag. Die menschlichen Verhältnisse werden bei einer solchen Implosion weitgehend auf die Moral und die Durchsetzungs- und Erhaltungskraft des Einzelnen zurückfallen.










*120717*