Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 31. März 2017

Bad morals = bad policy

Daß die allermeisten Probleme der Gegenwart unter ganz anderen Gesichtspunkten zu sehen sind als uns weisgemacht wird, daß sie ganz fundamentale Ursachen haben, die aber vertuscht und verborgen werden, über die wir auch direkt angelogen werden, ist eine Binsenweisheit. Eine dieser Grundursachen ist - die Abtreibung. Die 51 Millionen Abtreibungen, die zwischen 1971 und 2007 in den USA alleine durchgeführt wurden (dazu kommen weitere 6 Millionen fehlende Geburten von diesen nicht vorhandenen Frauen) ergeben eine Fehlzahl in der Bevölkerung nur aus diesem Zeitraum von rund 57 Millionen US-Bürgern. Die USA hätten 2007 um diese Zahl mehr Einwohner gehabt. Daraus ergibt sich ein Fehlbetrag im Bruttoinlandsprodukt von rund 37,6 Billionen Dollar. Der Staat hat im selben Zeitraum einen nicht eingenommenen Steuerbetrag, der dem Umfang nach den Steuereinnahmen von 14 Jahren entspricht. Das sind aber nur einige der oberflächlichsten Daten der Kosten, die die Abtreibung verursacht.

Der Film aus den USA, der in dieser "Show" vorgestellt wird, setzt sich mit der Katastrophe der Abtreibung also nicht nur als eigentlicher Skandal der Menschlichkeit auseinander sondern aus der ungewöhnlichen Sicht der KOSTEN dieser Abtreibungen. Legt man die Daten aus dem Film auf Europa um, wird es nicht viel anders aussehen. Es ist ein Krieg gegen das eigene Volk. Es ist aber weiterhin ein zynisches Konzept des Rassismus (der Anteil an Abtreibungen von Schwarzen in den USA ist weit überproportional ihrem Bevölkerungsanteil) UND es ist ein Konzept des Kampfes gegen die Frauen: Rund 28 Millionen Frauen sind in den USA von 1973-2007 nicht geboren worden, von Frauen, denen eingeredet wurde, daß sie im Namen der Freiheit der Frau ... diese erst gar nicht auf die Welt kommen lassen.

Während also die Verhütungsmentalität die Lebenskraft der Menschen seit den 1960er-Jahren gebrochen hat und weiter bricht, begehen wir mit der Abtreibung definitiven Selbstmord und nehmen unseren Staaten, unseren Völkern die Fähigkeit zu überleben. Nicht nur seelisch-geistig, sondern auch ökonomisch. Die Folgen waren so unmittelbar zu erkennen, daß man sich fragen muß, wir es gelingen konnte, daß wir sie nicht erkennen. Was wohl damit zu tun hat, daß das erste Opfer der Abtreibung die Korruption des Konzepts der Wahrheit ist. Schlechte Moral führt unweigerlich zu schlechter Politik. 

In direkter Folge der zynisch "sexual liberation" (Sexuelle Befreiung) genannten Bewegung begann die Ära der Verschuldung. Die durch die fehlenden (weil verhüteten wie direkt getöteten) Menschen fehlende Wirtschaftsleistung - Wert hat immer mit Menschen zu tun; Geld bezieht seinen Wert aus Arbeit, nicht aus "Geld" - kann seither nur noch durch Kredite, das fehlende (durch Menschen gedeckte) Geld als Nachfrage und Produktion nur noch durch Schulden "ersetzt" werden, die die Illusion eines Wirtschaftskreislaufes liefern. Denn auch der Wirtschaftsimperialismus der USA, der einem Pyramidenspiel gleicht indem er immer mehr Staaten in Verschuldung treibt, die die US-Wirtschaft - nachfrageschwach durch die fehlenden Konsumenten - mit Aufträgen versorgt, stößt über kurz oder lang an seine Grenzen.

Vorsicht, der Film hat einige - jeweils aber angekündigte - Passagen die selbst dem VdZ zuviel wurden. Man erträgt nicht, was heute tagtäglich passiert.










*220317*

Das Gute ist das Wollen des Schönen

Weil das Wahre sich im Guten äußert, weil das Gute im Erfüllen des Wahren besteht, weil beides in seinem Ineinandergreifen das Schöne ergibt, wird das Gute zu einer Frage der Ästhetik, der Harmonie, des Vollkommenheit der Gestalt, des Schönen. Wird Moral zu einer Frage der Gelungenheit und des Gehorsams - der Freude - am Vollkommenen.

Deshalb ist jede Form des Gestaltens, also jede Form des Werkes, eine Frage der Sittlichkeit. Als jener Haltung, in der das Wahre wie durch ein Fenster eingelassen wird, auf daß es den Empfänger dieses Lichts getreu forme, sodaß er im Guten, das er nur in der Wahrheit sieht, das Schöne hervorbringe.

Nicolas Gomez Davila hat deshalb völlig recht wenn er einmal schreibt, daß letztlich jede Frage der Moral eine Frage der Ästhetik ist. 

Wer nicht sündigen will ist der, der einen Widerwillen gegen das Häßliche hat. Wer mit dem Häßlichen leben zu können meint, akzeptiert die Sünde. Er hat deshalb die Wahrheit nicht.

Nichts hat ein aufkommendes Zeitalter der Sünde besser angezeigt als die in den 1970ern einsetzende absurde, gegen jedes individuelle Empfinden gehende Rede, daß es "auf das Äußere nicht ankomme". Es war der verlogene Versuch, das Eintreten in Lebensverfehltheit zu verschleiern, es war das Eintreten in einen subjektiven Zustand der Vernebelung des Empfindens. Umso mehr mußte man von der Relevanz des Empfindens reden. Es war die Implementierung purer Selbsttäuschung - namens der Erlaubnis zur Sünde (die immer eine Selbstverfehlung ist), die damit verbunden war. 

DAS ist übrigens das wirkliche Geheimnis, das hinter der Höflichkeit steckt. Höflichkeit ist eine Frage der Stellung zur Sünde. Und damit der Sünde selbst.

Das vielleicht sogar einzige, was in der Versuchung widerstehen läßt, ist die Treue zum Schön-sein. Als Zugehörigkeit zum Schönen, damit zum Wahren, aus dem sich das Gute ergibt. Der Sinn für Schönheit ist auch der Sinn gegen die Sündigkeit.




*170317*

Donnerstag, 30. März 2017

Hintergründe und Zusammenhänge des Kulturkampfs

Die Politik des "social engineering" setzte überall dort ein, wo die bislang dominierende, bestimmende Klasse ihre Fähigkeit verlor (oder gefährdet sah), weiterhin zu bestimmen. So ist die Wende in der amerikanischen Innenpolitik zu verstehen, als die Regierungen programmatisch begannen, den mehr und mehr die Führung übernehmenden Katholizismus - 1961 wurde mit John F. Kennedy sogar erstmals ein Katholik US-Präsident - zu bekämpfen. Indem man ihm seine Basis zerstörte, die zwischenmenschlich festgefügten kulturell homogenen ethnischen Milieus zu zerstören. War Amerika bislang aus drei religiösen Gruppen aufgebaut - Protestanten, Kaholiken und Juden - begannen sich zwei davon zu vereinigen, um die dritte zu bekämpfen. Der Katholizismus sah sich fortan einem vereinigten Judentum und Protestantismus gegenüber. Ohne das wirklich zu begreifen.

Die Strategie dabei war, ein moralisch-universalistisches System zu implementieren, das über den Katholizismus hinwegsteigen konnte, die moralische Kraft und Einflußnahme der Kirche brach. Wenn alles auf dem Spiel steht, und zwar ganz praktsch-real (durch einen apokalyptischen Atomkrieg, durch den weltweiten Zusammenbruch der Wirtschaft durch Ölknappheit, durch einen holocaustischen Hitlerismus der schon nur durch die pure Existenz der tradionellen Familie "entstand", durch Welthunger durch Überbevölkerung, oder wie jüngst: durch eine apokalyptische Klimakatastrophe), ist jede andere Moral zweitrangig. Dazu wurden Kernbegriffe umgedeutet, man nahm sie dem Christentum regelrecht aus der Hand und deutete sie um. Aus der "Seele" wurde die freudianische "Psyche", in deren zielloser Analyse sich alles auflöst, nichts mehr bleibt. 

Seelische Gesundheit wurde zu einem Zustand der nur erreichbar war, wenn die traditionelle Kultur aufgelöst wurde. Die katholisch-abendländische Kultur wurde zum Todfeind eines Zustands des Friedens und des individuellen Glücks. Alles, was Spannung bedeutete, wurde zum Feind des Glücks definiert, die Desaster der Vergangenheit hatten es ja "bewiesen". Autorität war Merkmal des Bösen. Und wesentliches praktisches, effektives strategisches Element dabei war die "sexuelle Befreiung", weil die Vernunft als Repression, als Herrscherin über die Triebe die Energie des Menschen pathologisch umlenkte. Hauptfeind dabei war die Familie, und darin vor allem die Stellung des Vaters.

Damit wurde und wird das gesamte katholische Menschen- und Moralverständnis (wo das Gute im Sein verankert ist) binnen weniger Jahrzehnte vollständig ausgehöhlt und schließlich obsolet. Niemand nimmt es heute mehr ernst, nicht einmal mehr Katholiken. Sie wurde überrannt von dem, was man heute "political correctness" nennt. Alles war umgewertet. Was zuvor normal war wurde für pathologisch erklärt, was zuvor als Störung angesehen wurde, wurde zum Merkmal von Freiheit. Identität wurde zum repressiven Gefängnis erklärt. - Ergebnis der Strategie einer Minderheit, die die Macht der Mehrheit brechen wollte. Und erfolgreich brach.

Protestanten und Juden? Sind nicht auch Protestanten Christen? Wer den Protestantiusmus - und noch spezieller in seiner Ausformung als Puritanismus, wie bei den Gründervätern der USA - versteht sieht die Parallelen, die man als "judaisierende Tendenz" im Protestantismus und speziell im Puritanismus bezeichnen muß. Die Juden warten auf den Erlöser. Bei den Protestanten ist jeder ein Erlöser. Das amerikanische Sendungsbewußtsein, daß an ihrem Wesen die Welt genesen werde, rührt genau da her.

Wie konnten sich aber die Juden, diese Minderheit, so rasch in den USA durchsetzen? Das hat ganz handfeste Gründe. Nach dem 2. Weltkrieg waren ethnische Gruppen der alten europäischen Kultur, speziell wenn sie aus den ehemaligen Feindländern kamen, ein Risikofaktor, wir haben dazu schon gehandelt. Nunmehr brauchte man aber dringend universitäres Fachpersonal. Und da waren die zahlreichen jüdischen Auswanderer aus Europa, die vielen, die auch vor dem Nationalsozialismus geflüchtet wurden. In Schnellverfahren wurden sie "akademisiert", und binnen ganz weniger Jahre waren die Universitäten massiv von Professoren dominiert, die alle ein gemeinsames Interesse hatten: Ihre Minderheit zu stärken.  Aus demselben Grund setzten sich Lehren wie die der "Frankfurter Schule", die diese bestimmten Gruppeninteressen rechtfertigten, blitzschnell durch.

Die Vorgänge in Deutschland waren ähnlich, führten auch hier zu denselben raschen Veränderungen durch Austausch der Eliten, was zu völligen Umstürzen auch der Lehrinhalte an den Universitäten führte: Das deutsche Volk mußte planmäßig umerzogen werden, seine bisherige Kultur war Trägerin des Bösen selbst. Diese Kultur zu verteidigen, an ihr festzuhalten, war moralisch nicht zu rechtfertigen.









*180317*

Die Sache hat eine andere Seite

Die Blüten werden immer seltsamer, die Europa in ihrer Spannung zur Türkei unter Erdogan treibt. Daß der Unsinn von Doppelstaatsbürgerschaften (Deutschland-Türkei) sogar ein ganz gefährlicher Schuß ins eigene Knie sein könnte, hat sich ja nun offenbar herumgesprochen. Denn Erdogan macht allen Erstes das, was ein Staatsmann zu machen hat - er sieht alle Staatsbürger als Schutz und Interessen ihres Landes, der Türkei, eingegliedert. Lassen wir es aber dabei. Vorerst zumindest. 

Zum medial hochgekochten Sonderfall aber wurde der Fall des "Auslandskorrespondenten der Welt", Deniz Yücel. Der ja nur als Nebenbeschäftigugn auch für diese deutsche Gazette schreibt, im hauptberuf ist er ganz einfach Journalist in der Türkei. Und bumm, sitzt er nun im Gefängnis. Was in Deutschland als Racheakt wegen des Auftrittsverbots türkischer Politiker gewertet wurde. 

Aber reicht das? War es das? Denn da tauchen ganz andere Dinge auf, wenn man der Sache einmal tiefer nachgeht. Da tauchen Texte auf, die so manche Zweifel in den Raum stellen, ob es bei "Rettet Deniz!" (komisch, alles muß heute gerettet werden) wirklich nur um eine deutsch-türkische Sache geht. Texte wie diese, sie sind dem Blog "Eulenfurz" entnommen. Wo Zweifel aufkommen könnten, ob es dem Besagten gar so ernst mit seiner Türkeiliebe ist. Texte, die - so nebenbei - wie eine Schablone wirken, wo man nur die Bezeichnung des einen Landes durch die eines anderen ersetzen müßte. Gab es nicht 1945 so ähnliche Texte, nur auf Deutschland gemünzt? Naja, so ein Text kann einem der sein Land liebt schon mal in die falsche Kehle kommen. 

Ob man ihn einsperren muß ist ein ganz anderes Problem. Wobei - ist es ein Problem der Türkei und Erdogans? Da lesen wir also zuerst einmal:

Der baldige Abgang der Türken aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. … Nun, da das Ende der Türkei ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald zwischen Europa und Asien entstehen wird: Zwischen Bulgarien und Iran aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln? Egal. Etwas Besseres als die Türkei findet sich allemal.

Und im Urteil über eine ihm nicht zu Gesicht stehende Politikerin wurde er sogar noch einen Hieb schärfer:

So etwa die oberkruden Ansichten der leider zu erfolgreichen politischen Aktivistin Meltem Oral, die man … eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf … und der man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge ihr Werk gründlicher verrichten.

Also gustiös ist anders. So nebenbei: Auch Freiheit schaut anders aus. Nicht alles was willlkürlich ist, iste nämlich "frei". Vor allem aber hat Eulenfurz  nicht Unrecht wenn man dort meint, daß man bei uns für solche Texte ebenfalls ins Gefängnis wanderte. Wegen Volksverhetzung und Haßrede. Und ein Psychologe könnte schließen, daß jemand, der sich so und das so öffentlich äußert, eigentlich auf eine Frontalkonfrontation und damit einen Bruch mit dieser Öffentlichkeit, also dem Volk, dem Staat abzielt. Könnte es also sein, daß die offiziöse Empörung zumindest in diesem Rettungsfall eine Form plumper Doppelmoral Europas ist?





*170317*

Mittwoch, 29. März 2017

Der Turmbau zu Babel

Daß die Wetter mit dem Menschen und ihrer Lebensweise zu tun haben ist nicht zu bestreiten, keine Frage. Der Fehler liegt in dem durch die statistische-abstrakte, mathematische Betrachtung entstehenden Eindruck, wir hätten es mit einem (mechanisch-autonomistischen) Geschehen an sich zu tun, einem handhabbaren Objekt. Damit lenkt es die Aufmerksamkeit genau von dem weg, was Klima "macht" - der allernächsten Umwelt. Diese wird nun nur noch zum Mittel zum Zweck des "Globalklimas", und das ist in jeder Hinsicht ein Irrtum. 
Die Menschen müssen sich ihre unmittelbare Lebensumwelt einrichten wie sie ihnen paßt, so gut sie es vermögen, und nach aller Maßgabe der Vernunft die sich in seinem Lebenskreis, in seiner Lebensaufgabe entwickelt hat und die sich in der Hingabe an die konkreten Lebensdetails ergießen muß. 
Weil wir diese enwurzelt, mittlerweile sogar in die Globalisierung hinein scheinbar "entbunden", rein funktionalisiert haben, entsteht der fatale und falsche Eindruck, der nämlich eine Illusion ist, daß er direkt in diese großen Kreise eingreifen könne. Alles was aber über eines Menschen unmittelbarsten Lebenskreis hinausgeht, direkt auf Abstrakta zielt, hat den klaren Charakter einer Religion, indem Abstrakta als Universalia zum direkten Ziel menschlichen Handelns, also: Kults, werden. Das führt zwangsläufig und ohne jeden Ausweg zu Verwirrung. Das Handeln wird sogar kontraproduktiv, weil ein Abstraktum nicht verdinglicht werden kann. 
Es ist der Turmbau zu Babel, weil damit den Menschen der einzig einende Bezugspunkt fehlt - der sich nur im allertäglichsten Hingeben an eine Lebensaufgabe ergibt. Nur so wird vermieden, daß das Abstraktum (ein Denkding) fälschlich mit dem Universalen (Gott) gleichgesetzt wird. Eine Diskussion über ein "Globalklima" als adressierbare Größe ist deshalb nicht nur völlig sinnlos, sie wird zur dogmatisch-hermetischen Dämonie.

Und fällt damit in dieselbe Kategorie wie "Weltwirtschaft", "Weltfriede" oder "Weltgerechtigkeit."


*200317*

Nur zur Abrundung

Wie dicht und tiefgehend das Establishment in den USA (jnd wohl weltweit) verfilzt ist, zeigt dieses Video. Es deckt sich in seiner Grundaussage mit Einschätzungen zahlreicher anderer (und vom VdZ als Gewährsleute eingeschätzten) Kommentatoren. Die die Meinung teilen, daß Trump es mit dem "Schattenstaat", dem "deep state" zu tun bekommen hat, in dem sich die Geheimdienste höchst aktiv betätigen. Denn sie haben seit Jahrzehnten eine regelrechte Parallelpolitik zu der der Regierungen gebildet und immer wieder Tatsachen gesetzt, die jede Regierung zu Getriebenen der Machenschaften ganz anderer Interessensgruppen machte. Manche meinen freilich, daß Trump von der Macht und Wucht, mit der er es hier zu tun bekommt, überrascht war. Noch dazu, wo er - so Kommentare dazu - nie ein wirkliches, konsistentes außenpolitisches Konzept hatte.

Genau deshalb hat der "deep state" die kurzen Tage und Wochen im Amtsübergang putschartig benutzt, um sofort einige Korrekturen vorzunehmen, wo Obama zufällig mal etwas Richtiges tat - indem z., B. sofort die alte (israelische) Position des Anti-Irans zurückgeholt wurde. Lassen wir jede Spekulation, wer also den "deep state" in den USA in der Hand hat. Trump war darauf zu wenig vorbereitet, er hat sich da zu wenig ausgekannt, ganz simpel, ganz einfach.

Aber was hier und heute passiert, so manche Kommentaren, trägt mehr und mehr die Züge eines Putschversuches, einer "Colour-Revolution" (violett), wie sie gerade in den letzten Jahren in so vielen Staaten bereits herbeigeführt wurde. Wo man einen bürgerkriegsähnlichen Zustand herbeiführt, um Trump aus dem Amt zu hebeln. Der sich als größerer und treffsicherer Störenfried des Establishments (das das Land in der Hand zu haben meinte) zu entpuppen scheint, als man ihm eigentlich selbst in ihm wohlgesonnenen Kreisen zugetraut hatte. Und der halt auch manchen Fehler macht, wie sollte es anders sein. Was sich nun aber weltweit (auch die EU ist schon offen im Spiel, etwa jünst, als man mit EU-Geldern den von Trump finanziell entwässerten Abtreibungskompolex Planned Parenthood zu unterstützen beschloß) abspielt ist spannender, als es auch der VdZ erwartet hätte. Der sich nämlich ... gar nichts erwartet hatte und überrascht ist, daß Trump offensichtlich vor hat, seine Wahlversprechen wirklich einzuhalten.









*170317*

Dienstag, 28. März 2017

Weitere Teilgedanken zur Gestaltganzheit

Zwar gibt es in der Welt der physisch-physikalischen Erscheinungen auch reine UND-Verbindungen, also Gefüge, deren einzelne Faktoren sich summieren lassen, doch sind diese Verbindungen als "Ganze" davon gekennzeichnet, daß alle Einzelteile für sich unabhängig bestehen und bestehen können. Sie mögen zwar untereinander reagieren, sind aber voneinander (wie auch vom Ganzen) in ihrem Bestand nicht abhängig.

Diese Gruppierung (als "Ganzes") ist damit das sekundäre, die Einzelteile sind primär und physisch die ersten. Das "Ganze" als Summe ist damit nur ein geometrisches Gebilde. Bei einem Motor kann das Ventil des einen VW auch für das eines anderen verwendet werden. Dennoch ist ein Motor als Ganzes kraft geometrischer Konstruktion mit Eigenschaften ausgestattet, die die Summe der Einzelteile übersteigen, aber er ist physikalisch nie mehr als die Summe der Wirkmomente der Teile, also keine "Gestalt" im eigentlichen Sinn. Das läßt sich beispielsweise von einem Auge schon nicht mehr sagen.

Gegenstand der (eigentlichen) naturwissenschaftlichen Untersuchung kann immer nur ein Gesamtsystem sein, in dem das Ganze die Teile und umgekehrt bestimmt. (Einen Motor als Naturphänomen zu untersuchen ist sinnlos. Auch eine Lawine in den Bergen ist eine Summe, kein Ganzes, auch wenn sie geometrisch als Ganzes erscheint.) Wo ein Teil sich verändert, wirkt es sich auf die Eigenschaften des Ganzen aus, und umgekehrt. Bsp: Erkrankt ein Organ, ist der gesamte Leib des Menschen betroffen. Krümmt sich durch irgendeinen Einfluß ein Teil einer Membrane in einem System, krümmt sich (mit der Zeit) die gesamte Membrane. Fällt ein Gesamtsystem in Entropie, tun es alle Teile.*

Im selben Sinn sind die Momente der Teile einer Struktur oder Gestalt nicht früher als die Eigenschaften des Ganzen, das ist durch die Physik beweisbar, zeigt Wolfgang Köhler in seiner Gestaltuntersuchung. Jede Zelle in der Genese eines Lebewesens ist deshalb bereits auf diese Ganzheit hin geformt und ausgerichtet, vom Ganzen nicht mehr wirklich trennbar. Das Teil (Moment) einer Gestamtstruktur (Gestalt) kann deshalb auch nie als für sich bestehend aufgefaßt werden.

Das hat besonders für die Biologie und die Psychologie schlagende Bedeutung, die sich eine Denkweise angewöhnt hat, die sich aber auf das Wesen der Körper/Gestalten nicht berufen kann. Speziell in vielen "Therapien" tritt auf, daß Einzelprobleme bearbeitet werden, als könnten sie "für sich stehen", Dahinter steht eine summarische Auffassung der Ganzheit "Mensch", die wie Köhler meint damit zusammenhängt, daß die direkte Beweisbarkeit von Ganzheit weiind er Physik fehlt, sodaß sie leicht vergessen wird. Dadurch operieren diese Wissenschaften sehr gerne mit reinen Denkgestalten, wie sie geometrischen Gegenständen entnommen sind. Damit fällt aus unserem Nachdenken allzu leicht genau das heraus, was ein dynamisches-physikalisches System aber kennzeichnet.   

Wozu unsere Umgebung des Alltäglichen beiträgt, sie meist ja tatsächlich aus summativen Gegenständen besteht. Sich speziell in ausgedehnten (oder stetigen) Systemen und Materialien ein dynamisches Gesamtprinzip vorzustellen fällt dem Menschen nicht unbedingt leicht.

Dieser Fehler, hier nicht zu differenzieren, läßt sich vor allem seit Descartes aufweisen, der physische Gestalten als rein geometrische Dingheiten auffaßte. Seither hat sich die Philosophie gewissermaßen aus der Physik zurückgezogen, weil sie als irrelevant abgegrenzt wurde und sich "parallel" entwickelte. So aber weiß die Physik oft nicht (mehr), mit welchem Material sie es überhaupt zu tun hat. 

Daß wir hier scheinbar willkürlich biologsiche und anorganische Vorgänge so kunterbunt zusasmmenmischen hat seine Ursache darin, daß sich aber sogar im Bereich des Anorganischen physikalisch nachweisbare Ganzheiten zeigen, also sogar die anorganische Materie NICHT SCHLECHTHIN SUMMATIV aufgebaut ist.** Was sich in biologischen Körpern also schon grundgesetzlich findet, ist als Homologie (strukturell gleiches Geschehen in materialiter völlig unterschiedlichen Gegebenheiten) in allen Bereichen und Ebenen der Welt vorzufinden.







*Illustrierendes homologes Beispiel: Wenn der Körper eines Toten zerfällt, zerfallen alle Organe und Zellen gleichermaßen. Es bleibt nicht sagen wir die Leber intakt, während alles rundum sich auflöst. Daraus ergeben sich ja bei Organtransplantationen die großen Probleme: Das Ganz-Sein des Gastkörpers muß mehr oder weniger unterdrückt werden, während dem Spenderorgan ein Fortbestand der bisherigen Ganzheit über "gleiche" Bedingungen vorgetäüuscht werden muß. Beides funktioniert natürlich nur gewisse Zeit.

**Vielleicht ist dem Leser nicht ganz klar, was diese Aussagen für Bedeutung haben. Denn damit werden die allermeisten heute kursierenden Cognitions- und Sinnes-Theorien als physikalilsch unmöglich widerlegt. Weil z. B. die Physik weiß, daß ein elektrischer Impuls über einzelne Leiterbahnen (die zusammenhängen) kein summativ irgendwo ausgewertetes Gesamtgeschehen ergibt! Jede Erregung in einem Nerv ist vielmehr in direkter Interaktion mit dem Gesamtsystem, bis ins Gehirn hinein, aufzufassen. Jede Veränderung des elektrischen Verhaltens in einem Teil dieses haptischen Systems der Nerven wirkt sich (dynamisch) sofort (bzw. in sehr hohem Tempo) auf das Ganze aus, und kann umgekehrt von diesem Ganzen aus in einem dynamischen Verhältnis bestimmt werden, und das liegt NICHT auf der Ebene des rein physisch-materialen. Die Gesamtgestalt einer Empfindung, um es zu vereinfachen, ist also der Einzelerregung ÜBERGELAGERT. 




*220317*

Nachhaltigkeit als Geschäftsidee

Es kann hilfreich sein, sich einmal die Dimension der Klimarettungsprophetenindustrie vor Augen zuführen. Sie wird erkennbar an den Beträgen, die Trump-Regierung nun zurückzuholen versucht. Denn die Obama-Regierung hat noch vor ihrem Ende 77 Milliarden Dollar in Klimafonds und Sondergesellschaften gebunkert, berichtet Bloombergs. In nahezu jede Regierungsaktivität wurden von Obama mit der Zeit Klimagruppen eingebunden, sodaß eine Entflechtung heute eine Herkulesaufgabe bedeutet.

Insgesamt hat der Wirtschaftszweig der Klimarettung  - einen Umfang von jährlich 1,5 Billionen Dollar erreicht. - und das ist nur der private Bereich der USA. Dabei muß man sich vorstellen: Nichts davon ist als "Verbesserung", als Erhöhung der Produktivität zu werten. Es sind für die Gesamtwirtschaft der USA reine ZUSATZKOSTEN, die über Steuern und immer höhere Energiepreise von der eigentlichen, auf Arbeit beruhenden Wirtschaft aufgebracht werden müssen.

Damit kann man sich die Dimension ausmalen, die diese neue Kaste von "Weltrettern" (die sich wie Vampire in den Kreislauf des Blutes=Geldes verbissen haben) bereits angenommen hat. Es ist ein mächtiger Industriezweig geworden, der ausschließlich von Steuern und Abgaben lebt. Umso absonderlicher wirkt der Umstand, daß sich Klimaretter immer noch als kämperische Minderheit aufspielen, die gegen "das System" kämpft. SIE SIND LÄNGST SCHON DAS SYSTEM, denn sie haben sich in dessen Schalt- und Nervenzentralen vorgearbeitet. Die Ähnlichkeit mit dem Erreger der Syphilis ist auffällig und ganz gewiß überzufällig, denn sie haben einen bereits ähnlich sittlich geschwächten Organismus befallen, wie ihn die Spyhilis-Viren nach 1492ff. bei ihren neuen Wirten vorfanden. Man nennt das Homologie. Ein strukturell identischer Vorgang - auf einem materialiter anderen Untergrund.

Und etwas anderes war auch nie beabsichtigt, seit Al Gore dieses unsägliche Machwerk von Klimaapokalypsenandrohung (von der sich nichts, absolut gar nichts bewahrheitet hat) durch Hollywood zur Relevanz hochplustern ließ. Die Sache ist ein einziges business, eine Geschäftsidee von Abzockern, und Hunderttausende sind dessen gut bezahlte, bestochene und (durch ungemein perfide ausgenützte Schwächen; man denke an den Papst - leichter ist doch niemand zu übertölpeln!) sich gerne dem Mißbrauch übergebende Agenten, als nützliche und hörige Idioten ganz anderer Interessen. Diese gesamte Klima-Agenda ist ein einziger Sumpf aus Lüge und Korruption.

In cleverer Voraussicht hat die Handpuppe Obama aber dankbar die Spielwiese angenommen, die man ihm anbot, während er versprach, die Interesssen dieser Gruppen nicht zu stören, ja weiter zuschützen (man denke nur an den gigantischen Banken-Bailout von 2008, der ein nie dagewesenes Großverbrechen zudeckte und dafür die Existenzsicherung von Millionen "kleinen" Amerikanern in Luft auflöste), und versucht, einem allfälligen Mittelstop der Republikaner wegen ihrer angekündigten Änderung der Klimapolitik - hin zur Vernunft - zuvorzukommen bzw. zukünftige Kürzungen zu umgehen.

Nun wird es für Trump tatsächlich nicht so einfach, die Klimapolitik zu ändern! Denn mit Widerstand bis aufs Messer ist zu rechnen. Weil die designierten Empfänger dieser gigantischen Summen alles tun werden, wirklich alles, um an diese Mittel auch heranzukommen. Die Abhängigkeit davon war der perfekte Mechanismus, mit dem man eine Politikänderung verhinderte, die den Raubzug einiger stoppen hätte können: Man machte sie existentiell und vor allem identitär direkt von der Politk abhängig. So schuf man eine Armee und einen Kordon von Schlägern, die die Drecksarbeit für ganz andere Mächte erledigen. Die erreicht haben, daß diese jene in einem ständig befeuerten, mit viel Geld am Leben gehaltenen Phantomkampf - um das berühmte Schwanzspitzelchen der Eidechse - für sie bluten, während sie ungestört eigenen, nämlich wirklich substantiellen Interessen nachgehen, global agieren, und sich die wirklichen, gewaltigen Gelder absurder "Weltrettungsmaßnahmen" gegenseitig zuschieben.

Na und, würde ein Liberaler sagen? Wenn die anderen so dumm sind ... der Markt war eben so.






*170317*

Montag, 27. März 2017

Dann laßt uns mal aufräumen

Im Netz ist nun ein nächstes Video eines Rundfunk-Interviews mit E. Michael Jones von Mitte März d. J. zugängig. Und hier zeigt sich Jones von einer gewissen ungeduldigen Seite, wobei man ihm beipflichten muß. Er hat sichtbar manches satt und räumt auf. Denn der Unsinn, mit dem man zu tun hat, wird tagtäglich mehr. 

Ausgangspunkt ist aber eine Stellungnahme von Kardinal Burke (einem persönlichen Freund von Jones), der da die schon lange kursierende Behauptung aufgestellt hat, daß Muslime "nicht denselben Gott" anbeten würden. Jones kontert sehr verärgert. Das sei eine bekannte, aber unsinnige Aussage. Denn letztlich beten alle Menschen nur diesen einen Gott an, wenn sie beten. Der Unterschied ist ganz anderer Natur. Es geht um das "Begreifen" dieses einen Gottes, und das macht die Religionen unterschiedlich. 

Der eigentliche Unterschied liegt darin, welchen Zugang sie zu diesem einen Gott in Kult und Theologie haben. Hieraus ergibt sich erst der kategoriale, der fundamentale Unterschied zum Katholizismus. Wo dieser eine Gott in persona - sakramental! - tatsächlich und real (und nicht symbolisch oder psychogen) auf Erden ist. 

Weil alle übrigen Religionen, und im besonderen Islam und Judentum, den logos (wie ihn die Philosophie sucht) ablehnen, ja ihn (wie die Juden, aber auch die Protestanten, das so nebenbei) zum Gegner haben, ist eine Verständigung über diesen Gott auch kaum möglich. Das macht es so schwer, zu einem Frieden zu kommen. Denn Friede setzt logos voraus. Nur auf der Grundlage eines geteilten Vernunftverständnisses können sich Menschen verständigen und einigen.

Als im Islam aber Widersprüche als möglich erklärt wurden, wurde Allah, der Gottesbegriff, zum launischen Kalifen. Gott wurde nur noch Wille.

Jones läßt hier in gewisser Emotionalität ein kleines Feuerwerk von interessanten Aussagen vom Stapel. Die der VdZ zwar nicht IN JEDER HINSICHT ganz beitreten kann, die aber zumindest als Aspekte, als andere Betrachtungsweise interessant sind. Sicher zutreffend ist (neben so vielem), daß sich dem englischsprachigen Raum die Tiefe der Philosophie schon deshalb verschließt, weil ihre Sprache die von den Griechen so großartig gefundenen Begriffe nicht erfaßt. Was der VdZ aus zahlreichen Diskussionen in der kleinen amerikansichen Gemeinde in Sopron nur bestätigen kann. Hier muß oft sehr umständlich beschrieben werden, was man meint - das Deutsche ist in dieser Hinsicht dem Englischen enorm überlegen, weil enorm präzise. Jones hat also recht wenn er einen Rückgriff auf die griechischen Begriffe fordert. Wie soll ein Amerikaner "logos" verstehen? Fast unmöglich. Denn mit "Wort" ist das nicht einmal ansatzweise erfaßt. 

Wo aber keine ausreichende Verständigung möglich ist - weil die gemeinsame Ausrichtung auf den logos fehlt - dort bleibt nur Kampf und Krieg. Friede ist deshalb eine Frucht der Gleichförmigkeit des Menschen mit eben diesem logos, dem Sinn, dem Offensein zum "auf-zu", in dem sich alles im Wissen Gottes, in seiner Vorsehung, also in seinem Willen einfindet.

Deshalb blieb (verkürzt) den Arabern kein anderer Weg als der "Friede durch das Schwert". Ihnen fehlte die Möglichkeit, sich mit den unterworfenen Völkern zu verständigen. Auch der kulturelle Austausch versiegte damit. Die arabische Kultur blieb stehen, und steht dort bis heute. Im Gegenzug stieg die europäische Welt des Katholizismus zu einer Überlegenheit auf, die die islamische Welt nicht ganz zu Unrecht als demütigend empfindet.

Sie reagiert wie immer, wo jemand einen anderen als überlegen erfährt: Er setzt den anderen ins moralische bzw. irrationale Unrecht, und erklärt sich im "Inklusivismus" (wo man aus im Grunde irrationalen Gründen erklärt, daß das was der andere sagt in dem, was man selber sagt, nicht nur enthalten, sondern übertroffen ist) überlegen. Dieses Überlegenheitsgefühl bleibt natürlich reine Behauptung, umso vehementer behauptet und unangreifbar erklärt, als es sich bei Öffnung zum logos gefährdet sieht.

Aber Jones kommt zu einem interessanten Aspekt, den der VdZ aus dem Studium strategischer Studien zur Kriegsführung der Gegenwart für sehr relevant hält: Bis vor zehn, zwanzig Jahren war der Westen tatesächlich durch die überlegene Kriegstechnik überlegen war. Mmittlerweile aber hat der Westen erfahren müssen, daß seine überlegenen Waffen versagen, ja unwirksam sind. Flugzeugträger oder Panzer sind gegen den "asymetrischen Krieg" wirkungslos. Eine um wenig Geld zu erwerbende, kleine Rakete kann jeden Flugzeugträger beschädigen, Versorgungsschiffe ausschalten, die Achillesferse des amerikanischen Imperialismus.**

Es braucht eine Wiederbelebung der Philosophie, und zwar überall, denn sie ist auch im Westen tot. Alles im Westen hat sich seit hunderten Jahren (und v. a. dann im 2. Jhd.) mehr und mehr in Richtung Wille verschoben. Aber logos ist dem Willen überlegen, letzterer braucht logos, braucht Vernunft.









*Hätte Jones die Untersuchungen zu den Religionen der Welt von Wilhelm Schmidt gelesen, würde er wissen (Schmid ist in seiner Beweisführung ganz streng logisch), daß es ein Mythos ist der da sagt, daß sich die Menschheit quasi auf "einen Eingottglauben" eingependelt, den Mehrgottglauben hinter sich gelassenhätte. Schmid zeigt, daß der Eingottglaube der Anfang war, der Mehrgottglaube die Entartung.

**Man könnte sich also fragen, ob der von Trump angekündigte Rückzug der Amerikaner aus der Globalpolitik nicht ganz handfeste Hintergründe hat, die ein simpler Rückzug zum Realismus sind. Mittlerweile erlebt man ja sogar, daß das Nervenzentrum dieser Überlegenheit, die Computertechnologie, keine Überlegenheit mehr begründen kann weil überschätzt wurde, ja weit überschätzt wurde, kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist, und versagt.




*180317*

Vom Menschheitsziel der Entfaltung

Dieser Vortrag sei (inhaltlich) dem Leser anempfohlen. Denn er enthält einige sehr gute, klare gedanken. So die um den Begriff und die Realität von "Ressource". Es ist eine falsche Anthropologie, in der wir unserem vermeint Gewußten auf den Leim gehen, wenn wir den Menschen einer fiktiven Natur gegenüberstellen, Natur als das ansehen, was vom Menschen getrennt bestehen muß, und deshalb von ihm so weit wie möglich in Ruhe gelassen werden sollte. Das ist aber schlicht und ergreifend falsch. Die Schöpfung ist (in Sinnenbilder umgelegt) ein von unten eine von oben kommende Form übernehmende Gesamtheit, deren Auffaltung der Formaufnahme in der Materia des "Unten" nach dessen Natur (als Möglichkeiten) geschieht. Und darauf ist sie auch angewiesen. 

Was ist, entwickelt sich also nicht "von unten nach oben", wie es durch das falsche Naturbild mittlerweile so flächendeckend einsuggeriert worden ist, sondern "von oben nach unten". Es braucht den Begriff, es braucht die Nomen, es braucht die Form, die das Obere ins Unten trägt. Der Weg des Menschen war und ist deshalb, immer weiter die von oben (beim Menschen: aus dem Geist) stammenden Formen in die eigene Gestaltenwelt aufzunehmen und immer weiter aufzugliedern. Was sich schon im ganz normalen Fortlauf des menschlichen Fortpflanzens zeigt, wo Kinder stets die Anlagen (mehr oder weniger umfängliche oder amorphe Formen) der Eltern weiter spezifizieren. 

Darin, in dieser Liebe zur Form, auf die hin sich alles immer wieder neu ausrichtet (wozu es sich im "Element der Nacht", dem Passiven, Zurückweichenden, je neu bereit macht, um sich neu "informieren zu lassen") liegt auch "das Gute". Auf dessen "gute" Rolle im Gesamtbild der Erde bzw. des Kosmos das absolute Wissen, das Wissen Gottes sorgt. Wir haben uns also in diese Formen, Ideen zu vertiefen, sie so zur Gestalt zu treiben - DANN tun wir auch das Gute. Jede Sünde, jedes Fehlverhalten ist in Wahrheit ein Verstoß gegen diese Form. Und das ist dann das, was als "Natur" bezeichnet werden kann, als das, wo ein Ding, ein Lebewesen der in ihm angelegten Sinnbewegung folgt.

Sehr gut, knapp, auf den Punkt gebracht im Vortrag von Steffen Henne: Die Ausführungen zur Versorgung mit Elektrizität. Hier wird der Begriff des Fortschritts auch einmal in seinem richtigen Sinn verwendet. Die Klimahysterie hat dazu geführt, daß wir uns an technisch unterlegene Technologien binden (statt den bisherigen Weg der Menschheit, den der Weiterentwicklung zu gehen), was sich in Kostenbelastungen nur ausdrückt. DAMIT werden wir buchstäblich arm, und zwar hier einmal wirklich ressourcenarm, nicht durch den Fehlschluß, daß Ressourcen "ausgehen".










*170317*

Sonntag, 26. März 2017

Das Kochrezept zur Selbstentfremdung

Man nehme eine Gefahr, die für den Einzelnen niemals lösbar ist, umgebe sie mit einem Gespinst von Theorien und "Wissenschaftlichkeit", die für den Einzelnen niemals mit seiner Vernunft zu durchdringen ist, weil er sich unmöglich mit den Faktoren dieses "Wissens" versorgen kann. Und wenn er doch in die Nähe dieser Daten kommt, entziehe man sie ihm wieder durch Verschleierung mit Mythen besonderer Komplexität, die sich nur den Priestern dieser Geheimnisse eröffnet. Wie das geht?

Auch das ist ganz konkret und einfach zu bewerkstelligen: Man stellt den Menschen in funktionale Abläufe, die seine sittlich-vernünftige Basis (die NUR aus seinem Ort bestimmt wird) weit übertreffen, stattet ihn mit Mitteln aus, die seine Erhellungskraft weit übersteigen - in technischen Mitteln wie den Mitteln heutiger Kommunikation, aber auch z. B. mit den Möglichkeiten "über-stockigen" Geldes (das also seinem Arbeits-Wirkgefüge nicht entsprechen), oder durch vorgebliche "Mitsprachemöglichkeiten" in Gremien, die ihn weit übersteigen - und schon wird er in diesen neuen höheren Positionen (Möglichkeiten) wie ein Höriger agieren. Weil er "Verantwortung" hat, die er selber nicht mehr lösen kann. Damit ist sogar der Bogen zur "Überakademisierung" der Gegenwart gespannt, die uns mit einer Pseudoelite ausgestattet hat, die in Wahrheit hörige Masse, abhängiges Proletariat ist, deren Lösungspotential lediglich in der Optimierung von Abläufen besteht, die sie aber in keinen höheren Sinn mehr einzuordnen vermag. (Also gibt man ihnen "Sinn" vor - wie: "Weltrettung", was könnte wichtiger sein? Das leuchtet doch noch dem einfachsten Arbeiter ein.)

So hat man nicht nur den Klimawahnsinn gestartet, so hat man in den 1940ern und 1950ern begonnen, die "Gefahr eines Atomkrieges" zur menschheitsbedrohenden Gefahr aufzublasen. Um diese abzuwenden, war jedes Mittel recht. Und im besonderen war es die Verlagerung sämtlicher Abwehrkompetenz in die Hände der Zentralstellen, der Politik, der Industrie.

Hier zeigt sich auch die fatale Wirkung der Illusion, die der Demokratismus bewirkt hat. In dem dem Einzelnen eingeredet wurde, daß er seine Aufmerksamkeit dem großen Ganzen zuzuwenden habe, weil er - angeblich - dieses große Ganze mitzubestimmen habe. Hier wird ihm eine Verantwortung auferlegt, die er niemals erfüllen kann. Man nimmt ihm seinen Ort, an dem sich seine Aufgaben aufdrängen würden, löst sämtliche ortsbestimmenden, -definierenden Parameter auf, bis hinein zur Familie (die bestenfalls noch einige technische Funktionen zu erfüllen hat, soweit sie halt dem Ganzen nützlich scheinen), und macht ihn damit zum nie wirklich geformten Individuum, beladen mit der Last der Welt, aber unmöglich in der Lage, diese Aufgabe zu schultern. Weil er seine Aufgabe gar nicht mehr zu finden vermag.

In diese Kategorie fallen sogar so manche sogenannte "apokalyptische", angeblich christlich-fundierte Vorstellungen von Weltkatastrophen als Ende der Welt. Auch hier wird also ein Abstraktum verdinglicht. Denn der wahre Ort, der wahre Schlachtplatz der Apokalypse liegt ... IM EINZELNEN MENSCHEN, soweit er der Kirche ganhz real und sakramental zugehört. Der Kampf der Kirche wird im Einzelnen gekämpft, und es ist der Kampf des Einzelnen um seine Sittlichkeit. NUR DAS vermag Welt "zu retten", eine Aufgabe, die im Ganzen gesehen einen Ausgang hat, der uns bekannt ist - diese Welt wird enden.

Die Unterscheidungen liegen deshalb tatsächlich nicht in den Etiketten. Das ist ja der scheinbare Weg, "die Menschheit zu einen". Ideologien, Weltanschauungen, Religionen, alles verschwimmt da zu einem einzigen Organismus, der dafür von einer neuen, einen Moral getragen und bestimmt wird. Plötzlich ziehen da alle an einem Strang, was für eine schöne Vision!? Die Unterscheidungen liegen eben heute wie früher wie immer in den Charakteren, in den Persönlichkeiten, in viel tiefer liegenden Grundhaltungen. Das ist der Unterschied, um den es geht. Es geht tatsächlich um die persönliche Entscheidung für Jesus Christus, der die Warheit, das Leben, der der Weg IST. Gestalthaft. Analogisch. Nicht "moralisch", um ihm vielleicht sogar die Weltrettung abzunehmen, zu der wir höchstens noch seine "Lehre" brauchen. Das ist Gnosis, übrigens. Und Blasphemie.

Aber es wird eine neue Welt geben, darauf können wir hoffen, darauf können wir vertrauen (weil wir jenen vertrauen, die es uns sagen) - denn wer tief genug vordringt in diese Gedanken, soferne er es vermag, und das sind immer wenige, wird auch von ihrer logischen Notwendigkeit gestützt werden. Der Rest ist - Vertrauen. "Die Welt zu retten" ist nicht unsere Aufgabe! Eine anthropologische Verfaßtheit, in dieser Kette des Vertrauens, der aufeinander Angewiesenheit, auch in ihrer geistigen Verfaßtheit und Begabung, die alle Menschen letztlich zu einem klar gegliederten Gesamtorganismus vereint (und das ist die Kirche). Den aber die Lügner, die Priester und Meßdiener der neuen Religion(en) schändlichst mißbrauchen.

Alleine hier zeigt sich der fundamentale Unterschied, ja die genau gegenteilige Strategie, wie sie der Erlösung durch Christus Menschwerdung innewohnt. Die genau das Gegenteil verlangt. Die nur eine Erlösung DES EINZELNEN kennt, die in jedermann selbst, ganz persönlich gestellter wie zu bewältigender Aufgabe liegt. In der ihm sein ganz normales, alltäglich gelebtes Leben ALLE Mittel in die Hand gibt, um diese Aufgabe zu lösen. Die Hilfsmittel dazu - die Sakramente - stehen deshalb JEDEM und INDIVIDUELL nach seinem Streben zur Verfügung. Er kann, ja soll sie nehmen, in die Tasche stecken, und weiter sein alltägliches Leben leben.

Dieser Film belegt, in welchem Maß Hollywood in diese Kollektivverwirrung involviert war - und nach wie vor ist. Der Massenfilm war das effektivste Mittel, um politisch nützliche Mythen in die Welt zu setzen und in die Strukturen des Empfindens der Menschen regelrecht zu implementieren. Damit steht der Mensch auf einem wahren Berg von Emotionen und Stimmungen, die aber dem sachlichen Fundament seines Lebens, des Lebens überhaupt, und damit der Natur, nicht mehr entsprechen. Die Welt wird ihm aus der Hand geschlagen, sie wird ihm fremd, aus eigener Verstandeskraft, aus eigener Vernunft (scheinbar) nicht mehr bewältigbar. Die Abhängigkeit ist vollkommen. Der Mensch hört auf, an seine Wirklichkeitsrelevanz zu glauben. Er erhofft nun die Erlösung von Zentralstellen.

Die Kirche hat dabei im 20. Jhd. eine Kardinalsünde begangen, deren Auswirkungen katastrophal waren. Sie hat sich in diese abstrakten, aber verdinglichten Vorstellungen einspannen lassen. Sie hat sich selbst in den Dienst der Politik gestellt. Es begann mit der Parteienstellung im Kalten Krieg, und geht bis heute ungebrochen bis zur Parteienstellung im bislang größten Wahn der Geschichte weiter, dem Klimawahn. Damit hat sie sich selbst als einzig relevante Institution der Erlösung aus dem Spiel genommen.

Oh ja, die Dinge im großen Ganzen gesehen sind komplex, und manchmal nicht mehr durchdringlich. Sie sind für den Menschen eben nicht mehr durchschaubar. Nicht irrational, aber nicht mehr erfaßbar. Im Großen wird die Welt zu komplexen Systemen (aus zahlreichen, zahllosen Kleinsystemen bestehend, die zueinander in Beziehungen stehen), in der Ursache und Wirkung meist nicht mehr in einem Verhältnis zu stehen scheinen. Aber der Katholik darf vertrauen, daß die Welt immer und immer noch, so komplex alles auch seinen mag, im Wissen und der Vorsehung Gottes gründet und geborgen ist. Seine Aufgabe ist deshalb, im Kleinen, im direkt gestellten Aufgabenbereich und Ort das Gute der Wahrheit zu tun, also gemäß der Sachlichkeit, die dann auch das Schöne ist. Geschoren über den Kamm seiner Sittlichkeit. Nicht einer irgendwie herbeigekleisterten, gar diktierten, von "Wissenden" implementierten "Moral", mit der angeblich die Welt erst im Großen gerettet werden muß, um dann im Kleinen auch noch Erlösung zu finden. 

Aber alle die meinen, man könne gegen den logos, den objektiv vorhandenen Sinn der Schöpfung handeln, irren. Sie irren fundamental, das macht sie ja - gerade in den Momente, wo sie ihren Nidergang begreifen - so aggressiv. Denn wenn eines gewiß ist dann das, daß man die Menschen - aufgrund ihrer Gegenüberstellung zum logis, zum Sinn, zu Gott, der das Wort ist - auf Dauer niemals von der Wahrheit zu trennen sind. Der Sieg ist also längst beschlossen. Er liegt aber nicht bei irgendwelchen ideologischen Kräften oder "Religionen", er liegt - in der Wahrheit, im logos. "Im Anfang war das Wort ..." Das ist die wahr Apokalypse.









*170317*

Man sucht immer dasselbe

Ja, gut, die meisten werden das Filmchen schon kennen. Aber man sieht ja etwas nicht an, weil es "neu" ist. Man sieht einen Film an, weil man ein bestimmtes Archetyp, eine bestimmte Struktur sucht. Und solche gibt es nur ganz ganz wenige (manche sprechen von 7).  Der Anspruch, "Neues" zu sehen, ist dann nur das Spiel mit dem Geschenk. Denn in neuem Gewand fühlt man sich leichter beschenkt, und das Gefühl zu leben steigt. Und dann kann man ja eine bestimmte Gewandung eines und desselben Schemas ganz besonders lieben. Wie der VdZ dieses. Weil es eine saugut erzählte Geschichte wurde. Und man sucht sie, man sucht den Archetyp außerhalb seiner selbst. Denn nur das Herausgestellte, Objektivierte, Werkhafte ... ist Träger (weil manifestiert, fleischlich geworden, Welt geworden, und Welt ist Gefüge aus durch und in nomenklatorischer Definition gefleischlichten Beziehungsplattformen) jener Wirklichkeit, der man zugehört.



video






*150317*

Samstag, 25. März 2017

Die Dämonie ist erblich

Wer die Schriften des derzeit "populärsten" Exorzisten der Gegenwart - Gabriele Amorth -  liest, ist ein wenig überrascht. Sie sind kaum mehr als frömmliches Geschwätz, wirken sogar wie willkürlich mit nominellen "Glaubenswahrheiten" aufgefettete, partiell ... ja, gut, o.k. ... realen Erfahrungen. Denen ager nie ihr wahrer Sinn entlockt wurde.. Man spürt immer eine seltsame Indaäquatheit. Wurscht, den Frommtänzhern der Gegenwart reicht jedes Nomen, alles was irgendwie fromm klingt reicht ihnen. Aber es geht um die Suche nach der Wahrheit, einer persönlichen Begegnung also. 

Ganz anders geht es einem, wenn man sich mit den Schriften und bis heute überlieferten Interviews Malachi Martins auseinandersetzt, von denen eines unten angefügt wurde. Hier scheint alles zu stimmen, hier scheint Menschenkenntnis und Realismus mit dem "sensus fidei" völlig problemlos übereinzustimmen. So nebenbei: Malachi Martin war intensiv in die Anfänge des 2. Vatikanums involviert, war sogar päpstlicher Berater, hat sich aber 1964 enttäuscht zurückgezogen. Da fängt aber das Problem an. Er überstrapaziert die Wahrheit, die eine Möglichkeit ist, gewiß, daß jemand auch ohne Taufe gerettet werden kann, und führt dmait direkt in den religiösen Relativismus - ohne daß er das explizit wollte, das wollen wir ihm gar nicht unterstellen. Wie bei so vielen Aussagen des 2. Vatikanums - ja, eine Möglichkeit, die man nicht ausschließen kann. Aber es ist NICHT DER WEG. Einzelfall also. Der absurde "Pastoralweg", den dieser Papst übrigens zur Norm erheben will. Und das ist mehr als zufällige "Durchlässigkeit", es ist per se Häresie. Es ist per se die härteste Lieblosigkeit, in seiner Wirkung irreführend, zu der die Kirche fähig sein könnte. Allen Merkmalen nach ist der derzeitige Papst Franziskus tatsächlich (zwar noch nicht "total", doch in einem hohen und wachsenden Grad) besessen.

Besessenheit, sagt einmal Malachi Martin, entwickelt sich meist über Generationen, ja über hunderte Jahre. Die wirkliche, vollkommene Besessenheit ist nicht durch besonders auffälliges Gehabe gekennzeichnet. Der perfekt Besessene ist offenbar völlig normal. (Ein langjähriger guter Bekannter von M. Martin war einer dieser Fälle.) Er ist ruhig, führt ein völlig normales Leben. Bis es einzelne Momente gibt, in denen sich ein völlig anderes Verhalten zeigt, eine völlig fremde, andere Persönlichkeit. Das meist als Besessenheit identifizierte Verhalten ist meist ein Indiz dafür, daß der Betroffene sich noch wehrt. 

Jeder Besessene WEISZ um seine Besessenheit, denn sie hat immer mit einem Ziel, mit einem Willen, mit einem Ehrgeiz zu tun. Gegen seinen Willen kann niemand besessen werden. Alles hängt von der eigenen (!) Zustimmung ab. Das ist der Besessenen innerstes Geheimnis, das sie von ihrer Umgebung unterscheidet - sie wissen davon. Dämonen können zu regelrechten "Familiengästen" werden, die immer dabei sind, denn hier treffen sich gewisse Anlagen der Reaktion auf die Welt mit seelisch-geistigen, fortgeführten Klimata.

Besessenheit ist immer eine allmähliche Eingewöhnung in die Zulassung, von einem Dämon (Teufel) besessen zu sein. Durch allmähliche Eingewöhnung in einen Akt der Zustimmung. Es setzt sich auf gewisse "Willensstrebungen", die weitergegeben werden. Weshalb Mütter, Frauen, eine Schlüsselrolle darin spielen. Es gibt eine ganz erstaunlcihe Anzahl von Fällen, wo sich familiäre Besessenheit - als "Geist der Familie" - über Jahrhunderte gerade in ALTEN AMERIKANISCHEN FAMILIEN gezeigt hat.

Besessenheit kommt nämlich oft innerhalb einer Familie - oft komplex verflochten - vor. Das macht sie von psychischen Problemen oft schwer unterscheidbasr. Aber ein Exorzist weiß nach spätestens 20 Minuten, ob er es mit einem Fall von Besessenheit oder mit psychischer/psychiatrischer Problematik zu tun hat. Und aus diesen Gründen dauert ein Exorzismus meist sehr lange, manchmal bis zu zwei Jahren, und mehr. Der Exorzist muß alle Schichten durchgehen, die in einem Menschen vorhanden sind, und die sind oft sehr komplex und schwierig zu öffnen. Also: In die Wahrheit (die Jesus Christus IST) hinein zu öffnen. Im Grunde ist das ja Exorzismus.

Was nichts anderes bedeutet als daß sich Besessenheit, Dämonie, zur kulturbeherrschenden Kraft entwickeln kann.

Der eigentliche Konflikt zwischen Exorzisten und Dämon ist von Gebeten oder Frömmmigkeitsformen eigentlich unabhängig. Es ist eine ganz klare, direkte Konfronation zwischen zwei verschiedenen Willen. Es geht um die Autorität von Jesus Christus, um sonst nichts. Und jeder Exorzist (und jede eventuell im Raum anwesende Person) weiß, daß es sich hier um völlige Auslöschung des Exorzisten geht. (Malachi Martin kennt persönlich aber nur einen Fall, wo der Exorzist durch ein Fenster geschleudert wurde, über mehrere Stockwerke nach unten fiel - und tot war.)

In jedem Exorzismus gibt der Exorzistetwas von ihm, das er nie mehr zurückerhält. Er verbraucht sich also. Das ist ein wenig vergleichbar mit (oder vorstellbar) dem, wenn Eltern sagen, daß sie von ihren Kindern nichts zurückerhielten, was sie ihnen gegeben hätten. Deshalb hört der Exorzismus FÜR DEN EXORZISTEN nicht nach "erfolgreicher" Austreibung auf. Es geht für ihn weiter. Er hat nun einen Todfeind - den spezifischen Dämon. Schutz und Maß ist hier nur das Maß der Liebe des Exorzisten zu Gott. Ein Exorzist wird bis über die Grenze seines Glaubens geprüft. Nur wenige Exorzisten werden alt. Sie werden ülber ihre Schwächen - und jeder Mensch hat Schwächen - zu zerstören versucht. Der Dämon "weiß alles". Gemeint: Er kennt alle Schwächen.

"Channeling Activities" - das ist im Grunde der entschiedende Faktor. Die Öffnung gegen einen Willen, der ein verlangtes Ziel zu erreichen helfen soll. Damit alleine sind Dinge wie "Reiki" - nur eines von fast unzählbaren Methodiken und Abwandlungen davon, die heute sogar allgemein "akzeptiert" sind - bis auf die Knochen entlarvt, und sie sind dauerhaft, sie sind kein einfach "einzelnes Ereignis". Sie sind eine Grundentscheidung, die anhält. Es geht einfach immer um die Öffnung gegenüber einem fremden, anderen Willen- Deshalb sind so viele heute üblichen weil "wirkungsvollen" Methodiken,.die über Selbstausschaltung in die Einstimmugn in "fremden Willen" führen und funktionieren - und vieles "funktioniert" tatsächlich! - schlicht und ergreifend dämonisch.

Manche Besessene sterben auch während des Exorzismus, denn die Besessenheit hat das klare Ziel der Dämonen, den betroffenen Menshen in die Hölle zu führen. Es ist dann fast üblich, daß die Exorzisten von den Angehörigen etc. beschuldigt werden. Das ist das Risiko, das niemand kennt. Herztod ist dabei am häufigsten. Martin kennt aber einen Fall, persönlich, wo jemand wenige Momente vor seinem Tod noch bereut, sich bekehrt hat. Ohne menschliche Zustimmung gibt es keine Besessenheit, hat der Dämon keine Kraft. Wopmit wir beim schrecklichen Thema des Mißbrauchs angelangt sind, der eine Geschichte der Zustimmung des Mißbrauchten ist. Damit sind wir sogar beim Sozialstaat als dämonischer Einrichtung. Tatsächlich.

Und um nichts weniger als dies sind es die mittlerweile (zumindest in unseren Ländern) manifestierten Psychotherapien, in ihren unzähligen Varianten. Die zum "Öffner" zur Dämonie wurden, weil auf oft höchst subtile Weise (aus der persönlichen Erfahrung des VDZ: von intellektuell immer desaströsen, umso mehr "selbst-überzeugten" Personen ausgeführten Methoden, "Therapien") den individuellen Willen brechen, öffnen, auf "..." ausrichten, meist natürlich ohne davon auch nur den Funken von Ahnung zu haben. Von der desaströsen Abscheulichkeit von "Seancen" oder "Channeling" oder allen möglichen "Psachotechniken" (natürlich, na was denn sonst: Yoga inclusive) zu reden erübrigt sich. Dämonischer Dreck, so gut wie immer von charakterlich desaströsen Personen verbrochen. Mehr gibt es dazu überhaupt nicht zu sagen. Wer einen Funken von Wahrheit in sich hat - fort mit diesem (so gut wie immer strohdummen, denkunfähigen, das nebenbei, eines hängt mit dem anderen zusammen) Charaktermüll, und zwar aus jedem persönlichen Umfeld!

Martin glaubt, daß wir auch zeitlich (in aller Bedenklichkeit, was "Zeitprognosen" anbelangt) nicht mehr weit entfernt von einer "ultimativen Auseinandersetzung" von Welt und Teufel sind. Das hat mit dem beobachtbaren Fortschreiten der "Neuen Weltordnung - New World Order" zu tun. Dazu die völlige Verwirrung in moralischen Angelegenheiten, die in die Substanz der einfachsten Ordnungen wie zwischen Mann und Frau eingreifen. Das wirkliche Leiden wird dabei in den Großstädten der Welt am deutlichsten, am intensivsten in den "zivilisatorisch entwickeltsten" Arealen sein.

Übrigens war der schlimmste, verstörendste Fall von Besessenheit - samt Blut und Horror, entstanden im Betroffenen über Arroganz und sexuelle Gefallenheit der an einem ... katholischen Priester in der Bronx in New York. Der Priester konnte zwar exorziert werden, bekehrte sich, aber er starb.








*160317*

Zum Drüberstreuen

Auf eine entzückende Weise pikant, mit einem reizenden Schuß Wahrheit. Mehr wollten wir dazu auch nicht sagen.



video






*150317*

Freitag, 24. März 2017

Nur Deppen haben je einem Türken getraut

Bitte, Leser R, mäßigen Sie sich! Es lohnt doch nicht, auf die neurlichen und jüngsten Kalamitäten mit Erdogan einzugehen, schon gar nicht, wenn der Gegner EU heißt!? Wer einem Türken etwas glaubt, hat entweder einen an der Waffel, um es mit Goethe zu sagen, oder lebt in einer steuergeldabgetäuften Glaskugel, wo Wirklicheit nur als Hollywood-Film vorkommt. Einem Türken zu glauben ist einfach in sich ein Unfähigkeitsausweis, da kann man den Türken selber gar keinen Vorwurf machen. 

Die rechnen ja selber nicht damit, daß man ihnen glaubt, und jeder der das tut muß von ihnen, das geht gar nicht anders, zum einen verachtet, zum anderen ständig provoziert werden. Wer mit einem Türken drei  Kilometer Weg vereinbart, muß alle hundert Meter einen Wächter aufstellen,n der mit dem 80pfündigen Kupiusschwert droht, und muß bei Marke 2 Kilometer damit rechnen, daß es einen "schwerwiegenden Grund" gibt, jeden weiteren Schritt zu verweigern, weshalb jede Vereinbarung nichtig sei. 

Ja, hört man zuweilen, das ist nur weil ... und man hätte doch nicht ... und man hätte ... und man hätte nicht dürfen ... und man sollte ... dann wäre alles anders gekommen, weil .... Blablabla. Wirsing, drauf geschissen.Der VdZ hat noch nie einen reifen, erwachsenen Türken kennengelernt, und er hat viel kennengelernt, das lätß sich doch heute gar nicht mehr vermeiden. Die sidn lieb, die sind nett, die sind amüsant, alles. Aber sie leben in einem Zustand, meinetwegen in einem kultivierten Zustand, aber nicht in einer Kultur. Dazu braucht es Persönlichkeit. Und das schaut anders aus als irgendwelches Pfauengepluster ansonsten rotzfrecher Lümmel, die erst im Rudel das Maul aufmachen, und wie. Wobei - jawohl, die Türken haben völlig recht, auf den Europäte3r zu scheißen. Denn dessen Berufung auf das christliche Menschenbild, auf die christliche Pädagogik, ist dort selbst schon verachtet und als Prägung nicht mehr vorhanden. Vor dem europäischen Mann als Kulturträger hat ja nicht einmal mehr Tante Guschi Respekt. Stellen Sie sich, geneigter Leser, einfach mal vor, wie eine Tunte aus Marzahn einem eingewanderten muslimischen Türken erklären will, wie sehr Europa auf christlichen Werten beruht.

Das war noch nie anders. Noch nie! Das zu sagen braucht man keine achtzehn Wochen in All-inclusive-Antalya mit vollbetreutem Tagesausflug nach Pamukkale. Man lese doch ein wenig in Erinnerungen von Wert. Man werte doch nur die alltäglichen Erfahrungen mit Türken aus, und daran mangelt es doch niemandem mehr, der in teutschen Landen lebt. (Ach, wie humorvolle darunter! Sie sind doch wirklich liebenswert, ehrlich, aber eben als das, was sie sind! Muslimische Asiaten.) 

Wer Türken und ihre Kultur (und ihre Atatürk-Deformation, das nebenbei) kennenlernen will, der muß schon seit Jahrzehnten nicht mehr nach Ankara oder Nikosia fliegen. Wer es dennoch tat sah: Gleich. Absolut gleich. Ob in Wien Favoriten., ob in Markt Gresten im niederösterreichischen Voralpenland mit seinen 20 % bestbetreuten "Flüchtlingen" aus Anatolien, oder am Marktplatz von Trabszonspor. Über all dieselben Männer mit Plastiktüten (-sackerl, es gibt ja auch österreichische Leser hier) und Perlenschnüren und (oft gar nicht so - na wie bei uns halt, wie anders? Der Mann will ja auch dort ab und zu ein nettes Ziepfelspielchen?!) demütigen Frauen.

Und wissen Sie was, Leser R? Das ist das, was sie liebenswert macht. Die Idioten sind die, die das nicht begreifen. Die sitzen bei uns. Ersparen Sie dem VdZ, darauf näher einzugehen, es würde ihn in Gefahr für Leib und Leben bringen.

Was erwarten Sie von einer "Kultur", die den Logos ablehnt? Was erwarten Sie allen Ernstes von dieser Form von Islam? Na sein's ma ned bös, wie der Wiener da sagt. Geneigter R: Wo kein logos herrscht, wo die Vernunft (quasi-offiziell seit dem 9. Jhd., als in der islamischen Welt die Philosophie, die ehedem immer noch antik-griechisch-logisch gestaltete Welt, defacto und per Staatsmacht abgeschafft wurde) keinen Rang mehr hat, weil Gott rein auf Willen reduziert wird, dort gibt es keine Möglichkeit zum Disput. Däort wird das Wort - der logos - eben nicht mehr geschätzt. Dort ist die Sprache wertlos. Wer einem Muslimen beim Wort nimmt, wer einem Türken traut, ist einfach dumm, das ist auch schon alles. Deshalb dreht sich ja im muslimischen Raum alles seit dem 9. Jhd. endgültig im Kreis. Es gibt seither keine kulturelle, zivilisatorische Weiterentwicklung! Wer mit einem Türken Geschäfte macht, wird es direkt erleben. Alles ist, wie es gerade ist, so ungefähr, und so ungefähr unbestimmbar, zufällig. Weil Gott eben auch zufällig ist. Unberechenbar. Je nach Laune. 

Woran kann man das sehen? Weil die Sprache des islamischen Raumes nie zu einem Punnkt kam, wo sie fähig war, Frieden zu schaffen, Einingung zu erzielen. Dafür traf eine hochentwickelte persische Kultur auf einen arabisch-levantinischen Raum, wo noch bis vor 30 Jahren 80 % der Bevölkerung Nomaden waren. Was die Saudis mit grotesk-perverser,. abstoßend-dummer Geldverschwendung bis heute zu vertuschen suchen weil sie meinen - eben: kulturlos - daß man alles kaufen kann. Nach dem Motto: Entwickelt ist, wer ein Handy und einen Rolls Royce hat. Geht es noch primitiver? Kennt der Leser keinen Türken der meint, mit einem tiefgelegten BMW sei er König in Berlin-Kreuzberg oder Wien-Favoriten? Will jemand allen ERnstes behaupten, das hätte mit Kultur zu tun? Genauso wie umgekehrt die Antalya-All-inclusive-Primitiven aus Bochum oder Kürzelstadt an der Pummel, die genau den gleichen Kulturstand haben. Aber das ist eine andere Baustelle.  

Und nichts andres spielt sich bei uns ab - das Ende des logos, das Ende der Philosophie. Der Sieg des Willens über die Vernunft. Das ist es doch, was heute allgemein - und vor allem von den Jungen - als groteskterweise "Lebensphilosphie" genannte Haltung zu beobachten ist. Eine völlige Vertrottelung der Menschen. Wer wird also zukünftig einem Europäer noch trauen? Niemand. Nur noch Deppen. Die so tun werden. Weil ihnen nicht übrig bleibt. Weil Zwischenmenschlichkeit/Selbstsein seltsamerweise nur auf der Basis der Vernunft funktioniert.

Wie erwähnt. Der VdZ hat die Türken lieb. Aber sie sind eben, was sie sind. Die Deppen sitzen in Brüssel und Berlin. Der Verweis auf Logik und Vertragstreue, der Verweis auf die Notwendigkeit, dem anderen zu trauen, das heißt: sein Wort ernst zu nehmen, kann auch ein ganz primitiver, dreckiger, abstoßender Grund zur Entlastung von eigener Verantwortung und Sittlichkeit sein. 

Und nichts anderes war jedes Abkommen mit der Türkei. Ob mit oder ohne Flüchtlinge. Schickt also diese gesamte Europa-Pseudoelite, die da auf Politik macht, aufs Arbeitsamt, und zwar heute, nicht morgen. Es sind wie man hört gerade Stellen als Schulwart in schönen Städtchen wie in Kugel an der Filz und Bürstel an der Aller freigeworden. Auch die - mit Pensionsberechtigung. Wir sind ja sozial. Nur ein Vorschlag.



PS: Ach, Leser A(hmed; ausnahmsweise in Vollaut), das sei Verleumdung? Na - dann beweisen Sie das Gegenteil. Wir warten nur darauf. Dann haben Sie alle Türen offen. Aber dann können Sie gleich eine neue Kultur gründen. Der Islam von dem Sie als "eigentlichem Islam" reden, war nie -nie! - mehr als eine Utopie.





*160317*

Was Katholiken mehrheitlich wollen

Das Verblüffende an dieser Erhebung aus den USA ist nicht, daß andere Relgionsgemeinschaften die "Homosexuellenehe" noch deutlich stärker befürworten als Christen. Das Verblüffende ist, daß es SO VIELE Christen - allen voran die Protestanten, GLEICHAUF aber mit den Katholiken - ihnen gleich tun, nämlich 63 %. Daß als deutlich mehrheitliche Gegner nur noch Sekten und Hardcore-Protestanten übrig bleiben ist dabei noch erschütternder, denn das eigentliche Argument gegen die Homosexuellen-Ehe ist NICHT zuerst der Verweis auf die Bibel. Es ist auf eine Weise nicht einmal "Moral"! Es ist das, was den Katholizismus, ja das Christentum selbst überhaupt erst ausmacht und aus dem alle Moral sich überhaupt erst erheben kann: Es ist die Äquivalenz von Sein mit Wahrheit und dem Guten als Richtigen als ethische Dimension. Wie seiner selbst, seiner Substanz entfrremdet also muß das Christentum bereits sein, daß ihm der Sensus für Wahrheit so weitgehend abhandengekommen ist. Angesichts einer im inkarnierten Gott Jesus Christus personal anwesenden Wahrheit  - denn erst dann IST es ja Christentum.









*130317*

Donnerstag, 23. März 2017

Angst als politischer Druck - Eine klare Homologie

So ganz im Klaren ist sich der VdZ noch immer nicht, was er von Vorträgen wie diesem halten soll. Wo ein in die Anfänge und Entwicklung der Nutzung der Atomspaltung tief verwickelter amerikanischer Physiker, Galen Winsor, von der offenbar aus ganz anderen als technischen Motiven gesteuerten Vorgängen in der Atomforschung berichtet. Was in den Augen des VdZ auf jeden Fall mehr als plausibel klingt, ja wovon er aus verschiedenen Überlegungen heraus überzeugt ist, ist die These, daß die Gefahr, die von radioaktivem Material ausgeht, maßlos übertrieben wurde. Vielmehr ist es ein Beispiel dafür, wie effektiv Angst als politisches Mittel einsetzbar ist.

Warum hätte man das mit der Atomkraft machen sollen? Weil damit von den Amerikanern - und sie brauchten für dieses Vorhaben auch ihre Gegner, die Sowjetunion - eine Macht suggeriert wurde, die sie gar nie hatten. Das hat ihnen und ihrer Außenpolitik aber sämtliche Wege geöffnet, weil man nun einen Gegner vor sich wähnte, der eine fast unbeschränkte politisch weil militärische Macht hat. An dieser Lüge haben sie dann auch die Sowjetunion teilnehmen lassen, und die griff aus ähnlichen Motiven zu - es hat sie zur zweitstärksten, oder gar gleichrangigen politischen Macht der Welt gemacht.

Winsor ist bei weitem nicht der einzige, der davon berichtet, wie harmlos letztlich Uran bzw. Plutonium ist. (Schäden resultieren aus den Faktoren "sehr groß" und "in kurzer Zeit" - aber unter diesem Kriterium gibt es KEINEN ungefährlichen Stoff auf der Erde, nicht einmal Luft oder Wasser.) Daß die für die Atomindustrie und Atomwaffenmär willkürlich festgesetzte Gefahrenklassifizierung eine einzige Lüge ist, die so nebenbei eine Versorgung mit Elektrizität unterbunden hat, die beispiellos effizient und noch dazu dezentral möglich gewesen wäre. Er selber hat solche Kleinkraftwerke konzipiert, getestet, gebaut, die mit minimalem Aufwand die Energieversorgung jeweils kleiner Gemeinden möglich gemacht hätte.

Durch zahllose kleine, leicht steuer- und bedienbare, dabei enorm effiziente, billige und autarke Energieversorgungskreise, die sich ganz leicht erhältlicher Rohstoffe bedienen hätte können (was Galen Winsor u. a. darlegtt, der zeigt, daß es praktisch unbegrenzten, überall vorhandenen Rohstoff für diese Form der Energieerzeugung gibt) wäre es nie zu jener Konzentrration der Energieversorgungsmacht gekommen, wie wir sie heute haben.

Das läßt zumindest Ahnungen über Motive zu. Weil dies den Interessen von Konzernen und konzentrierten Kapitalien - in ihrer besonderen und engen Verbindung zur Politik - entgegengestanden wäre. Das geht ganz einfach. Die Politik setzt eine neue, zentrale Regelungsstelle ein (die mit irgend welchen angeblichen Gefahrenmomenten gerechtfertigt werden), schafft Gesetze die deren Vorgaben verbindlich machen, und damit können die Bedingungen so gesetzt werden, daß sie den Zentralisierungsinteressen problemlos in die Hände spielen. Wenn man sich sogar in der simplen Alltagswirtschaft anschaut, was Branche für Branche seit Jahrzehnten (auch durch die EU, übrigens) passiert, so ist es GENAU DASSELBE VORGEHEN. Sogar in der Kirche macht man es unter Franziskus schon ganz genau so. Der ganze Klimawandel-Wahnsinn ist das bisher größte, direkt globale Projekt dieser Zentralisierung, einer der Pathologien des Großkapitals in ihrer Ehe mit der Politik. Unterstützt von einer höchst dienstbereiten, die gewünschten nützlichen Phantasiebilder verbreitenden Medienwelt, allen voran - Hollywood, die sich zum Instrument der großen Mächte umgestaltet haben.

Als Homologie fügt sich dieses Schema damit nahtlos in die Vorgänge, die auf anderen Ebenen ("ethnic cleansing" als Bevölkerungs- und Siedlungspolitik der USA, die mittlerweile die ganze Welt bestimmt) zeitgleich abliefen. Wo in den USA die zahlreichen ethnisch-religiösen Sozietäten - Amerika war immer ein Ensemble für sich bestehender, sehr selbständig denkender, fühlender, in vielen Eigenformen lebender kultureller Kreise (je nach Einwanderer-Herkunft), die auch allfällige soziale Probleme selbst lösten - durch gezieltes Zerstören der Integrität dieser Einheiten zu einem universalistischen, nur noch zentralistisch steuerbaren Gesamtgebilde umgeformt wurden.

Die Dramatisierung der Atomkraft, der Mythos seiner schweren Handhabbarkeit, seiner Gefährlichkeit, der angeblichen Schwierigkeit der Versorgung mit Ausgangsmaterialien waren propagandistische Mittel, mit denen große Kapitalien in nützlicher Symbiose mit der Politik erfolgreich die Konkurrenz (aus zahllosen Kleinanlagen) wegräumte und diesen "Goldesel Energie" in ihren Händen konzentrierte.

Das ist keine Verschwörungstheorie, dass sind reale, nachvollziehbare und ausreichend belegte politische und wirtschaftliche Prozesse und Beschlüsse, in der sich Führung zu "social engineering" als Methode entschloß, um sich zu einer wirklichen und monopolistischen Zentralmacht zu entwickeln.

Diese Prozesse aber lassen sich auf praktisch ALLE Lebensbereiche - homolog eben - übertragen. Genau dieselben Prozesse finden sich in der Wirtschaft, und längst natürlich auch in der Familie. Als Herausbrechen der Teile aus für sich bestehenden, integeren, kleinen, ins allernächste Erdreich verwurzelten Einheiten, indem man sie zur Autonomie "befreit" hat. Damit aber hat man sie lebensunfähig gemacht, es sei denn, sie schließen sich engstens an die Zentralstelle an, die sämtliche nunmehr blank liegende soziale Verbindungen und Prozesse in abstrakte, universalistische Regelungen übersetzt. Damit war auch der Sozialstaat heutiger Ausprägung geschaffen, der ja eine extrem teure und ineffiziente Krücke dafür ist, daß die zwischenmenschlichen Prozesse nicht mehr funktionieren, wenn man die kleinen Einheiten zerstört und aufbricht.

Der Energiesektor spielt in diesem politischen Ziel eine nicht unwesentliche Rolle. Er ist einer der Hydra-Köpfe dessen, was wir hier stets als "Kapitalismus" (im Gegensatz zu einer freien, menschlichen, dem Gemeinwohl - nicht Partialinteressen des je Stärkeren - dienenden Wirtschaft) bezeichnen. Dieser wesentlich fachliche Vortrag eines Mannes, der weiß wovon er spricht, ordnet sich also nahtlos in ein Gesamtbild ein, das enorme Erhellungskraft besitzt. Im zweiten Drittel spricht Winsor über die politischen Implikationen in ihrer Verbindung mit Kartellinteressen. Im letzten Drittel des Vortrags zeigt Winsor ganz konkret und verblüffend nachvollziehbar, wie falsch die landläufig kursierenden Mythen ("Wissen") über Radioaktivität sind.










*170317*

Die Rebellion war immer hausbacken

Es sind letztlich Stimmungen, aus denen wir urteilen und handeln. IKEA kämpft deshalb seit je nur um Stimmungsidentifikation, mit denen es seine Produkte verbunden willen will. Harmlos, mit ein wenig hausbackenem Humor. Interessant die Entwicklung. Die Stimmung war immer gleich. Aber vor 30 jahren hat sich damit das Rebellische, Revolutionäre verbunden. Oder war das ohnehin nie mehr als getarnte Hausbackenheit? Revolution als Inventarstück eines kleinbürgerlichen Lebensambientes. Aggressive Beharren auf seelischer Trägheit, kompensiert durch Schein-Andersheit (die auch dieses nächste langweilige IKEA-Video beweist), die nur kaschieren sollte, daß man eigentlich nur seinen Arsch in die Welt strecken will, auf daß man lebendiggefickt wird ohne sich bewegen zu müssen. Manches ändert sich eben nie. Haben wir es nicht heute mit einer "Normalität" zu tun, die genau in einer Revolte gegen die Normalität besteht, die allen viel zu mühsam ist, sodaß diese "Rebellion" eine einzige Lüge ist?



video






*150317*

Mittwoch, 22. März 2017

Diese Politik ist unsittlich

Eigentlich ist es ja wirklich zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. Angela Merkel hat nun - jetzt, im Jahre 2017! - entdeckt, daß unsere Länder, Wirtschaften, Systeme von Cyber-Angriffen besonders gefährdet sein könnten. Seit der VdZ mit dem Internet zu tun hat (das war um 2000) ist davon die Rede, und schon lange davor, ja schon in den 1950ern, als man an der technischen Apparatur des Computerzeitalters baute, war überall davon zu lesen. Samt sehr berühmt gewordenen Fällen, wo genau das vorexerziert wurde, als etwas die USA das iranische Atomstromnetz durch Einschleusung des "Stuxnet-"Virus lahmlegte. Und es wird noch jede Menge weiterer Beispiele geben.

Aber nun kommt Frau Merkel daher, als hätte sie gerade etwas entdeckt, wofür Vorsorge zu treffen jeder staatlichen Stelle (im Sinne einer Landesverteidigung) seit Jahrzehnten als Aufgabe gestellt war, auch unter ihrer bisherigen Ägide, und tut so, als sei sie besonders "problemaktuell", der Wächter am Tor, sozusagen. Sie, die noch vor wenigen Jahren im Mittelpunkt eines sensationellen Cyber-Crime-Akts stand, abgehört bis aufs Klo, von sämtlichen NSA - MI6 - CIA - Stellen. Furchtbar, nicht, was die so alles heute anstellen könn(t)en? Aber ich sag ja nix am Klo, ich bin geschützt. (Man lese, was jüngst Die Pressse, dieses sowieso unsägliche Blatt österreichischer Oligarchie-Karrikatur, über die Überwachungstätigkeiten des CIA schreibt. Dabei soll laut Snnowden der MI6 noch WEIT ärger sein. Der saugt überhaupt ALLE Daten Europas ab und wertet sie aus, und manipuliert, und zwar lückenlos. No more comment.)

Nachdem diese selbe Frau Merkel, die genau die Politiker herzt und mit ihrem umwerfenden Chjarme verhext, die ihr bis in den Magenschlund nachspionieren (und die, die es nicht tun, oder nicht so einfach können, genau dessen bezichtigt), vor nicht wenigen Jahren noch einem Land eine Energiewende als Mühlstein um den Hals gehängt hat, die schon als pure Phantasie (und mehr war sie nie) nur dann funktioniert, wenn die Phantasie einer allmächtigen vernetzten weil wenn überhaupt nur durch zentrale Computer-Steuerung betreibbare Energieversorgungstechnik realisiert werden könnte (was schon rein technisch-praktisch unmöglich ist).

Daß man damit besonders anfällig für Störungen ist - durch Defekte, aber auch durch böswillige Attacken,. und zwar an unuzähligen Stellen, denn nichts ist leichter zum Totalcrash zu manipulieren als Zentralsteuerungen - war jedem sowieso klar, der sich nur ein wenig damit befaßte, aber das noch als das kleinste Übel bei diesem schon technisch unmöglichen, aberwitzigen, ja verwirrten Projekt ansah. 

Damit wird eine solche Aussage, zu diesem Zeitpunkt getroffen, zum nächsten Aufweis einer Erbärmlichkeit der Politik, die überhaupt nur noch konzeptlos und ohne weiter viel nachzudenken umso vehementer in die Lebensabläufe der Völker eingreift. Und diese Völker und Staaten als großes "try and error"-Spiel zu betrachten scheint, als Versuchsbaukasten, wo man mit der Zeit auf Probleme in der Grundkonstellation draufkommt - je nachdem, was gerade an Fehlfunktion auftritt - was als nächstes zu tun wäre. 

Von einem ist das wirklicher Aufweis, und das gerade erschienene Buch "Die Getriebenen" belegt es durch handfeste Recherche: ja, genau so läuft es. Der Aufweis, daß für das, was Politik verlangte, ja zur Voraussetzung haben muß - VERNUNFT - einfach das nicht vorhanden ist, was Politik erst ermöglichen kann: SITTLICHKEIT. VERANTWORTUNG. Schöpferisches Handeln. Und das ist etwas ganz anderes als willkürliches Herumphantasieren, was man sich als nächstes einfallen lassen könnte, weil man ja irgendwie sein Gehalt rechtfertigen, sein Gewissen geradebiegen muß. 

Das ist auch etwas anderes als "Moral", mit der heute so resch und frisch überall aufgewartet wird, weil sie offenbar auch Vernunftlosigkeit rechtfertigt, und vor allem eines möglich macht: Politik als das Handwerk des Reagierens zu definieren, wo man wartet, bis die Realität sich so weit zugespitzt hat, daß nur noch "Alternativlosigkeiten" bleiben. Und wenn solche Zuspitzungen nicht real passieren, dann fabuliert man sie herbei. Solche Alternativlosigkeiten muß man dann nicht mehr sittlich tragen, entscheiden. Die können dann nicht mehr anders aussehen. Man muß nur noch die Leute so bedümmeln, daß sie das auch glauben.

Was durchaus Spielraum zu anderen, weiteren deutungen gäbe. Etwa der, daß diese Bemerkung der allerhöchsen Kanzlerün sich nun im Vorwahlkampf um die Dementen, Gebrechlichen und Doofen besonders kümmert, die das noch als "aktuell" ansehen. Oder der, daß man nachdem man bereits seit langem in Digitalnetze anderer Länder eingedrungen ist nun draufkommt, daß einem dasselbe passieren könnte. Oder der, daß man einen neuen Phantomfeind aufbaut (Rußland in erster Line, das ja schon so pöhse die Wahl von Trump herbeimanipuliert haben soll), mit einer Bedrohung, die keiner sieht und riecht und hört, die man nur glauben kann, vor allem den Medien glauben kann, um dann handfester zuschlagen zu können. 

Sodaß diese Bemerkung aus dem Munde eines der faktisch zumindest mächtigsten Länder der Erde wie eine Vorbereitungspropaganda für einen Krieg klingen könnte, den man entweder direkt auslöst, oder herbeiprovoziert. Daß man also irgend etwas mit den Truppen und Materialmengen auch vor hat, die die NATO samt Deutschland seit vielen Monaten an die russische Grenze und in die Ukraine verschiebt. Oder braucht Merkel nur mehr Land, weil die viele Zuwanderung aus Deutschland wieder einmal ein "Volk ohne Raum" gemacht hat? Laufen also hier alle Fäden ihrer "Politik" zusammen - in einem so durchtriebenen Plan, daß sie ihn DESHALB nie offenbaren konnte? Wer weiß.

Aber - wollen wir nicht gleich so schwarzmalen. Der Frühling ist gerade so wunderschön übers Land gekommen, der harte Winter vorbei. Vielleicht war Merkels Ausspruch ja nur ein weiterer Beweis ihres sonnigen Humors? Sie fällt damit immerhin in dieselbe Kategorie wie seelsorgliche Ratschläge des jetzigen Papstes. Beide haben sowieso weit mehr miteinander zu tun, als Unbedarften auf den ersten Blick auffallen wollte.

(P. S. Nein, Leser T, mit letzterer Bemerkung ist nicht deren beider Vorliebe für Filmstars wie Biene Maja und Fauler Willy oder den neuen Gurkensalat mit Rözbröztütü bei McDonalds gemeint. Und auch nicht ihr Körpergewicht in neuer Währung. Wir sind hier ein Totalvergeistigten-Blog. Hier zählen nur innere Werte.)




*160317*

Beethoven hätte auch geweint

Michael Klonoswsky meint, daß man bei dieser Furtwängler-Interpretation von Beethovens 9ter vom 20./22. März 1942 nur andächtig betend durchweinen dürfe. Nun - wir haben es ausprobiert. Es stimmt. So etwas Bewegendes aus einem oft sogar schon totgeliebt-abgeschmalzten Meisterwerk zu machen ist einzigartig. Ja, erst so interpretiert kann man diese Symphonie doch überhaupt erst verstehen. Auf eine ganz neue Weise nämlich, die nur aus einer bestimmten Entscheidung der Frage ihre Erkenntnisweite erhalten kann, wie Beethoven überhaupt zu interpretieren sei. Derartig wuchtig bewegend - März 1942! - haben Sie, geneigter Leser, die Neunte gewiß noch nie gehört. Auf den Tag genau 75 Jahre nach dem auf Tonband aufgenommenen Ereignis - Furtwängler dirigiert die Berliner Philharmoniker.

Und wenn Sie beim dritten Satz immer noch nicht niederbrechen und weinen, geneigter Leser, fast bangensvoll ist das gesagt, dann ... dann ... sind Sie doch kein Mensch? Das hat mit subjektivem Geschmack nichts zu tun, das ist die Begegnung eines immer gleichen Menschen mit einem ewigen Topos, der jede Zeit aufhebt, den Furtwängler da sichtbar machte. Der von sich sagte, er habe "zeitlebens nur als Komponist dirigiert". Der Künstler muß immer neuschaffen!

Furtwängler holt diese gewaltige Vergegenwärtigung, dieses historische Gewand aus denselben Noten, nach denen sich tausende andere gerichtet haben, nur aus dem Spiel mit den Rhythmen und Tempi. Das was ausgesagt wird - und immer ein "in die Zeit hinein" ausgesagt ist - steht nicht in den Notenblättern, obwohl keine einzige Note dort geändert wurde. Plötzlich entschwindet alles Idealistische, das man so oft um Beethoven brämt, und zurück bleibt ein einziger Schrei nach Gott, und ein ebenso großer Schrei von Gott her, der im Vierten Satz - nur der Übergang vom Dritten schon! - mit Gigantenfaust einbricht und im durchringenden Licht endlich Trost bringt, Trost inmitten der Tragödie, die das Menschsein ist. Plötzlich dann Stille, unendlich lang, und da - beide eins, beide in einem Miteinander, Mensch und Gott. Freude, edler Götterfunke, bricht Rudolf Watzke ein (den der VdZ nur als großartigen Interpreten in Wagner-Tonaufnahmen kannte) - Erlösung! Und die Erde formiert sich.

Man hat Furtwängler vorgeworfen, daß er unter Hitler das Volk von der Dramatik der Zeit "abgelenkt", ja getröstet habe. Ja was soll denn das Ewige, die Erlösung, die Kunst bitte schön sonst sein!? Was immer sich Menschen ausdenken - es gibt eine reale, nein, eine REALERE andere Welt. Das Schöne, das Wahre, das Gute, es steht über aller Geschichte.









*301216*