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Montag, 24. April 2017

200 Jahre blutiger Scheinkämpfe (1)

Wer in diesem unten angeschlossenen Video (es kommt morgen im Teil 2) spricht ist niemand geringerer als der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas. Und er liefert eine bemerkenswerte Enthüllung: Schon ZWEI JAHRE VOR dem Ausbruch der Kämpfe in Syrien hat man in englischen Regierungskreisen von der Absicht gesprochen, Syrien in eine solche Auseinandersetzung zu ziehen und die Assad-Regierung zu destabilisieren. England, wohlgemerkt, nicht die USA hat die IS-Kämpfer einzuschleusen begonnen. Er selbst wurde gefragt, ob sich auch Frankreich an dieser Operation beteiligen wolle, was er damals abgelehnt habe.

Damit wolle er sagen: Der Syrien-Konflikt ab 2013 war von langer Hand vorbereitet, geplant und organisiert. Der Grund ist, daß die syrische Regierung klar anti-israelische Haltung vertrat, die auf die gesamte Region ausstrahlte. Syrien war der massivste Gegner eines von Israel definitiv bestimmten Nahen Ostens. Die englischen Regierungsvertreter sprachen offen aus, daß man alle die Staaten, die sich dieser israel-freundlichen Ausrichtung eingliedern wollten, in Ruhe lassen, aber alle, die das nicht taten, einreißen wolle. Das hießt, daß man den Plan bereits seit 2003 verfolgte, sieben Länder innerhalb von fünf Jahren zu destabilisieren und die Regierung auszuwechseln: Irak, Iran, Syrien, Libanon, Somalia, Sudan und Libyen. 

Dieses Konzept haben die USA übernommen, wie und waru8m bleibe der Phantasie des Lesers anheimgestellt. Kleiner Tip: Es war sicher nicht das erste mal, daß sich die USA in weltbewegende Konflikte einspannen ließ, nicht ohne jedesmal (!) einen gigantisch-tragischen "Anlaß" für sein Volk zu haben, freilich. Ein Land, dessen Politiker sogar offen davon sprechen, daß sie an sich am Nahen Osten nicht interessiert wären. Um dann aber einen Grund für dieses angebliche Eigeninteresse zu liefern, so, wie es dann ja immer einen Grund gab, der für das amerikanische Volk überzeugend genug gewesen wäre. "Hätte man dort kein Öl, wäre der Nahe Osten genauso uninteressant wie Afrika," meinte damals ein US-Militär sogar im Fernsehen. Aber durch das Öl haben sich hier Machtüberlegungen ergeben, die den Nahen Osten für die USA zum Gegenstand ihrer Außenpolitik machten.

Weiß aber der Leser, daß die USA schon seit Jahrzehnten kaum Öl aus dieser Region beziehen? Sie haben erstens sehr viel Öl selbst, und die Hauptimportquellen waren und sind zweitens Länder wie Venezuela und evtl. noch Nigeria. Schon in den 1980er Jahren betrug der Anteil von Öl aus dem Nahen Osten keine 10 % an den US-Importen, wäre also problemlos durch andere Bezugsquellen ersetzbar gewesen.

Öl reiht sich damit in die fast unüberschaubare Reihe von "false flag"-Myten ein, die seit vielen Jahrzehnten, ja Jahrhunderten (zumidnest seit dem 19. und 20. Jhd.) scheinbar die Welt dominieren. Scheinbar, denn sie sind sämtlich Scheinoperationen, mit denen von den wirklichen Bewegungen abgelenkt werden soll, die man als "Kampf gegen den logos" auf einen Punkt bringen muß, der freilich für den weit überwiegenden Teil der Menschen so nicht direkt und nur schwer erkennbar ist. 

Mythen wie "Kalter Krieg", "Atomwaffen die die Menschheit ausrotten", diverse "weltumspannenden Krankheiten", "Rohstoffknappheit" (im besonderen: Öl, mit dem Hebel "oil peak"), "Klimakatastrophe" (mit all den Vorläufern, vom Waldsterben bis zum Ozonloch), "bedrohliche Bevölkerungsexplosion", "Unterdrückung der Sexualität bzw. Freiheit", den gesamten Komplex der "political correctness" als "Feldzug gegen Anti-Humanität", etc. etc. etc. Sogar die "Terrorgefahr" muß man hier einbeziehen, mit der wir getäuscht werden sollen.

Die Wahrheit ist ganz woanders zu suchen. Während die Menschheit systematisch mit solchen Scheingefechten befaßt ist, geschehen wie wirklichen Bewegungen der Welt ganz woanders, und während alle auf die angeblichen "Menschheitsprobleme" starren, wird ihnen sozusagen der Stuhl unterm Arsch weggestohlen.


Morgen Teil 2) Warum sich die USA wirklich für Syrien interessiert





*120417*

Das dürfte der Diskussion gefehlt haben

Der VdZ hat den Filmn noch nicht gesehen, aber fühlt sich angehalten, aus dem was bisher daovn zu hören u8nd zu lesen und zu sehen ist, darafu hinzuweisen, denn er wird vorerst nur in ausgewählten Kinos gespielt. Die Rede ist von "The Uncertainty Has Settled" von Marijn Poels. Poels, der von sich selbst sagt, daß er weit links steht, fühlte sich dazu angehalten, weil er sich über die "Klimakatastrophe", die an allen Ecken udn Enden herbeizitiert wird, einen sachlichen Eindruck machen wollte, ohne in den Zustand einer neuen Religiosität zu fallen. Denn daß das der Fall ist schien im recht deutlich. Poels sagt nun, daß er bei seiner aktibischen journalistischen Recherche manche Überraschung dabei erlebt.

Denn wenn auch das Wort von der "Science settled" wie ein Mantra ind er Öffentlichkeit heruntergebetet wird - die Befragung von Wissenschaftlern weltweit ergab ein völlig anders Bild. Zum einen waren kaum Wissenschaftler, die von einer nahenden Erwärmungskatastrophe ausgehen, bereit sich vor der Kamera zu äußern, das den holländischen Filmemacher schon seltsam irritiert hat. Dafür stellten sich die sogenannten "Klimaskeptiker" keineswegs als die Ungeheuer mit Schwanz und feuerspeiendem Rachen dar, als die man sie erwartet hätte, sondern als durchaus sehr vernünftige wissenschaftliche Köpfen. Die Sache insgesamt scheint weit mehr eine Sache der Politik denn der Wissenschaft zu sein! Denn "die Wissenschaft" ist keineswegs "einer Meinung", nicht einmal ob wir es mit einer Erwärmung oder einer sich längst ankündenden Abkühlung zu tun haben.

Noch mehr aber dürfte Poel dann etwas gelungen zu sein, wovon bislang alle Filmkritiker begeistert waren: Er hat bei seinen Recherchen Aspekte der Diskussion angesprochen, die so verschwiegen werden, daß man an eine Verschwörung glauen könnte. Manche meinen: Mit nichts als wirklich guter journalistischer Arbeit, die die Meinungsbildung dem Zuschauer überläßt - weil einfach zeigt WAS IST.

Gerade in Gesprächen mit "einfachen Leuten", mit Betroffenen, Bauern etc., die Poel nichet gescheut hat und für notwendig hielt, stellen sich Fakten heraus, die nur noch als "brisant" zu bezeichnen sind und in der öffentlichen bzw. offiziellen Diskussion hierzulande fast völlig ignoriert werden. Dafür aber ziemlich "real" sind, also nicht ohne Bedeutung zu sein scheinen. Weil sie ein Bild zeigen, das manchen schockieren weil "Sicherheiten" in Frage stellen dürfte, an die er sich schon so gewöhnt hat. Ja Poel stellt sogar die Frage, ob es sich in der Klimapanik nicht um die Maschinerie eines gigantischen weltweiten Geschäfts in Billionenhöhe handelt, das über Leichen geht und ohne Skrupel das zerstört, was zu retten als Marketingtrick vorgegeben wird: Die Umwelt, die Natur.

Damit dürfte ihm etwas gelungen sein von dem man (wenn es so ist wie es sich verspricht) nur sagen könnte: Das hat uns wirklich gefehlt! Und deshalb konnte es nicht ausbleiben. Die Zeit der reinen Panikmache könnte vorbei sein, darauf deuten ohnehin manche Indizien schon längst hin. Man kann eben nicht auf Dauer lügen.

Poel dürfte einen Einblick in Folgen geben, die die Politik sicher lieber verschwiegen hätte, das zeigen sogar schon die wenigen Bilder des Trailers. Die auf einer derartigen Unsicherheit aufbauend Eingriffe in unsere Leben vorgenommen hat, die jedem der schon bisher offene Augen hatte nicht neu sind, aber manche umhauen könnten. Die Frage nach der Verantwortung für so viele Absurditäten, die sich in Folge einstellen, wird damit immer drängender.

Hier nun ein erster Trailer, leider derzeit auf Youtube nur auf Holländisch (aber mit vielen deutschen und englischen Passagen) zu sehen, über dieses Link mit einer profund wirkenden Kritik (englisch) aber auch in englischer Fassung. Hier noch der Link zur Seite des Filmemachers selbst, ebenfalls mit Trailer. Wenn der Leser die Möglichkeit hat, sich den Film im Kino anzusehen, sollte er aber die Chance nutzen.





Hier ein Bericht von der Premiere in Berlin.








*100417*

Sonntag, 23. April 2017

Die Rache des Establishments

Was wir in der vergangenen Woche gesehen haben war der totale Betrug an allen,die Donald Trump ihre Stimme gegeben haben, sagt E. Michal Jones in diesem aktuellen US-Rundfunkinterview. Trump wurde mit dem (alten) Versprechen des "America first!" gewählt. Damiut war gemeint, daß man sich wieder um Arbeit und Arbeitsstellen in den USA kümmern wollte, gemeint, daß man sich aus diesen überzogenen militärischen Verwicklungen im Nahen Osten zurückziehen wollte. Nun haben wir gesehen, daß die USA eine syrische Luftwaffenbasis angegriffen haben, dies ist wie ein Widerruf des "America first!" und zugleich eine Stärkung der offenbar wirklichen Basis der Außenpolitik der Trump-Regierung, die "Israel first!" heißt. Noch vro der Wahl wurde verlautbart, daß man sich aus dem Syrienkonflikt zurückziehen wolle, daß man das Ziel, Assade zu entfernen, aufgebe. Das wird nun völlig widerrufen.

Das ist aber nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Trump-Wähler, es wird zu einer neuen Stufe des Desasters im Nahen Osten führen. Wir werden hier Augenzeugen dessen, was man mit "Racheder Oligarchen" bezeichnen könnte. Die Oligarchen zeigen damit, daß sie die Trump-Regierung beherrschen und ihre Politik des "Isreal first!" durchziehen.

Als recht sicher kann man ansehen, daß die Trump-Regierung das Problem aller "reformatorischer" Bewegungen hat. An den Grünen konnte man es hier schon vor Jahrzehnten ablesen. Erst werden sie zum Synonym, zum Symbol gar eines allgemeine Unbehangens, und die Wähler identifiizieren allen ihren Unmut mit dieser Bewegung, die auch alle diese Anliegen zu repräsentieren scheint. So kommen sie an oder mit in die Regierung. Dort stellen sie zu ihrer großen Überraschung aber fest, wie real, wie in realen Beziehungen und Bedingungen verankert schon die bisherige Regierung war. Was vorher so einfach schien (und es als Urteil auch ist), stellt sich nun als enorm komplexes Geflecht aus unterschiedlichsten Beziehungen und Interessen konstrruiert, und keinesweg so "irrational", wie es erst schien, vor allem aber: nicht so simpel gestrickt. Und mit einem mal werden sie von dieser "Logik" erdrückt, die offenbar doch hinter allem steckt.

Binnen külrzester Zeit ersticken sie in herkömmlicher Politik, oft genug bodenbeschwert und von allem Anfang an korrumpiert aus Verbindlichkeiten, die am Weg "nach oben" eingegangen wurden. Ja sie werden noch herkömmlicher als bisher und verlieren jede Reformkraft. - doch der Grund ist tatsächlich einfach. Der Grund ist, daß überall mangelnde Fundierung in Metaphysik, in die Denkgrundlagen des Seins selbst herrscht. Damit wird man fortgerissen ins "Ablauf-Logische", in eine scheinbare Logik und Notwendigkeit weil Folgeridcfhtigkeit, die aber nicht ihre Labung aus den Quellen der Ordnung des Seins empfängt. Damit sich aus der Vorsehung Gottes in den Irrsinn der Dämonie des Rationalismus reißt, und (mittel-, langfristig) nur in Chaos und Zerstörung enden KANN.

Schon vor etlichen Wochen hatte Jones übrigens davor gewarnt. Die Personalentscheidungen, die Trump getroffen hatte, ließen nämlich - zumindest zum Teil - einen Schluß auf das zu, was kommen würde. Und es ist so gekommen.








*120417*

Verführung der Jugend zur Selbstzerstörung

Deshalb ist so ein Video der "Papstbotschaft April 2017" nicht nur einfach lächerlich - die Kirche wird zum Abklatsch primitivster political correctness - sondern es ist mehr. Es ist pervers, es ist Verführung der Jugend, und es ist anti-kulturell! Hier wird Jugendlichen eingeredet, daß sich ihre Sendung dann erfülle, wenn sie sich in andere Religionen und kulturelle Formen hinein transzendieren. Denn der Katholizismus (und das ist bereits Blasphemie) als Wesensform jeder Kultur ist kein "Verhalten", sondern er ist zu allererst die Weitergabe der Form des inkarnierten Gottes, Jesus Christus, der in der Kirche real gegenwärtig weil in der Liturgie (!) real dargestellt wird. Wenn die Kirche so weitermacht, wird sie institutionell deshalb zur direkt antikulturellen Kraft der Zerstörung. 

So etwas wie in diesem Video kann deshalb nur vertreten und verkünden, wer im Zustand einer tiefen geistig-kulturellen Leere lebt, und aus dieser heraus sogar das Böse (= auf die Leere, das Nichts Abzielende) dem Guten vorzieht. Weil sich aber nichts zeigt, was die Kirche wieder auf sich selbst zurückwerfen könnte, ist es nicht schwer vorherzusagen, daß sie in ihren Vertretern einem gerechten Blutgericht verfallen wird - das aber nicht "Martyrium" ist, zumindest nicht für die die sich heute im Licht von Popularität und "Bedeutung" sonnen, sondern Vollzug göttlichen, geschichtlichen Urteils.

Ganz nebenbei: Der geneigte Leser möge sich auf Youtube die Zugriffszahlen dieses und vergangener Papst-Botschaften dieser Art ansehen. Offenbar schauen sich solchen Scheißdreck nur noch jene an, die es aus irgendwelchen Gründen "müssen". Das Zielpublikum interessiert aber solch ein lauwarmer, stinkender Absud eitler, dummer Selbstdarsteller gar nicht. Man sollte die Menschen nie unterschätzen. Sie wissen längst, daß dieser abgesonderte Gutmenschenseim keine Wirklichkeitsrelevanz weil Wahrheit hat.







Hier der Text des Videos, entnommen der Seite von Mahound's  Paradise, der ihn dort für jene bringt, die sich diese Filmminute Lebenszeitverschwendung ersparen möchten.

I know that you, young people, don’t want to be duped by a false freedom, always at the beck and call of momentary fashions and fads. I know that you aim high. Is that true, or am I wrong?
Don’t leave it to others to be the protagonists of change.
You, young people, are the ones who hold the future! I ask you to be builders of the world, to work for a better world. It is a challenge, yes it is a challenge. Do you accept it?
Pray with me that young people may respond generously to their own vocation and mobilize for the great causes of the world.




*070417*

Samstag, 22. April 2017

Mit Papsttreue in den Islam fallen

Wenn man nach einem Fall sucht, an dem sich der Zusammenfall des Islam abbilden läßt, der im 9. Jhd. die angebliche Vereinbarung von Widersprüchen vorschrieb, das heißt, daß Teil und Gegenteil gemeinsam "wahr" sein könnten, woraufhin Gott als reine Willkürfigur übrigblieb, so muß man nur beobachten, was mit Katholiken und im besonderen katholischen Würdenträgern und Klerikern passiert, die sich auf einen - falschen! vom 1. Vatikanum provozierten! - Gehorsamsbegriff festgelegt haben. (Der im übrigen ... Charakter- bzw. Sittlichkeitsursachen hat, man soll sich da nur nicht täuschen. Ach, wüßten die Sittenlosen, wie leicht sie erkennbar sind!) 

Der VdZ beobachtet völlig folgerichtig, und überhaupt nicht überraschend, daß die großen "Verteidiger" von Papst Franziskus, gefangen in einer nie wirklich reflektierten "Papsttreue", also viele Kleriker (u.a .), besonders abger viele"Fromme", die er kennt, praktisch zur Gänze Narren geworden sind. Narren, die sich nicht mehr in der Vernunft verankern, sondern - egal aus welchen Gründen - in einem Papst der genau das macht, was den Islam zur Farce, zum Fideismus und damit zum Objekt reiner Machtkämpfe machte: Der Widersprüche akzeptiert, und die Gesetze der Vernunft - wie im Islam! - die Widerspruch niemals akzeptieren können, namens einer pragmatisch ("pastoral") angeblich nötigen "höheren" Moral unterwirft. 

Die, wo sich Gehorsam also in Hörigkeit zeigt. Und Hörigkeit - Leser dieses Blog wissen, wie das hier begründet wird - ist keine Form des Gehorsams, sondern eine Vortäuschung des Gehorsams namens einer irrigen Ansicht von Herrschaftsusurpation. Daß das irgendwie mit Karrieresucht und dem Glauben an die eigene Wichtigkeit (also: ein Mutterphänomen) zu tun hat,  wird so recht einfach begreifbar.






*100417*

Bis sie den Irrtum erkannte

Hier die wirklich beeindruckende Stellungnahme von Judith Curry vor dem US-Senat. Curry war ursprünglich, udn das gibt sie zu, blind gewesen. Erst nach und nach habe sie entdeckt, daß das, was im Klimaalarmismus passiert, mit Wissenschaft nichts mehr zu tun hat und daß die Umtriebe in Zusammenhang mit der Politisierung der Agenda den Ruf der Wissenschaft schwerstens beschädigen werden. Wissenschaftler sind dabei, in der öffentlichen Wahrnehmung zu einer bloßen "Lobbyisten-Gruppe" zu werden. 

Deshalb ist sie 2016 ausgestiegen. Denn sie kam zur Auf wird sie als "fassugn, daß wir es beim beboachtbaren Klimawandel mit völlig natürlichen Zyklen zu tun haben. Seither wird sie als Häretikerin" beschimpft.








*030417*

Freitag, 21. April 2017

Weil es um viel Realeres geht

Wenn der Artikel in der FAZ über die "Ersatzreligion Liebe" lesenswert ist dann nicht, weil er das Thema der heute grotesk zu einem Ding für sich verdinglichten und in einen unerträglich verlogenen Mythos von "Liebe" behandelt. Das tun längst andere, der Artikel verweist sogar darauf. Sondern weil er überhaupt und endlich einmal diesem Irrsinn an die Gurgel geht. 

Der sich mittlerweile und nicht zuletzt durch die tausenden Seiten Vielwörterei des + P. Johannes Paul II. bis in die frömmlichsten Kirchenkreise hinein wie ein Faulschwamm festgesetzt hat. Wo, wie der VdZ in einer Tagung mit "Fachleuten" und v. a. zahlreichen Bischöfen vor einigen Monaten festgestellt hat, die Hilflosigkeit angesichts der Krise der Ehe in einer versuchten Hysterisierung von "Liebe" als angebliches Rettungsmittel zu beheben versucht wird und neuer Inhalt der kirchlichen (von "katholisch" soll bewußt nicht gesprochen werden) Ehevorbereitung bereits beschlossene Sache ist. Zumindest in Österreich. 

Die Wahrheit liegt viel tiefer, einfach, praktischer. Und sie liegt eben nicht in der Vernebelung der "Liebe" ins angeblich "Spirituelle" hinein. Wie Rosmini einmal schreibt: Es ist eine Zeitkrankheit, Geistiges, Abstraktes zu verdinglichen. Die Wahrheit über Ehe und Liebe liegt auch und vor allem eben viel realistischer. Denn was dem Artikel in der FAZ genauso fehlt wie der nun kirchlichen weil angeblich katholischen Pastoraltaktik bräuchte nur ein Wort, um wirklich Sinn zu bekommen: Vernunft. Vernunft, nicht irgendeine logizistische Fortdrechselung.

Und Vernunft braucht Erdung, braucht Realität. Erst von dort aus, von der Transzendierung auf dieses Reale hin, erfolgt jene "Auffüllung" mit Sein, von der etwas auch  Heidegger spricht, versteht man ihn richtig (was er selbst nicht gerade erleichtert hat, aber das nur nebenbei). Sonst wird aus "richtig" niemals "wahr". Da muß man gar nicht auf Heidegger zurückgreifen, um das zu fassen, der diesen Sprung letztlich ja auch nie geschafft hat, diesmal aber weil er Gott ausblendet, das Wissen selbst, die Vorsehung also.

Was der Zwischenmenschlichkeit* fehlt, die deshalb zurecht als leer empfunden mit einem neuen Ersatzgott "Liebe" aufzufüllen getrachtet wird, und hier treffen sich Generalpubertät der heutigen Menschen und kirchlich-pseudofromme Ahnungslosigkeit zur Gänze, ist eine ganz konkrete, weltbezogene Sachlichkeit. Und die beginnt - beginnt, nicht "endet"! - bei der Ehe, als konkretem Lebensvorhaben, das sich auf einen Stand (den Stand des Mannes noch dazu) und eine Stellung innerhalb der Welt bezieht. DIESE sind das, worauf sich Ehepartner "einigen", was einer Einigung auf eine konkrete, reale und realistische Weltaufgabe abzielt. Nicht einer "Ehe für sich", die es dann angeblich zu leben gäbe, auch ohne sich auf Weltaufgabe zu beziehen. 

Nein, das Wesen der Welt ist das Mosaik aus sachlichen Beziehungen, die es zu konkretisieren gilt, was dann "die Welt" ausmacht. Und nur darauf bezieht sich Ehe (in der Ewigkeit wird nicht mehr geheiratet ...), und sie ist das konkrete Instrument weil der konkrete Weg für die Liebe. Diese Weltaufgabe ist das ERSTE, nicht das, was dann irgendwie auch noch sein kann, egal wie es aussieht. Es ist die Stellung, von der aus sich EIN Fleisch und Mensch - ZU DEM MANN UND FRAU WERDEN - auf die Welt beziehen, und auf die hin sich beide zu transzendieren haben. 

Erst dann und DARIN vor allem kann man von Liebe sprechen, weil es eine unkonkrete Liebe überhaupt nicht gibt. FEHLT diese konkrete Stellung, diese konkrete Lebensaufgabe (was man sogar als "Beruf" bezeichnen könnte), wie immer die auch aussehen mag, fällt die Liebe in sich zusammen wie eine Wuchtel, die man auch auf 400 Grad aufheizen kann - sie wird sich nur aufblähen, um dann umso rascher zu Asche zu werdenn. 

Deshalb hilft auch das Gerede von der angeblichen "Selbstlosigkeit" der Liebe nichts, selbst diese "Tugenden" können keine Liebe real  bewirken oder aufrecht halten. Denn in keinem Fall ist der Ehepartner der, um den es geht! Es ist die Aufgabe, die Stellung, in der diese beiden (erst, erst! über Ehe zu Einem geworden) der Welt gegenüber stehen.

Wie deshalb diese "Liebe", nach der heute alle so ergebnislos und volatil haschen, einzig begründen und mit Liebe überhaupt nur auffüllen kann ist: Eine ganz konkrete Aufgabe, ein ganz konkretes Lebensprojekt. Frauen seien also gewarnt: Denn wenn der Mann einmal sagt, daß er eine Tischlerwerkstatt eröffnen will oder mit etwas Vernunft bewehrt plant, seine ererbten Wiesen in ein Gestüt umzuwandeln, dann sollten sie es als Heiratsantrag auffassen. Auf dem sich dann einmal eine große Liebe entwickeln kann. DANN wird es ernst. Selbst wenn ihnen der unbeholfene schlacksige Typ, der beim Essen schmatzt und ihnen auch wegen der kantigen Ellenbogen gar nicht so zusagen würde, früge man sie nach ihren momentanen "Vorlieben".

Sobald aber jemand von Liebe spricht, und alles andere würde sich schon finden, und sei es noch so vorübergehend, sollte sie sofort Reißaus nehmen. Und wenn sie nicht will, daß sie aus unerfindlichen Gründen in Gefühlswelten tiefer Verachtung und des Hasses landet, die durch Selbstmanipulation wegzudrücken kein noch so frömmelndes Eheseminar auf Dauer schafft, renne sie so schnell sie kann, wenn dieser Mann davon spricht, der Frau "Selbstverwirklichung" zu wollen, indem sie die Stelle des Oberarztes in der Semmelweisklinik von Untertunkstetten anstreben sollte, wofür er sogar bereit wäre, allfällige Schwangerschaften durch "Männerkarenz" auszutarieren, um die Kinderlasten "gleich" aufzuteilen. Da renne sie, so schnell sie zu fliehen vermag, denn diese Lusche ist dann weder willens noch in der Lage, ein Haus - das Identitätsgerüst einer Familie und aller ihrer Mitglieder als Initium des Weltseins - zu gründen und zu halten sondern will unbelastende Weltsimulation.

Vorausgesetzt, sie legt noch Wert auf ein gelingendes und ehrenhaftes Leben - voller Liebe. Die in jedem Moment größer wird, als sie sich nach dem Anderen auszustrecken hat und sich diesem Anderen hingibt. Erst von dort aus gibt Ehe wieder das, was sie an sich ist: SINN. Und das ist nicht, wie Frankl schreibt, etwas das man aus pragmatischen Gründen besser hinzufügt, sonst wird es eng mit dem Leben, sondern es liegt allem Sein konkret VORAUS. Ja, es gibt Sein.




*Man denke nur an die fast bemitleidenswerte Verwendung des Wortes "Beziehung" unter jungen Menschen. Man nehme das, was etwa auf Facebook als "Status" zu lesen ist - "In einer Beziehung" - einmal strikt und geradeaus wörtlich. "In Beziehung" steht der Mensch nämlich zu tausenderlei Dingen, sogar zum Kaffeelöffel am Schreibtisch. Was zeigte mehr, wie wenig hier Welt geworden ist. Denn Welt sein und werden - die Aufgabe des Menschen! - heißt ganz konkrete Realität, heißt Begrifflichkeit, sonst ist gar nichts. Nur Potens, das dann ständig zu irgendwelchen Scheinbildern als "Etwas Realem" gepreßt werden soll Wie eine Feder, die man nur durch Pusten in der Luft hält.







*100417*

In der Flut einer Anti-Kultur

Die Popkultur, die die "Volkskultur" verdrängt hat, ist zu einem Kult des Häßlichen und Niedrigen geworden, die uns tagtäglich überschwemmt. Pathologie wird zum Selektionsmerkmal, ja zum Karrieremoment. Und der Irrsinn hat vor allem die Jugend bereits tief durchtränkt, wo er auf den durch Auflösung der kulturellen Institutionalisiertheiten kollektiv verbreiteten Narzißmus trifft und diesem entgegenkommt. Umfragen haben ergeben, daß 54 % der jungen Menschen "Celebrity", also "Berühmtheit" werden wollen, wovon 70 %  nicht einmal eine Ahnung haben, wodurch bzw. mit welcher Leistung, mit welchem Talent sie das erreichen sollten oder lächerlichste Anwandlungen, alltäglichste Fähigkeiten zur "Begabung" stilisieren. Was sich derzeit abspielt, sobald wir Fernsehen oder Radio aufdrehen, ist aber nur noch eine Überschwemmung mit Pathologie, die zum Fetisch erklärt wird.

Hier ergänzt sich diese Psychopathologie mit der absurden Weltanschauung, jeder könne alles erreichen, die noch tiefer in der Anschauung gründet, daß das Kriterium der Welt ein in sich neutrale "Funktion" wäre.  Darauf wurde ja in der Pädagogik auch der "Begabungs-"Begriff als Merkmal des Orts-Findungsprozesses aufgesetzt, der eine Kehrtwende des Menschenbildes bedeutet, die dem Fundament dese Abendlandes um 180 Grad entgegengerichtet ist: Nicht mehr durch Selbsttranszendierung AUS EINEN ORT (Stand, Aufgabe etc.) hin wird der Mensch und entfaltet sich nach der Aufgabe bzw. durch und in diese, sondern durch einen Findungsprozeß der "Fähigkeiten" soll sich dann ein Ort (irgendwie) herausbilden. Weltordnung also nicht aus einer allem vorausliegenden Ordnung heraus ("Der Mensch ist utopisch, oder er ist nicht." Y Gasset), sondern als völlig weiche, jederzeit veränderbare Zufallsordnung menschlicher "Selbstentfaltung", die im allerbesten Fall Ablaufoptimierung (Konvention) ist. Jede schöpferische Entwicklung aber wird damit verhindert.

Es bleibt die immer hysterischere Anklammerung an Eigenschaftsbehauptungen, an denen die STelle, die man einzunehmen glaubt, ergreift und zu behaupten versucht. Das aber raubt jede Kraft, überhaupt jemals zu einer wirklichen Leistung zu kommen. Mit der verhängnisvollen Rolle der Sexualität dabei, die als "Eros zur Welt" die erste und tiefste Lebenswirklichkeit des Menschen ist. Findet diese Kraft nicht zur Form, ist jede weitere Entwicklung zur Geschichtlichkeit bereits definitiv verhindert. "Neues" wird so nur noch durch Zerstörung, durch Auflösung von Geordnetem erfahrbar, wird zum Synonym für Chaos und Häßlichkeit. Oder technizistische "Ästhetik" als konstruierte "Gelungenheit". Und äußert sich in political correctness.

In der legendärgen Untersuchung über Zusammenhänge zwischen sexuellem Verhalten, zwischen der Art, wie mit Sexualität umgegangen wird, und Kultur hat J. D. Unwin in einer Untersuchung der Kulturen fast der ganzen Welt und unter Beiziehung historischer Beispiele versucht, Grundzüge aus vermuteten Zusammenhängen zwischen Kulturstand, Zivilisation und dem Umgang mit Sexualität zu finden. Das heißt, eigentlich ist er darauf gestoßen, er hat es nicht gesucht. Das Ergebnis seiner 1934 nach jahrzehntelanger Forschung erstmals veröffentlichten Studie "Sex and Culture" ist eindeutiger, als er es je gedacht hatte, und widerspricht direkt dem, was sich spätestens mit den 1950er/1960er Jahren als "sexuelle Befreiung" wie ein Orkan über unsere Kultur ergoß: Hoher Kulturstand hat direkt mit dem "energetischen Zustand" (das hat nichts mit esoterischen Theorien zu tun, sondern ist eine Ableitung aus Handlungsbefähigungen; Anm.) der Menschen zu tun. 

Dieser Zustand ist aber nur gegeben, wenn Sexualität kulturell in Form gebracht und geregelt ist (nicht einfach: unterdrückt, wie es später dann zum Totschlagargument umgedeutet und behauptet wurde). Interessant dabei auch seine Beobachtung, daß der "Rationalismus", also die Rationalisierung nur eine Übergangsstufe ist. Wird diese nicht in konkrete, reale und die Natur bergende kulturelle Form übergeführt, fällt sie nach eineinhalb Generationen in sich zusammen, fällt diese Kultur wieder auf den ent-kräfteten Zustand des "ungeregelten Umgangs" mit der Sexualität zurück. Aber KEINE Zivilisation, die einen solchen Umgang hat, schafft es, sich höher zu entwickeln, sie degenerieren ausnahmslos. Diese tief menschliche, tief natürliche und tief bedeutungsvolle Kraft muß vielmehr in eine höhere, "homologe" Verhaltensform - eine Moral - über- und eingeleitet werden (wobei auch Repressionsmechanismen eine Rolle spielen, keine Frage; aber: ist es schlecht, wenn der Impuls, jemanden spontan zu töten, "unterdrückt" wird?) - das ist es erst, was uns von Kultur sprechen läßt und eine Höherentwicklung ermöglicht.

Deshalb ist es auch eine contradictio in adjectio, bei der derzeitigen "Popkultur" überhaupt von Kultur zu sprechen. Es ist sogar eine "Anti-Kultur". In dieser Entropie zerfällt das Menschsein, es löst sich auf. Aber es gibt keine "Räume der Kulturlosigkeit" auf der Erde, denn nur in Kultur hat der Mensch Anteil am Sein. Seinsleere (nur noch aktualistische) Räume werden unweigerlich von stärkeren Kulturen gefüllt, weil es Raum nur aus Beziehung, aus Sinn, und damit dauerhaften kulturellen Raum - die Bedingung wie Frucht des Menschseins - nur im Maß der Gradualität der Realisierung von logos und Wahrheit gibt.

Die Gegenwehr gegen die Massenzuwanderung hat sein Recht, keine Frage, aber sie hat im selben Atemzug die Pflicht, sich dagegen zu wehren, daß unsere Anti-Kultur - die "sexuell befreite, grenzenlose Popkultur" - als jener Zustand gesehen wird, der uns repräsentiert. Was sich im Westen heute aber abspielt ist nicht verteidigungswürdig! Der sogar genau das bekämpft und zerstört, was verteidigungswürdig wäre, aber nur noch in Rudimenten und in einem vagen Gefühl aus verdunstenden Erinnerungen besteht. Vielfach hat deshalb die Gegenwehr gegen die Zuwanderung den Charakter des Abschützens eines (fast schon) leeren Raumes, von dem man hofft, den man also nur nicht verbauen will, daß er sich doch noch mit Kultur und Menschsein füllen könnte. Ohne Katholizismus, ohne in Heiliger Liturgie und Moral institutionalisierten Katholizismus kann es deshalb kein Europa, kann es keinen Westen mehr geben.









*070417*

Donnerstag, 20. April 2017

Diktatur ist ein Naturgesetz

Für das antike Griechenland war der Übergang von der (Volks-)Demokratie zum Sozialismus und von dort zur Diktatur so sehr Gegenstadn ihrer Erfahrugn, daß alle griechischen Denker es als Naturgesetz betrachteten.*

Der Grundschaden liegt darin, daß alle an der Demokratie beteiligten Faktoren mehr und mehr beginnen, ja fast beginnen müssen, ihre Interesse zum Maßstab ihres Wahlverhaltens zu machen. Das führt zu einem allmählichen Übergang in den Sozialismus, weil der Staat immer mehr in die Vorgänge unter den Bürgern eingreifen muß, um sie an sich zu ziehen und die Interessen auszugleichen oder zu erfüllen. So wächst ein Zentralismus des Staates, der sich schon kraft der Stimmenverhältnisse zum Sozialismus wandelt, dessen Macht in die Hände der Verwalter der staatlichen Funktionen wandert, die zu einer neuen Elite werden. Der aber das fehlt, was die früheren, die eigentlichen Eliten noch auszeichnete: Die Persönlichkeit, in der einer kraft seiner Persönlichkeit für tausend steht.**  Sie werden verdrängt durch Gesetze, die den weniger starken Persönlichkeiten der Masse dadurch Einfluß und Interessenserfüllung sichern, als sie die Starken schwächen.

Damit verbinden sich die Interesse von immer mehr Menschen mit dem Staat selbst, er wird der entscheidende Machtfaktor, damit sie sich durchsetzen und behaupten können. Weil damit immer mehr Menschen alles dem Staat auch verdanken, wird seine Stellung immer absoluter, und zwar bis in alltäglichste Lebensvorgänge hinein. Und er wird sakrosankter, unangreifbarer und mächtiger,. während ihn in Frage zustellen für die breiten Massen zu einer Frage existentieller Angst wird.

So geht die innere Verfaßtheit fast unbemerkt in den Zustand einer Diktatur über, in der die so entstandenen neuen Eliten - die Funktionäre der Agenden des Staates, deren einzige Qualifikation darin besteht, die Staatsabläufe zu beherrschen  - ihre gesamte Existenz, ihre Stellung, ihr Ansehen, ihren Wohlstand dem Staat und der Ausübung seiner Macht verdanken.




*Aber selbst Gandhi war dieser Ansicht.

**Wirkliche Elite ist von paternalistischen Strukturen nicht zu trennen. Denn Verantwortung als Motor der individuellen Leistung ist von "Eigentum" (als Zubehörigkeit; man muß sich hier von einem Eigentumsbegriff trennen, der erst im Zuge des Kapitalismus vor etwa 500 Jahren entstand und Eigentum als absolute, autonome Verfügung einer Einzelperson begriff, wo erstmals und vor allem der Staat dieses Eigentum garantierte) nicht zu trennen. Erst wenn eine Person begreift, daß sie zum Wohle der ihr Zugeteilten beizutragen hat und eine Aufgabe zu erfüllen hat, die nur sie erfüllen kann, kraft der Stelle an der sie steht (auf die hin sie sich transzendiert, für die sein Leben steht, das dazu frei von Egoismen sein muß) - das erst macht überhaupt das Moment des Schöpferischen aus), beginnt "einer für tausend" zu stehen. Die Massen- bzw. Volksdemokratie richtet sich also zuerst gegen wirkliche herausrragende persölnichkeiten, gegen wirkliche Elite, und schafft eine Pseudo-Elite, die nur noch Macht, aber keine persönliche Verantwortung mehr hat.





*300317*

Die Sache kommt nicht zur Ruhe

Auch der VdZ tut sich schwer, diese Anklagen zumindest in dieser Dimension zu glauben. Aber wieder und wieder tauchen solche Berichte, Vorwürfe, Zeugenaussagen auf, und wieder und wieder werden Indizienketten aufgezeigt, Hinweise bekannt, die ein schrecklich plausibles Bild ergeben. Es dürfte solche weltweiten Ringe von Pädophilie und Kinderhandel geben, in die höchste (!) Politiker, Diplomaten, Richter, Personen des öffentlichen Lebens - darunter Weltstars des Schauspielergewerbes, und von Hollyqood sind solche Anschuldigungen ohnehin schon seit vielen Jahren bekannt, es gibt prominenteste Zeugenaussagen dazu - verwickelt sind, und die diese Eliten nicht nur desavouieren, sondern auch in höchstem Maß erpreßbar machen. Die darauf u. a. mit Unterdrückung von Strafverfahren und Ermittlungen reagieren. Zu viele Merkwürdigkeiten in Zusammenhang mit solchen Verfahren tauchen immer wieder auf.

Das alles dürfte eine so große Rolle spielen, daß dieses Video sich mit "Pedophiles Rule the World" titelt: Diese Welt wird von Pädophilen regiert. Zumindest würde es auch dem "Kampf gegen Trump" (Trump hat sofort Maßnahmen eingeleitet, um diese Sümpfe trockenzulegen) eine Facette hinzufügen, die möglicherweise eine weit größere Rolle spielt als man  meinen könnte.









*070417*

Mittwoch, 19. April 2017

Revolution von oben

Das Frankreich zu Beginn der Regentschaft Ludwig XIV. war anders, als mancher meinen könnte, fest in der Hand des Beamtenadels und des Ministers Mazarin. Ämter waren käuflich, war aber einmal jemand installiert, konnte ihn niemand mehr aus dem Amt entfernen. Der junge, körperlich kleine, aber wohlgestalte Ludwig schein dagegen kaum Macht aufbauen zu können. Noch dazu waren die Staatsfinanzen in furchtbarstem Zustand, obwohl vieles zeigt, daß die Wirtschaft Frankreichs in vielen Bereichen sensationelle Erfolge feierte. Dennoch reichten die Steuereinnahmen nicht, und nicht nur das: 


Schloß Vaux-le-Vicomte
Während sich der Minister für die Staatsfinanzen Fouquet das prächtige Schloß Vaux-le-Vicomte bauen, Belle Isle in der Bretagne kaufte und befestigen ließ - immer mehr zum Staat im Staate wurde - schuldete IHM der Staat sogar noch 5 Millionen Livre. Historisch ist sicher, daß der staatliche Oberintendant Fouquet sich unermeßlich an Staatsgütern bereicherte. Aber das tat so gut wie jeder hohe Beamte dieser Zeit. 

Um den jungen König einzuschüchtern, ließ Fouquet schließlich ein unsagbar prächtiges Fest veranstalten, das den Regenten entgültig an seinen Platz verweisen sollte. 

Der Schuß ging nach hinten los. 

Belle Isle - Bretagne
Denn als dieser die Pracht und Macht sah, die sein eigentlich Untergebener entfaltete, die Demütigung erfuhr, die ihm da bereitet werden sollte, den Reichtum sah, gegen den er wie ein armer Schlucker aussah, dürfte in Ludwig XIV., der als notorischer Geizhals verschrien war - nur im Staatsprunk war ihm nichts zu teuer - der Entschluß für etwas gereift sein, mit dem niemand im Adel gerechnet hatte.

Er startete eine "Revolution von oben", bildet eine Art Allianz mit dem einfachen Volk im Kampf gegen die Bonzokratie, die sich da entfaltet hatte. Er griff die Kritik des von Mazarin neu installierten Finanzministers Colbert auf,  der die Unterschlagungen Fouquets ausreichend recherchiert hatte und in der Bekämpfung dieser Selbstbereicherungen ein Rezept vorschlug, die Finanzmisere des Königs zu beheben, zitierte das Prunkfest zu dem er eingeladen war als Beweis für die nur auf dubiose und verbrecherische Weise möglichen Reichtums Fouquets, setzte ihn ab. Fouquet landete im Gefängnis, wo er die letzten seiner 15 Jahre verbrachte.

Geändert hat das alles freilich nicht viel. Als Ludwig XIV. 1661 starb, hinterließ er eine Milliarde Livres Schulden. Die Finanzien Frankreichs waren so zerrüttet, daß sie sich bis Napoleon nicht mehr erholen sollten.






*060417*

Klimaalarmismus ist unethisch

Ein wunderbar nüchterner Bericht über  den Umstand, daß ein "Konsens" unter Wissenschaftlern über Klimawandel - ob menschengemacht oder nicht - gar nicht möglich ist. Niemand versteht in Wahrheit Klima, auf das eine Fülle von Faktoren einwirken, und es gibt so gut wie keine Wissenschaftler, die auf mehr als ein oder zwei Gebieten Fachleute sind. Für sich betrachtet, differieren die Einzelwissenschaften sogar beträchtlich in ihren Einschätzungen. wie man hier von "Konsens" sprechen kann ist nur mit politischem Druck, Ehrgeiz, Karrieregeilheit und Machtwillen erklärbar. Joseph Bast offenbart absurde Details, so, wenn sich Publikationen und Massenmedien auf Hausarbeiten von Collegestudenten berufen und diese als "Beweis" zitieren. Oder Wissenschaftler Studien "begutachten" (peer-review, mit welchem Begriff überhaupt so viel Schindluder betreiben wird), die selbst als deren Autoren aufscheinen.

Man muß aus wissenschaftlicher Sicht von Betrug sprechen, der sich hier aufgebaut hat, und von dem eine recht genau bezeichenbarae Schichte profitiert bzw. sich Vorteile erwartet, der jedes Mittel recht ist. Aus dem heraus schon eine ganze Generation von jungen Menschen regelrecht gehirngewaschen wurde, und zwar weltweit. Ein wirklich schockierender Umstand. Dabei sind die allermeisten Papiere, die etwa über den IPCC herausgegeben werden, und enorm viele sogenannte wissenschaftliche Papiere, reine Propaganda. Mit Schuld hat eine wisssenschaftlich völlig unzureichende Art, mit wissenschaftflichen Publikationen umzugehen.

Die Art, wie mit dem Klimawandel umgegangen wird, egal wie man ihn einschätzt, ist schlicht und ergreifend unethisch. In Wirklichkeit ist der überwiegende Teil der Wissenschaftler extrem zurückhaltend und skeptisch über Aussagen, die aber laufend publiziert und den Menschen um die Ohren gedroschen werden. Betrachet man die Fakten wirklich, kommt man zu völlig unvereinbaren Positionen in den Einzelwissenschaften.

Aber es gäbe doch 97 % Übereinstimmung? Eine ganz freche Lüge! Diesen Konsens gibt es nicht, nicht so, wie er dargestellt wird. Ihn zu behaupten ist reine PR und bezieht sich auf ... 79 (!) Wissenschaftler.

Dabei sind wie realen Auswirkungen, die durch die Klimapanikmacher propagiert werden, dramatisch.Nicht nur durch die Billionen und Billionen, die der Wahnsinn kosten wird, setzt er sich weiter durch, sondern durch die gleichzeitige Demontage der westlichen Länder. Die Profiteure liegen auf der Hand. Nicht nur die Schichte von Leuten, die es zu nichts gebracht haben, weil sie nicht Manns genug sind, sich in einer freien Welt zu behaupten und sich deshalb eine perfide Strategie der Schwächung der Starken ausgedacht haben. Und mittlerweile selbst zu Wohlstand dadurch gekommen, oder gar reich geworden, dies als "sicheren Karriereweg an Muttis Schürze" etabliert haben. Deppensicher. Man kann der größte Trottel und Lügner sein - ist man "dafür" gibt es Anerkennung und Position und Geld. Je fanatischer man den religiösen Wahn "menschengemachte Klimakatastrophe" akzeptiert udn weiterträgt, desto höher die Graduierung. Für einen Westen, der seit Jahrzehnten nur noch Muttersöhnchen produziert, die ideale Lösung, oder? Und so ganz nebenbei, klammheimlich, baut sich ein Totalitarismus auf, der jeden Lebensbereich regelt und alle Macht und alles Geld in die Hände einiger weniger schwemmen wird. Eine perfektere PR-Strategie kann man sich wirklich nicht mehr ausdenken!

Und wenn China - ausgerechnet China! - nun von den USA die Einhaltung der Paris-Abkommen einfordert, das zugestimmt hat, daß China selbst seine Kohleindustrie noch auf Jahrzehnte hinaus ausbauen darf, und das auch tut, braucht man nicht viel Phantasie, was der Grund dafür sein könnte. Denn WEGEN der Klimahysterie im Westen sind weltweit ganze Industrien nach China abgewandert. Trump scheint das nun stoppen zu wollen. Und China protestiert, weil die USA zu wenig fürs Klima tut ...







*030417*

Dienstag, 18. April 2017

Nur noch Furchtbarkeiten bei den Bösen

Ja natürlich ist das furchtbar, wenn Ungarn eine ausländische Universität auf Budapester Boden verbietet. Mein Gott, was für ein Geschmäckle! Da wehrt sich doch schon wieder ein Rechter Hitler (der Welt scheinen derzeit die Hitler regelrecht nachzulaufen, überall tauchen sie nun auf!) gegen die streng wissenschaftlich fundierte Aufklärung des heutigen Menschen!

Aber das Geschmäckle wird gleich ein wenig süßsaurer, wenn man weiß, daß die, die sich nicht nur aufregen, sondern sogar anbieten, diesem angesichts einer nunmehr angedroht expedierten "Universität" des allen  Menschen bruschtowürschteligen Gepräges zutiefst - also etwa der Wiener Grünen-Stadträtin Maria Vassilakou, der eingebürgerten Griechin also - brennenden Problem einer durch faschisto-rechten, in jedem Fall bösartigen Politikapparats ausgelösten Notlage zu begegnen, indem dieser Universität in Wien großmütigst (und ganz sicher kostenlos) Einkehr und neue dauerhafte Bleibe angeboten wird. 

Vassilakou Vassilakou ... war das nicht die Wiener Stadträtin, die weil sie nicht wußte, wie man überhaupt irgendetwas in der Politik machen sollte, was eines Gesicht durch die Medien schießt, zig Millionen in eine "fahrradgerechte Umgestaltung der Mariahilferstraße" umlenkte, die die Geschäftswelt dort vor kaum noch lösbare Probleme stellt? (Na, sollen sich halt umstellen, diese bequemen Unternehmer die geglaubt haben, das Scheffeln der Millionen würde einfach so weitergehen! Wenn nebenan ein Starbucks droht möchte man doch annehmen, daß das alte Kaffeehaus seit 1879 daneben sich auch was einfallen läßt, das noch dazu seinen Gasherd von 1968 an ungefiltert über die Dächer ableitet!? Bravo, Grüne! Bravo! Wie grün!)

Der Witz dabei: Das Anersinnen um ungarixsch-soroianische Bildungseinflüsse in öÖterreich widerspricht österreichischen Gesetzen. Die nämlich genau das schon seit je vorsehen, was nun auch das ungarische Parlament beschlossen hat, denunziatorisch aber vorgeblich "nur" /(Wobei: Grund wäre es allemal) dieser von George Soros finanzierten Einrichtung ihren Boden entziehen soll.

Auch hier also zieht Ungarn einfach in seinem Gesetzeswerk nach, paßt seine Rechtsordnung der heutigen Zeit an, was alnge Jahre nach der Wende nicht angefaßt worden war.  Und meist, ach juperdidei, sind die dann von ausländischen Medien kritisierten Gesetze nur Nachbildungen westeuropäischer Regelungen, wie beim Rundfunkgesetzt. Es wird aber auf ungarischem Boden schier alles zum Faschismujs, selbst wenn jedes westeuropäische Land seit je dieselben Gesetze hat. Tja, so ist das mit der Moral, seit Papst Franziskus sowieso. Aber generell neigen wir ja längst dazu das zu glauben: Huschdiwuschdi haben wir Erlösung, Vernunft brauchen nur noch die verknöcherten Bösen.

Aber AUCH IN ÖSTERREICH gilt, daß Universitäten nur dann als ausländische Dependancen eingerichtet und geführt werden dürfen, wenn sie in ihrem Herkunftsland alle Anforderungen erfüllen, die (wie wir hoffen) durch parlamentarisch-demokratische Kriterien (die hoffentlich irgendetwas mit Wissenschaft zu tun haben) anerkannt sind. Das trifft für die Soros-Würschtelfabriken aber nicht zu. Die sollen nur die Welt retten. Das sind Erfindungen dieses durch (per Todsünde durch die Kirche verfluchten) Wucher reichgewordenen Fuzzis, der NUR DADURCH REICH WURDE, WEIL ER ANDERE IN NOT WUSZTE ODER GAR BRACHTE (was die Trottelliberalen zum "Freien Markt" verklären) allen Ernstes glaubt, er sei persönlich berufen, die Welt zu retten. Ernsthaft. Belegt. Glaubwürdig, und in Eigenaussagen überliefert.

Ja, richtig, das ist der Mann, der glaubt es sein sein Freizeitspaß udn gar Ausweis von Tüchtigkeit, gegen Nationalwährungen - also gegen ganze Völker - zu wetten. Genmausogut könnte ein Einbrecher Freispruch verlangen, weil er "tüchtig" genug war, eine Alarmanlage zu überlisten, und daraufhin Universitäten der Tüchtigkeit gründet. Ist Einbruchserfolg nicht Ausweis des Funktionierens Freien Marktes, weil es doch immerhin in der Aufgabe des Besitzenden gelegen wäre, sich ausreichend zu schützen? Herrschaften, die Hälfte der derzeitigen "Elite" sind alleine schon solche Leute.

Etwa wie Soros 1993 ganz Europa betreffend angestellt hat. Der VdZ war damals als Controller und Quality-Assurance-Managers eines internationalen Konzerns direkt mit den Auswirkungen befaßt, die auf österreichische Unternehmen einen irren Kostendruck bewirkt haben. Wow, was für tüchtige Leute!

Aber wie soll man von einer Grünen, die noch dazu eingebürgerte Griechin ist, so etwas wie Gesetzeskenntnis verlangen? Das ist ja bei Grünen sowieso unnötig, und bei Griechen nicht gerade beliebte Disziplin (Gott möge sie dafür segnen.) Und bei Grüniechinnen also sowieso. "Das hat es doch in Samos nicht gegeben! Zumindest stand nichts davon in den Zeitungen." Die ihre Werte also aus ganz anderen Regionen beziehen. 

Könnte also ihre Sympathie für Leute wie George Soros daraus seinen Saft beziehen? Aber was zählt das, wo doch völlig klar ist, daß die Grünen ex naturam Österreich vor dem Faschismus zu retten, Ungarn aber daraus zu befreien haben. Was immer also Ungarn macht, HAT schlecht zu sein.





*050417*

In Deutschland sollen auch keine PHYSIKALISCHEN Grundgesetze gelten

In diesem Video wird eine bereits ausgereifte Technik der Herstellung von Elektrizitüät aus Atomenergie vorgestellt. Darum soll es aber gar nicht gehen. Sondern der Leser soll sich die vom normalen Verstand sehr gut einsehbaren und belegten Überlegungen zu Gemüte führen, mit denen Dr. Armin Huke zeigt, daß eine "gelungene" Umstellung gemäß der Energiewende unausweichlich in eine kollektive Armut in Deutschland führen MUSZ. Der heutige Wohlstand wird sich um den Faktor 10 senken. 

Warum? Huke formuliert es amüsant, aber treffend: Weil sich eine Regierung zum Ziel gesetzt hat, um den Preis horrender Kosten (=Steuergelder) zu beweisen, daß die thermodynamischen Gesetze in der Physik DOCH NICHT gelten.






Und wem das noch nicht reicht, der soll sich einmal anhören, was ein sehr anerkannter Wirtschaftswissenschaftler, Hans-Werner Sinn, dazui zu sagen hat? Fazit? Die sogenannte Energiewende scheint "noch nciht richtig durchgerechnet worden zu sein." tut man das, führt diese Rechnugn zu verblüffenden Ergebnissen, die jeder jederzeit nachvollziehen kann. Sinn stellt keine ökologsichen Aspekte in Frage, er nimmt sie wie sie dargestellt werden und glaubt offenbar auch daran. Er rechnt aber einmal schlicht und ergreifend die wirtschaftlichen Aspekte der Politik nach. Das Ergebnis? Ein Horror. Dabei ist das Gesetz für Erneuerbare Energieen was den (vermeintlich die Welt zur Katastrophe führenden) Schadstoffausstoß betrifft VOLLKOMMEN WIRKUNGSLOS.










*040417*

Montag, 17. April 2017

Gustostückerl zum Osterfest

Und so gilt von der H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach quasi dass Umgekehrte wie von Brahms. Das Werk, das manchmal "das größte Kunstwerk der Musikgeschichte" genannt wird, ist noch tief katholisch, und Bach versucht nicht einmal das zu kaschieren, umzuschaffen, er nimmt es wie es ist: Das zeigt sich im Werk.

Das eine Fuge, ja ein Feuerwerk von Fugen auf Gott ist, in die Bach sich ergeht, sodaß die Messe - weil "zu lang" - praktsich nie (in einem Stück) liturgisch gebraucht wurde. Sie trägt aber noch denselben "sensus fidei" wie der Katholizismus, und davon ist ja auch das gesamte Werk von Bach durchdrungen. Bis der Protestantismus sein furchtbares Werk entfalten konnte und ins Fleisch aller Menschen dieses Raumes drang, dauerte es noch hundert Jahre. Erst mußte das Fleisch, die Kultur real geknackt werden. Die Überzeugungen folgten dann.

Vielleicht, wenn schon, ist das etwas Protestantisches an der H-Moll-Messe, daß sie sich zu sehr in der Musik und die Liturgie etwas aus den Augen verliert. Aber zu Ostern darf auch eine Liturgie schon mal zwei Stunden und mehr dauern. Die Texte, die Bach verwendet, ihre Ordnung unterscheiden sich aber nicht vom katholischen liturgischen Usus. Sie enthalten auch dasselbe Glaubensbekenntnis - bis hin zum "unum sanctum catholicam et apostolicam ecclesiam", denn Bach hat sich ans alte Ordinarium gehalten.

Anders als Franz Schubert im 19. Jhd., dessen "sensus fidei" von dem von Bach schon abwich und der das "catholicam" wegließ, was ihn lange vom Gebrauch in katholischen Gottesdiensten ausschloß. Was heute kaum noch jemanden zu stören scheint, Schubert gilt als voll liturgiefähig. Ab und zu freilich flickt man das "catholicam" noch ein, und sei es in einer der Stimmen parallel. Bach hat es jedenfalls original drin.

Bach zeigt, wie sehr im 18. Jhd. die sogenannte protestantische Kultur in Deutschland im tiefsten Fleisch noch katholisch geprägt war. Erst im 19. Jhd. begann Detuschland wirklich in zwei Kulturräume zu zerfallen, ein Problem das man heute sträflichst (!) unterschätzt. Man sieht hier aber noch förmlich die wogenden Prozessionen, die Einzüge der Priester und Bischöfe, die ausufernde Liturgie, die einem Ostertag angemessen ist - Tanz der Engel, Tanz der Himmel, Tanz der Welten zur zeitlosen, "zwecklosen", einfach nur schönen Ehre Gottes.

Wem es schon beim Kyrie nicht in den Beinen zuckt, wer nicht die Menschen mit den Engelschören in einem wogen und schreiten sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Hier schreit, jubelt, tanzt die Welt vor dem König, dem Herren, dem Allerhöchsten! Tut das, was sie immer hätte tun sollen, und wozu sie immer noch berufen und - in der Auferstehung hineingeholt und neu geweckt ist. In jener Liturgieordnung, in der sie und die ganze Welt letztlich aufgehen wird, und die sich am Ostertag (das Fest selbst dauert ja sieben Tage, bis zum "Weißen Sonntag") in ihrer Vollkommenheit darstellt, als Bild der Zukunft. Laudate, jubilate!

Gustostück bei den Solisten: Gundula Janowitz und Hermann Prey.









*020417*



Wissenschaft geht nach Brot

Einen ganz eigenen Standpunkt vertritt in diesem schwungvollen, eloquenten und unterhaltsam anzuhörenden Vortrag der englische Klimaforscher Matt Ridley (in gut und leicht verständlichem Englisch, das Leser G versprochen).

Denn Ridley ist überhaupt kein "Klimaleugner". Er ist der Meinung, daß sich das Klima verändert hat, er ist der Meinung daß die Temperaturen der Erde gestiegen sind, er ist der Meinung, daß der Mensch daran schuld ist, daß das CO2 durch diesen gestiegen ist, er ist in allem, wirklich allem der Meinung, was man als "consens" bezeichnet (obwohl er dieses Gerede vom "consens" für "nonsens" hält: der Frage, ob ein Klimawandel stattfindet und ob der Mensch Einfluß darauf  nehme, würde so gut wie jeder mit "Ja" beantworten, auch die "Skeptiker", die vielzitierten "97 %" sind also eine völlig aussagelose Aussage.) Und er weicht in so gut wie keiner Aussasge des IPCC von diesem ab. Nur in einem Punkt, aber der ist entscheidend: In der Abschätzung der Folgen.

Ridley kann einfach nicht nachvollziehen, was an dieser Klimaerwärmung und -veränderung schlecht sein soll! Vielmehr meint er, und er meint es belegen zu können, daß die katastrophischen Auswirkungen wissenschaftlich völlig haltlosen Übertreibungen entstammen. Die positiven Auswirkungen eines wärmeren Klimas überwiegen aber jedwede negativen Auswirkungen um Längen.

Die von politischen wie ökonomischen Interessen gedrängten "Forschungen" -. es sind unzählige Milliarden, die in die Klimaerwärmungsforschnung gehen, und niemand, der als "Skeptiker" eingestuft ist hat eine Chance, Forschungsgelder zu bekommen - verhindern aber, daß wir uns den wirklichen Problemen zuwenden. Die zu lösen so gut wie immer in unserer Reichweite liegt. Stattdessen wird an allem und jedem "Klimawandel" als Ursache gesehen, ohne die realen Ursachen zur Kenntnis zu nehmen.

Es ist nicht die Ozeanversauerung, die für die Zerstörung von Korallenriffen oder den Rückgang der Fischbestände verantwortlich sind, es ist die brutale Ausbeutung durch Überfischung. Es ist nicht der Anstieg des Meeresspiegels, der für Flutkatastrophen zuständig ist, es sind  menschliche Fehler in Zusammenhang mit der Küstenbebauung und Großstadtentwicklung. Etc. etc. Stattdessen will niemand zugeben, was zahlreiche - nie widerlegte! - Studien belegen, daß der Planet ERGRÜNT ist, daß die Biomasse und damit die Ernteerträge massiv gestiegen sind, daß die Anfälligkeit der Ernten bei Trockenheiten mit dem höheren CO2-Gehalt der Luft massiv gesunken ist.

Besonders die völlig ineffektiven "alternativen Energiequellen" sind in ihrer ökonomischen wie ökologischen Bilanz eine einzige - und absurd teure - Katastrophe und verhindern sogar, daß wir uns mit Energiequellen befassen, die wir eigentlich bereits vor der Türe stehen haben, aber nicht hereinlassen, wie Atomstrom. Insgesamt haben die sogenannten erneuerbaren Energiequellen zwar Billionen von Dollar gekostet, aber sind nach wie vor nicht in der Lage, weltweit gesehen mehr als 1 % des Energiebedarfs zu decken und haben den CO2-Eintragin die Atmosphäre nicht um ein einziges Prozent reduziert.

Und es wird völlig übersehen, daß im Namen einer Klimarettung, die bisher so gut wie KEINEN EFFEKTIVEN BEITRAG zu einer Reduktion der Temperatur oder au8ch nur des CO2-Eintrags ind ei Luft gebrachdt hat, BILLIONEN VON DOLLAR ausgegeben wurden, die sogar die gegenteiligen Effekte brachte, wie in Deutschland, aber dafür ganz massive Umweltzerstörungen angerichtet haben. Weil niemand sehen will, daß hinter diesen Maßnahmen massive wirtschaftliche Interessen stehen, denn die Klimakatastrophenpropheten profitieren massiv von der Hysterie, die sie schüren. Sie gehen dabei aber "nach dem Brot", wie man das ja von der Kunst behauptet. Sie finden, was sie finden sollen, finden, was ihre Geldgeber gefunden wissen wollen.

Mit wachsender Verzweiflung.  Da werden im Rechtfertigungsdruck dann plötzlich Temperaturen der Vergangenheit immer niedriger, und solche der Gegenwart immer höher - nur um die Katastrophenwarnungen zu "beweisen". Die Satellitendaten zeigen aber, daß es zwar zu einer Erwärmung kam, und zwar um rund 0,5 % seit 40 Jahren, aber das war es auch dann schon.

Aber man gebe Forschern Gelder für Forschungen, die beweisen sollen, daß sämtliche Klimaveränderungen auf natürliche Prozesse zurückzuführen sind - und sie werden auch das beweisen.

Es wäre also endlich Zeit, so Ridley, einfach eine offene Debatte zu führen, und aufzuhören zu tun, was die Wissenschaftler seit je gerne getan haben: Katastrophen vorherzusagen, die dann aber nie eintreten. Und die Liste der nicht eingetretene, "wissenschaftlich aber ganz sicher eintretenden" Katastrophen ist sehr sehr lang ... Das schadeet dem Ansehen der Wissenschaft, und verfehlt überdies nicht seine Wirkung. Weltweite Umfragen ergeben, daß die Angst vor einer Klimakatastrophe bei den Menschen so gut wie keine Rolle spielt. Die wirklichen Sorgen, die die Menschen haben, sehen ganz anders aus.









*300813*

Sonntag, 16. April 2017

Frohe Ostern!



Ein gesegnetes, gnadenreiches, frohes Osterfest 2017 

allen Lesern dieses Blog


Ihr

Verfasser dieser Zeilen (VdZ)






*020417*

Die Zeit der Angst ist vorüber

Dieses Video zeigt die Hauptredner auf der diesjährigen Heartland-Conference on Cliimate Change, die am 24. März d. J. zu Ende ging. In diesem Ausschnitt nun zeigt der gewohnt eloquente und amüsante Lord Monckton, daß die bisherigen Annahmen des IPCC bzw. der Klimakatastrophen-Propheten sämtlich ihre Kalkulationen und Prognosen nachweislich (!) auf mathematischen Fehlern haben. Nachweislich, weil es hier nicht um irgendwelche Meinungen und Einschätzujngen geht, sondern um die falsche Verwendung mathematischer Formeln. 

Man muß also gar keinem Meinungskrieg beitreten, um die Angelegenheit zu entscheiden, sondern es genügt der schlichte mathematische Beweis innerhalb der Parameter, die die Klimaapokalyptiker selbst ansetzen, um die derzeitigen Schreckensprognosen zu widerlegen. Es ist nur eine Frage strenger Logik und mathematischer Stringenz, von sonst gar nichts.

Die Auswirkungen dieser nachweislichen Berechnungsfehler auf die Prognosen sind dramatisch. Denn richtig angewendet, und das innerhalb der vom IPCC bzw. den diesem zuliefernden Wissenschaftlern angewandten Methoden, wir wiederholen uns, ergeben sich komplett andere Schlußfolgerungen. Nicht nur, was eine (mit hoher Unsicherheit) weit geringere Erwärmungsrate angeht. Sondern deren eine - mit der politisch größten Wirkung - ist, daß die sogenannten "social costs" des Klimawandels, die man überall an die Wand malt und die das Hauptargument für die Politik bilden sollen, derartige Riesensummen in den "Kampf gegen den Klimawandel" zu stecken wie man plant, keine Kosten im Sinne von Belastungen, sondern ... ein Gewinn sind.

Wie gesagt, das alles im Rahmen der vom IPCC selbst angewandten Berechnungsmethoden, durch bloßes Aufweisen von Fehlern. Die Zeit der Angst ist endgültig vorüber! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Wahrheit durchsetzt.










*280317*

Samstag, 15. April 2017

Auich wenn es nicht an diesen Tag paßt

(In Ankünpfung an das gestrige Posting über Brahms:) Das aber, werte Leser, ist das wirkliche Werk von Brahms: Das Lied, der Mensch, der Tanz, der Gesang. Und im "Deutsches Requiem" hat er es in seine größte Gestalt gebracht. Es ist zum Tag stimmig, dem Karsamstag, denn es sind immer dieselben Archetypen, Topoi, die der Mensch hat. Und im Tod hat er ebenso neu EIN Topos - den Tod selbst, der in Christi Tod ein für allemal in die Welt kam, als Gestalt.

Und an diesem Tag des Heiligen Todes darf nur einer wie Karajan ans Werk, dem Meister der objektiven Sachlichkeit. Auch wenn es noch lange nicht ... katholisch ist. Denn Brahms ist kein geistlicher Musiker, er reißt Werk und Anlaß auseinander. Vielleicht sollte man also so ein Werk bewußt an einem Mittwoch im Juni hören, bei einem Glas Burgunder oder Blaufränker aus Plattenseerieden, während die Sonne sinkt. Und nicht an einem Karsamstag. Naja. Lassen wir es hier. Aus anderen Gründen. Aber Topos selbst ist noch kein Erweis. Topos ohne Raum, ohne Ort ist tot. Aber die großartigen Stimmen - was für eine Elisabeth Schwarzkopf! - mögen unserem Herren Jesus Christus ins Grab klingen, ein Gruß der Menschheit, der auch wenn sie alles aufbietet, zu dem sie fähig ist, verzweifelt ungenügenden Menschheit, die auf ihren Gott und seine Auferstehung hofft und wartet.

Brahms "Deutsches Requiem" aber ist tief ungeistlich. Und man hört es im Grundton der Verzweiflung, wo menschlicher Wille versucht, das Heil doch noch an sich zu reißen. Insofern, und insofern sogar gut, paßt es an diesen Tag. Als Antithese. Sehr protestantisch. Dem Protestantismus ging im 19. Jhd. endgültig jede Substanz aus, von der er bislang noch gezehrt hatte. Von da an begann sich erst eine eigentliche protestantische "Theologie" zu entwickeln die versuchte, die Brüche in der Logik irgendwie zu kitten, die Luther repräsentierte, ohne deswegen gleich wieder katholisch werden zu müssen. Von ihr gilt nichts anderes als von der Kunst aus dem protestantischen Kulturraum: Wo sie "gut" war, war sie nur eine vorsichtige Ausgrabung des Katholischen als Kulturerbe.

Irgendwie hat deshalb Brahms "Deutsches Requiem" auf den VdfZ immer gewirkt als sei es ein Beitrag zur Gründung eines wirklichen "Deutsch-National-Christentums". Zumal ja sein gesamtes übriges Schaffen ein "Volkstum" als geistige Quelle sucht. Der VdZ hat genug erlebt, wie hiesige Oberschullehrermentalität tat, als sei der Konflitk zwischen Bruckner (bzw. Eduard Hanslick; wiewohl dieser Bruckern schwer kritisierte, vertraten beide dieselben Ansichten) und Brahms der aus heutiger Sicht milde zu belächelnde Streit gewesen, ob man Photo mit "ph" zu schreiben habe oder schon ein "f" zulässig sei. Ist doch alles "tolle Klassik". Nein. Handwerksbeherschung reicht nicht für Kunst. Hier ging und geht es um geistig zutiefst Eingemachtes.










*020417*

Die Folge der Christusförmigkeit

Die Gerüchte wollen nicht vestummen, und sie werden durch zahlreiche Zeugenaussagen, gestützt durch zahlreiche Indizien, zu mehr als Gerüchten, sie werden zur Theorie. Das dritte Geheimnis von Fatima ist bis heute nicht in seiner Gänze veröffentlicht. Darin soll es nach übereinstimmenden Aussagen mancher die behaupten, es gelesen zu haben, darum gehen, daß der Papst selbst vom Glauben abfällt. Wenn dem so wäre, wäre es auch nicht verwunderlich, wenn es geheimgehalten bliebe. Denn dann ginge es ums Eingemachte, ja hier würde es wirklich gefährlich.

Aber was sollte man eigentlich anderes erwarten? Als daß die Kirche dem Gang ihres Gründers und Ecksteins Jesus Christus folgt, und über Verrat - durch Petrus, den ersten Papst! - und Kreuzigung ... ins Grab gelegt wird und aus der Welt scheinbar verschwindet. Um dann aber ... in umso größerer Herrlichkeit wieder aufzuerstehen,. dem Erlöser gleich. Christus, der Form aller Materia.

Verläßt Christus aber diese Welt, der er als Fleischgewordener Gott die Gnade brachte, das Licht, um so die Welt - in der Kirche, als Kirche - in Gott wieder hineinzuholen - in ihm, durch ihn und mit ihm - muß sich diese unweigerlich in ein Höllental wandeln. An den Spekulationen um die konkreten, historischen Realitäten dieses Umstandes aber wollen wir uns nicht weiter beteiligen, das überlassen wir anderen. Und sie tun es ja nicht immer unklug.








*300317*

Freitag, 14. April 2017

In ultime die diorum mundi

Viel zu wenig bekannt. Antonin Dworaks "Stabat Mater". Viel zu distinkt, um in konzertinem Format präsentiert zu werden, selbst wenn der Dirigent Harnoncourt heißt. Was wäre die Objektivität, die er sonst angeblich so sucht? Ein "Stabat Mater" im Konzertsaal? Aber gut. Sehen Sie weg, geneigter Leser, hören Sie. Hören Sie nur. Es ist dieser Tag.










*020417*

Nur EIN Werk will der Mensch

Es ist eines der Werke, an denen sich deutlcih zeigt, was H. v. Doderer einmal so beschreibt: "jeder Künstler arbeitet nur an einem einzhigen Werk." Ist er jünger, ist es noch zerstoben, vielfältig, in Kleinformen verstreut. Aber nur scheinbar vielfältig. Es faßt sich mit seiner Reifung, mit seiner Genese zum Menschen, mehr und mehr ins Eine zusammen - in EIN Werk. Das ist auch das verläßlichste Kriterium, an dem sich ein Künstler ablesen läßt. 

Brahms hat vier Symphonien geschrieben, sie wirken aber wie eine Entwicklung nur ein und desselben Versuches, und das macht sie spannend, das macht sie lehrreich. Aber es genügt, die vierte zu hören, um zu hören, wie Brahms es gemeint hat. Dessen Hauptform, dessen Gegenspiel an dem er sich entwickelt hat, eben NICHT die Symphonie war. Jeder Künstler hat eben nur EINE wirkliche Gegenform, eine Form, die sein alles weil Leben selbst ist. So wie dem Tischler sein Stuhl, und zwar dieser bestimmte, an dem er wird, ist es dem Künstler eine spezuifische Form, jedem anders, die ihm vollgültige Welt ist, von der er manchmal nicht einmal weiß, daß sie es ist.

Die Interpretation von Furtwängler, der hier die 1. Symphonie leitet, wirkt, als wüßte er das. Man spßürt die Spannung im Unvollkommenen, aber doch alles Enthaltenden weil Ankündenden. Als hätte er sie also schon in Hinblick auf diese vierte gesehen, fast ergänzt, in jedem Fall von dieser her beleuchtet. Brahms bricht in der ersten seiner vier Symphonien nämlich noch aus, noch ist nicht alles ins Eine gefaßt. Das macht sie tatsächlich interessanter als die nächsten, in denen dieses Zulaufen auf ein Ziel schon deutlicher erkennbar wird.

Die vierte, die zweifellos die "beste" von Brahms ist, weil seine an ihm gemessen vollkommenste Sonatenform. Hören Sie, geneigter Leser: Brahms 1. Symphonie unter Furtwängler mit dem Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks. (Früher, geneigte Leser, war es eine Selbstverständlichkeit, daß sich jede Sendeanstalt, die etwas auf sich hielt, auch ein Orchester leistete, denn: sie hatten ja etwas zu sagen.)









*020417*

Wir sind feige und nicht gerecht (2)


Teil 2) Alles vor Gott getan heißt: Transzendieren auf die objektive Ordnung hin





Das ist es auch, was Don Reto Nay in seinem großartigen Vortrag (Video ist hier abzurufen) als jenen Schlüsselmoment bezeichnet, wo alles auf Gott hin getan wird. Was aber heute auch die nominell katholischesten Gruppen (ja oft gerade die) beherrscht ist jene grundtiefe, abscheuliche Feigheit, die genau diese Sebsttranszendierung verweigert zugunsten einer pharisäischen Gesetzesgerechtigkeit der "guten Tat". Er legt den Finger auf die heute größte Wunde - die Kreuzesscheu, die in ihrem geistigen Untergrund die Verweigerung ist, die Welt als Ordnung zu begreifen, und die völlig falsch mit "Demut" schönredet, was in Wahrheit Verweigerung der Gnade und fundamentale Untreue (und Veruntreuung!) ist und ganz ganz an der allernächsten Haut anfängt. Gerade diese Stufe meinen aber die meisten überspringen zu können, und fangen irgendwo in einem Meter Abstand an. So wird die gute Tat zur bloßen Selbstvergewisserung der eigenen Gutheit, der Mensch aber zum schal gewordenen Salz, das weggeworfen wird.

Nur auf die objektive, vorgegebene Ordnung Gottes hin, in der zuerst einmal jeder steht, kann aber überhaupt von Gerechtigkeit gesprochen werden. Und erst dann sind wir Söhne und Kinder Gottes! Die bloße Tatsache der Geschaffenheit macht es nicht, sonst wäre jeder Baum und jeder Wurm Sohn Gottes. Zum Sohn Gottes aber muß man werden. In der Hingabe auf die sachlichen Ordnung hin, wie sie sich der Vernunft erschließt. In diesem Akt liegt das Tor zur Gnade, dort liegt die Gerechtigkeit. Das subjektive Verhältnis zu Gott bleibt ein Geheimnis zwischen dem Einzelnen und Gott, es hat verborgen zu bleiben.

"Wir sind nicht gut, weil wir feige sind!" Weil wir zu feige und zu niederträchtig sind, unseren Ort zu ergreifen und uns auf ihn hin zu transzendieren. Deshalb müßte man Nay sogar ins seiner Philippika widersprechen. Wenn er meint, daß jeder wisse, was Gerechtigkeit sei. Nein, genau das weiß heute keiner mehr, Gerechtigkeit ist ersetzt durch subjektive Gefühligkeiten und zur Schau gestellte "gute Taten". Gerechtigkeit aber ist eine Sache vor Gott, und sonst vor niemandem, sagt Nay völlig richtig. Im Menschlichen gesehen ist kein Katholik besser als jeder andere Mensch der Erde, oft sogar weit schlechter.

Die Gerechtigkeit ist der wahre Gottesdienst. Sie ist ein Tun vor Gott. Sie ist die Erfüllung der sachlichen Gegebenheiten, die sich aus dem Ort ergeben, an dem wir stehen, der eine Maske, eine persona ist, die wir zu ergreifen, hinter der wir zu verschwinden haben. Erst daran können wir uns zum Ewigen Heil emporziehen lassen. Hier wird wirklich alles zu dem, was wir "an Gott getan" haben. Erst so wird die Feindesliebe überhaupt verstehbar, weil sie kein subjektives Gefühl kennt, sondern trotz allem der Ordnung Gottes zu dienen bereit ist. 

DORT erst wird der Mensch menschlich, weil als Mensch zum Abbild Gottes. In seiner Utopie, wie Ortegy Y Gasset es einmal ausdrückt. Der einzigen Utopie, die zulässig ist, im Versuch, das was einem immer vorausliegt zu erreichen und so das Ewige, ja Gott selbst in die Gegenwart zu holen, auf daß es in eines Leben sichtbar werde. Aber dazu muß man sich selbst einmal, diese irdische Karrikatur eines Menschen, auf die Seite stellen.

Daran läßt sich erst wirklich die Gottesferne der Gegenwart erkennen. Auch bei einem Papst, der den Menschen das Papsttum vorenthält und die päpstliche persona durch eine lächerliche argentinische Pappnase ersetzt.  Auch bei Politikern, die ihre absurde Provinzialität als Politik verkaufen. So aber muß auch jedes Verstehen der Vergangenheit und damit der Gegenwart scheitern, so muß jede Vergangenheit uminterpretiert werden, ohne noch zu begreifen, was Geschichte überhaupt ist. Denn der heutige Mensch transzendiert sich nicht mehr. Er glaubt, seine subjektive Verfaßtheit sei der Schlüssel. Und wundert sich, weil nichts mehr zu gelingen scheint, es sei denn, es wird von tausend Armen gehalten, die die Scheinkulissen aufrechthalten, die man in die Kameras hält. Während die ausgefransten Weibermünder mauscheln, daß "das" dann, das Fehlen jeder persona, die "eigentliche Wahrheit" über einen Menschen, das eigentliche Menschsein desjenigen sei.

Deshalb hat sogar diese Operettenarie mehr an wahrhaftiger Predigt als so gut wie alle noch so fromm und subjektiv abgesoffenen Frömmigkeitspredigten der Welt zusammen.









*300317*

Donnerstag, 13. April 2017

Heilige Ehe

Dieses Bild übernehmen wir frech vom Blog von William M. Briggs. Er stellt es unter den Titel "Heilige Ehe". Und das wollen wir nicht sonst mehr dazu sagen. Jeder Leser bei Sinnen weiß, was gemeint ist.








*020417*

Wir sind feige und nicht gerecht (1)

Die meisten der heutigen Versuche, Geschichte "zu verstehen", können gar nicht gelingen, weil sie das Schlüsselmoment des Menschen gar nicht mehr verstehen. Entsprechend werden heutige Geschichtserzählungen oft zu Um- und damit zu Fehldeutungen. Wie soll eine Zeit Geschichte verstehe, die das Wesen der Persönlichkeit, das Wesen menschlicher Handlung gar nicht mehr versteht? Die glaubt, alles Handeln sei subjektives Willküren, bestenfalls gestützt von sachlichen Überlegungen? Ja, vielmehr wird es heute sogar als pathologisch bezeichnet, wenn ein Mensch wischen mehreren "personas" (Masken) hin- und herspringen kann, und beide scharf unterscheidet. 

Es ist aber ein Unterschied, ob jemand Vater den Kindern gegenüber, Mann der Ehefrau, und Unternehmer im Alltag ist, so sehr sich manche Dinge überlappen können. Aber diese "Dinge" sind von den Orten her bestimmt und zu bestimmen, die ein Mensch auszufüllen hat, und von dort her haben sie auch eine klare Hierarchie, die selbst wiederum eine Hierarchie der Selbsttranszendierung ist. So ist es dann die höchste, allgemeinste persona (Maske), die im letzten alles andere bestimmt, und die damit auch das bestimmt, was "Identität" genannt wird. Es ist also tatsächlich ... der Staat, und von dort absteigend bis hinein in die Familie als Vater, Ehemann, bis zu den letzten Stufen, dem Freund und dem Pönitenten in der Beichte, wo es keine Masken mehr gibt, wo es nur noch um das Grundverhältnis zu Gott selbst geht.

Das Wesen der Persönlichkeit ist also das genaue Gegenteil von dem, als was sie heute versucht wird darzustellen. Was im Grunde sogar ein bösartiger, schwächlicher Versuch ist, Persönlichkeit zu vermeiden, denn sie bedeutet Mühe und Sterben und Schmerz, und den anderen zu schwächen, um ihm dennoch nicht unterlegen zu sein.

Persönlichkeit ist die Fähigkeit eine sachliche Spannung aufzunehmen, in der sich alles auf die Notwendigkeiten jener Stelle (als Ort im Mosaik dessen, was als Geflecht von Orten zur räumlichen Welt wird, weil Raum Beziehung ist) bezieht, die man einnimmt. In diesem Wechselspiel von Idealbild, ja Utopie, und faktischen Vorhandenheiten, auch in einem selbst.

Deshalb ist es kein Zeichen von Größe, wenn Personen in hohen oder staatstragenden Ämtern ihr Handeln in lauter subjektiven Akten aufgehen lassen. Sondern im Gegenteil. Es ist Zeichen von Größe, wenn sie in dem Moment, wo sie ihrer Stellung gemäß zu handeln haben

Das kulminiert in der Figur eines persönlichen Herrschers, letztlich: des Königs. Denn er steht für tatsächlich alle Bereiche der ihm Zugeordneten, ein Spielraum für andere, privatere "Rollen" ist kaum noch gegeben. Er hat so gut wie zur Gänze unter dem mantel des Königs zu verschwinden, in dessen Gewebe und Mustern jeder ihm Unterstellte sein Leben in einem Grundschema wiederfindet. Das alles von einem einzigen Schema durchwoben wird: Dem des Kreuzes der Selbsthingabe.

Umso mehr versuchen immer mehr auch an Führungskräften der Welt, sachliche Notwendigkeiten und Pflichten durch subjektives, gefühlsbesoffenes Theater zu ersetzen, das einem ob der Verlogenheit die Zornesröte ins Gesicht treibt. Denn diesen Menschen geht es um Selbstrettung durch zur Schau gestellte, pharisäisch im phänomenologisierten Guten verweigerte wirkliche "Gutheit", die oft so gar keinen irdischen Lohn einbringt. Hier führen auch Fäden zusammen wie jene aus dem Versagen von Politik und Kirche, wo die Kritik nur darauf abzielen kann zu fordern, vehement zu fordern, daß diese lächerlichen Weichklumpen endlich endlich das sind, was sich aus ihren Positionen ergibt, OHNE ständig darauf zu schielen, was an persönlichem Profit daraus hervorgehen könnte. So wird alles zur Lüge, zur einzigen Lüge, und jedes Amt zum Instrument gräßlichsten Mißbrauchs. Im Falle des Papstes, im Falle des Klerus sogar zur Blasphemie. Ihrer alle Aufgabe ist nicht, der Welt ihr subjektives Grinsen ins Gesicht zu drücken, sondern das zu tun, was sie zu tun haben - sachliche, sachgerechte Politik, ungeachtet der Folgen hier, und Liturgie als jener Ort, an dem die Menschen Gottes ansichtig werden können dort. Und wenn sie dazu nicht bereit sind, sollen sie sich ihr Grinsen irgendwohin schieben, niemand interessiert sich dafür, weil das nicht das ist, worum es den Menschen geht, die hier regiert werden.


Morgen Teil 2) Alles vor Gott getan heißt: Transzendieren auf die objektive Ordnung hin





*300317*

Mittwoch, 12. April 2017

Was die Gottesmutter offenbar nicht wußte

Hat sich noch niemand gefragt, warum die Warnung in Fatima sich nur auf die Irrtümer des Kommunismus (Sowjetunion, vulgo Rußland) bezog (in Akito noch einmal bestätigt, das die Fatima-Botschaften direkt bestätigt) bezieht, und nicht auf den offizhiell größten Bösewicht der Geshcigthe überhaupt, Hitler und seinen Hitlerismus? Der nur eingebettet in eine allgemeine Warnung über gewaltige Kriegsereignisse bleibt. Als hätten diese eine generelle Richtung? 

Fand die Gottesmutter selbst die "Ursünde der Menschheit", begangen von den Deutschen, und nur von den Deutschen, denen es schließlich sogar als Wesenseigenschaft zugeschrieben wurde, war also der Gottesmutter die Tötung der Juden gar nicht so schlimm, daß sie davor warnen zu müssen meinte? Seltsam. War sie gar schlecht informiert? So, wie sie es in Fatima 1917 formulierte, könnte sie sogar die Million Bombentoten in Deutschland gemeint haben. Oder war sie in Wahrheit eine "Rechte"? Denn die heutige Geschichtsschreibung, die auch unser aller Kinder programmatisch aufs Auge gedrückt wird, sieht die Ereignisse 1945 nachgerade als Befreiung vom Bösen DURCH den Kommunismus.

Es gibt nur einen Feind, und das ist der Feind des Seins. Und das sind tatsächlich die im Marxismus so konzentrierten, als politische Richtung manifestierten Irrtümer der Menschheit, die sich über Jahrhunderte aufgebaut haben, in Wahrheit seit Jahrtausenden bestehen. Aber im Marxismus haben sich die Irrtümer, die seit je doch dieselben waren, vereint und zur mächtigen Welthaftigkeit aufgeschwungen. Und genau darin bestehen sie bis heute, und genau darin sind sie heute dieselbe Dämonie, die sie immer waren - die der Zerstörung!






*020417*

Die Lügen werden immer sichtbarer

Das Interview mit dem Klimaforscher Fritz Varnholdt stellt die Lüge bloß, auf der die sogenannten "Energiewende" basiert. Und es braucht einen immer höheren Aufwand, diese Lüge zu verstecken. Wie nach und nach erst bekannt wurde, stand Deutschland ja in der Woche des 24. Jänner schon nur ganz knapp vor einem Totalausfall der Stromversorgung. Eine Woche Dunkelflaute (kein Solar- und Windstrom), bei gleichzeitigen Lieferengpässen der Nachbarländer, hatte das System an seine Grenzen gebracht. Das nämlich ohne Braunkohlekraftwerke schon längst zusammengebrochen wäre. Denn die Braunkohle bildet das Rückgrat der jetzigen Stromversorgung. Daß es noch nicht so weit gekommen ist ist nur der deutschen Ingenieurskunst zu verdanken, die es bisher noch immer geschafft hat, die Probleme zu beseitigen. In jedem Fall "funktioniert" die Energiewende nur bei hoher Belastung der Nachbarländer, die bislang noch viel ausgleichen, was in Detschland alleine schon lange nicht mehr funktioniert.

Aber die Probleme werden von Jahr zu Jahr dichter und größer. Varnholdt weist noch auf ein Paradox hin, das mit der Energiewende eintrat. Der volatile Strom (Wind und Solar) drängt auf die Strombörse, wo er teurere Energieproduktion wie Gas und Steinkohle vom Markt verdrängt. Damit bleibt nur die billige Kohle, die Braunkohle. Somit STEIGERT die Energiewende den CO2-Ausstoß, den zu reduzieren sie als Argument vorgegeben hat. Der entscheidende Punkt war zuerst einmal also noch gar nicht, aus der Atomenergie auszusteigen. Das wurde durch (billige) Kohlekraftwerke noch kompensiert. Die Energiewende hat also nun sogar eine Erhöhung des CO2-Ausstoßes bewirkt.

Als entschiedenden Punkt sieht Varnholdt aber die Entstehung einer neuen Grünbewegung. Denn die sogenannten "erneuerbaren Energien" verbrauchen enorme Flächen und Landschaften. Und sie dringen immer weiter in ehedem noch geschlossene Waldflächen und Landschaftsschutzgebiete vor. Allmählich regt sich nun Widerstand in der Bevölkerung, denn die Folgen der Energiewende sind nicht mehr zu übersehen. Dabei steht dieser Flächenbedarf erst am Anfang! Im Endausbau, wie er geplant ist, wird er um ein Mehrfaches größer. Gerade die bisherigen Grünbewegungen aber haben beschlossen, die Natur zu retten, egal wie hoch auch die Kosten der Naturzerstörung dabei sein werden. Es kommt also zur Konstituierung einer neuen Grünbewegung, der die bisherigen Grünen als Gegner gegenüberstehen.

Denn die Grünen unserer Lände waren gar nie Naturschutzbewegungen, das zeigt sich nun definitiv. Sie waren immer linke, antikapitalistische, antigesellschaftliche Bewegungen, die die Gesellschaft nach linken Utopien umbauen wollten. Der Hauptgrund für die "Energiewende" war und ist nie, die Natur zu bewahren oder das "Klima zu schützen". Es sind ausschließlich gesellschaftspolitische Gründe! Und das beweisen die realen Auswirkungen der Energiewende, wie sie nicht mehr zu vertuschen sind, die sogar den "Klimazielen" zuwiderlaufen, so sinnlos diese an sich schon sind.

Dafür wurde eine neue Schichte von Profiteuren geschaffen - über eine Million von "Kleinenergieerzeugern", die durch Steuergelder (die die übrige Bevölkerung über ihre Energiepreise aufbringen muß) bezahlt werden, sorgen für eine solide Schichte von "Verteidigern der Energiewende". In Wahrheit ist das politisch gewollte Umschichtung des Wohlstands von den Armen (alleine 2016 gab es über 300.000 Stromabschaltungen aufgrund unbezahlter Stromrechnungen in Deutschland) zu den neuen Wohlhabenden.

Aber der Diebstahl an Natur, an Wäldern, ist an eine Grenze in der Akzeptanz in der Bevölkerung gestoßen. Hier formiert sich eine Kraft, deren politische Relevanz man noch völlig unterschätzt, und die in spätestens fünf Jahren deutlich und artikuliert sein wird. Denn die Zerstörung der deutschen Landschaft geht natürlich unvermindert weiter. Die Energiewende wird die deutsche Gesellschaft deshalb politisch definitiv spalten.

Aber nicht nur in der Energiefrage werden die Folgen einer absurden, vernunftlosen und utopistisch-willkürlichen Politik (die meist sogar eine Politik der Nicht-Politik ist) immer sichtbarer. Nicht nur durch die Landschaftszerstörung, sondern überhaupt in der alltäglichen Lebensweise, die sich bis ins letzte Dorf hinein total verändert hat. Man denke nur an die Folgen des Migrationswahnsinns. Deutschland steht vor einem politischen Umbruch, der seinesgleichen suchen wird, auch wenn er noch ein paar Jahre brauchen wird, um sich zu manifestieren.






Für wache Augen ist diese Spaltung bereits jetzt auch politisch bemerkbar - sie ist eine Spaltung innerhalb der CDU. Wo sich die Merkelschen Alleingänge, die in ihrer Willkür eine zweite Führungsschichte zum echten nationalen Problem gemacht hat, zum Abhängen einer sich nach und nach formierenden Grundsatzschule ausgewachsen hat. Dieser "Bodensatz der eigentlichen Vernünftigkeit", die den christlichsozialen/-demokratischen Parteien einmal zugrundelag, formiert sich allmählich. Es ist auch ein simpler Überlebensimpuls. Hören Sie dazu den Vortrag des Mitglieds des deutschen Bundestags, Philipp Lengsfeld. Man beginnt endlich, die Wahrheit zu sehen und zu begreifen, daß eine Politik der Vernunftausschließung keine Zukunft hat. Lengsfeld nennt die Energiewende sogar ... "möglicherweise" verbrecherisch. Er kritisiert offen, daß eine simple Anfrage bei der Vernunft heute zum moralischen Ausschlußkriterium einer "verweigerten Weltrettung" wird die immer aggressiver eines verlangt: Die Ausschaltung der Vernunft durch sturen Kadavergehorsam.

Lengsfeld weist übrigens auf einen weiteren Widerspruch hin, der es in sich hat: Die sogenannte Energiewende, Deutschland als Vorreiterland, hat nur dann überhaupt seinen Sinn, wenn gleichzeitig der Wohlstands- und Zivilisationsstand gleich bleibt oder noch weiter steigt! Das aber wendet sich derzeit  ins Gegenteil: Die Energiewende verursacht Kosten, die die Volkswirtschaft so belasten, daß sie zum Problem werden. Und dieser Maßstab beginnt sich bereits durchzusetzen - in der Wirtschaft, die es sich nicht leisten kann, aus dogmatischen Gründen der Gutheit wirtschaftliche Sinnhaftigkeit auf Dauer zu ignorieren. Das Mindeste dabei wäre, endlich die Augen für die Realiltäten zu öffnen, in denen wir stehen.

Lengsfeld berichtet sogar davon, daß es für die Industrie aus eben diesem Grund immer leichter werden wird, sich durchzusetzen. Weil die "andere Seite", die Ideologen und Dogmatiker der Weltrettung, den Bogen der Vernunftlosigkeit zugunsten der moralistischen Dogmen längst überspannt hat und schon jetzt nicht mehr sachlich argumentierend gegenhalten kann.










*300317*