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Mittwoch, 12. April 2017

Die Lügen werden immer sichtbarer

Das Interview mit dem Klimaforscher Fritz Varnholdt stellt die Lüge bloß, auf der die sogenannten "Energiewende" basiert. Und es braucht einen immer höheren Aufwand, diese Lüge zu verstecken. Wie nach und nach erst bekannt wurde, stand Deutschland ja in der Woche des 24. Jänner schon nur ganz knapp vor einem Totalausfall der Stromversorgung. Eine Woche Dunkelflaute (kein Solar- und Windstrom), bei gleichzeitigen Lieferengpässen der Nachbarländer, hatte das System an seine Grenzen gebracht. Das nämlich ohne Braunkohlekraftwerke schon längst zusammengebrochen wäre. Denn die Braunkohle bildet das Rückgrat der jetzigen Stromversorgung. Daß es noch nicht so weit gekommen ist ist nur der deutschen Ingenieurskunst zu verdanken, die es bisher noch immer geschafft hat, die Probleme zu beseitigen. In jedem Fall "funktioniert" die Energiewende nur bei hoher Belastung der Nachbarländer, die bislang noch viel ausgleichen, was in Detschland alleine schon lange nicht mehr funktioniert.

Aber die Probleme werden von Jahr zu Jahr dichter und größer. Varnholdt weist noch auf ein Paradox hin, das mit der Energiewende eintrat. Der volatile Strom (Wind und Solar) drängt auf die Strombörse, wo er teurere Energieproduktion wie Gas und Steinkohle vom Markt verdrängt. Damit bleibt nur die billige Kohle, die Braunkohle. Somit STEIGERT die Energiewende den CO2-Ausstoß, den zu reduzieren sie als Argument vorgegeben hat. Der entscheidende Punkt war zuerst einmal also noch gar nicht, aus der Atomenergie auszusteigen. Das wurde durch (billige) Kohlekraftwerke noch kompensiert. Die Energiewende hat also nun sogar eine Erhöhung des CO2-Ausstoßes bewirkt.

Als entschiedenden Punkt sieht Varnholdt aber die Entstehung einer neuen Grünbewegung. Denn die sogenannten "erneuerbaren Energien" verbrauchen enorme Flächen und Landschaften. Und sie dringen immer weiter in ehedem noch geschlossene Waldflächen und Landschaftsschutzgebiete vor. Allmählich regt sich nun Widerstand in der Bevölkerung, denn die Folgen der Energiewende sind nicht mehr zu übersehen. Dabei steht dieser Flächenbedarf erst am Anfang! Im Endausbau, wie er geplant ist, wird er um ein Mehrfaches größer. Gerade die bisherigen Grünbewegungen aber haben beschlossen, die Natur zu retten, egal wie hoch auch die Kosten der Naturzerstörung dabei sein werden. Es kommt also zur Konstituierung einer neuen Grünbewegung, der die bisherigen Grünen als Gegner gegenüberstehen.

Denn die Grünen unserer Lände waren gar nie Naturschutzbewegungen, das zeigt sich nun definitiv. Sie waren immer linke, antikapitalistische, antigesellschaftliche Bewegungen, die die Gesellschaft nach linken Utopien umbauen wollten. Der Hauptgrund für die "Energiewende" war und ist nie, die Natur zu bewahren oder das "Klima zu schützen". Es sind ausschließlich gesellschaftspolitische Gründe! Und das beweisen die realen Auswirkungen der Energiewende, wie sie nicht mehr zu vertuschen sind, die sogar den "Klimazielen" zuwiderlaufen, so sinnlos diese an sich schon sind.

Dafür wurde eine neue Schichte von Profiteuren geschaffen - über eine Million von "Kleinenergieerzeugern", die durch Steuergelder (die die übrige Bevölkerung über ihre Energiepreise aufbringen muß) bezahlt werden, sorgen für eine solide Schichte von "Verteidigern der Energiewende". In Wahrheit ist das politisch gewollte Umschichtung des Wohlstands von den Armen (alleine 2016 gab es über 300.000 Stromabschaltungen aufgrund unbezahlter Stromrechnungen in Deutschland) zu den neuen Wohlhabenden.

Aber der Diebstahl an Natur, an Wäldern, ist an eine Grenze in der Akzeptanz in der Bevölkerung gestoßen. Hier formiert sich eine Kraft, deren politische Relevanz man noch völlig unterschätzt, und die in spätestens fünf Jahren deutlich und artikuliert sein wird. Denn die Zerstörung der deutschen Landschaft geht natürlich unvermindert weiter. Die Energiewende wird die deutsche Gesellschaft deshalb politisch definitiv spalten.

Aber nicht nur in der Energiefrage werden die Folgen einer absurden, vernunftlosen und utopistisch-willkürlichen Politik (die meist sogar eine Politik der Nicht-Politik ist) immer sichtbarer. Nicht nur durch die Landschaftszerstörung, sondern überhaupt in der alltäglichen Lebensweise, die sich bis ins letzte Dorf hinein total verändert hat. Man denke nur an die Folgen des Migrationswahnsinns. Deutschland steht vor einem politischen Umbruch, der seinesgleichen suchen wird, auch wenn er noch ein paar Jahre brauchen wird, um sich zu manifestieren.






Für wache Augen ist diese Spaltung bereits jetzt auch politisch bemerkbar - sie ist eine Spaltung innerhalb der CDU. Wo sich die Merkelschen Alleingänge, die in ihrer Willkür eine zweite Führungsschichte zum echten nationalen Problem gemacht hat, zum Abhängen einer sich nach und nach formierenden Grundsatzschule ausgewachsen hat. Dieser "Bodensatz der eigentlichen Vernünftigkeit", die den christlichsozialen/-demokratischen Parteien einmal zugrundelag, formiert sich allmählich. Es ist auch ein simpler Überlebensimpuls. Hören Sie dazu den Vortrag des Mitglieds des deutschen Bundestags, Philipp Lengsfeld. Man beginnt endlich, die Wahrheit zu sehen und zu begreifen, daß eine Politik der Vernunftausschließung keine Zukunft hat. Lengsfeld nennt die Energiewende sogar ... "möglicherweise" verbrecherisch. Er kritisiert offen, daß eine simple Anfrage bei der Vernunft heute zum moralischen Ausschlußkriterium einer "verweigerten Weltrettung" wird die immer aggressiver eines verlangt: Die Ausschaltung der Vernunft durch sturen Kadavergehorsam.

Lengsfeld weist übrigens auf einen weiteren Widerspruch hin, der es in sich hat: Die sogenannte Energiewende, Deutschland als Vorreiterland, hat nur dann überhaupt seinen Sinn, wenn gleichzeitig der Wohlstands- und Zivilisationsstand gleich bleibt oder noch weiter steigt! Das aber wendet sich derzeit  ins Gegenteil: Die Energiewende verursacht Kosten, die die Volkswirtschaft so belasten, daß sie zum Problem werden. Und dieser Maßstab beginnt sich bereits durchzusetzen - in der Wirtschaft, die es sich nicht leisten kann, aus dogmatischen Gründen der Gutheit wirtschaftliche Sinnhaftigkeit auf Dauer zu ignorieren. Das Mindeste dabei wäre, endlich die Augen für die Realiltäten zu öffnen, in denen wir stehen.

Lengsfeld berichtet sogar davon, daß es für die Industrie aus eben diesem Grund immer leichter werden wird, sich durchzusetzen. Weil die "andere Seite", die Ideologen und Dogmatiker der Weltrettung, den Bogen der Vernunftlosigkeit zugunsten der moralistischen Dogmen längst überspannt hat und schon jetzt nicht mehr sachlich argumentierend gegenhalten kann.










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