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Mittwoch, 31. Mai 2017

Ganz konkret gemacht

Hier eine wohltuend vernünftige, handfeste Zusammenfassung der Politik zum Klimawandel, anhand einer Rede aus dem Württemberger Landtag. Dr. Rainer Podeswa von der AfD bricht hier das so gerne zum Weltmythos aufgeblasene Thema auf siene konkreten Dimensionen herunter. Und das tut mal gut, das zu tun.

Die Politik zum Klimawandel ist nämlich derartig irrational, daß sie bestenfalls mit der Hexenverfolgung zu vergleichen ist. Sie ist völlig irrational (im übrigen: die Verfolgung von Hexen an sich war nicht einfach nur irrational; nicht freilich in ihren Auswüchsen, wo sie zum Wahn ausuferte, Anm. d. VdZ), und sie ist genau so "effizient". Auch damals hat man das Klima gerettet. Durch Verbrennung von Wetterhexen.

Was die Politik heute macht ist dem insofern vergleichbar, als es Ersatzopfer und Scheinkriege sucht, die nicht nur vollkommen sinnlos, sondern in jeder Hinsicht kontraproduktiv sind. Sie bedient damit lediglich den "Topos eines Kampfes gegen das Übel", ohne das Übel erstens zu kennen, und zweitens zu erhellen, zugängig und lösbar zu machen. Ja zum Gegenteil, soll mit dieser absurden Spiegelfechterei, die sich in der Politik da abspielt, das wahre Übel noch unerkennbarer werden.











*150517*

Wie sich nämlich der Maler sieht

Das in den vergangenen Tagen über Victor Delhez Gesagte bestätigt auch dieses Bild aus seiner Hand. Es zeigt ein Gesicht (den Maler? was an Kunst ist nicht autobiograpisch?) das von Dämonen wie fixierend umlagert wird, während er selbst gebannt und im Bilde starr ist. Dieses Werk unterlegt also exakt, was hier über Delhez zu lesen war. Und es geht weiter ...


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*020517*

Dienstag, 30. Mai 2017

Sie sollten keinem Medienbild mehr trauen

Wer da nun aber immer noch glaubt, daß photographische Aufnahmen (und Film ist Photographie) unleugbare Zeugen realen Geschehens ist, dem sei nun defnitiv auf die Sprünge geholfen. Mittlerweile ist die Computertechnik so weit fortgeschritten, daß selbst in Live-Aufnahmen von Personen diesen im Übertragungsbild (also dem, das der Fernseher oder Video-Livestream-Konsument sieht) ein völlig anderes Gehabe, völlig andere Gesichtsbewegungen unterlegt werden können. Das Video zeigt es im Beispiel. Zumindeset eines ist damit sicher: Die Möglichkeiten, Medienkonsumenten zu verwirren, haben sich damit noch einmal um eine Stufe gesteigert.










*120517*

Die Verzweiflung der Gegenwart

Wenn der argentinische Maler Victor Delhez auch offenbar die Lösung (noch) nicht gefunden hat, so scheint er doch künstlerisch so Einiges wahrzunehmen. Aber die Aufgabe des Künstlers ist, durch die Übel der Zeit durch zu finden, weil diese in sich zu überwinden. Gelingt das nicht, bleibt er zwar "richtig" in seiner Symptomatik, aber verzweifelt, und damit nicht wahr. Das vor ein paar Tagen gezeigte, von ihm gemalte Christus-Bild beweist es: Nur in einem Herakles kann solch ein Geist sich vorstellen, daß Erlösung naht. Sein Geist aber ist damit offensichtlich irdgebunden.



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*020517*

Montag, 29. Mai 2017

Vom Nutzen der Identitätslosigkeit (3)

Teil 3) Die wie meist ausgeuferten Anmerkungen





*Das läßt sich gerade in den USA direkt nachweisen, war klare politische, nicht einmal verheimlichte Agenda (es gibt genug Publikationen dieser Zeit dazu, man denke an "Freedom and Catholic Power" von Paul Blanshard, ein regelrechtes Kampfbuch gegen die Kirche, und ab 1951 ein aufsehenerregender Bestseller, aber  nur ein Buch unter vielen zu dem Thema aus den USA dieser Zeit) bestimmter Richtungen und Gruppierungen (in der bis heute bestehenden Koalition aus Puritanismus und Judaismus) in den USA seit den 1950er Jahren. Und kulminierte in der Ermordung von  John F. Kennedy 1962, dem ersten (und  bislang letzten) Katholiken am Präsidentenstuhl. (Umso mehr ist die Kirche Objekt der Politik, als nach wie vor die Katholiken, die auc heute noch ein Viertel der Wähler stellen, als "Königsmacher" gelten: Fast immer ist der von ihnen unterstützte Kandidat auch Präsident geworden.) 

Ganz konzentriert wurde die Macht des Katholizismus gebrochen, besser noch: usurpiert, heimlich enteignet, und dieser Kampf hatte enormen Erfolg. Es gelang, die Kirche zu unterwandern, und sie ist aus Eigenfehlern und Schwäche in alle Fallen getappt, in die man nur tappen konnte, nicht zuletzt durch die fatale Parteistellung im "Kalten Krieg", wo sie einem klugen Schachzug der Politik auf den Leim ging. Damit hat sie sich endgültig der Politik untergeordnet.

Man spricht oft gerne davon, daß die deutsche Kirche das 2. Vatikanum so beeinflußt habe. Das ist ein Irrtum, weil man übersieht, daß zum einen die deutsche Kirche massiv von der amerikanischen Gehirnwäsche nach 1945 beeinflußt war, die unter dem Motto "Umerziehung" bis in die Universitäten., Künstlerverbände, Medienstellen, Kinos ... eine Totalkontrolle des deutschen Geisteslebens etabliert hatte, und zum zweiten weil es viel effizienter und direkter die Amerikaner (CIA) waren, die konkrete Schritte umsetzten, um die Kirche durch Selbstaufweichung zu brechen. 

Umso leichter ging dies, als sie bzw. bestimmte Kreise (!) mittlerweile die weltweite Medienmacht (auch in Deutschland) in Händen hielten. Das Ende des europäischen (am katastrophalsten dabei das des deutschen) Films, als Beispiel, das Aufkommen der Pornographie, die Jugendrebellion der 68er, das Aufkommen sozialistischer Regierungen in Europa, die Liturgiezerstörung ... alles das fällt ja nicht zufällig in diese Epoche. In der man den Grund- und Schlußstein der europäischen Kultur herausgeschossen hatte - die Katholische Kirche.

**Man kann sich die Frage stellen, wie es dazu kam, daß diese falschen Sichtweisen auch auf den Universitäten derartig rasch um sich griffen. Die Antwort ist einfach: Nach 1945 bestand einerseits ein hoher Bedarf an Universitätslehrern, anderseits mußten diese "anti-nazistisch" bzw. zuverlässig sein. Und da gab es diese vielen europäischen Immigranten-Intellektuellen, vor allem Juden (mit einer enorm hohen Affinität zum Kommunismus) und Sozialisten. Zu Tausenden, ja zu Zehntausenden wurden diese an die Universitäten und Schulen bestellt. Binnen weniger Jahre änderte sich somit dort der Lehrinhalt! Desgleichen vollzog sich übrigens auch in Künstlerkreisen, im Journalismus, in sämtlichen Intellektuellenkreisen. Sprunghaft stieg der Einfluß der (noch dazu gut organisierten) jüdischen Intellektuellen mit ihrem genuin anti-katholischen, anti-traditionellen, ja revolutionären Impetus. Und binnen zwanzig Jahren hatte sich die gesamte geistige Landschaft der USA (und nicht nur dort) umgebaut. 

Was sich in den nunmehr dominierenden, ja alles andere verdrängenden Thesen am deutlichsten erkennen läßt. War zum Beispiel vor 1933 Evolution für die europäische Naturwissenschaft ein "überholtes, totes Konzept", war es plötzlich alleinherrschende These, waren vor 1933 Einsteins Relativitätstheorien sehr umstritten, waren sie nun plötzlich dominierende "Wissenschaft", und war vor 1933 die europäische Psychologie ganzheitlich und auf gestalthaften Wegen unterwegs, war sie dreißig Jahre später völlig "Freudianisiert" und dem amerikanischen Behaviorismus eingegliedert, wo der Mensch zur Resultante der Umwelt wurde. Mit Whitehead und Popper (bzw. der ehemaligen Wiener Konstruktivistenschule - alle emigrierten 1933ff) änderte sich schlagartig das Konzept des menschlichen Geistes, wurde die abendländische Metaphysik, die Philosophie des Gesunden Menschenverstandes, im Namen des Nominalismus für obsolet erklärt. Und dies sind nur einige wenige Beispiele. So gut wie alle diese neuen Großmeister der Wissenschaft, wo alles auf den Kopf gestellt wurde was bislang galt, waren also keineswegs zufällig Juden.





*130517*

Amerika


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*270417*

Sonntag, 28. Mai 2017

Vom Nutzen der Identitätslosigkeit (2)

Teil 2) Wer mit dem Menschen rechnet, 
hat nicht mit dem Menschen gerechnet




Wer Menschen aus ihren ethnischen (nicht: rassischen! das ist etwas ganz anderes, wenn es auch Überschneidungsmengen gibt), (groß-)familiären, religiösen, kulturellen Alltagsfeldern herausbricht, zwingt sie ihr Leben gewissermaßen in "rationale Konstrukte" zu heben. Denn aus ihrer alltäglichen Erfahrung und Beobachtung und Solidarität ergibt sich keine Festigkeit mehr, auf der sie zu stehen kämen. Wer aber nicht fest steht, kann nicht am Lebensweg voranschreiten, er ist ständig damit beschäftigt, sich zuerst einmal in einem völlig ungeordneten Umfeld (als das ihm jedes Umfeld erscheinen muß) einen Standort zu suchen, um zu Urteilskriterien zu kommen. 

Dies wurde ja durch ideologische, propagandistische, nützliche (!) Gedanken- und Sprachkonstrukte zu ersetzen gesucht. Die Bedeutung der Medien stieg raketenhaft an, und damit wurde der gesamte geistige Raum der Völker zu einem medialen, journalistischen Raum. Nur sie konnten noch scheinbaren Standpunkt vermitteln, nur aus ihnen und der Identifikation mit den darin vertretenen Ideen konnten noch Urteilskriterien gewonnen werden. Damit entstanden neue Abhängigkeiten.  

Der Irrtum lag freilich darin, und er ist aus einem falschen (propagierten**) Menschenbild erwachsen, zu meinen, der Mensch wäre wirklich prinzipiell ein rein verbales, sprachliches, rationales Konstrukt, und dies ohne das Element der Wahrheit, dem logos, dem seine Absolutheit abgesprochen, der ins historisch-faktisch Relative verlegt wurde. Weshalb mit der Propaganda, mit der Geschichte auch seine Ich-Basis veränderbar wäre.

Dieser Irrtum ist direkter Ausfluß des Hegelianismus, das nur nebenbei, der diesem anthropologischen Ansatz definitiv seine rationale Basis schuf. Nur ist er falsch. Denn was Hegel nicht schaffte, schaffte natürlich auch nicht die Kaste der Ingenieure, als die sich (beileibe aber nicht nur) die Humanwissenschaftler zu begreifen begonnen hatte. Denn der Mensch hat ein Ich, das im Absoluten begründet ist, und das ist dem Menschen unzugängig. Er kann lediglich den Zugang dazu erschweren oder fast verunmöglichen. Darin erst liegt die menschliche Freiheit aber begründet, darin liegt der Grund von "Gottesebenbildlichkeit" zu sprechen, die überhaupt erst die gigantische Würde des Menschen erfaßbar macht. 

Aber man muß das gar nicht über die Theorie brechen. Denn wie jeder Irrtum zeigt sich eine falsche Theorie in der ganz konkreten Alltäglichkeit, die nicht mehr funktioniert. Und sie zeigt sich heute in einer extremen Vereinzelung und Haltlosigkeit der Menschen, die zurecht also das "Gefühl" haben - zu welcher Feststellung vor allem in größerem Umfang Gesellschaften oft lange lange Jahre brauchen, zu massiv sind die faktischen Gestütztheiten, die auch zum Irrtum pressen - ihrer Kultur und damit Identität verlustig gegangen zu sein. 

Nur so, in dieser Identitätslosigkeit, sahen bestimmte Kreise und Personen die Disposition gegeben, eine neue, universalistische, rationalistische (also nur in menschlicher Ratio, damit in Nützlichkeitsverhältnissen gegründete)  "Identität" zu schaffen. Die nunmehr von zugeführter Information abhing, endlich wirklich ein rein rationales Konstrukt war, ja ganz davon abhing, die somit auch manipulierbar, den (egal wie und von wem definierten) Staatszielen (darum hat Hegel ja den Staat als ein Absolutum, als das Höchste definiert, denn naatürlich sah er diese Notwendigkeit eines Absoluten, fand aber keinen Weg "aus der Welt hinaus" bzw. von einem Absoluten in die Welt herein) einzugliedern war. 

Aber wenn es auch über weite Strecken so aussehen könnte, als wäre der Mensch nur solch ein Konstrukt, so stellt man bei näherer Betrachtung fest, daß dies nur Schein ist. Der logos des Menschen, auf dem sein Ich gründet, dem es sogar ähnlich ist, gründet im Absoluten des Wissens Gottes, des Seins selbst. Gründet also im Absoluten und hängt davon ab. Es gründet deshalb auch nicht in bloßer "Moral", auch Moral hat keine Begründung in sich selbst, sondern nur auf das Sein bezogen. Sonst wird sie zum Zwang, zum Moralismus, zur Gesetzesverabsolutierung (wie im Puritanismus/Protestantismus), wird Religion zur Verhaltensdressur. Und der Mensch hebt sich bzw. sein System selbst zu einem Gott, das alles rechtfertigt, ja notwendig zum voluntaristischen Sendungsbewußtsein ausbaut, weil nur er die Welt retten, also in Bestand halten kann.

Erst wenn man das zu sehen vermag, kann man erkennen, was zu tun wäre. Davon aber sind wir heute noch meilenweit entfernt. Denn noch überwiegen die Kesselflicker, die versuchen, auf einen völligen Fetzenhaufen noch immer ihre Flicken aufzusetzen, um die Illusion eines Gewandes zu erzeugen. Darum kümmern sie sich vor allem um die Manipulation der "Warum-"Fragen, denn die dürfen nicht auch noch brechen. Dürfen nicht auch noch in den Hausverstand, den gesunden Menschenverstand zurückgeführt werden. Alles darf brechen, aber tun es die Dogmen der Propaganda, der Menschenmanipulation, bricht die Legitimität der Herrschenden. Die es aber immer hektischer, immer aggressiver, immer fanatischer tun, immer bestimmter die Verabsolutierung der Dogmen der Entfremdung der Menschen von sich selbst - und das ist Identitätslosigkeit - zu schützen, und sei es mit Polizeigewalt. Denn eigentlich erkennen die Menschen immer mehr und aus ihrem eigenen Verstehen, aus ihrer eigenen Freiheit, ihrer eigenen Vernunft heraus, daß sie in Wahrheit nackt sind. Denn der Irrtum dieser Anthropologie, dieses Menschenbildes zeigt sich darin, daß man die Menschen nicht auf Dauer von sich entfremden kann. 

Der Anruf Gottes, des Seins selbst, ist nicht abzuschirmen. Dort gründet nämlich jeder Mensch. Und zwar sehr konkret. Dies ist die wahre und letzthinnig übermächtige Bedrohung der politischen Systeme, Irrtümer und Ideologien der Gegenwart. Deshalb brauchen wir uns auch nichts vorzumachen: Der wahre Feind des Wahnsinns jeder Gegenwart ist und war immer die Katholische Kirche. Denn nur dort ist der Ort des immer wieder sich vollziehenden realen Einbruchs des Ewigen in die Zeit - zuallererst im Sakrament des Altares, im Meßopfer, als der einzigen Quelle der Welt.


Morgen Teil 3) Die wie meist ausgeuferten Anmerkungen





*130517*

Tragödie Islam

Mailand 2016. Muslime beten vor dem Dom. Man muß dazu nicht viel sagen, das Bild erzählt alles, man muß nur hinschauen. Die Frage, welchen Gott Muslime anbeten, ist dabei die falsche Kategorie. Denn an sich sucht jeder Mensch "Gott", und das ist nur einer. Und das ist traditionelle katholische Sichtweise. 

Die Frage ist vielmehr, ob sie ihn erkennen, ob sie wissen, wo er ist. Das gibt auch diesem Bild etwas Tragisches, ja offenbart die gesamte Tragödie des Islam. Sie stehen davor, und sehen ihn nicht. Das ist das Wesen sämtlicher Religionen: Sie sehen nicht, sie kennen ihn nicht, was Einfallstor für Dämonie ist. Sie beten also in die "falsche Richtung". Nicht Gott selbst in und als Jesus Christus (im Dom) ist ihr Orientierungspunkt, sondern wortwörtlich eine Verirrung.  Gott kehren sie ihre Schandseite zu.

Die Frage wer Gott ist und wie er ist ist nur im Katholischen beantwortet. Nur dort stimmt die Gebetsrichtung.


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*020517*

Samstag, 27. Mai 2017

Vom Nutzen der Identitätslosigkeit (1)

Einer aktuellen Studie zufolge haben 55 % der US-Amerikaner das Gefühl, daß sie ihre Kultur und Identität verlieren bzw. verloren haben. Ganz besonders stark (68 %) ist dieses Gefühl unter der "white working class" (der weißen Arbeiterbevölkerung) verbreitet. Fast 45 % dieser "white working" haben auch das Gefühl, daß sich ihre Welt seitden 1950er Jahren so verändert hat, daß sie sich schon wie Fremde im eigenen Land fühlen, und fast 62 % dieser Gruppe fühlen ihre Kultur von Zuwanderung bedroht.

Was die Sache im Kern sofort erhellt. Denn diese Gruppe war es vor allem, die das Objekt jener Politik war, die seit dem 2. Weltkrieg ganz gezielt lokale, ethnische und vor allem religiöse Identitäten - also das, was man mit Kultur überhaupt erst bezeichnen kann (im Unterschied zum rein technisch beschreibbaren Zustand der Zivilisation) - aufzulösen trachtete. Das geschah ganz gezielt und effizient, man wollte eine neue "amerikanische" Identität schaffen, ja hat sie im wahrsten Wortsinn erfunden.  Nur so war Identität "nützlich".

Weil es so etwas aber in natura nicht gibt, weil der Mensch immer und in jedem Einzelnen Selbstzweck ist, mußte es bedeuten, daß man das Volk ideologisierte, also wie mit einem Ausstechlöffel aus seinen gewachsenen Umfeldern (die praktisch identisch mit Herkunftsumfeldern sind) herausstechen. Wer die Geschichte dieses "social engineering" ansieht erkennt im übrigen sofort die Parallelen zur europäischen Gesellschaftspolitik der letzten Jahrzehnte. Wir werden deshalb darüber im Detail noch berichten. Es ging ja so weit, daß Identität selbst schon als verdammenswert klassifiziert wurde - wer die maßgeblichen Ideen ansieht, die damals aufkamen (allen voran die Frankfurter Schule, die Identität und Kultur mit nationalsozialistischen Greueltaten und Kriegsübeln gleichsetzte)

Die politischen Maßnahmen - eines ihrer Schlagworte war "ethnic cleansing" - waren freilich sehr clever gewählt. Man kann sie so beschreiben, daß man im Namen von "Gerechtigkeit", im vorgeblichen Kampf gegen ein bestimmtes Übel, immer einen Vorteil zuungunsten eines kleinen, meist wenig oder gar nicht bewußten Nachteils verkaufte (oft genug buchstäblich verkaufte, gegen Geld), der aber weit fundamentalere Folgen hatte, als die Menschen selbst glauben wollten weil nicht erkannten. Man hat also die Menschen ganz gezielt getäuscht, und allmählich begreifen es viele, meist freilich nur aus Erleben, nur ganz selten aus wirklicher Kenntnis der Zusammenhänge. Sie erleben, daß sie nicht mehr wissen, wer sie sind (weil andere das besser wissen), und nirgendwo mehr Halt bekommen, obwohl sie fühlen, daß "da etwas nicht stimmt". Sie fühlen, daß sie verdrängt werden, ohne zu wissen warum.

Sehr gezielt hat man eben das zerstört, was überhaupt erst (natürliche, gesunde) Identität (die also nicht ständig sich selbst suchen muß, etwa indem sie sich ständig ihrer selbst vergewissern möchte, also Narzißmus, oder durch überzogene äußere Merkmale - man denke nur an piercing oder tattooing, früher Merkmale genau der Identitäts- weil Ortslosen - oder die Krückenfunktion der social media, etc. etc.) zu schaffen vermag: Tradition.

Erst wo natürliche, gewachsene (und das hat mit "Eingeborenheit" zu tun) intakt sind, integer, selbständig, sich aus der Geschichte und vorgefundenen, starken, durch soziale Sanktionen auch geschützten sozialen Ordnungen selbst begründend sind, ist Identität kein Problem. Eingebettetheit in sozial intakte, stark familienbezogene (denn der Mensch beginnt IMMER bei der Einheit mit der Mutter, und ihrem Verhältnis zum Vater, dem Prinzip der Vernunft in Freiheit, und von dort aus bauen sich sämtliche weitern Umfelder auf), aus menschlicher Gemeinsamkeit und Gemeinschaft solidarische Umfelder, die vor allem von einer gemeinsamen Religion getragen werden, der Wurzel jedes (!) sozialen und politischen Verhaltens.

Deshalb war diese Politik von Anfang an vor allem gegen den Katholizismus ausgerichtet, und sie ist es heute so aggressiv wie noch nie. Er war der Hauptfeind im Kampf gegen die Freiheit und Selbständigkeit des Einzelnen, am Weg vom Individuum zum Konsumenten und zum Staatsinstrument, zum Rädchen in der Maschine Staat, Wirtschaft und auf Geld und Konsum reduziertem Wohlstand, wo der Einzelne direkt und in allem abhängig ist.*

Es waren gerade die ethnisch-katholischen Bevölkerungsgruppen, die große Integrität (samt ihrer Affinität für ihre Herkunftsländer in Europa - Italiener, Polen, Deutsche, aber auch Polen, Iren und Schotten waren aufgrund ihrer Katholizität "politisch unzuverlässig") und Selbständigkeit mit harter Arbeit und hohem sozialen Zusammenhalt bei weit überdurchschnittlicher Fertilitätsrate (katholische Familien hatten immer viele Kinder) verband, die sie für die beiden anderen großen ethnisch-religiösen Gruppen, dem Protestantismus und dem Judentum, zur Bedrohung machten. Amerika war auf dem Weg zu einem katholischen Land, zu einer katholischen Kultur. Dieser Bedrohung wurde ein Konzept des Universalismus mit einer neuen Definition von "Freiheit" (als Entbindung vom Sein) entgegengesetzt, das mit einer ausgefeilten Strategie der Verführung bei gleichzeitiger Schwächung der Kirche zum Erfolg kam.

Der Staat hat sich nun an die Stelle Gottes gesetzt. Jeder Sub-Gesellschaft, bis hinein in die Familie, wurde seither (oft auf ganz perfide, propagandistisch perverse Art) nach und nach die Kraft zur Selbstregulierung und -bestimmung genommen, vor allem indem man ihre Integrität verleumdete. So wurden sämtliche natürlichen Adhäsionskräfte aufgelöst, die Menschen "wollen" den Staat als Absolutum, sie "wollen" das, was sie aber um sich selbst bringt. Und das wird heute schon ab den Tagesstätten für Kleinstkinder verbreitet, wo mit pädagosch dem Mißbrauch gleichzusetzenden Methoden eine neue, universalistisch-wurzellose Wertelehre vermittelt wird.

Aber genau so, wie die in Vereinzelungen aufgelösten Menschenansammlungen, die wir heute vorfinden, sich zurecht als schwach (weil ohne Identität) fühlen, genau so empfinden diese Geschwächten soziale Gruppen mit stärkerer Identität (aus geschlosseneren religiösen und familiären Gruppen) als Bedrohung. Sie sind es. Sie sind den Geschwächten tatsächlich überlegen.



Morgen Teil 2) Wer mit dem Menschen rechnet, 
hat nicht mit dem Menschen gerechnet





*130517*

Der Samstag-Nachmittag-Film

An Entzückendheit und Esprit kaum noch zu überbieten, man könnte Purzelbäume vor Vergnügen über die Freiheit dieses Spiels schlagen, ist Curt Goetz' erster Spielfim (1938) "Napoleon ist an allem schuld". Natürlich mit der unvergeßlichen Valerie von Mertens. Endlich überhaupt wieder, und dazu noch kostenlos, auf Youtube zu sehen.








Bemerkung: Warum Samstag-Nachmittag-Film? Es waren die mittleren 1970er Jahre, erstmals gab es in der Familie des VdZ einen Fernseher, und bald auch ein Wohnzimmer, denn die ältereen Geschwister waren nach und nach "aus dem Haus" gegangen, hatten also eigene Familien gegründet. Am Samstag wurde geputzt. Die Mutter mit den Schwestern stellten alles auf den Kopf, vor allem natürlich die Küche. Stühle wurden auf die Tischplatte gestellt, Sauberkeit bis ins Detail war der Mutter in die Wiege geschrieben worden, und im Backofen wurden die Kuchen als Vorbereitung für den sonntäglichen Familiennachmittag gebacken, denn über viele Jahre trafen sich auch die, die schon "draußen" waren, mit ihrem Familien zu Kaffee und Kuchen bei der Mutter. Diese Institution verlor sich erst Ende der 1980er Jahre, als sich so vieles dann auch geändert hatte, auch in der Familie. 

Während dieser Vorbereitungen bzw. dem Aufräumen zum Ende der Woche saß der VdZ im Wohnzimmer, und dort wurde jeden Samstag ein "alter" Spielfim gezeigt. So lernte er schon als Kind, als Jugendlicher praktisch das gesamte Spektrum des deutschen und österreichischen Vor- wie Nachkriegsfilms kennen. Eingebettet in eine Atmosphäre eines wirklichen Familienlebens, die ihm beim Anschauen dieser Filme noch heute aufsteht. Mit ihren Gerüchen, ihren Eigenheiten, ihrer Ordnung. Nebnen dem Sonntag und der Kinderleiste am Mittwoch war dies damals der einzige Nachmittag, an dem das nationale Fernsehen (und mehr gab es nicht) Programm ausstrahlte. Das sich sonst auf die Abendstunden bis etwa Mitternacht beschränkte. Und auf die Vormittage, wo man gegen Mittag noch einmal den Hauptfilm des vergangenen Abends wiederholte, was man "Nachtarbeiter-Schichtprogramm" nannte.

In Erinnerung daran wird der VdZ eine Zeit lang mal diese Tradition wieder aufnehmen. Und dabei versuchen nur solche Filme zu bringen, die er für "gut" hält. Denn nicht alles war auch damals qualitativ gut. Darunter Filme, die ihn geprägt haben, oder denen er meint etwas zu verdanken.




*020517*

Freitag, 26. Mai 2017

Da ist er, der Beweis

Natürlich hat der Papst völlig recht - die Flüchtlingslager sind pure Konzentrationslager. Den Beweis liefert ein "Flüchtling" (mit hörbar afrikanischem Akzent), der es auf einem Handyvideo sogar beweist. Er zeigt, in welch unmenschlichem Dreck in der Küche die "Flüchtlinge" leben müssen. Keine Putzfrau kümmert sich darum. Dabei ist morgen der 1. Mai, und auch die Müllabfuhr kommt auf keinen Fall früher als am folgenden Dienstag. Bitte, was man sich da für Krankheiten holen kann! Ein wirklich unmenschliches Leben, das diese Zuwanderer hierzulande zu führen haben.

Herrschaften: DER MANN MEINT DAS ERNST.









*030517*

Seltsames Christusbild

Dieses Bild versandte der Papst heuer als Ostergrüße an die Angestellten des Vatikan. Eine Graphik des argentinischen Malers Victor Delhez, den der Papst recht zu schätzen scheint. Muß ein sportiver Sprinter gewesen sein, der auferstandene Jesus Christus, mit deutlich revolutionären Zügen, oder nicht?

Nur - ist dies zufällig? Oder zeigt es nicht etwas an? Der VdZ stieß im Zuge weiterer Recherchen auf eine Reihe von Bildern. Sie wurden präsentiert um die Furchtbarkeit der Häßlichkeit zu zeigen, der angeblich dieser Papst anhängt, der diesen Maler der Häßlichkeit so bevorzugt.

Nur - wie kann es sein, daß man Häßlichkeit ALS Häßlichkeit erkennt, ohne die ... Schönheit zu kennen? Ist gute Kunst wirklich immer nur die Harmonie einer Fuge? Mitnichten! Ihr kathartischer Wert kann über die Häßlichkeit der Zeit, in die der Künstler geboren wurde, nicht hinwegschreiten, das ist ein fataler Irrtum Gutmeinender, die aber die kathartische Wirkung der Kunst verkennen, und deshalb auch die Kunst selbst marginalisieren und ihrer Aufgabe berauben wollen. Häßliche Zeiten brauchen aberr auch Kunst, die diese Häßlichkeit erkennt, und sie ALS Häßlichkeit darzustellen ist bereits wieder ein Akt der Schönheit!

Es gibt sie also, die "schöne Häßlichkeit", die aber scharf von der "faszinierenden Häßlichkeit" zu unterscheiden ist, die die Häßlichkeit als gangbaren Weg auffassen will und die Zerstörung wegläßt oder gar romantisiert oder sentimentalisiert.

Aber damit haben wir die Bilder von Delhez noch nicht ausreichend erfaßt. In dieser Serie, die der VdZ vorfand und die er in den nächsten Tagen besprechen wird, zeigt sich etwas ganz anderes. Etwas, das man durchaus als Schlüssel zum Verständnis von Delhez, dieser Zeit, aber auch des Bergoglio-Papstes auffassen kann. Denn hier zeigt sich einiges, und auch Irrtümliches. Der Leser möge dem VdZ in seinem Versuch folgen, das darzustellen, was ihm beim Betrachten dieser Bilder auffiel.

Denn der wahre Knackpunkt um Irrtum und Wahrheit liegt nicht in der "Ästhetik" dieser Bilder. Er liegt in dem, was sie aussagen, wo sich wahre Analyse mit falschen Rückschlüssen paart. Die aus dem Erlöser der Welt einen aufbegehrenden, sportiven Mann machen, wie er jedem kommunistisch-revolutionären Plakat entnommen sein könnte. Diese kommunistische Ästhetik also ist keineswegs zufällig. Das soll in den kommenden Tagen gezeigt werden.

Ohne auf einen weiteren Punkt weiter einzugehen, der in der Diskussion um Kunst meist völlig vernachlässig und vergessen wird. Denn es gibt zwei Momente in der Kunst - die der Künstlers und seiner Pflicht zum Selbstzeugnis als Zeugnis für die Welt, und die des Verbreitens der Kunst. Der Künstler hat nur die Pflicht zur Wahrhaftigkeit in seiner Wahrnehmung und Darstellung, und nur wenn er dieser treu ist reift und wächst sein Künstlertum und der Rang seiner Werke. Der Aussteller, der Darbieter, ja der Auftraggeber (denn Kunst braucht Auftrag) aber hat die Frage zu beantworten, wo und in welcher Situation welche Werke zu präsentieren und damit wirksam zu machen sind.


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*020517*

Donnerstag, 25. Mai 2017

Klima ist nur der Vorwand

Und Sie glauben immer noch, daß es den "Klimabefürchtern" in Wahrheit ums "Klima" geht? Darf man lachen? Genau das, was hier im Querschnitt der US-Klimamarschierer auftaucht, ist die Wahrheit hinter dem Klimawahn. "Klima" ist ein Vehikel, nein, eine Brechstange für eine Revolution, soll dieser nur den moralischen Mantel aboluter Legitimität umhängen. So, wie Herrscherhäuser nach Vorfahren bei den Göttern suchen, um ihre Machansprüche abzusichern.










*030517*

Amerika


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*280417*

Mittwoch, 24. Mai 2017

Kunst heißt nicht Verbreitungsautomatik

Eine Ausstellung von Jack Sturges, der jahrelang Familien auf Nacktstränden "verfolgt" hatte, wurde in Moskau wegen des Vorwurfs der Kinderpornographie verboten. Mein Gott! In allen sonstigen Weltstädten war sie doch erlaubt worden?


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Sturges regte sich also auf. Es sei doch freiheitsbeschränkend für die Kunst? Nein, bester Jock Sturges, das ist es nicht. Kunst, Photographie (die wesentlich sowieso nur vom Interpretationshorizont lebt, also der bildenden Kunst gar nicht zuzurechen ist) ist das Eine, das dies oder das als Moment des Menschen darstellen möchte. Das mag für sich auch wertvoll, gut, künstlerisch von Relevanz sein.  Natürlich zeigt sich etwa in obigem Bild die eine ewige Erotik der Frau, die schon im Kinde angelegt ist. (Man kann n ur hoffen, daß Sturges das auch so sah, sonst wäre es nur zufälliges Produkt eines Voyeurs mit automatischer Kamera, der nachher "irgendetwas" in seinen  Zufallsprodukten suchte, was wir hier aber nicht annehmen wollen.) 

Die Bewegungsbilder von jüngsten Mädchen sind also ganz gewiß Homologien ()also "dieselbe Melodie" in ganz andren Umfeldern, aus ganz anderen Bestandteilen, Tönen) zum Wesen der Frau selbst. Gut getroffen, Herr Sturges! Sie erklären damit viel über das Wesen der Pädophilie, die nach genau diesen Grundschemata sucht, ohne die Persönlichkeitsreife zu besitzehn, sie richtig einzuordnen. Das mag sogar noch als Aussage und Symptomatik der Gegenwart durchgehen, wenn man eine Ausstellung so ordnet.

Aber es ist immer noch einer Gesellschaft in ihren Institutionen (und anders gibt es gar keine Gesellschaft, anders bleibt alles nur eine Anhäufung von beziehungslosen Individuen) zu überlassen, ob sie meint, daß eine künstlerische Darstellung für sie von Relevanz ist. 

Bild russiatoday
Ob sie also möchte, daß dies oder das an menschlichem Potential - das heißt: an Archtetypen, an Beziehungsschemata - auch wirksam werden soll. Und das Wirkmoment Ihrer Photographien wurde in Moskau (von einer Mutter von acht Kindern, das so nebenbei,. sie wurde als Beauftragte mit diesen Agenden bestellt) als nicht notwendig und das heißt: nicht erwünscht, klassifiziert.

Das ist genau das, was ein Staat zu tun hat.

Photographieren Sie, werter Jock Sturges, was sie wollen, ja Sie seien extra dazu aufgefordert. Aber es ist nicht Ihre Angelegenheit, sich um die Verbreitung zu kümmern. Oder über diese gottsverdammigmaligen, lächerlichen und abscheulichen linken Medienmechanismen den Zwang zu beorderen, Ihren Interpretationshorizont für gut zu heißen.






*030517*

Ein bißchen was von Ironie

Der Marsch der Protestbewegung gegen Trump und für die bedrohliche Klimaerwärmung in Colorado, der für 29. April angesetzt war, mußte wegen heftigen Schneefalls und äußerst unwirtlichen Bedingungen verschoben werden. Die Sache wird allmählich tragisch, ja bemitleidenswert wie die Trotzhaltung eines fünfjährigen Kindes, denn die Welt wird und wird nicht wärmer.



Photo gesehen auf Matt Damsay - Twitter





*020517*

Dienstag, 23. Mai 2017

Das Genie, das keines war (2)


Teil 2) Wer einen Kosmos hervorbringt ist auch der Einzige, der ihn ganz versteht



Einstein schuf einen Kosmos, den nur er beherrschen konnte weil er ihn erfunden hatte. Und setzte ihn umso leichter durch, weil das Bestreben, über diese Sonderwelt auch die geistige, wissenschaftliche Welt zu beherrschen, durchaus im Interesse anderer lag, die damit leichter ihre politischen und geopolitischen Ziele verwirklichen konnten - im Kampf gegen den logos.

Wie in so vielen anderen naturwissenschaftlichen Gebieten, ist seit Einstein die Kosmologie eine Ansammlung von "black boxes" geworden, die Dutzende neue "Unbekannte" einführen mußte, weil sonst nichts mehr aufgeht, wie es etwa der deutsche Physiker Alexander Unzicker auch in diesen Tagen als Rufer in der Wüste darzulegen versucht. Es ist nicht neu, aber es war noch nie eine gute Idee, Theorien, die in der Praxis nicht aufgehen, mit unerklärbaren Postulaten zurechtzubiegen. Aber das ist seit vielen Jahrzehnten Alltag der Physik geworden.

So ist die ernsthafte Kritik an Einsteins Theorien heute viel zu wenig bekannt und wird überhaupt nicht mehr rezipiert. Oder weiß jemand, daß sich praktisch die gesamte Phyikerelite der damaligen Zeit aus objektiven, wissenschaflichen Gründen gegen seine Theorien wandte? Weiß heute noch jemand, daß sich - übrigens in Innsbruck herausgegeben und in einer Neuauflage wieder erhältlich - "100 Autoren gegen Einstein" wandten, die zum Teil völlig richtig die fatalen Folgen seiner Thesen vorhersahen? Weil sie zu dumm waren? Zu nazistisch? Zu verbohrt? Zu deutsch, wie der Film "Genius Einstein" behauptet?

Einstein wollte aus sehr persönlichen Gründen, den Gründen eines Gescheiterten, die Deutungshoheit an sich reißen. Aber das ist ihm auf normalen Wissenschaftswege nicht gelungen. Also mußte er eine Revolution inszenieren, in der nur er als gültiger Welterklärer überblieb. In Wahrheit war er im sachlich richtigen Kern seiner Schriften Plagiator, Dieb, und zudem privat ein höchst fragwürdiger Charakter, und ganz offen Kommunist. Daß er abgelehnt wurde hat mit Antisemitismus nicht das Geringste zu tun! Es war wissenschaftlich sachlich begründet und man hat mit Recht - die Gegenwart beweist es - eine Zerstörung der geistigen Grundlagen der Physik befürchtet, denn Einstein schuf ein kosmologisches Modell, das alles in Relativität zerlegte. Damit schlug er der gesamten Konkurrenz ihre Grundlagen aus der Hand. Und es hatte ganz weitreichende Wirkungen auf sämtliche übrigen Anschauungsweisen, auch und vor allem auf die Moralvorstellungen. Auch Einsteins Physik war also ein Nachläufer der Philosophien, vor allem aber des Wirtschaftslebens (Kapitalismus) des 19. Jhds.: Wahr und gut ist, was sich faktisch durchsetzt! Wahrheit ist, was sich im Spiel der Relationen mechanistisch "ergibt".

Und Wissenschaft ist, was dem einfachen Hausverstand unverständlich bleibt. Der VdZ  hat in den 1970er Jahren hautnah erlebt, wie plötzlich medial verstärkt "Wissenschaft" den Alltag und das alltägliche Denken der Menschen bestimmte. Der Witz bei der Sache - die sich bis heute, bis ins Internetzeitalter und der angeblichen Totalinformiertheit fortsetzt - ist, daß im gleichen Atemzug der Satz aufzusteigen begann, in dem die Menschen akzeptieren, daß "Wissenschaft für mich unverständlich sein muß", man also nur "an sie glauben" muß. Sie wird es schon richten.

In dem Film "Genius Einstein" wird zum heute gottähnlichen Image Einsteins noch einmal kräftig nachgelegt, und ein weiterer Baustein geliefert, der den "jüdischen Mythos" stärken und neu aufpolieren soll. Sodaß das "auserwählte Volk" (das es ja auf eine Art tatsächlich ist, daran soll hier nicht gerüttelt werden, darüber ein andermal noch mehr) zu einer Art "Überklasse der Menschheit" hochstilisiert werden soll. 

Ein Wort zur Quelle dieses Videos: Bei aller sachlicher Richtigkeit kann das Konzept "Weiße" nicht vertreten werden, und der VdZ distanziert sich auch von dieser Sichtweise. Nicht, um doch den nötigen Kotau zu machen, sondern um Verwirrung zu vermeiden. Es gibt Völker, es gibt spezifische Völker, aber die Grenze zwischen "Weiße" und "andere" zu ziehen ist universalistische Ideologie, die das Denken erblinden läßt. Stimmig daran ist zwar das Archetyp des "Eigenen", und das ist heute tatsächlich durch rationalistischen Universalismus gefährdet, der sehr wohl klare Absichten der Schwächung der Identität der "Mehrheiten" verwirklicht, aber dieses Eigene ist eben immer ortsgebunden, nicht absolut, und schwebt nicht als generelle Klassifizierung der Menschheit über allem. 

Die wahre Gegenbewegung gegen die relativistische Zersetzung des Denkens der Gegenwart ist nicht protestantischer Moralismus und Ideologisierung, sondern katholische Weite und die Rückkehr zu einer Philosophie des Realismus. Nationalismen, die geistige Dinge und ontologischen Vorrang unzulässig verdinglichen, können bestenfalls kurzfristige Reaktionen sein, ein Zwischenstadium, Symptom, meinetwegen, aber sie sind nicht das Konzept, das auch einen Weg durch Einsteinsche Mystizismen finden läßt, um die Wissenschaft wieder auf ihre Füße zu stellen. Der kann nur von der Grundlage gesunder Metaphysik her, die auch eine relevante Naturphilosophie tragen kann, als jene Urteilsgrundlage, auf der Naturwissenschaft wieder zu relevanten Ergebnissen kommen kann.










*030517*

Womit wir es also zu tun haben



Photo gesehen auf Paul Joseph Watson - Prison Planet





*020517*

Montag, 22. Mai 2017

Das Genie, das keines war (1)

Ein gerade fertiggestellter Film wird einen Mythos neu hochspielen, ihn auch für die heutigen Generationen stilisieren und in Beton gießen, und das geht umso leichter, als jede lebende Erinnerung an ihn mittlerweile verloschen ist - es geht in "Genius Einstein" nämlich nur um die Festigung des Mythos Einstein. Als Mann, der die gesamte Wissenschaft aus den Angeln hob. Als Außenseiter, als Einzelgänger, der gescheiter, klüger, besser weil vor allem genialer als alle anderen war. Und vor allem auf der richtigen Seite stand, weil er das böse böse deutsche Reich mit seinen tumben konservativen Wissenschaftern düpierte.

Nichts entspricht davon der Wahrheit, wird in dem unten angefügten kommentarhaften Video dargelegt. Weder war Einstein das Genie, ja gar der Prototyp des Genies, als der er heute gehandelt wird, noch der große Wissenschaftler oder gar Erneuerer, der die Physik auf völlig neue Beine stellte, sonst wäre sie in der Steinzeit gelandet. Wobei: Ja, auf neue Beine hat er sie gestellt, das ist richtig. Aber ob es gut so war ist eine ganz andere Frage. Und vor allem, ob es der Genialität seiner Physik zuzuschreiben ist, sondern ganz anderen Mechanismen der damaligen (und gegenwärtigen) Zeit.

Sämtliche seiner Ideen waren aber bereits von anderen Wissenschaftlern (Tesla, Hertz, Poincaré, Lorentz, Hilbert, Heisenberg, Schrödinger, etc. etc.) als Theorien und wichtige Bausteine für Theorien formuliert worden. Insofern ist auch nicht schlechthin "alles falsch", was Einstein erklärte. Von dem er vor allem aber nicht zögerte, es zu einer "neuen" weil von ihm erfundenen Gesamtkosmologie zusammenzuschustern.

Einstein wird deshalb von vielen der damaligen Koriphäen (und vielen weiteren, das wird heute völlig unterschlagen) vor allem als geschickter PR-Manager in eigener Sache gesehen. Dessen Physik unter seinen Kollegen auf wenig Gegenliebe stieß. Seine Findungen, auf die er aufbaut, lassen sich nämlich auch ganz anders interpretieren, uns die Frage muß erlaubt sein, ob das nicht fruchtbringender wäre. Z. B. wäre die Annahme einer variablen Lichtgeschwindigkeit (siehe Alexander Unzicker auf seinem Blog) viel geeigneter, um viele Beobachtungsphänomene zu beschreiben. Und zwar wird heute allerorten ständig erzählt, daß Einsteins Theorien "bewiesen" seien. Aber das Seltsame ist, daß sie mit so manchen Beobachtungen im Kosmos nicht übereinstimmen. Der Kosmos verhält sich vielfach sehr anders, als Einsteins Postulate es vorhersagen, widerspricht ihnen, und das kann man mit den neuen technischen Möglichkeiten der Gegenwart auch beobachten.

Doch wagt niemand, die physikalischen Grundthesen deshalb in Frage zu stellen. Einsteins Aussagen gelten heute als Dogmen. Und das ist deshalb so gefährlich, weil sich auch, ja gerade unter Wissenschaftlern massive gruppendynamisch-psychosoziale Phänomene zeigen. (Was freilich nichts Neues ist, die Geschichte der Wisssenschaft ist eine Geschichte der Massenpsychosen!) Wer wagt schon, bei einem Vortrag aufzustehen und zu sagen, daß er das Vorgestellte ohne Sinn findet? Überhaupt, wer heute Einstein anzweifelt wird als geistig Zurückgebliebener bezeichnet. Aber - wer versteht seine Thesen? Wird hier nicht wie so oft damit argumentiert, daß sie eben so hoch stehen, daß sie der Vernunft verschlossen bleiben müssen? Wird aber nicht gerade damit eine gottähnliche Anforderung postuliert, wie sie aus psychologischen Phänomenen - Anerkennungsdrang, Narzißmus - bestens bekannt sind? Ist nicht die Größe einer Theorie auch darin erkennbar, daß sie "einfach" ist?

Wen faßt ein Wiedererkennenseffekt in der Realität an, wenn er angebliche Erklärungen hört (man denke nur an die üblichen "Erklärungen" mit denen Einsteins "Relativität" "erklärt" wird), die einfach nichts erklären, mit denen man nicht weiß was man damit anfangen sollte? Und wer wagt es zu sagen? Einsteins Masse-Energie-Äquivalenz hat zuvor ja längst Lorentz gefunden! Manche behaupten deshalb (auch das Video tut es), daß Einstein die Lorentzsche Transformation einfach gestohlen habe und sie nicht schnell genug als seine Idee veröffentlichen konnte. Er hatte die natürliche Scheu nicht, kannte die berechtigten Skrupel eines wirklichen Wissenschaftlers nicht, der immer in der Vorsicht lebt, was er da denkt könnte falsch sein, ist aber in jedem Fall ungenügend.

Einstein bewegte ganz gewiß auch ein tiefer Haß auf Deutschland als das Land, in dem er gescheitert war. Sodaß er sich sogar zu Äußerungen hinreißen ließ, in denen er seinem Wunsch Ausdruck verlieh, daß nach dem 2. Weltkrieg so wenig Deutsche wie möglich noch leben mögen, denn dieses Volk sei seiner Natur nach rassistisch, bösartig und unfähig zur Demokratie. Oh ja, indem man sich zeitgemäße, gewünschte Moralmäntel umhängt wird jede Sachlichkeit rasch vergeben und vergessen weil zur in einer Person mystisch konzentrierten Wahrheit verklärt, wie erleben es ja heute ganz besonders. Man muß nur sagen "Ich will doch die Welt retten!", und schon kann man jeden Unsinn verbreiten.

Genau so wenig entspricht es der Wahrheit, daß die europäische (und speziell die deutsche) Wissenschaft ohne Einstein quasi blind geblieben wäre. Sodaß manche behaupten, wir bewegten uns in der Steinzeit ohne Einstein. Das entbehrt jeder Grundlage, das Gegenteil wäre sogar viel wahrscheinlicher. man staunt heute, wenn man wissenschaftlichen Publikationen des Deutschland der 1920er nachgeht und feststellt, daß dort so großartige Ideen zuhauf liegen - die völlig verdrängt, vergessen oder unterdrückt wurden.  Entsprechend dicht war der Regen an Nobelpreisen, der damals über Deutschland niederging. Und damals war der Nobelpreis noch kein ideologisches Instrument.

Die Höhe der Wissenschaft in den ersten beiden drei Jahrzehnten in Europa und ganz besonders in Deutschland leuchtet bis heute wie ein Mount Everest. Und manche sind gar der Meinung, daß es seither nur noch bergab ging. Besonders, weil die Katastrophe von 1945 auch die deutsche Wissenschaft so in Verruf brachte, daß von ihr nur das blieb, was von den Alliierten Siegern "nutzbar" gemacht werden konnte, was diese halt gerade noch begriffen weil verwerten konnten. Doch lagert sich seither wie eine Endmoräne Müll über das wissenschaftliche Denken der Welt, vor allem aber Europas, müßte man sagen. Bis wir uns heute in einer Situation befinden, in der zwar Milliarden und Abermilliarden in "Wissenschaft" gesteckt werden, doch das Ergebnis immer lächerlicher und irrelevanter wird.

Auch der VdZ kennt eine Menge Fachliteratur und Fachmeinungen, die davon sprechen und es auch belegend argumentieren, daß Einstein an sich weder etwas Neues entdeckt, sondern vielmehr eine gewaltige Blase "mystizistischen Unsinns" um die Physik genebelt habe, in der der Mythos des "Undurchdringlich tiefen Geheimnisses", das er angeblich entdeckt habe, durch tatsächliche Unverständlichkeit und Verwirrtheit seine eigentliche Ausprägung erhielt. Heutige Generationen sind bereits viel zu sehr auf diese Götzenverehrung eingeschworen um sich überhaupt noch ernsthaft mit seinen Theorien auseinanderzusetzen, die, wie gesagt, wo sie stimmen durch andere entdeckt wurden, und wo sie nicht stimmen eben mystizifiziertes, aber unverständliches Geschwafel sind. Damit wird kaum noch bemerkt, daß sich die Wissenschaften ihres kostbarsten Gutes begeben haben - dem, was man als "gesunden Menschenverstand" bezeichnet.



 Morgen Teil 2) Wer einen Kosmos hervorbringt ist auch der Einzige, der ihn ganz versteht





*030517*

Mann

Die Sachzentriertheit (2)


Gesehen auf everyday_i_show




*280417*

Sonntag, 21. Mai 2017

Babettes Fest

Das Wesen von Kultur ist die Sichtbarmachung des Ewigen im Irdischen. Deshalb ist der Geburtsort des Ewigem im Heute die Hingabe an das, was man zu tun hat. An seinem Ort, egal wo und wie der sein mag. Dies zu erfüllen dient jedes menschliche Talent, es ist die Verfügbarkeit für das Leuchten im Hiesigen, das alles Dingliche durchdringt, erhebt, und es im alle Ebenen - bis in den Geist - umfänglichen Guten dem Seinsgefüge dienlich (und bekömmlich, möchte man bei diesem Film sagen) und dem diesem Begegnenden selbst förderlich macht, es stärkt.

Aber das Ewige möchte eben an einem Ort geboren und in die Welt geborgen werden, ja es hat sich daran gekettet. Es sucht nicht die Funktion eines Könnens. Ortloses Können wird leeres schematisches moralistisches Verhalten.

Schauen Sie selbst, geneigter Leser.







*010517*

Großzügig leben, aber scharf denken

Letztendlich ist das Ziel der Heiligkeit (und der Kirche als Gemeinschaft der Heiligen, wobei es besonders die streitbare Kirche betrifft, also "unsere" rein irdische Kirche, solange wir dieses Leben leben) ein Leben in der Vorsehung Gottes. Ein vollkommenes Leben vollkommen darin geborgen. Der große Fehler wäre aber nun daraus abzuleiten, daß ein solcher Zustand tatsächlich und dauerhaft erreichbar und praktisch als "Utopie", als Idealzustand verwirklichbar wäre! Das ist er nicht. 

Denn jeder fällt täglich sieben mal siebzig mal, und er wird es weiter tun, selbst wenn er auf das schmale Tor zum Himmelreich immer wieder anvisiert hat und am besten Weg dazu scheint. Deshalb haben wir aber Beichte und ständige Gewissensprüfung, in der selbst eine Heilige wie Theresia von Avila täglich beichten ging, um sich immer wieder neu auszurichten.

Aber sind von der Erbsünde geschlagen, umgeben von Lebensbedingungen die schief laufen, immer und pausenlos, geprägt von Schwächen und falschen Lebensgewohnheiten. Wir KÖNNEN das nicht aus eigener Kraft. Wir können es nicht, solange wir leben. Und weil ein Leben zur Heiligkeit hin bedeutet, sich in die Welt der konkreten Aufgaben und Beziehungen zu transzendieren, also in diese Welt der Beziehungen hinein zu sterben, sich ganz an sie hinzugeben, werden wir wieder und wieder fallen. Denn diesen Zustand "in Gott" können wir nicht konservieren. Auch wenn es "sprituelle Richtungen" gibt, die genau das anstreben - sie sind verfehlt, und wenn sie noch so viele Frömmigkeitsformen pflegen und suchen. 

Das ist ja das Übel mit allen diesen Sekten und puritanisch-protestantischen Sekten und "Religiönchen". Sie enden zwangsläufig im Fanatismus, weil sie genau das glauben: Ein Leben leben, Lebensbedingugnen schaffen zu können, die ganz exakt und permanent dem Willen Gottes - der Vorsehung also - entsprechen. DAS GEHT NICHT. Denn dann würde das, was uns heiligt, das konkrete Leben also, ausgeschaltet. Woran also wollen wir uns noch heiligen?

Deshalb heißt Katholizität immer auch REALISMUS. Gewogener, gelassener Realismus. Der immer Milde und sogar ein gewisses Augenzwinkern parat hält, wenn wir uns und unser "gutes Leben" betrachten. Humor ist dem Katholizismus also in die Wiege gelegt, ohne ihn geht gar nichts. Abstand zu sich selbst, eine große Prise des "sich nicht so ernst Nehmens" praktisch unerläßlich. 

Und schon deshalb ist es unabdingbar im Katholischen, die Schwächen und Fehler der anderen zu vergeben (was bei weitem nicht heißt, daß man sie einfach "tolerieren", absegnen, hinnehmen muß, im Gegenteil, meist ist das Gegenteil notwendig, gerade dort, wo Verantwortung für andere beginnt. Aber man muß zwischen einer Tat, ihren Folgen, und dem Täter unterscheiden. Denn das Wesen des Menschen ist Kultur. Niemand lebt nur für sich, jeder lebt für andere, und Kultur ist die Prägung entweder zur Heiligkeit, oder zum Verderben. Tertium non datur! Unsere Aufgabe ist also die Kultur, zum überwiegenden Teil, nicht das Verdammensurteil über den anderen, und seine Freiheit muß Gebot sein, weil nur in der Freiheit Vorsehung Gottes möglich ist. Unser Aufgabe ist aber genau deshalb der Realismus, uns und unsere Lieben vor dem recht wahrscheinlichen Falschen auch zu bewahren, zu schützen, uns dagegen zu wehren, und aus FALSCH nicht RICHTIG, aus Lüge nicht Wahrheit, und vor allem eine falsche Tat nicht WEITERWIRKEND zu machen. Wir alle haben deshalb eine Sisyphos-Aufgabe.)

Das Leben in der Vorsehung Gottes ist unsere Sehnsucht, es muß das sein, was wie wieder und wieder und täglich und stündlich neu anstreben. Was wir an Heiligkeit erringen können ist also praktisch identisch mit dem Maß, in dem wir streben, in dem wir uns voraus sind und sein wollen. Es ist aber auch identisch mit dem Maß in dem wir wissen, daß wir es zeitlebens NIEMALS erreichen. Ja, aus diesem Wissen heraus entsteht sogar eine Grundbedingung des Heiligen: Die Erkenntnis, daß wir in jedem Fall auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes angewiesen sein werden. Im Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe, den drei göttlichen Tugenden als göttliches Geschenk.

Wie heißt es so schön? Der Protestant lebt scharf, denkt aber recht großzügig, weil es ihm darauf nicht ankommt. Der Katholik hingegen denkt scharf, weil es auf die Wahrheit als Lieferweg der Gnade ankommt, lebt und vergibt aber großzügig, weil auch ihm vergeben wird, wenn er seine Vergehen scharf genug erkennt.






*010517*

Samstag, 20. Mai 2017

Trump hat gar nicht gelogen

Warum aber haben die vielen Millionen Evangelikalen (Protestanten) mehrheitlich Donald Trump gewählt? Dazu muß  man erst einmal verstehen, daß der Protestantismus (und noch mehr in seinen Derivaten, den Puritanern, den Quäkern, den Calvinisten) im Grunde "Judaisierer" sind. Darum die ständige Revelation von "Erlösern", die Sucht nach von Gott gesandten Propheten, darüber ein andermal noch mehr, sofern es nicht längst hier Thema war. Aber die Hysterie der Protestantenverdoofung ging so weit, Donald Trump als "von Gott gesandten letzten Präsidenten der Apoikalypse/USA" auszurufen. Wie schon oft gesagt - der Amerikaner ist seiner Natur nach tendentiell sehr dumm. (Natürlich, er wäre es mit Hillary Clinton nicht weniger, sogar noch mehr gewesen.)

Diese Rede vom November 2016, die anderen Reden ganz offenbar widerspricht, in denen Trump "No bombing of Syria" als außenpolitische Linie verkündete, zeigt, daß Trump tatsächlich nicht gelogen hat, als er zuletzt Syrien mit Raketen beglückte, oder sofort den Obama-Stillstandspakt mit dem Iran aufkündigte und direkt Israelische Positionen übernahm. Er "übernahm" gar nichts. Trump hat dies längset angekündigt, etwa in dieser Rede vor einem wichtigen amerikanischen Versammlung von Juden. Wo er eine UNBEDINGTE BESTANDSGARANTIE FÜR ISRAEL abgegeben hat. Wo er Israel als den verläßlichsten Alliierten der USA bezeichnet. "Israel will forever exist as a jewisch state!" Jeder, der mit Israel verhandelt, muß wissen, daß er es damit direkt mit den USA zu tun bekommt.







*300417*

Abwehr

Gegen Westizismus


Gesehen auf thisisnthappiness






*280417*

Freitag, 19. Mai 2017

Bildung heute: Mehr Titel für immer mehr Dümmere

Das ist  nur noch der letzte Belege, sozusagen, für das, was sich als These schon lange im Kopfe des VdZ gebildet hatte: Die sogenannte "höhereBildung", die heute angeblich vermittelt wird, und sich in einem rasanten Anstieg der Zertifikaten, namentlich der Hochschulzertifikate ausdrücke, angeblich ausdrückt, ist nicht Beweis der Steigerung der Bildung. Die Bildung der Menschen ist keineswegs gestiegen, gestiegen ist lediglich der Glaube "gebildet zu sein". Gestiegen, und zwar dramatisch gestiegen ist der Anteil der Mensche, die man als "unbelehrbar" und "unbildbar" einstufen müßte. 

William M. Briggs, dieser immer wieder so lesenswerte, dabei immer amüsante amerikanische Statistikprofessor (und nebenbei: stocktrocken scholastisch denkende Katholik, was die Distanz zu sich erklärt, denn ein Katholik nimmt sich nie so ganz ernst, hält sich nie für heilig, während er das Sachliche, das Heilige selbst todernst nimmt),  bringt anhand einfacher Zahlen genau diese Auffassung auf einen Punkt. 

Graphik William M. Briggs
Er vergleicht nämlich die Auswertungen eines Tests, der seit 1974 an graduierten Universitätsabgängern unverändert durchgeführt wird, und der "Wordwin-Test" heißt. Dabei müssen die Probanden in steigendem Schwierigkeitsgrad per multiple choice-Antworten die Bedeutung von 10 Begriffen definieren.  Das Ergebnis ist ernüchternd: In diesen 45 Jahren ist der Anteil derjenigen, die den Test bestehen, dramatisch abgefallen. Und zwar von 50 % auf 15 %.

Briggs weist darauf hin, daß 1974 allerdings erst noch knapp 12 % der Erwachsenen ein College-Degree (also einen akademischen Abschluß) aufwiesen, was in etwa dem aus anderen Erhebungen bekannten 12 % der Bevölkerung mit dem höchsten IQ entspricht, wenngleich es bereits nach den ersten sozialen Bildungsrevolutionen seit 1969 gemessen wurde. Wo schon in dessen ersten Jahren der erste Einbruch in den wirklichen Intelligenzleistungen zu vermerken war. 

Während es heute fast 33 % sind. Das hat seine Bedeutung. Weil davon ausgegangen werden muß, daß der durchschnittliche Lösungsprozentsatz durch in etwas denselben Anteil an (damals zumindest noch) Gebildeten (die bei diesen Tests auch heute ähnlich gut wie 1974 abschnitten) KÜNSTLICH GEHOBEN wird. Denn aus anderen IQ-Test ist bekannt, daß sich die Intelligenzverteilung in den letzten 100 Jahren nicht wirklich verändert hat. 

Was ja die Linken und sonstigen Bekifften regelmäßig in die Klage ausbrechen läßt, daß Intelligenz immer noch - immer noch! - eine Frage des Elternhauses sei, weshalb dieses endlich und noch einmal endlich zu exterminieren sei, weil es ihre biologischen Hervorbringnisse, die man unzeitgemäß "Kinder" nennt, in den Gefängnisschranken ihrer Identität festhält.

Die vergleichende Testauswertung belegt also daß das, was man als "Bildungsoffensive" bezeichnet und die Hebung der Bildung durch die Massenuniversitäten bewirken sollte, in Wahrheit noch desaströser ausgefallen ist.  Das einzige was man bewirkt hat ist, daß es mehr Titelträger gibt, daß aber ein immer größerer Prozentsatz davon aber einen Bildungsstand hat der nicht einmal mehr ansatzweise mit dem von Akademikern von vor 40 oder gar 100 Jahren vergleichbar ist.

Damit ist auch klar, daß nur knapp EINER VON SECHS der heutigen Träger von College-Titeln den Anforderungen von noch vor 40 Jahren entspricht. Während 1940 gerade einmal 5 % der Erwachsenen einen akademischen Abschluß hatten (bei 20 % Abitur, also: High School; heute sind das fast 90 %), und man weiß, daß damals etwa 95 % diesen Test auch erfüllen konnten. Vergleicht man die Zahlen mit den Ergebnissen, die aus weitgehend ähjnlichen Tests seit 1912 vorliegen (mit kaum 6 % Titelträgern), ist das Ergebnis noch ernüchternder.

Das Fazit ist eindeutig: Der Wert eines universitären Abschlußdiploms fällt ins Bodenlose. Nicht die Bildung ist gestiegen, sondern die Zahl derer denen Bildung bescheinigt wird, die nicht einmal annähernd noch mit dem vergleichbar ist, was vor 40 oder 100 Jahren als Bildung galt und Bildung war. Gestiegen ist nur die Zahl der Zeugnisträger, sodaß man eigentlich gleich jeder Geburtsurkunde Bildungszertifikate beilegen könnte, dann wäre das Ziel auch erreicht, es wäre nur wesentlich billiger gekommen.

Speziell, wenn die politischen Ambitionen, die von ideologischen Wahnwürfen und nicht von Wirklichkeit ausgehen, sich weiter durchsetzen und erreichen was sie anstreben - eine weitgehende Durchsetzung des universitären Abschlusses für jedermann - wird er entdültig wertlos sein. Aber dies korrespondiert mit seinem inneren Wert, und der ist, wie sich nicht nur aus Tests sondern in persönlicher Erfahrung ständig erfahren läßt, ganz sicher nicht höher als der bei den früher "Nicht-Gebildeten". Die das unsägliche Pech hatten, halt keinen akademischen Titel zu tragen. Aber im Gegensatz zu heute die hohe Bildung aufwiesen zu wissen, daß sie das auch nicht verdienen.






*130517*

Staat steht und fällt mit dem Patriarchat

Der VdZ ist zwar mit den Aussagen in diesem Video (englisch, aber mit deutschen Untertiteln) nicht einverstanden, die zu erklären versuchen. Aber in der Beschreibung von Phänomenen enthält es eine sehr richtige Zusammenfassung über die Folgen, die die "sexuelle Befreiung" ("sexual liberation") im Zusammenwirken mit Entmännlichung und Feminismus auf unsere Gesellschaften haben. Mit einem Wort: Sie sind die Hauptfaktoren, die den Bestand Europas nicht nur gefährden, sondern es bereits irreparabel beschädigt haben. Die "Befreiung der Frau" ist immer und zu allen Zeiten das sicherste Werkzeug, um eine Gesellschaft aufzulösen. 

Denn Gesellschaften (die es ja nur in ganz konkreten Formen gibt, die aber auch konkrete Formen brauchen, sonst sind sie nicht) werden von Männern gemacht und gehalten. Werden diese ausgeschaltet, wird der Weg nicht für eine "neue, freie, weiblichere" Gesellschaft bereitet, sondern die Zäune niedergerissen die eine stärkere, maskulinere Gesellschaft zur Übernahme der Gesellschaft bislang fernhielten. 

Es ist historisch belegbar, daß mit der "Befreiung der Frau" jeder gesellschaftliche Zusammenhalt zusammenbricht, das Video bezieht sich dabei auch auf die Studie von Unwin "Sex and Culture", die an dieser Stelle bereits vorgestellt wurde (und die leider nur noch in Antiquariaten oder über Nachdruck erhältlich ist). 

Was das Video freilich nicht sagt ist die wahre Ursache eines Zusammenbruchs von Sittlichkeit und Gesellschaft. Und das ist die Umkehrung der Orientierung. In dem Moment, wo sich der Mensch nicht mehr nach dem logos, nach einer Idee, einem Bild (man möge es nicht als Vexierbild und Fetisch ansehen, es ist grundsätzlich eine Beziehungsdynamik die mit einem Ort im Gesellschaftsgeflecht verbunden ist, und nur diese Dynamik ist fest) ausstreckt, sondern auf sich zurückblickt, um daraus "Orientierung" zu erhalten, indem er nur auf seine "Befindlichkeiten" blickt, degeneriert er. Der Mensch ist auf eine Weise also "utopisch" (wie Y Gasset es einmal formuliert), immer in Hinspannung auf ein ihm vorausliegendes Idealbild, oder er ist gar nicht.

Frauen haben hier eine andere Disposition als Männer.* Sie sind prinzipiell in sich und auf sich (weil auf den Mann als Innenbeziehung) bezogen, und brauchen deshalb den Mann, der sie in ein Außen ein- und anbindet - ein Außen kommt nur über den Mann zur Frau, und zwar ganz konkret. Dazu müssen sie sich auf den Mann hin überschreiten, transzendieren, um dafür offen zu werden. (Weibliche Selbstbezogenheit führt also in jedem Fall zu einer Auslöschung einer kohärenten, und erst gar einer allgemein als Gesellschaft definierbaren Außengestalt.) 

Interessanterweise (und das sagt das Video auch) sind sie genau deshalb auf einen gesellschaftlich "starken" Mann ausgerichtet, denn nur durch ihn erhalten sie in ihrer Selbstbezogenheit auch eine starke Außenpräsenz bzw. von dieser her ihre Identität, ihren eigenen Status. Deshalb (auch darüber wurde hier schon viel geschrieben) sind sie selbst wenn sie anderes propagieren in Wahrheit für den starken, den aggressiven Mann höchst affin. 

Was mit Evolution überhaupt nichts zu tun hat, sondern im konstutiven Wesen des Menschseins liegt, der nur in dieser Ergänzung (von Mann und Frau) zu einem Ganzen wird. Gerade im Video wird sichtbar, wie ungeholfen, naiv und eigentlich lächerlich es ist, auch diese Wesensmerkmale auf eine angebliche und nutzenorientiert gedeutete "Evolution" zurückzuführen.**

Wichtig: Es war und ist immer ein Versagen (meist durch Korrumpierung schon im Kindesalter, wenn die vom Mutterleib her hohe Identifizierungsenergie mit der Mutter noch sehr stark ist) der Männer, das diese Entwicklung eingeleitet und schon so weit vorangetrieben hat, daß sie nicht mehr wiederherzustellen ist. Anders als im Video meint der VdZ aber, daß es auch durch Gewalt nicht wiederherstellbar ist. Denn es fehlt den Männern die innere Substanz, die über positivistische Herstellung eines "Sollenszustandes" nicht reparabel ist. Das war ja der Fehler der faschistischen Bewegungen. Freilich, der VdZ meint schon, daß rein realistisch abgeschätzt diese Entwicklung eintreten wird. Nicht gleich, aber in einigen Jahren bzw. Jahrzehnten, als verzweifelter Versuch der jetzt noch sehr jungen Generationen, sich selbst doch noch in eine der Natur entsprechendere Lebensform zu retten, als verzweifelter Ausweg aus dem Unglück, das über uns hereingebrochen ist, als Unfähigkeit ein geglücktes Leben aufzurichten, das sich immer stärker manifestieren wird.








*Besonders tragisch und folgenreich war und ist deshalb, wenn man Frauen die "Macht der Wahl" in die Hand gibt, diese Anspannung zu vermeiden - denn dann werden sie im Normalfall genau das tun. Und somit auch den Nachwuchs in dieses In-sich-Zusammenfallen erziehen, was einer Gesellschaft mittelfristig jede Dynamik und damit ihr Selbstsein - das immer ein "Sein auf etwas zu" (logos) ist - nimmt.

**Daß "Nutzen" eine völlig untaugliche Erklärungsmatrix ist, setzt sich längst auch in Kreisen von Evolutionisten, Evolutionsbiologen durch. Michael Denton meint in "Evolution: Still a theory in crisis" deshalb, daß es höchste Zeit wäre, dieses Erklärungsschema aufzugeben und durch neu zu findenden, ganzheitlichere, formbezogenere, ganzheitlichere Modelle zu ersetzen, denn so würde der Blick imemr weiter eingeengt und die Evoltuionsbiologie völlig unfruchtbar und untauglich, weil sie in den heutigen Formen zu viele Tatsachen ignorieren muß. Oder, um es mit Michael Behe zu sagen: Nur durch Schaffung unzähliger und immer weiterer "black boxes" ("das wird man irgendwann einmal noch klären") kann man hier überhaupt von "Theorie" sprechen.





*290417*

Donnerstag, 18. Mai 2017

Es kann nicht schaden vorzusorgen

Natürlich hat das alles nur mit Wetter zu tun, und wir wollen nicht in die gegenteilige Blödheit verfallen, um aus dem saukalten Frühjahr 2017 "Klima" abzuleiten. Aber auffallend ist schon, daß sich seit Jahren im Norden der Halbkugel - von Skandinavien über Rußland und Amerika - sehr sehr kalte Winter abspielen, und sie werden immer kälter. Von dort aus stieß auch heuer wieder (schon das dritte mal in Folge) eine Kaltluftwelle (in großen Höhen) in den Süden vor und bescherte uns in Europa (auch Polen, der Balkan und Südosteuropa waren betroffen) sehr sehr niedrige Temperaturen, begleitet von enormem Schneefall. Bedingungen, die sich in die kältesten meteorologischen Meßwerte der letzten 130 Jahre einordnen.

Aber wie gesagt, es handelt sich nur um meteorologische Ereignisse, um Wetter. Klar nachverfolgbar und soweit vorhersagbar, daß die Kälte noch bis in diese Tage (die Eisheiligen 12.-15. Mai 2017) zieht. Dann sollte es wärmer werden, vermutlich, nein, hoffentlich also bereits zum heutigen Tag, an dem Sie geneigter Leser diese Zeilen lesen, die am 1. Mai verfaßt wurden. 

Dennoch könnten sie weitere Indizien dafür zu sein, daß eintritt, was auch dem VdZ in Zusammenschau doch recht umfangreicher Lektüren der letzten Jahre immer plausibler erscheint, wir haben hier schon eingehend darüber berichtet. Zumal die Mainstreammedien ja nicht einmal über die "Rekordtiefwerte des April" geschrieben und getönt haben. Die Tatsachen sind allen offensichtlich und wenigstens doch so peinlich, daß mittlerweile schon sämtliche relevanten meteorologischen Fakten aus der alltäglichen Berichterstattung wegfallen, diese nur noch aus dem ständigen Wiederkäuen propagandistischer Schlagwörter bestehen. Es wurde nicht einmal (warnend) berichtet, daß Mitte April Bodenfrost zu erwarten war, wiewohl von seriöser Meteorologie vorhergesagt, was für die Landwirtschaft ja nicht ohne Belang ist. 

Aber so manches scheint mehr und mehr darauf hinzuweisen, daß wir einigen Jahrzehnten der Abkühlung entgegengehen, zumindest auf der nördlichen Erdhalbkugel. Dafür, werter Leser, sollten  sie vielleicht etwas vorsorgen. Denn die berüchtigte Energiewende wird in den nächsten Jahren die Energieversorgung in unseren Ländern noch mehr auf Schönwetter- und Flatterstrom setzen, sodaß die zu erwartenden Wetterbedingungen dafür sorgen werden, daß wir in  der größten Kälte ohne Strom dasitzen, so wie im Jänner heurigen Jahres ums Haar noch vermieden. 

Denn die kalorischen Kraftwerke sind dann weg, und Atomstrom ist ja böse und verpönt. Und die Ernten für Bio-Vergasung und -Verspritung werden auch kaum Luftsprünge machen, weil einfach zu viel abfriert und die Vegetationsperiode zu kurz ist. Gottseidank gibt es ja dann noch den Süden der Erde, dem wir dann um gutes Geld seine Ernten abkaufen werden, denn bis dahin haben wir ja hoffentlich die dortige Bevölkerung ausreichend reduziert und demoralisiert.

Sämtliche übrigen Länder Zentral- und Osteuropas (China sowieso) reagieren hingegen richtig, und genau umgekehrt zu den Frohnaturen, die da in unseren Regierungsämtern jene Kasperl spielen, die dann in Nachrichten auftreten und ihre humorigen Sager zum Besten geben. Dort WERDEN diese Energiequellen ausgebaut, und man richtet sich wohl schon darauf ein, dann, wenn wir hier bei blaugefrorenen Zehen und kaltem Arsch dicht gedrängt um den Fernseher sitzen, der die neuesten Klimaerwärmungsphantasien über uns ergießt (deren Manuskripte aber leider wenig Heizwert haben, zu dünn ist das Papier, auf dem sie geschrieben stehen), die also dann ihren Strom um schönes Geld als Exportschlager anbieten.

Es könnte also ein richtig guter Investitionstip sein, sein sauer Erspartes in die Hersteller von Rheumadecken, warmer Unterwäsche und Wintermänteln zu stecken. Auch Wälder mit mittelfristig schlagbarem Brennholzbestand sind gewiß nicht verkehrt. Von Produzenten der guten alten Kanonenöfen gar nicht zu sprechen, die man noch dazu mit einem Ofenrohr, das über ein leicht zu schlagendes Loch in die Außenmauer ihres Eigenheimes auch bei fehlendem Kamin leicht entlüften kann. Notstromaggregate und Dieseltanks einzurichten ist auch nicht zu verachten. Es kann jedenfalls nicht schaden. Der absolute Geheimtip aber dürfte sein, Kohleflötze zu kaufen, die derzeit ja sehr billig zu haben sein dürften.

Wie gesagt - es könnte sein. Es könnte sein, daß es recht huschi wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Vielleicht. Aber noch eher als umgekehrt. In jedem Fall aber sollten Sie, geneigter Leser, wenn nach den gerade überstandenen Eisheiligen in ein paar Wochen, die hoffentlich wieder warm sein werden (wie sehnt man sich doch schon nach Sommer!), die nächsten Frohnaturen daherkommen und von Rekordhitzen seit Beginn der Aufzeichnungen schwafeln, dezent und nachsichtig-milde darauf hinweisen, daß in ihrem Fall Ritalin doch einmal einen Nutzen haben könnte.


Ergänzende Lektürehinweise:
  • Absturz der Sonnenaktivität Anfang März - Die Prognosen laufen zahlreichen Studien über Sonnenzyklen nach (mit wahrscheinlich vorausliegender sehr schwacher Sonnenaktivität für die nächsten 15-20 Jahre) langfristig sogar in Richtung starker Abkühlung
  • Deutscher Wetterdienst warnt vor Klimahysterie - (Vorsicht - 1. April-Warnung!) Unser Wetter wird von Sonnen- und Meereszyklen gemacht. Ein Zusammenhang von Wetter und Klima mit dem seit Jahrzehnten stetig steigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre sei angesichts der fehlenden globalen Erwärmung von 1997 bis 2016 nicht nachweisbar. Bei einer Pressekonferenz zeigten sich Vertreter des DWD außerdem erfreut darüber, daß in den USA allmählich wieder Vernunft in die Meteorologie einzieht.
  • Die Atmosphäre über den Weltmeeren kühlt nach dem El Nino der letzten Jahre rapide ab - Und gliedert sich damit nur in die Fortsetzung des globalen Abkühlungstrends seit 20 Jahren ein, denn seit 1997 schon gibt es keine Erwärmung.
  • Rekordwachstum beim Grönlandeis 2016/17 - Es ist trotz präsentationstechnischer Tricks (Vergrößerung des Bezugszeitraums von 13 auf 30 Jahre, bei gleichzeitiger Verschiebung in die Vergangenheit, wodurch der Bezug des Eiswachstums auf die Mittelwerte verändert werden, das Eiswachstum geringer erscheint) nicht zu verbergen. Und auch das war vorhersehbar, sogar hier, an dieser inkompetenten Stelle, wurde es schon geschrieben, denn es gab Indizien dafür.
  • Das abstrakt-statistische "Weltklima" erwärmt sich schon seit 20 Jahren nicht mehr - Doch werden die Meßdaten, die genau das ergeben, aggressiv in der Diskussion unterschlagen und verschwiegen. Kurzfristige Ausreißer nach oben gibt es nur im Zusammenhang mit den zyklischen, bis heute unverstandenen El Nino-Ereignissen im Pazifik, denen aber genauso regelmäßig wieder die Abkühlung folgt. Es gibt jede Menge Studien, die das belegen.
  • Die angeblich wünschenswerte Abkühlung der Erde um 2 Grad wird von der Landwirtschaft in unseren Breiten als Katatrophe gewertet. Heuer (2017) werden viele Millionen flüssig gemacht, um die Bauern bei den Frostschäden zu entschädigen, während anderswo Millionen ausgegeben werden, um die "katastropohische" Temperatursteigerung zu reduzieren. Das angeblich ideals vorindustrielle Wetter war offenbar gar nicht so ideal, denn es brachte regelmäßig Mißernten wegen zu niedriger Temperaturen.






*010517*

Frau und Mann

Alles beginnt, das auf das Schmieden von Plänen abzielt


Gesehen auf everyday_i_show





*280417*

Mittwoch, 17. Mai 2017

Ein Woodstock der Dämonen

Die Frage um Medjugorje war für den VdZ, der Mitte der 1980er Jahre zweimal dort war, nie eine Frage nach der Echtheit oder Nicht-Echtheit der Erscheinungen. Dieses Thema haben andere sehr überzeugend behandelt, und auf Fragwürdigkeiten hingewiesen die nur noch den Kopf schütteln lassen. Die Frage um Medjugorje war in dem moment entschieden, als der VdZ selbst erkannte, daß die "charismatische Subjektivität" in Konflikt mit der Wahrheit und damit mit der Freiheit und Würde des Menschen steht. 

Ab da begriff er Medjugorje als Phänomen des Subjektivismus, das genau in diese Zeit paßte. Der eine protestantische Wende war, die sich lange schon ereignet hatte und der niemand in der Kirche wehrte, im Gegenteil, die sie sogar noch förderte und als "Erneuerungsbewegungen" nicht nur mißverstand, sondern sich somit ihren eigene Krankheit zum Tode hereinholte, ja in der Liturgie sogar noch maßstäblich machte.

Was als "Früchte von Medjugorje" dargestellt wurde und wird ist deshalb nicht als "Frucht" zu werten, und wenn, dann nicht WEGEN Medjugorje, sondern TROTZ. Dieser Satz gilt ja für die gesamten charismatischen Erneuerungsbewegungen. Vielmehr passiert in Zusammenhang mit diesem montenegrinischen Ort eine In-sich-Verbiegung, die das Glaubensleben auf psychodynamische, psychogenerierte Erlebensebenen drückt. Der VdZ hat vielfach bei "Pilgern" dorthin beobachtet, daß sie diese Anlage entweder bereits hatten, oder dort bekamen. Fortan wurde der Glaube und das Glaubensleben in das eigene Gefühlsleben verlagert, dieses als Kriterium herangezogen. Dem dann die typischen katholischen Formen - Beichte, Meßbesuch, Kommunion, sogar Rosenkranz - aufgeschachtelt wurden. 

So, wie man sich eben ein kleines häusliches Schautheater zurechtbastelt, das dem reinen Äußeren nach auch dem "Katholischen" entspricht. Zumindest weitgehend, denn in entscheidenden Punkten eben nicht. Und der signifikanteste Punkt ist der Gehorsam, denn die Hype um Medjugorje entstand ERST aus einer völligen Ignoranz gegenüber der kirchlichen Hierarchie, aus reinem Ungehorsam. 

Damit wird Glaube und Erlösung zu einer konstruierten Zweitwirklichkeit, die einer strengen Pseudologie folgt, und sich also alle vermeintlichen Wirklichkeitselemente zusammenträgt. Bis hin zu den Gefühlen, den äußeren Früchten. Entsprechend sind nicht zufällig so viele "Zeugnisse für Früchte" an Medjugorje Berichte von Menschen, die etwas "an sich" erlebt haben. Oft genug sind das sogar simpelste gruppendynamische Ereignisse. Der VdZ erinnert sich an so manche Erzählung, in der jemand von der "Ergreifung von der Gnade" berichtete, und in Wirklichkeit das erlebte, was als "Aufbrechen der Integrität der Persönlichkeit", also als Vorstufe oder schon als Stufe dämonischer Besitzergreeifung erfuhr.

Umso täuschender erfolgt diese, als dieser Psychodynamimk zu eigen ist, daß sie sich der Dynamiken wahrer Beziehungstopoi bedient, die "für sich gesehen" eben in wahrhaftigen Wesenserfüllungen (die immer Ortserfüllungen sind) vorkommen. Zur Illustration: Man überträgt diese Matritzen der Wesensdynamik in andere Orte und Situationen. (Vielleicht ist das überhaupt das Wesen dessen, was als "Psyche" bezeichnet wird; ob in allem, darüber hat der VdZ noch nicht fertiggedacht.)

So stellt man also "richtige Bewegtheiten" aus sich heraus (im inneren Theater, immer aber auch außen) um sich (und andere) der eigenen "Wahrheitsentsprechung" zu versichern. Man kann etwa alle inneren Erfahrungen der Reue, der Liebe, des Mitleids etc. etc. durch solche (und sei es im Film, oder im Alltag bei anderen festgestellten) Topoi "nachstellen", hervorrufen, und sich damit über die Wahrhaftigkeit und Wirklichkeit der Beichte (fast) vollkommen täuschen. Damit ist der Mensch in der Lage, sich (zweitwirklich) selbst "tiefste" Religiosität vorzumachen, die aber nie mehr ist als völliges Scheintheater.

Die freilich vor dem allerinnersten Forum, diesem kleinstkleinen Funken "Ich" nie bestehen können, das der Einbettung (weil Herkunft) aus der Wahrheit nie entkommen kann. Die von Fanatismus (der immer mit seiner Zwillingsschwester, der tief existentiellen Angst, auftritt) geprägten Psychogramme von aktiven Verteidigern und gar Anhängern dieser angeblichen Marienerscheinungsstätte sprechen damit ihre eigene - entlarvende - Sprache. Die selbst den abstoßend banalen "Botschaften der Gospa" noch "Wahrheit" und "Aktualität" abgewinnen möchte, wofür es schon sehr viel Blindheit braucht.

Und kein angebliches Wunder vermag dies zu verändern. Denn das Auge sieht nur aus dem Geist, nicht aus der physischen Sinneserregung von außen her. Wunder können deshalb nur belegend im Geist eines Menschen wirken, niemals aus ihrer "empirisch-sinnlichen Existenz" heraus. Und als Beleg entfalten sie dann ihre Wirkung. Das gilt für die Sakramente (die ja "Wunder" als ungeschuldeter der Liebe Gottes zuzuschreibender Einbruch der Übernatur sind) im Guten genauso, wie die über solchen Wunderglauben (der über menschliche Schwächen, allen voran den Hochmut, den Narzißmus wirkt, die weil immer auch willensfundiert ein Angebot an Dämonie sind und deshalb der Freiheit und Würde des Menschen zuwiderstehende, diese sogar definitiv nehmende) implementierte dämonische Abhängigkeit und Besetzung.

Das Entscheidende am Glauben, das fehlt eben, daran läßt sich alles bereits entscheiden. Und das ist das Hineinsterben in den Augenblick, aus welchem Sterben dann der Kairos aufsteht, die unbedingte Wirklichkeitsoffenheit, die aus der Seinsveränderung (die die Liturgie, das Sehen macht) auch ganz organisch ins Handeln übergeht. Und das die Wahrheit sucht und liebt, nicht das "Glaubenserlebnis" oder die (psychodynamische) "Verhaltensheiligung". Stattdessen wird - eben: Zweitwirklichkeit, Pseudologie - ein Bild von "Kreuz" und schon gar von Erlösung vertreten, wie es sich in der subjektivistischen Wender aus der Reformation bereits vorzeichnet.

Medjugorje ist deshalb ein riesiger Ramschladen der Glaubenskonserven, deren Lüge (in Schizoidität) und Dämonie durch ein unerträgliches Massentheater der Täuschung verborgen bleiben soll. Denn daß Medjugorje ein Festival der Dämonie ist, daran hat der VdZ nicht den geringsten Zweifel. 

Auch hier gilt: Wenn so manche, ja so viele wüßten, wie sehr sie "zu lesen" sind, würden sie sich fortan in tiefen Höhlen verbergen.




*300417*