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Sonntag, 13. August 2017

Im Kampf gegen die Unvernunft

Plötzlich hat man sogar Mitleid mit diesen Viechern, die man doch sonst panisch fürchtet und denen man in weitem Bogen ausweichen würde. Das tun diese Kinder in Kambodscha, die damit aufwachsen, gerade nicht. Es ist schon interessant, daß selbst diese riesigen Pythons im Grunde mit Drohgebärden bluffen, und dabei voller Angst sind. Selbst vor Kindern, die einfach vernünftig, rational und deshalb überlegen sind. Und um diese Unterlegenheit scheinen sie zu wissen. Selbst diesen Kindern gegenüber benehmen sie sich wie hilflose und resignierte Wesen, deren einziges Mittel - der Schein - dem Menschen gegenüber nicht funktioniert. Wahrscheinlich ist alles, was wir an Tieren als "gefährlich" einstufen, nichts anderes als deren verzweifelter Versuch, gegen den vielfach überlegenen Menschen - schon von Kindheit an - zu bestehen.

Vielleicht ist alle Bedrohlichtkeit der "Natur", im speziellen alle Bedrohlichkeit der Tierwelt, nur ein Kampf gegen die Unvernunft.








*120717*