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Freitag, 25. September 2009

Der Kampf ist entscheidend

Nimmt man Toynbee's Grundthese zur Entwicklung von Kulturen - "Je größer die Schwierigkeit, desto größer der Anreiz!" - dann führt ein System, das (wie im Sozialstaat) alle Schwierigkeiten zu beseitigen versucht, zum Niedergang der Nachkommenden.

Immerhin würde Toynbee's Ansicht auch die hier schon mehrmals ausgerollte These zur demographischen Entwicklung stützen, daß nämlich die Geburtenrate mit der gefühlten Notwendigkeit zusammenhängt, an der Welt handeln, Herausforderungen bewältigen zu müssen. Und NICHT der heute fälschlich getroffenen Grundannahme offizieller Familienpolitik, daß noch mehr Wohlstand, also die "Beseitigung der Armut" die Fertilität in die Höhe treibt. 

(Auch Nachwuchs soll ja, geht es nach den meisten Politikern, keine Spuren in der Lebensweise hinterlassen, man sieht: dieselbe prinzipielle Dummheit, die unsere ganze Zivilisation in sich zusammenfallen läßt: Leben ohne Auswirkung ... Handeln wird heute generell ersetzt und mißverstanden durch "Machen von gewünschten Effekten".)

Wer sich eine wirkliche Aufgabe (heutige Meta-Alarme wie "Klimakatastrophe" etc. sind ja nur psychogene Ersatzhandlungen) an der Welt sieht, zu der er Hilfe braucht - der setzt Nachwuchs in die Welt. Für den aber, der die bestehende Welt nur vernaschen will, ist Nachwuchs hinderlich.




*250909*