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Sonntag, 22. Mai 2011

Kunst braucht eine Heimat

Karl Markovic im Interview:

Da gibt es einen wunderschönen Satz in einem Stück von Ferenc Molnár: „Warum soll ich besser spielen, als ich kann?“. Diesen Satz kann man als Motto für so ziemlich alles nehmen; er ist nur scheinbar fatalistisch, in Wahrheit befreiend.



Karl Markovics
Ist es gut, wenn ein österreichischer Film österreichisches Lokalkolorit transportiert?
Jede Kunstform braucht eine „Heimat“, um überall verstanden zu werden. Das klingt nur auf den ersten Blick paradox. Wenn der Zuschauer das Gefühl hat, dass Milieu, Personen, Sprache eine glaubhafte Einheit bilden, wird er die Geschichte auch auf sich, sein Milieu, seine Sprache beziehen können. Die häufige Wesen- und Leblosigkeit von Koproduktionen mit drei, vier Partnerländern liegt im Fehlen dieser Heimat.


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