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Freitag, 15. Juli 2016

Rache heißt - Schuldannahme der Täter

Aber der größte Völkermord des 20. Jhds. fand ... an den Deutschen statt. Nach (!) 1945, so lauten Schätzungen (genau weiß das niemand mehr), wurden zwischen 12 und 18 Mio Deutsche unter unsagbaren Umständen ermordet. 4-6 Millionen deutsche Frauen wurden gezielt vergewaltigt. Unter den Opfern sind 2-3 Mio. Kriegsgefangene, Soldaten nach der Kapitulation. Die meisten davon - bis heute dezent verschwiegen - wurden von den westlichen Alliierten ermordet. Vor allem von den Franzosen (1 Mio sind sehr realistisch) und den Amerikanern (auch hier sind gut 1 Mio sehr realistisch). Die Ameikaner verweigerten den deutschen Soldaten überhaupt den Status von Kriegsgefangenen, erklärten sie zu "disarmed enemies". So konnten sie die Genfer Konvention umgehen und ihre Rache austoben.

Weitere 12 Mio. Deutsche wurden nach den Siegesplänen der Alliierten aus dem europäisch- deutschen Osten vertrieben. Die Greuel an den seit Jahrhunderten im östlichen Europa angesiedelten, diese Länder maßgeblich aufgebaut habenden Menschen sind kaum zu beschreiben.* Der Film reißt das Thema an, und das reicht schon. Denn es gibt viel Härteres, das aber dem VdZ unerträglich zu sehen ist. Es sind Höllenvisionen. Davon genügt eine Ahnung. Die eigene Familiengeschichte reicht ohnehin. Der Plan war konkret, und er war unverhohlen, und er war wohl schon vor 1939 gefaßt: Die Auslöschung eines Volkes und einer Kultur.

Es erscheint kaum glaublich, daß wir es heute mit einer Nachfahrengeneration zu tun haben, die diese Greuel, diesen Völkermord als gerechtfertigte Rache ansieht, wenn sie überhaupt davon Kenntnis nehmen will oder erhält. Selbst nach absolviertem Geschichtsstudium. Es ist kaum glaublich, daß einem solche Volk auch noch - unter schlimmen geschichtsfälschenden Bildern - nie erlöschendes Schuldgefühl auferlegt wurde.









*Auch der VdZ ist Nachfahre von 1945/46 vertriebenen Schlesiern.





*250516*